Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 8 (1877)
- Issue
- N° 12. (22.3.1877)
- Date
- 1877-03-22
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Inserate sind der Aeschkeimigmrg wegen direct a« die „Krpedttiorr der Isr. Wochenschrift in Wagdeönrgeinznsenderu Gesucht ein seminaristisch gebildeter israelitischer Lehrer für die dritte (israelitische) Lehrerstelle an der 3klassigen Ortsschule (Simultanschule) in Gehaus, Sachsen Weimar. Staatsstelle. Anfangsgehalt 850 M. incl. freundlicher Dienstwohnung (50 M.) und großem Hausgarten; nach 5 Jahren 940, nach 10 Jahren 1030, nach 15 I. 1150 M. Vorbeterdienst mit der Stelle verbunden. Anrechnung der im Auslande verbrachten Dienstjahre zu erwarten. Außer dem israelit. Reli gionsunterricht (8 St.) Rechnen, Schrei ben, Realien in der 1. und 2. Simul tanklafse, im Ganzen 26—28 St. wöchent lich. Der bisherige Lehrer geht an eine höhere Lehranstalt in Hamburg. Bewerbungen nebst Zeugnissen und Angabe der Dienstbehörde an den Großherzogl. Bezirksschulinspector in Dermbach. Stier. [283 Die hiesige Rabbinerstelle, verbunden mit der Kantoru. Schächterstelle, ist vacant und ist mit einem jährlichen Gehalt von 1300 Mark spätestens bis zum 1. Mai d. I. zu besetzen. Daraus reflectirende qualificirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Reisekosten werden nicht erstattet. [284 Tremessen (Posen), 11. März 1877. Elias Strelitz. Vacary. Die Stelle eines Rabbinen für die ehemalige Provinz Fulda, verbunden mit dem Rabbinate der hies. Synagogengemeinde, ist vacant und soll alsbald wieder besetzt werben. Meldungsgesuche, welchen außer Qualifikationszeugnissen auch Zeugnisse über streng religiöse Richtung beigefügt werden müssen, sind bis zum 1.5 April c. an die Unterzeichnete Behörde zu richten. Bewerber haben sich nach denl diesseitigen Gesetze einer Prüfung vor einem Ausschüsse der philosophischen Fakultät zu Marburg zu unterziehen. Diensteinkommen 1800—2000 Mark jährl. fixer Gehalt neben erheblichen Accidenzien. [286 Fulda, am 11. März 1877. Vorsteheramt der Israeliten. Simon Hesdörffer. Zu sofort event. zum 1. Mai oder 1. Juli d. I. ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters nnd Schächters in hiesiger Gemeinde vacant. — Festes Gehalt 1200 Mark. — Ein Kanzelvortrag an den Feiertagen wird beansprucht. Waren in Mecklenburg. Der Vorstand der israelit. Gemeinde. _E. I. Behrend. [267 Jüdisch-theologisches Seminar in Brcslan. Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen am 11. April; die Ausnahme-Prüfungen finden am 9. und 10. statt. 28^ Ifrr. Tj. JLazurus. Director. Gewerbennd Handelsschule für Frauen und Töchter nebst Keimalhshaus zu Erfurt (Thüringen.) Praktische Ausbildung der Schülerinnen für Haus und Leben in gewerblicher, wirthschastlicher nnd geschäftlicher Hinsicht. Jüdische Schülerinnen, welche rituell leben wollen, finden Unterkunft bei hochanständigen Glaubensgenossen. Prospecte und Anfragen unter Adresse des [275 Director Carl Weiß, Erfurt in Thüringen, Andreasstraße 15. Die Stelle eines Lehrers jüdischer Contession ist in unserer Gemeinde vom 1. Mai c. zu besetzen. Geprüfte und qualificirte Bewerber wollen bis zum 6. April c. ihre Meldungen nebst Zeugnis' sen einreicken. Gehalt 1200 Mark jährlich nebst Wohnungsentschädigung. [288 Nicolai, O/S, im März 1877. Der Synagogen-Borstand. Ein mit den besten versehener orthodox sucht für die künftige Bade-Saison Stellung als solcher in einen! belebt. Kurorte. Gef. Anfragen wolle man richten an Se. Ehrw Herrn Rabb. vr. Rosenthal in Beuthen, Oberschlesien._[280 Pargameiit ju Thora 11. f. wl unter Aufsicht des Rab bi na t s, also streng rituell billigst in bester Qualität bei Adolf Rehnitz Rachfolger, Erfurt ' [285 noa bv Zum bevorstehenden Peßachfeste offerire wie alljährlich sämmtliche Colonial- Waareu, Cichorien, Hamburger Boltjes, f. Banille-Choeolaoe, Pflaumen, eingemachte Gurken, Apfelsinen, Citronen rc, sowie Wein-Essig, Trester, diverse Ligueure,Uugar-(rotb u. weiß)Weine, auch nehiue Bestellungen auf Torten und Backwerk, welche ich mir recht zeitig zu machen bitte, entgegen. Magdeburg, im März 1877. R. Heinemann, Schrotdorferstr. 9, 1 Tr. Daß die Anfertigung und Beschaffung obiger Peßachwaaren deni Religionsgesetze entsprechen, bescheinigt auf Wunsch Rabb. Dr. Rahnier. Heiraths Gesuch. Ein israelit. Buchhalter in gesetzten Jahren wünscht sich mit einer häuslich erzogenen, Kenntnisse (nicht zu hohe Bildung) besitzende Dame zu verheirathen; am liebsten mit einer, die ihm Gelegenheit bietet, in ein Geschäft hineinzukommen. — Ans dieses ernstliche Gesuch Reflectirende belieben Briefe N. II. 55. an die Exped. d. Ztg. zu adresstren. Discretion auf Manneswort! [289 Heiraths-Gesuch. Ein junger Kaufmann, 25 Jahre alt, aus respectabler und gut situirter Familie, wünscht sich mit einer jungen Dame zu verheirathen, wobei er bereit wäre, ein rentables Manufactur- oder ähnliches Waaren-Geschäft mit zu übernehmen. Versiegelte Offerten mit Photographie — welche zurückgegeben wird — ebenso Angabe der näheren Verhältnisse werden unter Chiffre V. W. an die Exped. dieses Blattes erbeten. [282 Eine erfahrene, ehrliche Wirthschasterin für einen kleineren Haushalt sucht pr. 1. April. Rheinsberg. Mirgchfeld. 274] Ein junges Mädchen, welches bereits 2 Jahre ui einem feinen Weiß- und Putzwaaren-Geschäst als Verkäuferin und Modistin lbätig war, sucht zu Ostern anderweitig ein ähnliches Engagement. Es wird weniger hohes Gehalt, als eine gute Behandlung beansprucht. Offerten zu richten an die Expedition dies Blattes unter Chiffre C. L. JÜtfi1 lUnstrirte Ausgabe, Vana allen Kranken mit Hecht als ein Tortrefflliches populair-medb | tiolschcs Werk empfohlen werden. — Vorrithig in oUen Huchhandlungen. Briefkasten der Redaction. Hrn. R. K. in F u. G. Westpreußen. — Ihre Corr. kommen in nächst. (D 0 vpe l-)Nummer. — Hr. Dr. Z. in B. Erhalte soeben Ihren Brief. Eine Corresp. von De. W. über F s. 21. ist nicht eingetroffen. Ich bitte also um nochmalige Zusendung derselben. Wir machen unsere geehrten __ Leser darauf aufmerksam, daß mit nächster Nr. das erste Quartal endet nnd die Erneuerung des Abonnements bei den Postanstalten möglichst bis zum 2S. d. Mts. zu bewerkstelligen ist. Re« hinzntretende Abonnenten erhalten die 12 Nummern des ersten Quartals, die den ersten Theil der Erzählung: »Der letzte Jude* enthalten — soweit der Vorrath reicht — gegen Einsendung von 8v Ps. franco zugesandt. Die Krped. d. isr. Wochenschr. 'Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg. Druck von C. Schar nke in Barby.