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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1880-07-01 · N° 27 (1.7.1880) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
11 (1880)
Issue
N° 27 (1.7.1880)
Date
1880-07-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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; t v^r** 1.4/ M 27. 1880. Jahrgang ocheil-Schrtft für die religiösen und socialen Interessen des Indenthums. Erscheint jeden Mittwoch u. kostet sammt dem wöchentlich erscheinenden „JüdischenLiteraturblatt" bei allen Postämtern und Buchhandlungen vierteljährlich 3 Mark. Mit direkter Zusendung: Nach Oesterreich 8 fl.; nach dem AuSlande: 16 Mk. (20 Frcs. 8 Rub. 4 Dollars) jährlich. Einzelnummern der „Wochenschrift" ä 25 Pf., der „Literaturblatts" k 15 Ps. Verantwortlicher Redacteur und Herausgeber Rabbiner Dr. M. Kahmer in Magdeburg. Magdeburg, 1. Juli. Inserate für die „Wochenschrift", wie für daS„JÜ» dtscheLiter aturblat t", die dreigespaltene Petitzeile oder deren Raum werden mit 35 Pf. berechnet und sind ausschließlich an die Central» Annoncen-Expedition von G-. L. Daube & Co., Frank, urt a. M., Magdeburg, Berlin, Hamburg, Cöln, München, Zürich, Wien, Paris ic. einzusenden. Inhalt: Leitende Artikel: Der Verein israel. Lehrer in Schlesien und Posen. — Die Behandlung des weltgeschichtlichen Unterrichts vom jüdischen Standpunkte. Berichte und Correspondenzeur Deutschland: Magdeburg. Magdeburg. Berlin. Berlin. Braunschweig. Hamburg. Nordhausen. Oesterreich-Ungarn: Nikolsburg. Frankreich: Paris. Paris. Palästina: Jerusalem. vermischte und neueste Nachrichten r Magdeburg. Berlin. Charlottenburg. Würzburg. Nürnberg. Freiburg. Aus Ungarn. Kanitz. Paris. Bayonne. Petersburg. Warschau. Odessa. Plonsk. Amerika. Feuilleton r Chajim Prostak. — Das Kaddisch-Gebet. Inserate. Wochen- Juli 1880. Tamm us 5640. Kalender. Mittwoch . . . 30 21 Donnerstag . . 1 22 Freitag .... 2 23 Sonnabend . . 3 24 DnrS Per.l. (SU.19 M.) Sonntag.... 4 25 Neumondseinsegnung. Montag .... 5 26 Dienstag . . . 6 27 Abonnements-b-neueruug. <8MI Mit dieser Nr. beginnt das dritte Quartal. Wir ersuchen unsere geehrten Abonnenten, ihre Bestellungen bei der Post noch schleunigst zu machen, da wir später nicht in der Lage sind, die bereits erschienenen Nummern nachzulieseru. — Israelitische Lehrer, die einem jüdischen Lehrervereine angehören, erhalten gegen Einsendung der Postquittung 1 Mark (in Baar oder Predigt-Magazin-Hesten) zurückvergütet. LE" Neu hiuzutretende Abonnenten erhalten aus Wunsch den Anfang der Feuilletonerzählung gratis nachgeliesert. Die Expedition der JSr. Wochenschrift in Magdeburg. Der Verein israelit. Lehrer in Schlesien und Posen. 1. Die ordentliche Generalversammlung der Unterstützungs- Kasse des in der Überschrift genannten Vereins fand am 19. Mai in L i s s a (Posen) im Saale des Herrn Kronheim statt. Um 9*/, Uhr eröffnete der Vorsitzende vr. Samuelsohn- Breslan die General-Versammlung und begrüßte die anwesenden Gäste und Mitglieder. Er erstattet sodann Bericht über die Vereinst^äligkeir im abgelaufenen Jahre. Am 3. Juli 1879 hat der Ausschuß des deutsch-israelit. Gemeindebunves in Leipzig beschlosien, unter gewissen Voraussetzungen jeden an ihn sich wendenden Lehrer eine Unterstützung behufs Eintritt in einen der bestehenden israelit. Lehrer Unterstützungs-Ve.eine nach Maßgabe der disponioeln Mittel zu gewähren. Auf den Antrag des Vorstandes vom 23. Juni wurde der ursprünglich nur zu Gunsten der „Achawa" gefaßte Beschluß auf alle bestehenden Vereine ausgedehnt. Als das König!. Oberpräsidium am 3. Juli 1879 die Einreichung eines Verzeichnisses der Mitglieder der Unterstützungs- Kasse verlangte, wurden durch ein Rundschreiben die Mitglieder des Lehrer-Vereins angefragt, ob sie der Kasse als ordentliche Mitglieder beitreten wollten. Es liefen 35 Beitrittserklärungen ein, von denen bis heute 18 perfect geworden sind. Am 6. September ertheilte das Königl. Polizei-Präsidium in Breslau die Erlaubniß, einen Aufruf an die Vorstände der Synagogen- Gemeinden und an die wohlhabenden Mitglieder derselben zum Zweck von Beiträgen für die Unterstützungs-Kaffe zu erlassen. Der Vorstand wandte sich an eine Anzahl einflußreicher Männer beider Provinzen mit dem Ersuchen, zu einem Comil6 zur Beschaffung eines Capitalfonds für das junge Unternehmen zusammenzutreten, und er ergreift mit Freude die Gelegenheit, nochmals öffentlich für das freundliche Entgegenkommen, das er überall gefunden, seinen Dank auszusprechen. Der Aufruf wurde unterzeichnet von den Herren: Rabb. Dr. B äk-Liffa (Posen), Rabb. vr. Bloch-Posen, Commiff.-Nath Cohn-Rawitsch, Rabb. vr. Feil che nfeld-Posen. Justizrath und Reichstagsabgeordneter Freund-Breslau, Sanitäts-Rath Freund-Gleiwitz, Commerz.-RathI.Friedenthal-Breslau, Stadtrath und Mitglied des Herrenhauses Dagobert Friedl än der-Bromberg, Prof. vr. Gr ätz Breslau, Geh. Sanit.- Rath vr. G r ä tz e r Breslau, Hofbuchhändler Jul. Heinauer- Breslau, Geh. Commerz.-Rath Heinrich H e i m a n-Breslau, vr. Honigmann, Delegirter des deutsch-israel. Gemeindebundes, Breslau, Maurermstr. H ö n i g e r-Ra<ibor, Rabb. vr. I o tz l-Breslau, vr. P. L i o n-Breslau, Rabb. vr. L a n d s b e r g- Liegnitz, vr. Mannheimer-Beuthen O.-Schl., Rechtsanwalt Milch-Breslau, Commerz-Rath Jos. Moll-Liffa (Posen), Stadtrath T a c l a u-Ratibor, Landrabb. T i k t i n-Breslau. Der Aufruf wurde in etwa 2000 Exemplaren verbreitet. Ueber seinen Erfolg giebt der Kaffenbericht Aufschluß. Am 28. November wurde dem Vorstand durch das Köngl. Polizei-Präsidium die Antwort der Minister des Innern und der geistlichen pp. Angelegenheiten auf das Gesuch um Bestätigung der Statuten der Unterstützungs-Kaffe mitgetheilt. Die Königl. Regierung machte in ihrem Bescheide geltend, daß wegen der organischen Verbindung der Kaffe mit dem Lehrer- Verein die Bestätigung des Statuts der Ersteren abgelehnt werden müffe. Durch Genehmigung des Statuts würde nämlich die Unterstützungs-Kaffe die Rechte einer juristischen Person V

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