Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 8 (1877)
- Issue
- N° 38 u. 39. (19.9.1877)
- Date
- 1877-09-19
- Page
- Seite 307 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/5369809-9583384-9583699--3295-9583710- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Inserate sind der Beschleunigung wegen d i r e cl an die „Expedition der Isr. Wochenschrift in Magdeönrg" einznsenden. Offene Stelle. Zum I. Januar k. I. ist in der diesseitigen Gemeinde die Stelle eines Vorbeters, der gleichzeitig Religiorislehrer und Schäumet sein muß, zu besetzen. Die Stelle ist mit einem festen Gehalte von 5100 $Dt., und circa 300 dis 400 M. Nebeneinkommen, durch Schechita, dotirt. Geeignete Bewerber wollen sich, unter Einreichung ihrer Atteste, an den Unterzeichneten wenden. [1090 Chemne tz, den 14. Septbr. 1877. Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde. In der hiesigen Synagogen Gemeinde ist die Nabbinerstelle vacant und soll bis 1. October er. besetzt werden. Von den Reflectanten werden gefordert: 1) HK-nn mnn von anerkannt orthodoxen radtunischen Autoritäten, 2) Befähigung zu wirklich erbauenden Kanzelreden. Gehalt 1800 Mark jährlich und Nebeneinkünfte. [1091 Anmeldungen, von Qualifikationszeugnisien begleitet, nimmt der Unterzeichnete Vorstand bis 25. September cr. entgegen. Reisekosten werden nur dem Gewähl- .en erstattet. 1 Cronea. d. Br , den 1 August 1877. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. _Abraham Joseph._ W'.r suchen per 1. Rovbr. cr. einen unverheiratheten Glemenlarlehrer, der zugleich den Cultus mit versehen kann. Gehalt 1450 Mark und wollen sich Bewerber unter Einreichung ihrer Zeugnisse melden [1093 Petershagen b. Minden, d. 12. August 1877. Der Synagogen-Gemeinde Vorstand. Coiicurs. Die Stelle eines der zugleich und sein muß, ist in hiesiger Gemeinde vacant. Bewerber von streng moralisch religiösem Lebenswandel, die bereits in einer Gemeinde angestellt waren, wollen unter Angabe ihres Alters und Familienstandes ihre diesbezüglichen Zeugnisse bis EndeOcober d. I. an den gefertigten Cultusvorstand einsenden. Bevorzug: werden jene Bewerber, die auch etwas talmudisches Wissen Nachweisen können Mit dieser Stelle ist vorläufig ein jährlicher Gehalt von ö W. fl. 250 nebst freier Wohnung, halber Schechitah und den üblichen Einolumenteu verbunden. Probevortrag unerläßlich. Der Accextirte erhält die Reise vergütet. Proßnitz (Mähren), 27. Aug. 1877. Der Cultusvorstand. *085]_Salomo» Singer. In unserem engl. TuchwaäHH Ln Aros-Geschüft ist für einen gut vorgebildeten jungen Mann aus respectabler Familie eine Lehrlingsstelle vacant. -(Sonnabends geschlossen). [1082 Hannover. Hirsch SS Federlei». Deutschlands getesensie und veröreitetsie Zeitung. Berthold Auerbach s bisher noch nicht veröffentlichter neuester Dorfroman r „Landolin von Rentershofen" erscheint im Laufe des Oetobev in den Feuilletonspalten des „Herliner Hageölatt , worauf wir die vielen Verehrer des berühmten Dichters besonders aufmerksam machen. Der Name des Dichters überhebt uns jeder besonderen Empfehlung dieser neuen Schöpfung, welche, ebenso wie desselben Autors: „Barfüßle" Gemeingut des deutschen Volkes zu werden verspricht. Das »Berliner Tageblatt* entspricht^nach jeder Richtung allen Anforderungen, welche an eine große deutsche Zeitung gestellt werden können. Alle Gebiete des öffentlichen Lebens, Politik und VolkSwirthfchaft, Handel und Industrie, Theater, Kunst und Wissenschaft finden schnellste und treffende Behandlung. LpeM-Korrespondenten auf dem Kriegsschauplatz, und auf allen wichtigen Plätzen und in den verschiedensten Zweigen bedienen das „Berliner Tageblatt" mit den neuesten uns zuverlässigsten Nachrichten. Das „Berliner Sonntags-Blatt" redigirt von 0r. Oscar Blumenthal, — enthaltend: Novellen, Kulturbilder, Biographien, Humoresken, Miscellen, Mitrheilungen aus Hauswirthschaft und Gewerbe, sowie das illustrirte Wochenblatt für Humor und Satire: „ÜLM“ redigigirt von Siegmund Haber, bilden werthvvlle Gratis-Beigaben Das „Berliner Tageblatt* besitzt gegenwärtig über 37,000 Abonnenten, und diese fortgesetzt steigende Zahl bezeugt am sichersten die Gediegenheit und Reichhaltigkeit fernes Inhalts. Abonnements aus das „Berliner Tageblatt" nebst dessen Beiblätter »Berliner Sonntagsblatt* und „Ull-Ii." werden zum Preise von 3 A^ark 23 für alle drei Blätter zusammen, jederzeit bei allen Post-Anstalten angenommen. Die Expedition des „Berliner Tageblatt." Deutsches Montags-Äatt Chefredacteur: Verleger: Berlin Arthur Levysohn. Rudolf Masse. 1877. VW' 1 Mark 50 Pfg. pro Quartal. Erscheint jeden Montag Morgen, auch außerhalb Berlins am Montag. Als die Unterzeichnete V-rlagshandlung am 1. Juli d. I. mit dem „Deutschen Montaasblatt" vor das Publikum trat, glaubte sie wohl mit dieser Schöpfung einem vorhandenen Bedürfnisse zu entsprechen, aber sie ahnte nicht den außergewöhnlichen und geradezu sensationellen Erfolg, mit dem das ganze Unternehmen gleich von seinem ersten Auftreten an allseitig begrüßt wurde. Nicht nur, daß die ersten Autoren Deutschlands dem Verleger und Herausgeber des „Deutschen Montags-Blatt" ihre Mitwirkung bereitwilligst zur Verfügung stellten» sondern auch die Theilnahme der Lesewelt begleitete das ganze Unternehmen in einer von Nummer zu Nummer sich steigernden Weise, wie sie in Deutschland bisher und auch im Ausland nur publicistischen Leistungen ersten Ranges zu Theil ward. Das „Deutsche Montags-Blatt" giebt die von den meisten Zeitungslesern bisher an jedem Montag ungern vermißte Kunde von den neuesten Ereignissen, welche seit Sonnabend Abend, dem Schluffe aller sonstigen Zeitungs-Redaktionen, eingetreten sind, und die dem Blatte durch zahlreiche Spezial-Korrespondenten telegraphisch zugehen. Dem feuilletonistischen Theil wird im „Deutschen Montags-Blatt" eine besonders vorzügliche Pflege in origeneller Weise zu Theil. Als Mitarbeiter sind für dieses politisch-literarische Wochenblatt die hervorragendsten schriftstellerischen und politischen Kräfte Deutschlands gewonnen, neben Autoren, wie Gutzkow, Spielhagen, Ernst Dohm, Rodenberg, Hans Hopfen, Anzengruber, Rosegger, K. E. Franzos, Wachenhusen, Eckstein, Goldbaum, Landsberg, Wellmer Hedwig Dohm, L Habicht, 0. v. Leixner u. s. w-, ' Politiker, wie Loewe-Galbe, H. B. Oppenheim, Schneegans, Braun-Wiesbaden u. s. w. und Männer der Wissenschaft, wie Frofessor Dr. Vogel, Dr Börner, Dr. Jacobsen, Dr. Jnlius Stinde u s. w. die in anregender und geistsprühender Form die belehrende Unterhaltung in einer bisher in Deutschland nicht gekannten Art cultiviren. Alle Postanstalten des Deutschen Reichs, sowie sämmtliche Buchhandlungen de4 In- und Auslandes nehmen Abonnements jederzeit entgegen. Me HZertagshandtung des „Deutschen Montags-Mattes." Rudolf Moisse, Berlin SW.