Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 11 (1880)
- Issue
- N° 7. (11.2.1880)
- Date
- 1880-02-11
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Anserate find der Beschkennignng wegen direct an die Srpedition der „Isr. Mochenjchrift" in Magdevnrg zn senden. 3171] Von Ostern resp. vom 1. April cr. ab wird hier ein Religionslehrer zu engagiren gesucht, der auf Verlangen einen gottesdienstlichen Vortrag zu halten im Stande ist und womöglich eine l»»ttvr»8 baurva besitzt. Gehalt ein jährliches Fixum von 15 0 0 Mark. Qualificationsatteste sind bis zum 1. März dem Unterzeichneten Vorstand einzureichen. Neustettin, den 27. Januar 1880. Der Vorstand der Synagogengemeinde. __W. Löwe._ 2142] Bei der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Kantors und Schüchlers, verbunden mit xilp zum baldigen Antritt vacant. Festes Gehalt 750 Mk. nebst ein Nebencinkommen von 400 bis 500 Mk. und freier Wohnung. Falls Bewerber besitzt, erhöht sich das Gehalt noch um 150 Mk. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. Schmiegel, im Januar 1880. Der Corporation--Vorstand. _D Fürst._ Bei der Unterzeichneten Synagogen- Gemeinde ist die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors und Religionslehrers mit einem fixirten Gehalte von 1500 M. excl. Neben-Einkünfte, zum 1. April oder spätestens zum 1. Juli d. I. zu besetzen. Von dem Cantor wird die Befähigung zur Einübung resp. Leitung eines Chors mit Orgelbegleitung verlangt. Bewerber, welche nötbigenfalls auch die S2 n 1 & Funktionen versehen können, werden besonders berücksichtigt. Görlitz, 15. Januar 1880. Der Synagogen-Gemeinde-Borstand. Wieruszsivski. [2145 Eine jüdische Köchin mit guten Zeugnisien wird zum 2. April gesucht von [2154 _R. Wolfs, Pyritz 2155] Eine junge alleinstehende Frau, in Küche, Haushalt und allen weiblichen Handarbeiten erfahren, sucht bei bescheidenen Ansprüchen in einer honnetenFamilie als Stütze oder bei einer einzelnen Dame als Gesellschafterin Stellung. Herr Rabbiner Dr. Rahnier in Magdeburg wird die Güte haben, nähere Auskunft zu ertheilen. Eine Kindergärtnerin wünscht Stellung in einer jüdischen Familie. Dieselbe ist Kind achtbarer Eltern, willig, bescheiden und in allen weiblichen Handarbeiten erfahren. Sie würde also im Stande sein, außer ihren Functionen als Kindergärtnerin, der Hausfrau in manch anderer Beziehung helfend zur Seite zu stehen. [2170 Gest. Offerten: Expedition d. Bl. 2166] wird in diesem Jahre wiederum unter Aufsicht des Herrn Rabbiners vr. Kohn von uns angefertigt werden und werden Bestellungen bis zum 20. Februar a. c. erbeten. Der Preis ab Bahnhof Juowraclaw für Qualilät Nr. 00 pr. 100 Ko. Brutto incl. Sack Mk. 33 pr. Casia. Jnowraclaw, 6. Februar 1880 Dampfmiihle firabshy, Wilhoiishi & Co. 2169] Eine Dame, befähigt einen Hausstand nach allen Richtungen hin ganz selbstständig zu leiten, sucht eine Stelle als Hanshälterin. Ferner sucht ein junges Mädchen, perfect im Schneidern, Maschinennähen, das sich auch häuslichen Arbeiten unterzieht, eine Stelle zur Stütze der Hausfrau. Reflectanten belieben sich an Herrn vr. Hanover, Geistl. der iär. Gem. in W a n o s b e ck, zu wenden, der jede gewünschte Auskunft zu ertheilen sich bereit erklärt hat. 3172] Gesucht wird ein tüchtiges israelitisches Mädchen mit guten Referenzen zur Führung des Haushalts bei einem Wittwer mit zwei Knaben. Gef. Offerten beliebe man unter Beifügung der Photographie zu richten an Siegmund Hirschfeld _in Iserlohn. _ Eine jüdische Köchin mit guten Zeugnissen wird zum 2. April verlangt von L. Mehring, 2167] Stettin. 3168] Ein junges isr. Mädchen sucht Stellung als Verkäuferin oder als Stütz e im Hauswesen. Offerten - Expedition d. Bl. sub 8. 3162] Eine Köchin mosaischen Glaubens oder eine alleinstehende junge Frau kann sofort eine Stelle erhalten. Dieselbe muß aber, was in einer Wirthschaft erforderlich, gründlich verstehen. Frau Marens, Magdeburg, Breiteweg 99. 2161] Für eine kränkliche Dame in Magdeburg wird zur Bedienung und Gesellschaft ein nicht sehr junges Mädchen oder eine Frau auf längere Zeit gesucht. Gefäll. Anerbiet, unter A. B. 100 Exped. JSr. Wochenschr. erbeten. 2146] Ein Wittwer, 40 Jahr alt, Schächter in einer größer» Gemeinde, wünscht sich zu verheirathen. Religiöse Jungfrauen. oder Wittwen, bis 35 Jahre alt, mit etwas Vermögen, wollen gefälligst ihre Adreffen in die Exped. dies. Bl. 8ut> L. 40 niederlegen — (Aus erster Ebe nur eine Tochter »on 16 I. kensionat in Gr.-Glogau. In meinem Pensionat finden zum 1. April junge Mädchen aus achtbarer Familie liebevolle Pflege und Nachhülfe m allen Lehrgegenständen. Die hiefige höhere Töchterschule bietet vorzügliche Gelegenheit zur Ans- . bildung. Referenzen Herr Rabbiner Di*. Rippner, Glogau, H;rr Rabj biner Dr. Feilchenfeld, Posen, Herr i Rabbiner Dr. Jaffe, Kurnik. Gr. - Glogau. [2164 Rosalie Cohn, Lang-iir, sg. riDB bv “KCO Vorzug!, rothe und weisse Weine von M. 1 20 p Fl. an, „ allen Tresterbranntwein ü M. 2 p. Literfl. [2106 incl. Fl. u. Verpackung; in Gebinden billiger, empfiehlt die Weinhandlung von Siegfr.Zickel, Cöln a!Rh. NB. Wiederverkäufern gewähre ich Rabatt. nea bv mjn Ausgabe I. mit erläuternden Anmerkungen von vr. B. H. Auerbach y'j a 30 Pf. Ausgab» II. mit Uebersetzung und erläuternden Anmerkungen von vr. B. H. Auerbach y? ä 50 Pf. iftirn rrrsD ttd ä 30 Pf. versendet gegen vorherige Einsendung des Betrages und 10 Pf. Francatur Halderstadt. H. Meyer'S Verlag. Wiederverkäufer erhalten hohen Rabatt. [2163 Für verschämte jüd. Wittwen u. Waisen in Oberschlesten gingen noch ein: Von Rabb. 1)r. Leimdörfer in Nordhausen 2 M. — Von Frau Wittwe Moses hier 3 M. Red. Berichtigung. Im Leitartikel vor. Nr. lies S. 48 a. Z. 9 v. o. „demüthiges Unterdrücken", S 49 a Z 5 v. o. „Dragonaden." Briefkasten der Expedition. Nr. 1 und 3 der Wochenschrift 1880 sind vergriffen; die Expedition bittet gesch. Abonnenten, die die Blätter nicht sammeln, um gef. Zusendung der einen oder andern Nr. (oder beider) unter Streifband. Beraiuwortlicher Redakteur Dr. Rahmer in Magdeburg. Druck von H. Horbach in Barby. Verlag von Robert Friese in Leipzig. Hierzu das .Jüd. Literaturblatt" Nr. 7.