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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1877-06-07 · N° 23. (7.6.1877) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
8 (1877)
Issue
N° 23. (7.6.1877)
Date
1877-06-07
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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5 Nachruf. Schmerzerfüllt widmen wir hiermit den Mitgliedern und Freunden unseres Vereins die Trauerkunde von dem gestern erfolgten Hinscheiden unseres bisherigen Schriftführers, des Herrn Julius Philipp Bonn. Mit treuer Hingebung für das Wohl unseres Vereins bedacht, wirkte der Entschlafene stets mit einer dem edelsten Herzen entsprossenen Menschenfreundlichkeit, mit unermüdlicher Wohlthätigkeit, voll edlen, rechtlichen Sinnes. Wir werden ihm immer ein liebevolles, ehrendes Andenken bewahren. Frankfurt a/M., 30. Mai 1877. Die Verwaltung der „Achawa“, und in deren Namen: Adolf Teblee, Vorsitzender. Anferate sind der Weschkeimignng wegen direct an die „Spedition der Isr. Wochenschrift in Magdeburg« einzusenden. Bacaute Lehrerstelle. Auf den 1. October d. I. ist die Stelle eines ClassenlehrerS an einer israel. Lehranstalt zu besetzen. Günstige Prüfungszeugnisse und Nachweis einer bereits bewährten Lehrthätigkeit sind erforderlich. Gehalt Mk. 1800. — Bewerbungen sub Chiffre O. 3521. b efördert die Annoncen-Exedition von Rud. Mosse in Frankfurt a/M._ Mehrere jüd. Religionslehrer- Hellen, verbunden mit Vorbeter-Amt, sind zu besetzen. Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugniffe wenden an den Vorsitzenden des Vereins zur Förd. d. jüd. Schulw., Herrn Oberrabbiner Dr. Horowitz in Crefeld. Die Synagogen - Gemeinde Lin gen sucht auf sofort einen Elementarlehrer anzustellen mit einem Gehalt von 900 Mark nebst Emolumenten. Der Vorstand. Ph. Frank. Die Gemeinde B e r n e im Großherzogth. Oldenburg sucht für sofort oder zum Juli einen unverheiratheten Elemeutarlehrer und Borbeter. Kenntniß der Schechita ist erwünscht, aber nicht Bedingung. Gebalt: 7—800 Mk. nebst Mittagstisch, Wohnung, Feuerung und Bedienung. [600 Anmeldungen erbittet Landrabbiner Vr. Glück, Oldenburg._ Stipendium. Ein unbesoldeter jüdischer Assessor oder Referendar kann durch testamentarische Verfügung ein Stipendium erhalten. Bewerber wollen sich bis zum 15. Juni a. c. ihre Anträge unter Mittheilung ihrer persönlichen Verhältniffe versiegelt unter Aufschrift „Stipendium" an die Annoncen-Expedition von Rud. Mosse in Frankfurt a/M. einsenden. Ein junges Mädchen (Israelit.), in der Kindergärtnerei sehr bewandert, musikal. gebildet, mit guten Schulkenntnissen versehen, sucht eine Stelle als Gouvernante. Gute Referz. stehen zur Seite, da dasselbe bereits über 2 Jahre eine solche Stelle bekleidete. Gest. Offerten 8ub B. H. erbittet man an die Annoncen-Expedition von Jacob Türkheim, Hamburg._ Ein junger Mensch, mit den nöthigen Schulkenntnißen versehen, und anständiger Erziehung, hat Gelegenheit, in einem Uhren- und Bijoutteriegeschäft das Uhrmacher-Geschäft zu erlernen. Logis und Kost im Hause. Ebenso findet ein tüchtiger Gehülfe daselbst Placement. Wo und bei wem, sagt die Expedition dieses Blattes. [499 Sommers israelitische Knaben-Penston in Hannover. Israelitische Eltern, welche ihre Knaben in hiesige Schulen schicken wollen, erhalten für dieselben beim Unterzeichneten angenehmen Aufenthalt und Ueberwachung der Arbeiten. [B 3637.] (700) L. H. Sommer, Seminarlehrer, Schillerstraße 11. Referenzen: Landrabbiner Br. Meyer u. Professor vr. Frensdorf in Hannover, Rabbiner vr. Lehmann in Mainz, Rabbiner Vr. Güdemann in Wien. s. w.) heile ich auch brieflich durch ein neues, sicher Hilfe bringendes Heilverfahren. Ebenso beseitige ich jeden Bandwurm, Epilepsie (Fallsucht), Krämpfe, Lähmungen, Rheumatismus, Gicht, Hüftweh, Rücken- und Gliederschmerz. Briefe mit genauer Schilderung des Leidens zu richten an Dr. Rumler, _Dresden, Bachstraße. In meinem Verlag erschien soeben: Synagogen-Gesänge für Pianoforte und Harmonium. bearbeitet und theilweise componirt von c. Breidenstein, Organist und Chordirigent der Haupt-Synagoge in Frankfurt a/M. Preis M. 5. — Frankfurt a/M. I. Kansimann. Oben bezeichnete Compofitionen des Herrn Organisten C. Breidenstein, des ebenso bewährten Chordirigenten als originellen Componisten, eignen sich vorzüglich zum Gebrauch beim Synagogen-Gottesdienst, sowie durch ihre faßliche Einrichtung für das Klavier oder Harmonium auch zum häuslichen (Gebrauch. Dieselben sind daher in beiden Beziehungen bestens zu empfehlen und werden gewiß in weiten Kreisen zur Förderung der öffentlichen Andacht, wie der häuslichen Erbauung in erhebender Weise das ihrige beitragen. Frankfurt a/M-, 16. Mai 1877. Rabbiner Or. Leop. Stein. Agenten gesucht zum Verkauf meiner bekannten Cigarren-Fabrikate. Gute Referenzen sind erforderlich. Herm. Otto Wendt, Bremen. Erzieherinnen, Wirthfchafterinnen und Stützen für Hausfrauen suchen Stellen durch Friederike Cahn -5» 3-or S.-&« iüöiges Vucy IN vorruiy auch Creur's Buchhandlung Eangwierige Magenu. Darm-Kr ankheiten (Magenkatarrhe, Erbrechen, Magenschmerzen, Magenkrampf, Magenu. Darmblutungen, Diarrhoen, Darmentzündungen, Magengeschwür, Magenerweiterung u. Berichtigung. Im Feuilleton Nr. 21, S. 167 b Z. 5 ist „nämlich" zu lesen: „männlich. Briefkasten der Expedition. Inserat „Crefeld" kann, weil es fälschlich (nach Breslau) adressirt war, erst m dies. Nr. kommen. Wir ersuche« wiederholt, Jnse- * rate stets bittet an die Expedition der Jsr. Wochenschrift in Magdeburg einzusenden. Expedition ..— L—- ... _____—.—m , 5ß„[ag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg. Druck von C. Scharnke m Barby.

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