Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 8 (1877)
- Issue
- N° 2. (11.1.1877)
- Date
- 1877-01-11
- Page
- Seite 18 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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18 — Die fünfte Lehrerstelle an hiesiger Elementarschule wird zum 1. April kr. vacant und werden qualificirte Bewerber aufgefordert, sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse schleunigst, jedenfalls aber spätestens bis zum 15 Januar tr. bei uns zu melden. Das mit der Stelle verbundene Einkommen beträgt 750 Mark p. a. incl. freier Dienstwohnung. Als Bewerber werden auch jüdische Lehrer zugelassen und vorzugsweise berücksichtigt und wird, wenn ein solcher gewählt wird, demselben noch ein besonderes Einkommen von 450 Mark p. a von der hiesigen jüdischen Geineinde für Ertheilung"des jüdischen Religions- und des hebräischen Unterrichts zugesichert. Ortelsburg, den 18. Dee. 1876. (R. 100)Der Magistrat. Zum 1. April k. I. ist die Cantor-, Schächter- und Religionslehrerstelle in hiesiger Gemeinde zu besetzen. Gehalt 600 Mark, außerdem Schechita und sonstige Sporteln. Reflectanten wollen ihre Zeugnisse baldigst einreichen. Reisekosten werden nicht erstattet. Kiel, den 15. Deceinber 1876. Der Vorstand der jüd. Gemeinde: _ Bekanntmachung. Die Stelle eines Geflügel-Schächters und HilfSvorbeters in hiesiger Synagogen-Gemeinde ist vacant. Bewerber, welche gleichzeitig eine gute Tenorstimme haben, um im Synagogenchor Mitwirken zu können, wollen ihre Meldungen bis zum 1. Febr. 1877 bei dem Unterzeichneten Vorstand einreichen. Das Gehalt ist auf 1500 Mk. pro Jahr normirt, kann aber nach der Qualifikation des Bewerbers entsprechend erhöht werden. Königsberg i/Pr., 20. Dec. 1876. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die israel. Gemeinde im Hamburger Amt, Cuxhaven, sucht zum 1. April 1877 einen Religionslehrer, Schächter und Borbeter. Gehalt bei freier Wohnung und Mittagstisch incl. Schechita 450 Mark. Die Unterrichtsstunden werden nur am Sonntag beansprucht, mithin Gelegenheit zu Nebenverdiensten geboten. Reflectanten wollen sich beim Vorsteher der Gemeinde, B. I. Brady melden. Ein tüchtiger Schochet, Vorbeter und Baal Kore, der auch hebr. Unterricht ertheitt, sucht sofort Stelle. Näheres durch die Exp, d. Bl._ Ein Sch ochet, gleichzeitig Hülfsvorbeter, bei Gehalt von Mark 900 und Accidenzien wird gesucht von der Synagogengemeinde Mühlhausen in Thüringen. Inserate. ss - a Ich offerire bei vorheriger Einsendung des Betrages oder Nachj nähme meine -w- Wurst-, Fleisch- und snauchnte Gänse-WMru (Winterfabrikat), die weitesten Touren aushaltend, von vorzüglicher Qualität und anerkannt mäßigen Preisen: Auf Verlangen sende die Bescheinigung Sr. Ehrwürden des Rabbiner Herrn Dr. Rosenthal hier, sowie specificirte Preis-Verzeichnisse gratis und franco! Beuthcn in Oberschlesien. Marcus Kretschmer, Wurst- und Fleischpasteten-Fabrik. Die Stelle eines zweiten Cantors ^22 ""d Chorführers an der Gemeinde-Synagoge „zum Storch" soll zum 1. April 1877 besetzt werden. Musikalisch gebildete Bewerber, welche über ihre bisberigen Leistungen und über ihren streng religiösen Lebenswandel genügende Zeugnisse beizubringen im Stande sind, können ihre Meldungen beim Unterzeichneten Vorstande einreichen. Gehalt pro anno 2100 Mark. Breslau, den 22. December 1876. Der Vorstand der Synagogengemeinde. Bei Unterzeichnetem wird ein anständiges religiöses Mädchen oder auch eine kinderlose Wittwe als Haushälterin gesucht Diejenigen, die mit anständiger Hausmannskost umgehen können, belieben sich an Unterzeichneten zu wenden. — Honorar jährlich 172 Mark nebst Nebenverdienste. — Auf Neligiösität wird ge'eben. Simon Straußen in Schweinfurt. Zur Führung eines Haushaltes, aus nur 2 Herren, Vater und Sohn bestehend, sowie zur Pflege zweier zarter Kinder, des Letzteren wird eine Danre gesetzten Alters zum sofortigen Antritt gesucht. Gefl. Anmeldungen bei M. Meyer, Falkenburg, Reg -Bez. Coeslin. Wir suchen für' einen ansehnlichen jungen Mann von 15 Jahren, welcher eine gute Schulbildung besitzt, auf Neujahr oder per 1. Februar eine Lehrlingsflelle in einem lebhaften Manufacturwaaren-Detail-Geschüft, welches Sonnabends geschloffen bleibt. Hannover. Blumenthal & Meyer. Für mein Tuch-, Modewaaren- und Confections-Geschäft suche ich zum 1. März 1877 einen Lehrling rechtlicher Eltern, welcher mit den nöthigen' Schulkenntniffen versehen ist. Sabbath und Festtage streng geschloffen. Heiligenstadt, 28. Decbr. 1876. M. G. Oppenheimer in Heiligenstadt bei Mühlhausen in Thüringen. Pensionat fürisraelitischeTöchter. Von verschiedenen Seiten angeregt, errichten die Unterzeichneten von Ostern d. I. ab in Dresden ein Pensionat für israelitische Töchter und empfehlen daffelbe der freundlichen Beachtung und Theilnahme seitens ihrer Glaubensgenossen. Seit mehr als 25 Jahren neben amtlicher Thätigkeit mit der Verpflegung und Erziehung auswärtiger Kinder betraut, steht ihnen eine reiche Erfahrung zur Seite, und hoffen sie, gerechte Ansprüche nach allen Richtungen hin befriedigen zu können. Auf gefällige hierher zu richtende Anfragen wird sofort der alles Nähere besagende Prospect wie auch Referenzen mitgetheilt, und werden Meldungen möglichst bald erbeten, da die Zahl der aufzunehmenden Zöglinge eine begrenzte ist. Marienwerder in Westpreußen. vr. I. H. Jabson, Rabb. u. Pred. Frau Dr. Jacobson Verlag von Oskar keiner in Leipzig. In diesen Tagen erschien: Gmlicbte der Jeden den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Aus den Quellen neu bearbeitet von Prof. Dr. HL Gtraetz. IX. Band. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Preis 8 Ulark. Der III. Rand erscheint in dritter gänzlich umgearbeiteter Auflage in zehn Lieferungen, zu je 80 Pf., von denen die erste jetzt ausgegeben wurde. Briefkasten der Expedition. Hr. Rabb. Dr. H..... in R ... Sie scheinen zu glauben, daß Nr. 1 stets am 1. Januar erscheint; der Ausgabetag der jüngsten 'Nr. war der 5. Januar. Hoffentlich sind Sie inzwischen in den Besitz derselben gelangt. Wir ersuchen diejenigen unserer geehrten Abonnenten, die unser Blatt bisher direct von uns bezogen, mit Beginn dieses Jahrgangs aber bei der Post abonnirt, dies durch Rücksendung der direct gesandten Nr. 1 — mit Angabe des Namens auf der Rückseite des Streifbandes — uns wissen zu lassen. Berichtigung. Unter dem Aufruf: „An die Gemeinden Preußens" in Nr. 1 ist der Name des Hrn. Rabb. Dr. Rosenthal, Beuthen O./Schl. aus Versehen fortgeblieben. Für die Inserate verantwortlich: H. S tut sch, Verlagsbuchhandlung in Breslau. * r^BiB,<inygr-f>iT'nn-■ •'