Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 8 (1877)
- Issue
- N° 19. (10.5.1877)
- Date
- 1877-05-10
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Inserate sind der Beschleunigung wegen bittet an die „Spedition bet Isr. Wochenschrift in Wagbeöurg" einznsenden. Cantor-Stelle. Bei der hiesigen Israel. Gemeinde ist die Stelle eines Cantors unb Schächters bis zum I.Juli d. I. zu besetzen. Fixer Gehalt 1200 Mark, und der Schächterdienst trägt circa 800—900 Mark ein. Musikalisch gebildete Bewerber, nicht über 35 Jahre alt, welche die Fähigkeit besitzen, Religionsunterricht zu ertheilen, mit Chor vorzubeten, sowie die Synagogengesänge einzuüben, werden bevorzugt. Reisekosten werden nur Demjenigen vergütet, welchem die Stelle übertragen wird. Emmendingen (Baden), im April 1877. I. Wertheimer, 456) _Vorsteher. _ Die hiesige Vorsänger- und Schächterstelle, mit einem jährlichen Einkommen von 2000 Mark nebst freier Wohnung, ist erledigt und soll sofort besetzt werden. Meldungen sind an den Unterzeichneten zu richten. [458 Dürmenach (Oberelsaß), 25. April 1877. Joseph Lang Aron Sohn, Cultus-Vorsiand. Die hiesige Gemeinde beabsichtiget, einen geprüften Theologen anzustellen, welchem die Ertheilung des Religionsunterrichtes an hiesigen Lehranstalten und die Unterstützung und Stellvertretung des Rabbiners in dessen amtlichen Functionen in einem noch näher zu bestimmenden Umfange obliegen soll. Diese Stelle wird mit einem Ansangsgehalte von M. 2000 dotirt, welcher sich bis aus M. 2400 erhöht. Bewerber wollen ihre Eingaben mit den erforderlichen Ausweisen über das mit Erfolg bestandene Anstellungsexamen für Rabbiner, sowie über entsprechende Pädagogische Befähigung bis 1. Juni d. I. hierher einreichen. München, den 22. April 1877. Verwaltung der israelit. Cultusgemeinde. Offene Lehrerstelle. Die an unserer hiesigen Elementarschule durch Todesfall eingetretene Vacanz soll so bald als möglich wieder besetzt werden, und wollen sich qnaliftzirte Bewerber bei uns unter Einreichung ihrer Zeugnisse melden. Das Gehalt beträgt einschließlich Wohnungs- und Feuerungsentschädigung 950 Mark. Für Ertheilung des Privatunterrichts kann außerdem auf 500 Mark gerechnet werden. Usch, den 24. April 1877. Der jüdische Schulvorstand. /Ltesucht eine jüdische Köchin, welche auch Hausarbeiten mit zu übernehmen hat, gegen hohen Lohn. Meldungen unter W. 2274 durch A Winkler's Annoncen-Expedition in H i l d e s h e i m erbeten. (460 E Zur Besetzung der Er zieherstelle an einem tsr. Gemeinde-Waisenhaufe (in einer österr. Universitätsstadt) wird eine geeignete akademisch und pädagogisch gebildete Persönlichkeit gesucht. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von e. 6 bis 700 fl. und freie Station verbunden. Der Candidut soll, im Erziehungswesen bereits erfuhren u. nicht über 30 Jahre alt fein; auch ist es wünschensweeth, wenn derselbe ledigen Standes wäre. Nähere Angaben auf mit Rückantwort frankirte Anfragen macht die Exped. dss. Bl._[455 iine junge Engländerin, der deutschen Sprache mächtig, sucht Stellung in einer resp.ctablen jüdischen Familie, zur Besorgung des Haushaltes, sowie zur Unterweisung der Kinder in der engl. Sprache. Dieselbe wünscht mit zur Familie gerechnet zu werden und würde deshalb weniger auf hohen Gehalt sehen. Offerten unter 8. 4170 an Carl Schußlers Annoncen-Expedition in Hannover. (457 Ende Juli o. I. sollen die Zinsen eines von den verstorbenen JocobMeyerschen Eheleuten dem Unterzeichneten Vorstande zur Verwaltung übergebenen Legats an hilfsbedürftige Verwandte des Herrn Jacob Meyer sowohl als seiner Ehegattin Emma Meyer, geborenen ^Zacharias, behufs ihrer Ausstattung vertheilt werden. Nur solche Bewerberinnen resp. deren Väter und Vormünder, welche den Nachweis der bereits erfolgten Verlobung sowie die Bedürftigkeit und Würdigkeit zu führen im Stande sind, wollen sich unter Beibringung der nöthigen Zeugnisse bis spätestens den 1. Juli d. I. melden. 470) Spätere Anmeldungen müffen unberücksichtigt bleiben und findet die Auszahlung der Zinsen erst nach erfolgter gesetzlicher Eheschließung statt. Königbergs i. P., den 23. April 1877. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Den Wohllöbl. Vorständen der Synagogen-Gemeinden empfehlen wir unsere Officin zum Druck von Broschüren und Accidenzen gleichviel ob mit h ebräischem oder deutschem Texte. Schnellste Bedienung selbst nach den entferntesten Gegenden. Billigste Preise und correcier Druck. Krotoschin, Prov. Posen. Hochachtungsvoll B. L. Monasch & Co , _Verlagsbuchdruckerei. "Durch die Bnchdrnckerei von Fink & Cie. in Stuttgart ist zu beziehen: (450 Stimmen der Wahrheit über das Dasein des Gottes Jehova. Preis 10 Pf; gegen Einsendung von 15 Pf. in Marken Franco-Zusendung. 100 Stück M. 6; 500 St. M. 25; 1000 St. M. 40; Dieses Schriftchen, 16 Seiten stark, enthält beherzigenswerthe Worte gegen den Unglauben unserer Zeit und sollte in Mafien verbreitet werden._ Druck Verlag von Oskar Seiner inLeipzig Parabeln, Legenden und Gedanken aus Kakmud nnd Mdrasch, gesammelt und geordnet von Professor Giuseppe I,evi, aus dem Urtexte in's Deutsche übertragen von Bezirks-Rabbiner Ludwig Seligmann. Zweite vermehrte Auflage. Preis broch. 4 M., in elegantem Originaleinband M. 5,50. Diese hochinteressante Sammlung talmudischer Erzählungen, welche seit Jahren vergriffen war, liegt jetzt in zweiter Auflage vor und etguet stch hauptsächlich zu Geschenken, ® c» w § 'S 3 3 « «'es tr'l § 8 3 SÄ SS VB CS ♦.Ä St n S C 2'® «■je« -t.e « n 3 g® » o » «5 gj.2, Jfc. Obiges 0i auch Creuz's 2.3* e* sä % 3 3 o 2.2 «■ £ 3- “ « , ' ca ■Ö'ä1' Z So i 5*-.'S *t I JJ®;j ft' er 3 öS? jv 2*E"? *3 52.ac«5«SoS I*«®» 3<2 »asg -» s - ° * "2, § s n ® «S; -»03 o> tz -Sg g'S'»3 o s O 2 5 er e o =3.2,;» J?» " 3 o5,« 3^' i3 § a" <=s 3 cy 3-3><S S 2. ZS2. «3 «2.3 . <r® 3 s so sSSaiflsf® « Jjfc 3 3* JT £ ® E§ g * ch ist vorräthig in Baenfch's Buchhandlung in Magdeburg. Irhnnii. Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer Wittwen und -Waisen in Deutschland. Einnahmen im Monat April 1877. ». Mitgtteder-Beiträge r Von Herrn L. Bodenheimer in Gemmingen, I. Lehmann in Feuchtwangen, A. Lindner in Würzburg, A. Model in Straßburg, I. Waldstein in Usch (nachträglich) — je 0 Mark; Einkaufsgeld des Herrn Simon Oppenheim in Coburg M. 30. r». Ehrenmitgliedee-Betträge r Von Herrn B. Holländer in Leobschütz M. 0; E. Leon in Hildesheim M. 20; Synagogengemeinde in Leobschütz M. 6; Aschaffenburg in Cöln, Louis Adolf Franck in Bonn; Gebrüder Jsay in Cöln, M. Desenberg, S. Lob jun., Aug. Löb und B. Stern jun. in Cöln, sowie von zwei hiesigen Ehrenmitgliedern — je 6M. «. Geschenke r Von Herrn S. David in Alsheim M. 2; F. David das. M. 1,71; N. Dewald das. M. 1,00; S. David das. M. 2; Sammlung des Herrn Lehmann inFeuchtwangen M.22,84; bei der Hochzeit des Herrn Koppel in Erwitte M. 6,20; Frau Johanna Ricard hier M. 30; vom „tapfern Sam." M. 0,80; Emil Oppenheim hier M. 30; durch Herrn Lindner in Würzburg M. 30; Jsaac Hecht hier M. 38; K. & R. Gottespfennig M. 1,60; Frau Emma Mayer in Alzei M. 6; Anonymus in Alzei M. 30; aus der Samuel Friedberg'schen Stiftung in Bingen M. 32,37; Frau Anna Sichel hier M. 40; Frau Philipp Speier hier M. 100; Elias Meyer in Fried-» , berg M. 8 ' d. Zinsen M. 344,07 Pf. | Frankfurt a./M, 4. Mai 1877. Die Verwaltung. von C. Scharnke in Barby. Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg.