Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1877-05-17 · N° 20. (17.5.1877) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
8 (1877)
Issue
N° 20. (17.5.1877)
Date
1877-05-17
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/5369809-9583384-9583537--3130-9583545
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

■L Inserate find der Beschleunigung wegen direct an die„KtepeditionHer Isr.Wochenschriftin Magdeburg"einzusenden. Gesucht An die Freunde und Verehrer Johann Jacoby's! ein seminaristisch gebildeter israelitischer Lehrer für die dritte (israelitische) Lehrerstelle an der dreiklassigen Ortsschule (Simultanschule) in Gehaus, Sachsen Weimar. Staatsstelle. Anfangsgehalt 850 M. incl. freundlicher Dienstwohnung (50 M.) und großem Hausgarten; nach 5 Jahren 940, nach 40 Jahren 1030, nach 15 I. 1150 M. Vorbeterdienst mit der Stelle verbunden. Anrechnung der im Auslande verbrachten Dienstjahre zu erwarten. Außer dem israelit. Religionsunterricht (8 St.) Rechnen, Schreiben, Realien in der 1. und 2. Simultanklasse, im Ganzen 26—28 St. wöchentlich. Der bisherige Lehrer geht an eine höhere Lehranstalt in Hamburg. Bewerbungen nebst Zeugnissen und Angabe der Dienstbehörde sind zu senden an [480 den Großherzogl. Bezirksschulinspector in Dermbach. Stier. Dermbach, den 11. Mai 1877. Cantor Stelle. Bei der hiesigen Israel. Gemeinde ist die Stelle eines Cantors und Schächters bis zum 1. Juli d. I. zu besetzen. Fixer Gehalt 1200 Mark, und der Schächterdienst trägt circa 800—900 Mark ein. Musikalisch gebildete Bewerber, nicht über 35 Jahre alt, welche die Fähigkeit besitzen, Religionsunterricht zu ertheilen, mit Chor vorzubeten, sowie die Synagogengesänge einzuüben, werden bevorzugt. Reisekosten werden nur Demjenigen vergütet, welchem die Stelle übertragen wird. E m m e n d i n g e n (Baden), im April 1877. I. Wertheimer, 456] Vorsteher._ Für Die am Neujahrs- und am Versöhnungsseste in dem Filialbetlokale der hiesigen Gemeinde abzuhaltenden Gottesdienste werden zwei musikalisch gebildete Vorbeter gesucht, welche zum Vortrag der Gebete mit Begleitung von Orgel und Chor hinreichend befähigt sind. Für diese Dienstleistungen ist ein Honorar von je 450 Mark einschließlich der Kosten der Reise und des Aufenthaltes dahier in Anspruch genommen. Bewerber werden ersucht, sich bis 1. Juni I. I. unter Beischluß der entsprechenden Besähigungszeugvisse zu melden. München, den 22. April 1877. Verwaltung der israelit. Cultusgemeinde. Die hiesige Vorsänger- und Schächterstelle, mit einem jährlichen Einkommen von 2000 Mark nebst freier Wohnung, ist erledigt und soll sofort besetzt werden. Meldungen sind an den Unterzeichneten zu richten. [458 Dürmenach (Oberelsaß), 25. April 1877. Joseph Lang Aron Sohn, Cultus-Vorsiand. Wir Unterzeichnete haben uns am Tage der Beerdigung Johann Jacoby's vereinigt, um dessen Andenken zunächst durch eine würdige Gedächtnißfeier zu ehren, dann seine Züge der Nachwelt in einer Marmorbüste zu vergegenwärtigen, welche dem hiesigen Stadtmuseum einverleibt werden soll; endlich zur Errichtung einer Jacoby-Stiftung, aus deren Zinsen alljährlich einem strebsamen Handwerker zu seiner Ausbildung ein Reisestipendium und fleißigen Lehrlingen für hervorragende Leistungen Prämien bewilligt werden sollen. Nicht als Vertreter einer politischen Partei gehen wir an dies Unternehmen. Wir ehren in Jacoby den großen Bürger, den hochherzigen Patrioten, welcher dem ganzen deutschen Volke angehört, ja den von echter Humanität beseelten Weltbürger! In diesem Sinne glauben wir uns allseitiger Theilnahme versichert halten zu dürfen, „so weit die deutsche Zunge klingt." Die Gedächtnißfeier hat bereits am 28. März stattgefunden. Die dabei gehaltene Rede ist im Drucke und wird zum Besten der Jacoby-Stiftung sofort durch den Buchhandel vertrieben werden, worauf wir aufmerksam zu machen uns erlauben. Die Anfertigung der Büste Jacoby's hat Professor Siemering in Berlin bereitwilligst übernommen. Beiträge zu den bezeichneten Zwecken erbitten wir unter der Adresse unseres Schatzmeisters, des Kaufmanns Rob. Graf, Vorst. Sattlergasse 5A. Königsberg, den 31. März 1877. Rob. Graf. Dr. Hay. F. Michels. Dr. I. Möller. Dr. Rosenstock. Dr. Franz Rühl. Dr. Ulrich. H. Weller. Auch die Red. und Expedition d. Bl. sind bereit. Beitrüge zu obigem Zwecke entgegenzunehmen und an dieser Stelle zu quittiren. Offene Lehrerstelle. Die an unserer hiesigen Elementarschule durch Todesfall eingetretene Vacanz soll so bald als möglich wieder besetzt werden, und wollen sich qualisizirte Bewerber bei uns unter Einreichung ihrer Zeugnisse melden Das Gehalt beträgt einschließlich Wohnungs- und Feuerungsentschädigung 950 Mark. Für Ertheilung des Privatunterrichts kann außerdem auf 500 Mark gerechnet werden. Usch', den 24. April 1877. _Der jüdische Schulvorstand. Cantor und Religionslehrer. Mit dem 1. Juli a c. wird bei unserer Gemeinde die Stelle eines ersten Cantors und Religionslehrers vacant. Musikalisch befähigte und zilr Ertheilung des Religionsunterrichtes berechtigte Bewerber wollen unter Einsendung ihrer Zeugnisse sich baldigst melden. Düsseldorf, den 15. April 1877. Der Vorstand der Synagogen- Gemeinde. <w* e s ** ,<£> * Erfolge allein entscheiden! 6 Wenn je durch «ine Heilmethode ' glänzende Erfolge erzielt wurden, so ist dies: Dr. Airy's Heilmethode. Hunderttausend« verdanken derselben ihre Gesundheit, durch sie wurde vielen Kranken, wie die Atteste beweisen. auch da noch yelioifen, wo Hilfe nicht mehr möglich schien. Es darf daher Jeder sich dieser dewöhrie« Methode neriruuensooll zuwenden. Näheres darüber in dem oorzilgl., iilusirirten, 504 Seiten starken Buche: Dr. Airy's Naturheilmethode, 90. Auslage, Preis 1 Mark, Leipzig, Richter's Verlags-Anstalt, welch« das Buch aus Wunsch gegen Einsendung von 10 Briefmarken d 10 Pf. direct versendet. SelPe g «S!g- S? $4 JQ «o Obiges Buch ist vorräthig in Bgensch's auch Crenz's Buchhandlung in Magdeburg. Zur Besetzung der Erzieherftelle uu einem isr. Gemeinde-Waisenhaufi (in einer österr. Universitätsstadt) wird eine geeignete akademisch und pädagogisch gebildete Persönlichkeit gesucht. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von e. 6 bis 70V fl. und freie Station verbunden. Der Candidat soll, im Erziehnngswefen bereits erfahren u. nicht über 30 Jahre alt sein; auch ist es wünschenswerth, wenn derselbe ledigen Standes wäre. Nähere Angaben auf mit Rückantwort frankirte Anfragen macht die Exped. dss. Bl._[455 Ein junger Mensch, mit den nörhigen Schultenntnißen versehen, und anständiger Erziehung, hat Gelegenheit, in einem Uhren- und Bijoutteriegeschäft Das Uhrmacher-Geschäft zu erlernen. Logis und Kost im Hause. Ebenso findet ein tüchtiger Gehülse daselbst Placement. Wo unD bei wein, sagt die Expedition dieses Blattes. [499 Lehrling. Für mein Herren-Cousections- und Wäsche-Geschäft, suche sofort einen Lehrling mos. Confession. [498 H. Berliner, Gera R. j. L_ Lehrlings-Gesuch. Für mein Manllfactnrgeschäft wünsche einen mit guten Schulkenntnissen versehenen jungen Mann in die Lehre. Eintritt Juli oder August c Sonn- und Festlage geschlossen. St. Lemförde (Westfalen). _Ph. Coblenzer. Aeltere Jahrgänge derFrankel'schen Monatsschrift (auch einzeilne Hefte) nehme ich jederzeit in tau-- schenken Kauf an. H. Skutsch Verlagsbuchh., Breslau. (Specialität: Judaica.) Nicht zu verwechseln mit der S ch l e 11 e r 'schen Buchhandlung. [500 Vertag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg. Druck von E.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.