Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 8 (1877)
- Issue
- N° 7. (15.2.1877)
- Date
- 1877-02-15
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Inserate find der Beschleunigung wegen direct an die Spedition der Isr. Wochmschrift in Magdeburg einznsenden. Israelitischer Tempel-Verband in Hamburg. Die Stelle eines zweiten Vorbeters am Israelitischen Tempel soll demnächst besetzt werden. Gefordert wird ausreichende Stimmbegabung, musikalische Bildung, hebräische Sprachkenntniß, welche in den Stand setzt, die Thora und hebräischen Gebete in portugiesischer Allssprache vorzulesen, endlich die Fähigkeit, die deutschen Gebete angemessen vorzutragen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von Fünfzehn Hundert Mark verbunden. Reisekosten zur Probe werden nur dem Gewählten vergütet. Anmeldungen, von Zeugnissen begleitet, sind an den Unterzeichneten zu richten. [146 Hamburg. Februar 1877. Moritz Liepmann, Präses der Directiou des Israelitischen Tempel-Verbandes. Ein tüchtig geübter Religionslehrer, der auch Schauchet und Bal-Kaure sein muß, wird bei einem festen Gehalt von 1000 Mark zum 1 März oder auch zum 1. April von uns gesucht. Nur deutsche und unverheirathete Candidaten finden Berücksichtigullg. Der Engagirte empfängt Reisekosten. Kriewen (Prov. Posen), im Jan. 1877. 139)Der Vorstand. Zum 1. April cr. wird in hiesiger Gemeinde ein Religionslehrer, Schächter und Borbeter (wo möglich unverheüathet) gesucht. Gehalt 60V Mark und ca. 300 Mark Nebenverdienste. Neflectanten wollen sich gef. an den unterzeichnelen Vorstand wenden. Wolsenbüttel bei Braunschweig, im Januar 1877. [138 _D. I. Neuberg. Vidal-Naquet fils aine & Co. Montpellier. nDBb "IÜ3 r Rothe Weine Weiße Weine. Muskat, mit Zeugniß des Ober Rabbiners von Marseille und der Genehmigung aller Ober-Rabbiner von Frankreich. Zubereitet unter der Aufsicht des Abgeordneten der Herren Dr. I. Hildesheinl e r, Berlin, und Dr. D ü nner, Amsterdam.__ Eine gebildete Dame, Auf. Dreißiger, die im elterlichen Hause thätig ist, befähigt im Hanshalt und Handarbeit, sucht Umstände halber zu Ostern, event. später entsprechendes Engagement zur Stütze eines älteren Herrn oder einer Dame. Gef. Offerten erbittet man unter 0. B. 951. an die Annoncen-Expedition von H a a s e n st e i n & Vogler in Leipzig. [149 Die Samsouschnle zu Wolseulmttcl am Harz. Sflajf. Realschule II. Ord. giebt israel. Knaben gute leibl. Pflege, religiöse Erziehung und Garantie für die Erlangung der Berechtigung zum einjährigen Dienst. Auskunft und Prospecte durch ['42 _Direktor Br. R 0 f c n ft 0 rtt in Wolsenbüttel. Für eine isr. Familie in Mährisch- Ostrau, wird eine Erzieherin, welche gründlichen Unterricht im Deutschen, Französischen, Englischen und Musik (Clavier) ertheileu kann, mit sehr guleiu Honorar ausgenommen, und könnte der Eintritt auch sofort erfolgen. Näheres bei I. Kafka in Mährisch- Ostrau. [141 Zur Leitung eines jüdischen Hauswesens und zur Erziehung zweier kleiner Kinder wird eine Dame mittleren Atters gesucht. Offerten nimmt entgegen A. Lippmann in Labtschin. In junger Mann (Israelit), der seinen Berechtigungsschein znm einjährigen Dienst und 'eine Lehrzeit beendet hat, sucht Stelle auf einem Comtoir. Näheres zu erfragen bei Herrn Rabbiner 1)r. Ra hm er in Magdeburg. Bildungs-Anstalt für jüdische Lehrer in Kannover. Zu Ostern bez. nach deni Pessachfeste findet Ausnahme neuer Schüler, auch einiger Präparandeu statt. Ein jährliches Stipendiurn von c. 90 M. kann in Aussicht gestellt werden. Anmeldungen sind einzureichen beim Landrabbiner Dr. Meyer, oder bei bem Oberlehrer. [147 Hannover, Ans. Febr 1877. Prof. Dr. Frensdorfs. TiilMilmmen-IlMtut «nd Pension»!. Ich gestatte mir anzuzeigen, daß ich gewillt bin, bildungsfähige israel. Taubstumme, beiderlei Geschlechts, in Pension und Unterricht vom 7. Jahre an gegen entsprechendes Honorar aufzunehruen; lie im Sprecheir und in den Elementarfächern, von Staate überwacht, zu cultivireu. Religionsunterricht und liebevolle Behandlung gleich. seinem eigenen taubstummen Kinde wird zugesichert. G e m m i n g e n, Kreis Heidelberg. 150) Lehrer Bodenheimer. jeder Art kann aus volter Ueberzeugung die Anwendung des tausendfach bewährten, in Or. Airy’s Naturheilmethode beschriebenen Heilverfahrens empfohlen werden. Dieses jetzt in 68. Auflage erschienene 500 Seiten starke Buch kostet nur t M. und ist durch jede Buchhandlung oder direct von Rlchter's Verlags-Anstalt in Leipzig zu beziehen Das Central - Bersorgungs - Bureau „Nordstern" jetzt: Weidenstr. 10 in Breslau t$ wird für Stellensuchende aller Branchen auf's Beste empfohlen. NB. Auch solche Stellensuchende, welche nur in israelitische Hauser Engagements suchen, werden placirt. Anfragen sind 50 Pf. in Brief- »iarkeu beizusügen. NB Stellenvergeber erhalten den Nachweis geeigneter Persönlichkeiten kostenfrei. 'JQ [145 lellllWil. Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer Wittwen und -Waisen in Deutschland. Einnahmen im Monat Januar 1877. ». Mitglicder-Beiträge r Boa Herren Rabbiner Dr. Woifssohn in Stargard in Pommern, L. Wolfromm in Ebelsbach, David Freitag in Ladenburg, M. Vogel in Altenkunstadt, Rabbiner Dr. Rülf in Memel, K. Marx in Alsheim, Sonnenberg in Bechtheim, Herzberg in Seesen, Rabbiner Dr. Stein, in Worms, Billigheimer in Kuppenheim, Wer».yeim in Alzei, Rabbiner Dr. Rothschild in Alzei, — je 6 Mark. b. Ehrenmitglieder-Beiträge r Von Herren E. Dewald in Worms, Simon David, Jos. Levy, Hch. Oppenheimer in Alsheim, M. HaUenstei» in Mannheim, B. Neuhäuser in Idar, Julius Stern in Obermoschel, Georg Goldberger in Berlin, Adolf Bielefeld sen. in Carlsruhe, — je 6 Mark. e. Geschenke: Von Frau Ferd. Kaufmann in Ladenburg beim Tode ihres Söhnchens Theodor M 6; P. m A. durch Lehrer Vogel in Altenkunstadt M.4 80; N. N. in Alsheim M. 1.70; S. Krämer in Nürnberg M. 8; Rosenbauin in Nürnberg M. 3; Jacob Mayer in Worms zur Erinnerung an seine verst. Tochter Regine M. 3; I. Löbenstern in Burgkunstadt M. 4; Rabbiner Dr Rülf in Memel M. 3; Frau Philipp Ellissen in Frankfurt a M. M« 10; Theodor Wolf in Alzei bei der Geburt seines ersten Kindes M- 20; Ungenannt in Alzei M. 40; Israel. Cultusgemeinde in Friedberg M. 20; von den Kindern der verst. Frau Rosine Stern in Frankfurt a. M. M. 300. d. Zinsen: M. 593,14 Pf. Fran! surr a./M, 6. Febrrar 1877. _Die Verwaltung. Briefkasten der Redaktion. Die Correspondenzen Erefeld, Prag, Hannover, Klattau u. a. mußten für die nächste Nr. zurückgelegt werden. Herr ft. in A. Die Expedition wird Ihnen die Nuurmern von Januar an nachsenden, ohne B e st el lung thut sie's nicht.___ Berichtigung. Statt: Canstadt ist in vor. Nr. unter den beistimmenden Gemeinden and Nr. 38) Sonst adtzulesen. ' »i „ f:* Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift" in Magdeburg.