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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1877-03-01 · N° 9. (1.3.1877) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
8 (1877)
Issue
N° 9. (1.3.1877)
Date
1877-03-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Inserate find der Weschkeamgung wegen d i r e c 1 an die „Expedition der Isr. Wochenschrift in Magdeburg" einznsenden. Ein Schächter und Borbeter, der hebräischen Unterricht ertheilen kann, findet sofort Stellung in Sp re mb erg. Unverbeirathete werden bevorzugt. Gehalt 750 — 800 Mark. Meldungen an Bernhard Bab daselbst._[161 Die hiesige Gemeinde sucht einen Schächter und Borbeter mit einem Gehalt von 7 0 0 M. Für einen anständigen unverheiralheten Mann würde eine billige, gute Pension bei einer hiesigen Familie sein. — Meldungen werden von den» Unterzeichneten bis zum 15. März entgegen genommen. Tang er münde, 17 Febr. 1877. _I. Bernhard. Israelitischer ~ Tempel-Verband in Hamburg. Die Stelle eines zweiten Borbeters am Israelitischen Tempel soll demnächst besetzt werden. Gefordert wird ausreichende Stimmbegabung, musikalische Bildung, hebräische Sprachkenntniß, welche in den Stand setzt, die Thora und hebräischen Gebete in portugiesischer Aussprache vorzulesen, endlich die Fähigkeit, die deutschen Gebete angemessen vorzutragen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von Fünfzehn Hundert Mark verbunden. Reisekosten zur Probe werden nur dem Gewählten vergütet. Anmeldungen, von Zeugnissen begleitet, sind an den Unterzeichneten zu richten. [146 H a m b u r g, Februar 1877. Moritz Liepmann, Präses der Direction des Israelitischen Tempel Verbandes. ros bv fpt’ p Österliche Liqueure fein[ter Qualität verfertigt rituell umer Aufsicht des hiesigen Rabbinats [162 Nathan Blau, _Liqueursabrik in Stolp i/P. Vidal-Naquet fils aine k Co. Montpellier. nosS “KT3 r Rothe Weine Weiße Weine Muskat, mit Zengniß des Ober Rabbiners von Marseille und der Genehmigung aller Ober-Rabbiner von Frankreich. Zubereitet unter der Aufsicht des Abgeordneten der Herren l)r. I. Hildesheimer, Berlin, und Dr. Dünner, Amsterdam. I jeder Art kann aus vol- Ol'VUlUvIl let Ueberzeugung die Anwendung des tausendfach bewährten, in vr. Airy’s Naturheilmethode beschriebenen Heilverfahrens empfohlen werden. Dieses jetzt in 68. Auflage erschienene 500 Seiten starke Buch kostet nur t M. und ist durch jede Buchhandlung oder direct von Rlchter's Ver- I lags-Anstall in Leipzig zu beziehen. Ich offerire nachstehende i^Z-Wurst- und Fleisch-Fabrikate gegen vorherige Einsendung des Betrages bei einer Entnahme von mindestens 10 Mark. Bei Entnahme von mindestens 30 Mark notire ich noch billigere Preise. per Kilo — 2 Pfund, Ganz nach l 1 Gänse-Räucher-Wurst Berliner Art j 2 Cervelat Wurst M. 20 Pf. 60 3. Zungen-Wurst 4. Trüffel-Gänieleber-Wurft 5. MartadellemWurst 6. Polnische Wurst 7. Räucher Wurst 8 Roulade 9. Salami 10. Räucherfleisch 11. Gänsebrüste per Stück 12 80 2 „ 20 „ 3 „ 50 „ 3 „ 50 „ - „ 75 „ 3—4 Mark gerollte zum Aufschnitt per Stüä 13. Gänsekeulen per Stück 14. Räucherzungcn per Stück 15. Pökelzungen 16. Wiener Würstchen, 33 Paar für 17. Jauer'sche Würstchen, 13 Paar für 18. Well-Würstchen, 33 Stück für . 19. Straßburger, 33 Stück für Auf Verlangen sende die Bescheinigung Sr. Ehrwürden des Rabbiner Herrn Dr. Rosenthal hier. Marcus Kretschmer, Beruhen, Oberschl. Wurst- und Fleischpasteten-Fabrik. An unserer Religionsschule ist die zweite Lehrerstelle vacant und soll durch einen geprüften unverheiralheten Lehrer von sogleich oder per 1. April er. wieder besetzt werden. Gehalt 1000 Mark und freie Wohnung. Bewerber wollen Abschrift ihrer Zeugnisse nebst Lebenslauf baldigst an Unterzeichneten einsenden. Stolp in Pommern, im Febr. 1877. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. H e y m a n n. Ein unverheiralheter, tüchtiger nur eiu solcher, wird gesucht. Näheres theilt mit Cantor Levy in Elbing Knaben-penfionat. In meinem Pensionate finden zu Ostern noch einige Knaben, welche die hiesigen vorzüglichen höheren Lehranstalten besuchen sollen, liebevolle Aufnahme. Schöne, gesunde Garteuwohnung an der Promenade. Gute körperliche und geistige Pflege. Gewissenhafte Beaufsichtigung der Häusl. Schularbeiten. — Zu je der näheren Auskunft bin ich gern bereit. E. Stern, Lehrer an der israelit. Volks- und Religionsschule in Hildesheim. Israel. Pensionat zu Detmold im Fürsienthum Lippe. Es finden noch einige junge Mädchen sowohl zu ihrer wissenschaftlichen Ausbildung, als auch zur Erlernung des Haushalts freundliche Aufnahme bei mir. Frau Wittwe Landrabbincr Dr. Fahrenbach, ge. E m s. Ein junger Mann (Israelit), der seinen Berechtigungsschein zum einjährigen Dienst und seine Lehrzeit beendet hat, sucht Stelle auf einem Comtoir. Näheres zu erfragen bei Herrn Rabbiner Dr. N a h m e r in Magdeburg. Betrug. Warnung. Donnerstag, 22. d. Mts., besuchte mich ein Herr, Namens G u st a v B l a n kenheinl, und legte mir ein Schriftstück vor, in welchem über eine große Feuersbrunst, die angeblich in K l a t t a u (in Böhmen) 30 Häuser jüdischer Familien eingeüschert hat, berichtet wird. Das Schriftstück war versehen mit dem Gemeindesiegel Klattau's, mit dem Siegel des Bezirksamtes Pilsen und der Statthalterei in Prag. Außerdem befanden sich auf den dem Schriftstücke angehefteten Bogen mehrere Zeichnungen aus Paris, London, Amsterdam mit außerordentlich großen Beträgen, so von 1000 Fr, 50 Pf. Sterling u. s. w. — Blankenheim zeigte mir auch ein Schreiben mit der Unterschrift des Rabbiners aus Klattau, Herrn Dr. Perlitz. Da ich an der Echtheit der Unterschrift des Herrn Dr. P. zweifelte, so schrieb ich an denselben und erhalte heute Abend die telegraphische Antwort, daß alle Schriftstücke gefälscht seien. Dies zur Warnung allen Rabbinen und Gemeindevorständen. Ich habe die hiesige Polizeibehörde von dem Fall m Kenntniß gesetzt. Cöln, 25. Febr. 1877. Rabbiner Dr. Frank. Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg. Druck von E. Schar nke in Barby.

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