Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 8 (1877)
- Issue
- N° 13.14. (29.3.1877)
- Date
- 1877-03-29
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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gerate sind derWeschkettnigung wegen direct an die „Hrpedilion der Isr. Wochenschrift mWagdeömg"einzusenden. Jüdisch-thcoloMcs Seminar in Breslau. Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen am 11. April; die Aufnahme-Prüfungen finden am y. und 10. statt. 28 öi*» Ii» Lsizarn». ___Director. Vacanz. Die Stelle eines Rabbiuen für die ehemalige Provinz Fulda, verbunden mit dem Rabbinale der hies. Synagogengemeinde, ist vacant und soll alsbald wieder besetzt werden. Meldungsgesuche, welchen außer Qualifikationszeugniffen auch Zeugnisse über streng religiöse Richtung beigefügt werden müsse», sind bis zum 15 April c. an die Unterzeichnete Behörde zu richten. Bewerber haben sich nach dem diesseitigen Gesetze einer Prüfung vor einem Ausschüsse der philosophischen Fakultät zu Marburg zu unterziehen Diensteinkommen 1800—2000 Mark jährl. fixer Gehalt neben erheblichen Accidenzien. [286 Fulda, am 1. März 1877. Borfteheramtzjder Israeliten. Simon Hesoörsser. vt. Tanuevbaum. Gesucht ein seminaristisch gebüdeier israelitischer Lehrer für die dritte (israelitische) Lehrerstelle an der Massigen Ortsschule (Simultauschule) in Gehaus, Sachsen Weimar. Slaalsstelle. Ansangsgehalt 850 M. incl. freundlicher Dienstwohnung (50 M.) und großem Hausgarteu; nach 5 Jahren 940, nach 10 Jahren 1030, nach 15 I. 1150 Dt. Borbelerbienst mit der Stelle verbunden. Anrechnung der im Auslände verbrachten Dienstjahre zu erwarten Außer dem rsraelu. Religionsunterricht (8 St) Rechnen, Schreiben, Realien in der 1. und 2. Simultanklasse, im Ganzen 26—28 St. wöchentlich. Der bisherige Lehrer geht an eine höhere Lehranstalt in Hamburg. Bewerbungen nebst Zeugnissen und Angabe der Dienstbehörde an den Großherzogl Bezirlsschulinspector in Dermbach. Stier. [283 Zu sofort eoeut. zum 1 Mai oder 1. Juli d. I. ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters m hiesiger Gemeinde vacant. — Festes Gehalt 1200 Mark. — Gm Kanzelvortrag an den Feiertagen wird beansprucht. Waren in Mecklenburg. Der Vorstand der israelit Gemeinde. E. I. Behrend. [287 Die hiesige Rabbinerstelle, verbunden mit der Kantoru. Schächterstelle, ist vacant und ist mit einem jährlichen Gehalt von 1300 Mark spätestens bis zum 1. Mat d. I. zu besetzen. Daraus reflectirende qualiftcirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem unlerzeichnelen Vorstände melden. Reisekosten werden Nicht erstattet. [284 Tremessen (Posen), 11. März 1877. Elias Strelitz. Vacan). Ern seminaristisch geprüfterReligionslehrer, der guter Vorbeter und Schachet ist, wird zum Herbst d. I. für die hiesige Gemeinde gesucht. Außer Schechtgebühren beträgt das feste Einkommen circa 1 3 50 Mark. Für verheirathete Bewerber ist Aussicht, das Einkommen durch Pensionäre zu erhöhen. Nur tüchtige Lehrer wollen sich melden beim Vorstand der israel. Gemeinde. Rostock i M.. im März 1877. [300 ie Stelle eines Cantors, guter pn und p'3 , der auch Emitf dabei ist, mit einem jährlichen Einkommen von ca. 2000 Mark, ist alsbald zu besetzen. Bewerber, möglichst unverheirathet, die sich über Befähigung und Moralität genügend ausweis'N können, belieben ihre Offerten mit Zeugnissen einzusenden. [301 Offenbach a./M., 6. März 1877. Der Vorstand der israel. Gemeinde. Eine erfahrene, ehrliche Wirthschafterin für einen kleineren Haushalt sucht pr. 1. April. Rheinsberg. I-. lilruchfciil. 274] Ein junges Mädchen, welches bereits 2 Jahre in einem feinen Weiß- und Putzwaaren-Geschäft als Verkäuferin und Modistin thätig war, sucht zu Ostern anderweitig ein ähnliches Engagement. Es wirb weniger hohes Gehalt, als eine gute Behandlung beansprucht. Offerten zu richten an die Expedition dies. Blattes unter Chiffre 6. L. Ein mit den besten versehener orthodox DIT)# sucht für die künftige Bade-Saison Stellung als solcher in einem belebt. Kurorte. Gef. Anfragen wolle man richten an St. Ehrw Herrn Rabb. Dr. Rosenthal in Beuthen, Oderschlesien. [280 Ein nicht zu junges, gebildetes M ä dch e n wird als Gesellschafterin der einzigen Tochter einer jüdischen Familie gesucht. Gemüth, gewisse Selbstständigkeit, sowie heiteres Temperament erforderlich; gleiche Confession nicht Bedingung. Gest. Adressen unter 8. 8. 450 an Rudolf Mosse, Berlin 8. w„ erbeten. Mehrfachen an mich gerichteten Wünschen zufolge zeige ich hierdurch an, daß ich bereits seit einer Reihe von Jahren den Act der rituellen Beschneidung vollziehe. Dr. Goldschmidt, pract. Arzt, Specialarzt für Kind er krau kheite n.! Breslau, Nicolai-Stadtgraben 4a. I 299] Für ein Mädchen, 19 Jahre alt, Israelitin, aus höchst achtbarer Familie, von angenehmen Aeußeren, wohlerzogen, erfahren in allen weiblichen Handarbeiten, tüchtig in der Wirthschaft, auch msikalisch gebildet, sucht als Unterstützung der Hausfrau oder als Gesellschafterin eine Stellung deren Vormund. Offerten unter R. 4461 an Rudolf Mosse, Breslau. ' Leichen-Wage» für jüdische Genieinden liefert prompt u. billigst nach dem Muster der jüd. Gemeinde in Berlin die Wagenfabrik von 298] Rentner & Co. in Berlin IV. Pargamciu zu Thora ». s. w. unter Aufsicht des Nab b i na t s, also streng rituell billigst in bester Qualität bei Adolf Rehnitz Nachfolger, Erfurt [285 ros br Zun, bevorstehenden Peßachfeste offerire wie alljährlich sämmtliche Colonial- Waareu, Cichorien, Hamburger Bvltjes, s. Banille-Choeolave, Pflaumen, eingemachte Gurken, Apfelsinen, Citronen rc., sowie Wein Essig, Trefler, diverse Ligueure,Ungar-(roth u. weiß)Weine, auch nehme Bestellungen auf Torten und Backwerk, welche ich mir recht zeitig zu machen bitte, entgegen. Magdeburg, im März 1877. R. Heinemann, Schrotdorferstr. 9, 1 Tr. Daß die Anfertigung und Beschaffung obiger Peßachwaaren dem Religionsgesetze ' entsprechen, bescheinigt auf Wunsch Rabb. Dr. Rahmer. jeder Art kann aus volter Ueberzeugung die Anwendung des tausendfach bewährten, in Dr Airy’s Naturheilmethode beschriebenen Heilverfahrens empfohlen werden. Dieses jetzt in 68. Auflage erschienene 500 Seiten starke Buch kostet nur 1 M. und ist durch jede Buchhandlung oder direct von Richter's Verlags-Anstalt in Leipzig zu beziehen. ie Herren Lehrer Ellnick, früher in Altona, Zodick. früher in Nieder-Saalheim, Ra mit scher, früher in Sülz, werden um gef. Angabe ihrer gegenwärtigen Adresse gebeten. H. Skutsch Berlagsbuchhdlg, Breslau. Vertag der CxpedMon der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg. Druck von C. Scharnke in Barby.