Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1880-07-14 · N° 29. (14.7.1880) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
11 (1880)
Issue
N° 29. (14.7.1880)
Date
1880-07-14
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/5369809-9583817-9584100--4185-9584108
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Porauches, Schulchan-Detken, Thora-Mäntel, Trauhimmel re. 'i unt> ^kiden-KunftstickereL re. fertigt in anerkannt gediegener und eleaanter Ausstattung das Artistische Atelier von Isidor & Rosalie Reiter, Breslau. Unterbär 1, Wefiher asserh. Anerkennung I. Waz. der Kaiserin. Zeugnisse von vielen Gemeinden über gelieferte Arbeiten zu Diensten. [2192 Bewerbuna! Gehalt Fixum M. «00. freie Wohnung und -. o - - ' Nebeneinkünfte. Kiel, im Juni 1880 um das bei der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin bestehende Stipendium der Be nr»y-Burchardt's chen Eheleute zu Landsberg a. W. Das von den Benny-Burchardt'schen Eheleutezu Landsberg a. W. bei der König!. Gewerbe. Akademie zu Berlin, welche gemäß § 1 des provis- Berfass.-Statuts der König!. Technischen Hochn schule daselbst am 17. März 1879 dieser Anstalt einverleibt worden ist, gestiftete Stipendium, bestehend aus den jährlichen Zinsen von 12,000 Mark Stiftungs-Kapital für junge Leute jüdischen Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker besuchen und sich in bedürftiger Lage befinden, ist erledigt und soll vom 1. Oktober d. I. ab wieder verliehen werden. Die Verleihung erfolgt am 25. Januar k. I. von dem Königl. Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten derart, daß der Genuß desselben mit dem 1. Oktober des vorhergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben Diejenigen den Vorzug, welche mit dem Stifter oder dessen Ehefrau dem Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an verwandten Bewerbern haben Diejenigen den Vorzug, welche zur Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Landsberg a. W.,und falls auch solche nicht vorhanden sind, Diejenigen, welche in Sonnenburg ihren Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, so entscheidet die größere Bedürftigkeit, sowie die bessere Befähigung und moralische Führung. Die Bewerber um das vorgenannte Stipendium können sich von jetzt an melden, wenn sie den nachstehend verzeichneten Aufnahmebedingungen genügen: 1. Der Bewerber muß wenigstens 17 und darf höchstens 27 Jahr alt sein. 2. Er hat nachzuweisen, daß er entweder bei einer Gewerbeschule,Realschule oder bei einem Gymnasium das Zeugniß der Reife erlangt hat; die Bewerbung ist srankirt bei dem Unterzeichneten bis spätestens den 1. September d. I. einzureichen und muß von folgenden Attesten begleitet fein: a) dem Geburtsschein des Bewerbers, b) dem Zeugniß der Reife, c) einem Führungsattest der Ortsbehörde, d) einem Bedürftigkeitsattest derselben. Der Rektor der Königl. Technischen Hochschule zu Berlin. _I. V.-. Grotznrartr». [1224 2461s Die Religionsfchulstelle derJsraelitengemeinde zu F l e h i n g e n, womit Cüntor« und Schüchtergmt verbunden, wird mit einer Jahresbesoldung von 700 Mk., Schulgeld von c. 25 Kindern, entsprechender Wohnungsmieth- Entschädigung und nicht unbedeutenden obigen Functionen entstießenden Gefällen, zur sofortigen Wiederbesetzung hiermit ausgekündigt. Dem k. Inhaber der Stelle kann wahrscheinlich sosortauch die Ertheilung des Religionsunterrichts — 2 mal per Woche — in der benachbarten Cultusgemeinde Bauerbach übertragen werden. Nur ganz rüchtige — in erster Reihe badische — jedenfalls aber süddeutsche Bewerber haben ihre portofreie Meldungen mit den nicht zurückzugebenden Abschriften ihrer Zeugnisse, welche über Studiengang, Lebens- und Dienstalter, sowie sitllich-religiöse Führung Aufschluß geben, baldmöglichst an uns gelangen zu lassen. Breiten, 29. Juni 1880. Die Bezirks-Synagoge: L. Schleßinger, Bezirks-Rabbiner. 1131s Krankheitshalber wird per sofort resp. per 1. Oktober d. I. gesucht ein verheiratheter Guttusbeamtek, welcher hier als Religionslehrer, Schächter und Vorbeter zu fungiren hat Der Prüfeder israel. Gemeinde, hier. _H. Jacobsohn._ Min junger Mann, dem gute Referenzen zur '**' Seite stehen, mit der Destillations- und Producten-Branche betraut und mit allen Comptoir-Arbeiten bewandert, sucht anderweitig in einem an Sonnabend und Feiertagen geschlossenen Geschäft Stellung. Gefällige Offerten an die Expedition dieses Blatttes erbeten sub J. « Ar. 6666._ [2463 2462] Für eine junge israel. Gouvernante mit guten Zeugnissen wird baldigst eine Stelle in gutem Hause gesucht. Auf Gehalt wird weniger gesehen, als auf freundliche Behandlung. Gest. Offerten nimmt Komiffionsrath David Berliner in F l a t o w W -Pr. gern entgegen. Min junger Mann, Oberprimaner mit guten v" Zeugnissen, dem die Mittel fehlen, weiter studieren zu können, sucht ein passendes Unterkommen, am liebsten in einem Bankgefchchft, wo er auch schon im Anfänge ein bescheidenes Auskommen haben kann. Gest. Offert, erbet, an die Exped. d. Bl. sub X. V. 123. [2471 Haushälterin-Gesuch für eine Familie, in welcher die Frau leidend ist, auf sofort. Bewerberinnen mit guten Zeugnißabsch. sub A. 100 an die Annoncen - Expedition von Haasenstein L Vogler in Leipzig._[1132 1133] Ein 63 Jahre alter, noch rüstiger Herr sucht eine gebildete israelit. Dame, nicht unter 30 Jahren zur Führung seiner Haushaltung nach jüdischem Ritus. Hierauf Reflectirende wollen sich mit ihren Bedingungen unter Beifügung ihrer Photographie melden an die Adresse Cleve, im Juni 1880. Js. Cosman, per Adresse Gebt. Cvsman. 2469] Gesucht werden zum so f artigen Eintritt in einer der größten Städte Hollands zwei Buchbinder-Gesellen, am liebsten israel. Religion und unverheirathet, im mittleren Alter mit Prima-Referenzen; einer derselben muß mit der Anfertigung von Geschüftsbüchern vertraut sein und der andere mit Hand-U. Preß-Vergoldrrng. Offerten unter V. F. 221 befördert die Central-A nnoncen-Exp edition von G. L. Daube 8 Eo. in Frankfurt a M. 1130] Lin im Holz- und Getreidegeschäft praktisch erfahrener junger Mann, mit allen Comptoirarbeiten vertraut, wurde ohne sein Verschulden brotlos und bittet deshalb um ein dauerndes Unterkommen. Gell Offert, an Herrn Cantor .T. Hirsoliowitz in Stendal (Altmark). Neue Grüllkerne, 1880er Ernte. 8466] Von diesen feinsten u. delikatesten aller Suppenfrüchte beginnt der Versandt Mitte Juli. Ich erlasse die 100 Pfd. ab hier je nach Qualität zu 35 bis 50 Mark und versende Probe-Packete von 9*/, Pfd. überall fco. gegen Nachnahme von 5 M. 50 Pf. _D. Spiegel, Wertheim a. M. rTnaitf . en gros «E? en detail zu billigsten Preisen. W. Topilowsky, Cöln a/R._ Eine neue mittelgroß, sehr schön, zu verkaufen bei W. Topilowsky, Cöln a/R. CigarrenFabrik Gr. A. Kosenhaner, Bremen, empfiehlt ihre anerkannt reellen Fabrikate in großer Auswahl zollfrei zu en gros Preisen. §(UMIUI ÄUöschU^ von50Mk. pr.rnille an. Probe-Kistchenfco. geg.Nachnahme od. Einsendung. Neuheiten in Gratulstionskartrn y'mn 'n rnä« nmn m geschmackvoller Ausführung zum Preise von M. 1 25 bis M. 15.— pr. 100 Stück empfiehlt Louis Golde, [2470 Brückhofstraße 8 in Frankfurt a. M. Muster gratis 2468] Neuester Verlag von Hermann Costenoble in Jena CnltorpsclMte des Jndenthnms von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Von Otto Henne-Am Rhyn gr. 8° broch. Preis 10 Mark. Der berühmte Culturhistoriker liefert mit diesem Buche die erste von einem Nichtjuden verfaßte, bis auf die Gegenwart fortgeführte Kulturgeschichte. Das Buch zeichnet sich durch die st r e n g st e Unvartheili ch keit aus und ist für Gebildete aller Confessionen von hohem Interesse._ Bei Adolf Cohn, Verlag und Antiquariat Berlin W. 14 Potsdamerstr. erschien soeben: H e i n e m a n n, vr. I. Berliner Kalender für alle jüdische Gemeinden 5641. 1380/81. Preis 5 0 Pf. Ausgabe mit Papier durchsch. 75 Pf,, Tafelform für Synagogen und Comptoire 50 Pf. [2164 Das Israelit. Predigt-Magazin Jahrgang 1880 erscheint in der 2. Hälfte des August und wird Fest-, S abba th-Md Gel eg e'n heitspredigten enthalten. [1225 Preis für die Abonnenten der „Israelit. Wochenschr." 4 Mark. Die Expedition. “1ED Restaurant, Rue du Nord 3. 1 Synagoge im Hause, Aussicht aufs Meer. Briefkasten. Corresp. Augsburg. Traf für diese Nr. zu spät ein. Hrn. I-. in Homburg desgleichen. Hrn. Jj, Jacoby, S an ger hausen. Brief „postlagernd" enthaltend eine „Offerte", ist vom dortigen Postamte als »nicht abgeholt" retournirt worden und liegt hier zur Verfügung. HI. £• in bt«, 8. in All., J» HX. in I*., R. in M. Sie müssen den Jahrg. des gewünschten Pred.-Mag. näher bestimmen. Vom Jahrg. 1 u. 2 sind nur einzelne Hefte zu haben. Für Jahrg. 3, 4 und 5 (die einzeln 6 M. kosten) wären 2 M. nachzuzahlen. Jahrg. 6 ist noch nicht erschienen. — Für eine Quartal- Postquittung können Sie ja kaum ein Quartalsheft beanspruchen, das 1 M. 25 Pf. kostet. — Die Frankaturkosten (10 Pf. pro 1 Heft) sind in jedem Falle beizulegen. fj» D. in II., ES. in R., X-. in IX. Sie erhallen den Betrag in Büchern. Verantwortlicher Redacteur Dr. Rahmer in Magdebuäg. Druck von H Horbach in Barby. Verlag von Robert Friese in Leipzig. Hierzu das „Iüb. Literaturblatt" Nr. 29.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.