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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1877-05-24 · N° 21. (24.5.1877) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
8 (1877)
Issue
N° 21. (24.5.1877)
Date
1877-05-24
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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A«fer-te sind der Weschkermigrmg wegen direct an die„KrpeditionderIsr. Wochenschrift in Magdeburg" einznsende«. Bewerbung um das bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin bestehende Stipendium der Benny-BurchardtMen Eheleute zu Landsberg a/W. Das von den Benny-Burchardt'schen Eheleuten zu Laudsberg a. W. bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin gestiftete Stipendium, bestehend aus den jährlichen Zinsen von 12,000 M. Stiftungskapital k 5°/0 für junge Leute jüdischen Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker besuchen und sich in bedürftiger Lage befinden, ist erledigt und soll vom 1. October d. I. ab wieder verliehen werden. Die Verleihung erfolgt an: 25. Januar k. I. von dem Königlichen Ministeriunl für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten auf den Vorschlag des Direktors der Königlichen Gewerbe-Akademie der Art, daß der Genuß desselben mit dem 1. October des vorhergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben Diejenigen den Vorzug, welche mit dem Stifter oder deffen Ehefrau dent Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an verwandten Bewerbern haben Diejenigen den Vorzug, welche zur Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Landsberg a. W., und falls auch solche nicht vorhanden sind, Diejenigen, welche in Sonnenburg ihren Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, so entscheidet die größere Bedürftigkeit, sowie die beffere Befähigung und moralische Führung. Die Bewerber um das vorgenannte Stipendium können sich von jetzt an melden, wenn sie den nachstehend verzeichneten Aufnahme-Bedingungen genügen: 1) Der Bewerber muß wenigstens 17 und darf höchstens 27 Jahre alt sein; 2) er hat nachzuweisen, daß er entweder bei einer Provinzial-Gewerbeschule oder Realschule oder bei einem Gymnasium das Zeugniß der Reife erlangt hat. Die Bewerbung ist frankirt bei dem Unterzeichneten bis spätestens den 1. September d. I. schriftlich einzureichen und muß von folgenden Attesten begleitet sein: a. dem Geburtsschein des Bewerbers, b. dem Zeugniß der Reife, e. einem Führungsattest der Ortsbehörde, d einem Bedürftigkeitsattest derselben. Berlin, den 1. Mai 1877. Der Direktor der Königlichen Gewerbe-Akademie, Geheimer Regierungs-Rath. Reuleaux. Es soll in hiesiger Gemeinde die Stelle eines Lehrers, Borbeters und Schächters besetzt werden. Geeignete Bewerber mit seminaristischer Bildung wollen sich an den Unterzeichneten unter Einreichung ihrer Zeugniffe und des Lebenslaufs wenden. Coeslin, im Mai 1877. Der Vorstand der Synagogen-Gemeivde. Gesucht ein seminaristisch gebildeter israelitischer Lehrer für die dritte (israelitische) Lehrerstelle an der dreiklassigen Ortsschule (Simultanschule) in Gehaus, Sachsen Weimar. Staatsstelle. Anfangsgehalt 850 M. incl. freundlicher Dienstwohnung (50 M.) und großem Hausgarten; nach 5 Jahren 940, nach 10 Jahren 1030, nach 15 I. 1150 M. Vorbeterdienst mit der Stelle verbunden. Anrechnung der im Auslande verbrachten Dienstjahre zu erwarten. Außer dem israelit. Religionsunterricht (8 St.) Rechnen, Schreiben, Realien in der 1. und 2. Simultanklaffe, im Ganzen 26—28 St. wöchentlich. Der bisherige Lehrer geht an eine höhere Lehranstalt in Hamburg. Bewerbungen nebst Zeugnissen und Angabe der Dienstbehörde sind zu senden an [480 deu Großherzogl. Bezirksschulinspector in Dermbach. Stier. Dermbach, den 11. Mai 1877. Durch Unwohlsein des bisherigen Vertreters, welcher außer Stande ist, seinen Funktionen nachzukommen, ist die hiesige Lehrer- und Cantorstelle anderweitig zu besetzen. Bei freier Wohnung, Heizung rc. beträgt das feste Gehalt 1050 Mark. Auf Nebenverdienste ist sicher zu rechnen. Qualifizirte Bewerber belieben unter Beifügung ihrer Zeugnisse sich bei dem Unterzeichneten zu melden. Eschweiler, den 5. Mai 1877. _Phil. Stiel Eine Familie, die die Sommermonate in der Schweiz und den Winter in Frankreich zuzubringen gedenkt, sucht einen vr. phil. als Hauslehrer für drei Kinder im Alter von 8 bis 14- Jahren und Reife gesell schäfte r zu engagiren. Streng religiöse Richtung ist Bedingung. Gehalt nicht unter 2000 Mark. Bewerbungen mit Abschriften von Zeugniffen werden erbeten an die Redaetion der Jsr. Wochenschr. in Magdeburg sub C. M. 165. bis Ende d. Mts_ Wichtig für Cantoren und Lehrer sind: 140 leichte dreistimmige Tempelgesänge für Sabbathe und Festtage, nebst Gelegenheitsgesängen, für den Cantor oder für den Chor allein ausführbar. Subscriptionspreis bis 1. Juli a. c. 4 Mark pro Exempl. Zu beziehen durch Unterzeichnete Herausgeber. Bunzlau i. Schles. Reßler, M. Tintner, Cantor nnd Lehrer. Cantor und Lehrer. OG* Ein Knabe, wohlerzogen und aus guter Familie, der die Tertia eines Gymnasiums absolvirt hat, wünscht als Lehrling in ein Manufacturwaaren - Geschäft en detail einzutreten, welches an Sabbathen und Festen geschloffen ist. Nähere Auskunft giebt der Unterzeichnete. Rabbiner Dr. Rippner, _Gr. Glogau. Ein junger Mensch, mit den nöthigen Schulkenntnißen versehen, und anständiger Erziehung, hat Gelegenheit, in einem Uhren- und Bijoutteriegeschäft das Uhrmacher-Geschäft zu erlernen. Logis und Kost im Hause. Ebenso findet ein tüchtiger Gehülfe daselbst Placement. Wo und bei wem, sagt die Expedition dieses Blattes. [499 Lehrling. Für mein HerrenConsections- und Wäsche-Geschäft, suche sofort einen Lehrling mos. Confessio«. [498 H. Berliner, Gera R. j. L Langwierige 'Magenu. Darm-Krankheiten (Magenkatarrhe, Erbrechen, Magenschmerzen, Magenkrampf, Magenu. Darmblutungen, Diarrhoen, Darmentzündungen, Magengeschwür, Magenerweiterung u. s. w.) heile ich auch brieflich durch ein neues, sicher Hilfe bringendes Heilverfahren. Ebenso beseitige ich jeden Bandwurm, Epilepsie (Fallsucht), Krämpfe, Lähmungen, Rheumatismus, Gicht, Hüftweh, Rücken- und Gliederschmerz Briefe mit genauer Schilderung des Leidens zu richten an Dr. Ruinier, Dresden, Bachstraße. 5§e! l gs '©■'S Ja je »5 S.« Obiges Buch ist vorräthig in Baensch's auch Creui's Buchhandlung in Magdeburg. Briefkasten der Redaetion. Hrn. v. K. Z. TQ'S gehört zwar nicht zu den Dingen -ngnp?ber ein Sohn kann darin gewiß nicht leicht zu viel thun. Anders steht es mit seinem Anspruch an Fremde. Meldungen und öffentliche Aufford erungen, wie die gewünschte, sind hierzulande nicht üblich. Ueberdies versteht man allerseits unter Jubiläum den Ablauf 50jähriger Amts- oder sonstiger Berufsthätigkeit. Die Correspondenzen: Elbing, Linz, Bukarest, Prag, Stockholm, London in nächster Nummer. Briefkasten der Expedition. Berlin. Das Inserat der K. G. A. konnte, obwohl es rechtzeitig hier eintraf, seines großen Umfanges wegen in Nr. 20 nicht mehr abgedruckt werden; es erscheint in dieser und in nächster Nr. Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg. Druck von C. Scharnke in Barby.

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