Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 8 (1877)
- Issue
- N° 27. (4.7.1877)
- Date
- 1877-07-04
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/5369809-9583384-9583600--3193-9583608- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Seesen 1× ep/1048106
- Żory 1× ep/1048188
OCR text
A«strat e sind derBeschteumgung wegen direct an die „Hrpedition der Isr. Wochenschrift in Ma. öurg"einzusendeu. Lehrer-Vacarrz. Wir suchen auf Michaelis oder früher einen seminaristisch gebildeten Hauslehrer, der eventuell auch als Gemeindelehrer der Gemeinde Bolzum-Sehnde fungiren kann. Gehalt 6—900 Mark bei freier Station. Gebr. Schragenheim, Sehnde bei Hannover. Referenz: Herr Landrabbiner Di*. Guttmann in Hildesheim. [830 Ein junges Mädchen sucht eine Stelle zur Unterstützung der Hausfrau. Nähere Auskunft ertheilt gütigst Herr Moritz Levy — S t argard in Pommern. 808] Ein junger Mann sucht baldigst Stellung als Reisender, BerkLuser oder Lagerist in der Tuch-, Mannsaetur- oder Banmwollwaaren- Branche. Gest. Offerte« erbitte unter A. 8. Kr. 50 an die Exped. d. Bl. in Magdeburg zu senden._ An edte Menschenfreunde! In Falkenberg, Kreis Homberg, lebt ein Mann, der vor Kurzem seinen hundertjährigen Geburtstag gefeiert? nein, das kann man wohl nicht gut sagen, aber erlebt hat. Die Feier eines Geburtstags kostet Geld; der hundertjährige Greis ist aber arm und wird von seinem ebenfalls nicht bemittelten Sohne gepflegt und ernährt. Wohl thut Letzterer seine Schuldigkeit, aber derselbe besitzt selbst eine zahlreiche Familie, und beim besten Willen kann die Verpflegung doch nur eine spärliche sein! Gottlob, kann der Alte noch Alles recht gut vertragen, denn er ist auch sonst noch rüstig und besucht regelmäßig de»» Gottesdienst! Liebesgaben sind hier gut angewendet, und ich werde solche mit Vergnügen besorgen. Wer es lieber selbst thun will, adressire: Herrn Mendel Danneberg in Falkenberg, Kreis Homberg. Cassel, 17. Juni 1877. Landrabbiner Dr. Adler. Im Verlage von M. Poppelauer's Buchhandlung in Berlin 0., Nr. 61 Neue Friedrichstraße erschien soeben: n' bnri mb Werlirrer Wokkskalender für Israeliten auf das Jahr 5638. (1878.) Mit literarischen Notizen, Messen, Märkten, einer» Gedenkblatt rc. von Dr. M. Poppe lau er. Preis: 50 Pf. — Velin-Papier durchschossen 75 Pf. [810 da. Synagogen - Wandkalender auf 5638. Velin Papier 50 Pfg. Bekannte correcte und schön aus - gestattete Kalender-Ausgabe. ^Benachrichtigung! Von Rahmer's Tefilla kezara (£urfu$ I erscheint die neue verbefferleAuflage (die fünfte) in 14 Tagen! M Ä D^nri« von Parga, Corfu, Corficca und Calabrien in schönster reeller Frucht, mit Aabbinatsfkegel und Certificat versehen, wie auch grüne von Genua und Liffa versendet billigst 6. SINGER, Triest. Messt««. zur Zeit der Meffen: Leipzig, 20. Nordstratze 2V. P. 8. Anfragen wegen Gsrogirn und Lulewim wolle man gefl. an meine Firma nach Triest richten. [gio Sommers israelitische Knaben-Pension in Hannover. Israelitische Eltern, welche ihre Knaben in hiesige Schulen schicken wollen erhalten für dieselben beim Unterzeichneten angenehmen Aufenthalt und Ueberwachung der Arbeiten. [6 3637.] (700) L. H. Sommer, Seminarlehrer, Schillcrstraße 11. Referenzen: Landrabbiner Dr. Meyer n. Professor Dr. Frensdorf in Hannover, Rabbiner Dr. Lehmann in Mainz, Rabbiner Dr. Güdemann in Wien. Friede. Kvrn'fchen Buchin Nürnberg ist so eben Soeben ist erschienen: Die Krone der Erlösung Rede am 1. Peffachtage und Dir volkudetk Erlösung. Homilie am 7. Pessachtage d. I von Dr. H. Hirschfeld, Rabb. in Gleiwitz. Preis 4« Pfg. Der Inhalt dieser Reden hat zu ehrverletzenden Maßnahmen gegen den Verfasser hierorts Veranlassung gegeben. Nach auswärts gegen Einsendung von Briefmarken franco. Albert Jaeger 840] in Gleiwitz. In der Handlung erschienen Levin, Dr. Moritz (Rabb. in Nürnberg), Lehrbuch der jüdischen Geschichte und Literatur. gr. 8. geheftet M. 2. geb. M. 2.20 Pfg Früher erschien von demselben Verfasser: Lehrbuch d. Mbl. Geschichte u. Literatur. geh. M. 1.20 Pfg. geb. M. 1.40 Pfg. Das „Jüdische Literaturblatt" schreibt darüber : „Idee und Ausführung sind in voller Uebereinstiinmung und letztere sehr gelungen zu nennen." „Professor Derenbourg in Paris hebt die „Weise hervor, wie auf sehr beschränktem Raum „Religionslehre und Geschichte klar und anzie- „hend dargestellt werde, der Präcision des Aus- „drucks fehlt nicht die Wärme und das Colorit. „Wer sich das Buch unter Leitung eines guten „Lehrers zu eigen gemacht hat, kennt zu glei- „cher Zeit seinen Glauben und die Quelle desselben^_ Im Verlage des Bernhard Epstein in Brünn ist erschienen und kann über Wien durch jede Buchhandlung bezogen werden: Die Moral der Evangelien und des Talmud. Eine vergleichende Studie im Geiste unserer Zeit, von Dr. M. Dusch aüPreis l Mark 60 Pfennig Diese neueste literarische Arbeit der renommirten gelehrten Verfassers, welche die gehässigen Beschuldigungen der berechtigten Schmähschrift „Der Talmud - jude" auf wissenschaftlichem Wege vernichtend widerlegt, ist eben so geistig anregend als belehrend gehalten, daher sie jedem denkenden Leser zur vollen Befriedigung dienen wird._[820 Im Verlage von Carl Habel (Lüderitz'sche Verlagsbuchh) Berlin SW., Wilhelmstr. 33, erscheint Deutsche Revue über d«K gefammt« nationale Leben der Gegenwart. Herausgegeben von Richard Fleischer. Monatlich zwei Hefte. Preis pro Quartal: 4M. 50 Pf. Die Kölnische Zeitung schreibt über dieses neue Unternehmen: „Die Wichtichkeit eines periodischen Organs, welches das g e s a m m t e nationale Leben inr Auge behält, die Ereignisse der Gegenwart mit Ruhe besprechen kann, für jeden Zweig von tüchtigen Fachleuten bearbeitet wird, springt so sehr in die Augen, daß es kaum einer Empfehlung bedarf. Wer die Bedeutung der Revue des deux mondes kennt, ist davon durchorungen. Diese Deutsche Revue verspricht viel mehr zu werden. Niemand wird die „Revue" ohne Belehrung bei Seite legen!" Hest 1 und 2 liegen in jeder Buchhandlung zur Einsicht aus._ Briefkasten der Redaetton. Die Correspondenzen: London, Breslau, Leipzig. Seesen, Sohrau in nächster Nr. Nachschrift. Das in dieser Nr. unter „P a r i s" mitgelheilte Schreiben sollte nur Begleitbrief zu dem eigentlichen Aufr u f wegen Gründung einer Albert Cohn- Stiftuug sein. Dieser ging uns jedoch erst um eine Post später, nachSchluß der Redaction zu. Wir können nun den Abdruck jenes unwesentlichen Briefes nicht mehr redressiren und den Aufruf erst im nächsten Blatte geben. Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenjchrtfl" in Magdeburg. Truck von C. Scharnke in Barby.