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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1877-07-10 · N° 28. (10.7.1877) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
8 (1877)
Issue
N° 28. (10.7.1877)
Date
1877-07-10
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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y I b Auserat e find der Weschkeimigurrg wegen direct an die „KLpedttiorfider Isr. Wochenschrift in Magdeburg« emzusenden. Bei unserer Gemeinde ist das Rabbiuats- und Prehiger-Amt zu besetzen. Das Jahresgehalt beträgt 180V Mark und wesentliche Nebeneinkünfte. Ten Bewerbuugsanmeldungen sind Befähigungszeugnisse beizufügen. [999 Lublinitz (Oberschl.), 21. Juni 1877. Der Vorstand der Synagogen _Gemeinde._ Vacanz -er Cantor- und Religionslehrerstelle. In der hiesigen Gemeulve ist die Stelle des ersten Cantors und Hilssreligionstehrers zu besetzen. Wir sucheii einen niusikalisch gebildeten, mit einer schönen Stimme begabten Cantor der gleichzeitig befähigt ist, als Hilssreligiouslehrer zu fungiren. Der fixe Gehalt betrügt 2000 Mark pr. Jahr. Da die Zahl der Unterrichtsstunden nicht sehr bedeutend ist, so ist Gelegenheit geboten, mehrere Hundert M. durch Prival-Unterricht zu erzielen. Sofortige Anmeldungen unter Begleitungen von Zeugnissen sind erwünscht. Bewerber, welche zu den hohen Feiertagen die Stelle schon antrelen können, werden bevorzugt. [950 Wor ms a. Rh., den 2. Juli 1877. Der Vorstand _der isr. Gemeinde dahier. Zu den hohen Feiertagen sacht eineine Stelle s«ls Vorbeter Gnij> ppin bB2)' amZliebsten litt der Provinz Sachsen. Derselbe ist auch SMV» Nähere Auskunft ertheitt Hr. Rabb. vr. Rahmer in Magdeburg. [911 Eine iunge Dame, die län .ere Jahre bei einer Familie als Stütze der Hausfrau thällg war, sucht eine derartige Stellung. Offerten werden unter Chiffr6 L. K. 100 post rest Sangerhausen erbeten. [920 Zu Michaelis suche ich für mein Aussteuer-, Leinen-, W e i ß w a a - ren- und Betlfedern- Geschäft einen Lehrling Sonnabend und Festtage streng geschloffen. [940 M. Stiebel, Hannover. Zur Unterstützung der Hausfrau in Haus und Wirlhschaft wird ein Mädchen oder eine Frau gesetzten Alters u. aus achtbarer Familie gesucht. Meidun geu und Näheres bei [930 _S. Salomon in Stendal. Im Berlage des Berfassers erschieu: Me heilige Stadt uild deren Bewohner in ihren naturhistorischen, culturgeschichtlichen, socialen und mebicinischen Verhältnissen geschildert von vr. B. Neu mann, ehemaligem Chefarzte des Krankenhauses „Mayer Rothschild" zu Jerusalem. Hamburg,1877. Gr. 8., 512 Seiten. Zu beziehen direkt vom Verfasser, Hamburg, Holstemerstraße 3, oder durch I. Kauffmaun's Buchhandlung in Frankfurt a. M. Preis 10 M. [900 Edle Menschen! Erbarmet Euch und helfet! Durch äusserste Noth und unerträgliches Elend in die fürchterlichste Enge getrie ben, senden wir Euch, edle Menschen, unseren Hülfe ruf; denn für uns ist die Noth am, grössten, dadurch, dass hier nahezu dreihundert Professionisten nach Arbeit schmachten, und Tag auf Tag mit bangen Blicken selbst dem kleinsten Stückchen Arbeit entgegensehen und selbe von Haus zu Haus gehend, aufsuchen, leider aber selbst zu den billigsten Bedingungen keine Arbeit und keinen Groschen Verdienst finden können, da man allgemein antwortet, das Noth wendigste, nämlich das Brod, müssen wir haben alles Andere, Kleidungsstücke, Schuhe, Möbel oder sonstige Gerätschaften dürfen wir nicht brauchen, da wir genug zu kämpfen haben, um das Brod allein für unsere Familie herzuschaffen, — also in welchem Jammerzustande befindet sich dann erst der Arbeiter der nur auf seine Handarbeit angewiesen ist. ’ Wir sind in verzweifelter Lage, wir sehen täglich unsere Kinder mit Thränen in den Augen, sie schreien um Brod, wir können ihnen keines geben. Also wohin sollen wir uns wenden, als an die Barmherzigkeit unseres Schöpfers zuerst, und an die Grossmuth edler Menschen, denen doch unsere Jammerrufe und Bitten zu Herzen gehen mögen, um uns zu helfen, — wir können keine schönen Worte machen, wir sind einfache Arbeiter, — wir stehen am Höhepunkte des Elends, schreiend zu edlen Men sehen herzen: Helft uns! helft uns sehr bald! bevor wir ganz vor Hunger und Noth unterliegen, — wir meinen nicht durch Almosen, sondern auf eine- Art, uns einen Verdienstzweig durch Arbeit und Beschäftigung zukommen zu lassen. Jakob Hierher, Hordehal Sehmld, Herseh Hierher, Heier Wolf Holdenberg, Schuhmacher. Im Namen der Genossenschaft jüd. Handwerker zu Jerusalem. Wir drucken hier aus dem Begleitschreiben einer sehr zuverlässigen und bekannten Persönlichkeit in Jerusalem, die sich uns auch bereit erklärte, Beiträge und Bestellungen, zu vermitteln, folgende Stelle ab : „Hilfe thut hier dringend noth, zumal es sich um Leute handelt, die sich gerne des Chaluka entschlügen, wenn sie sich durch eigener Hände Arbeit ihr Brod verdienen könnten. Ich erlaube mir daher obige Bittschrift bestens zu befürworten, umsomehr, als ich die traurige Lage der hiesigen Arbeiter persönlich zu kennen in der Lage bin. Vielleicht dürfte eine kleine Anregung von Seite Ihres geschätzten Blattes, reichere Glaubensgenossen zu Bestellungen anf hier anznfertigende Waaren, wie Nippsachen in Oliven holz, diverse Holzschnitzereien und Drechslereien u. dgl., so wie auf in das religiöse Fach einschlagende Objekte (Tepliillin, Sepher-Thora’s, koschere Weine etc.) veranlassen. Wenigstens erhielte ein kleiner Theil der hiesigen Arbeiter einige Beschäftigung Die Red. und Exped. dies. Dl. ist zur VermiUeluu" der Gaben bereit. — D^nna von Parga, Corfu, Corficca und Ealabriett in schönster reeller Frucht, mit Rabbinatsstegel und Certistcat versehen, wie auch grüne von Genu« und Lista versendet billigst 6. SINGER, Triest, Messina, zur Zeit der Meffen: Leipzig, 29. Nordstrntze 29. . . P. S. Anfragen wegen und wolle man gcfl. an meine Firma nach Triest richten. [810 Ein junges FrKnletrr (isr.), welches das Lehrerin-Examen für höhere Töchterschulen gnt bestanden, sucht — da sie an öffentlichen Lehranstalten eine Anstellung „aus eonfeffionellen Gründen* nicht erhalten kann — eine Stelle als in einem isr. Hanse. Nähere Auskunft ertheilt Hr. Rabb. Dr. Rahmer in Magdeburg. 1910 Heiraths-Gesuch. Eur in einer größeren Hafenstadt der Ost-See etablirter Kaufmann, Anfang 30er. sucht zur Begründung einer stillen Häuslichkeit eine einfach erzogene junge Dame oder eine Wlttwe zur Lebensgefährtin. Mitgift: N nk 15^-25 Mll. Damen, resp. deren Eltern oder Vormünder, welche geneigt find, diesem a u frichligen Gesuch Gehör zu schenken, wollen nähere Mittheilungen unter Versicherung st r e n g st e r V e r s ch w i e g e n - h e l t bei der Exped. o. Bl. unter R. 8. Nr. 33 niederlegeu und werden Briefe und Photographien im uichtconvenirenden Falle sofort retouriurt. Unterhändler verbeten. [1000 rz 5$ 5$ <«* «= « 2 ** LZ;« ®Ig . £'s#s 5 «3? £- 6 Erfolgeaüeinentscheiden! ifS Wenn je durch eine Heilmethode glänzend« Erfolg« erzielt wurden, so ist die«: vr. Airh's Heilmethode. Hunderttausend« verdanken derselben ihre Sesundheit, durch sie wurde vielen Kranken, wie die Atteste beweisen, auch da «och geholfen, n>» Hilfe nicht mehr möglich schien. Er darf daher Jeder sich dieser bewährte» Methode »ertraueuovoll zuwenden. Näheres darüber in dem »orMgl., illustrirte«, 504 Seiten starken Buch«: vr. Airh'S Naturheilmethod«, 90. Auflage, Preis 1 Mark, Leipzig, Richter'» verlagS-Anstalt, welch« daS Buch auf Wunsch gegen Einsendung von 10 Briefmarken X 10 Pf. direct versendet. Obiges Buch ist vorräthig in Bnensch's auch EveNj's Ättchhanvluug in Magdeburg._ Für die Johann I a c o d y - Stiftung (s. Nr. 20 uns 23 sins ferner eingegaugen: von Herrn 1)1 ar N »c h nn in Magdeburg 10 Mir! Bering der Expedlnon der „Israelitischen Ldochenjchrtft" m Magdeburg. Druck von CL Lcharnke ,n fcarby.

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