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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1878-12-25 · N° 52. (25.12.1878) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
9 (1878)
Issue
N° 52. (25.12.1878)
Date
1878-12-25
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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gnfetaU sind der Beschleunigung wegen direct an die KrpediLion der „Isr. Wochenschrift" in Magdeburg zu senden. Die erledigte Rabbinatsstelle der Synagogengemeinde zu Trier, womit der jüdische Religionsunterricht an den höheren öffentlichen Lehranstalten der Stadt verbunden ist, soll baldigst wieder besetzt werden. [1595 Gehalt ca. 3000 Mark, Emolumente und freie Amtswohnung. Bewerber um diese Stelle wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst bei dem Unterzeichneten melden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde _zu Trier._ Zum 1. April 1879 ist in hiesiger Gemeinde die Stelle eines BorbeterS und Schächters zu besetzen. Das Gehalt beträgt 6 9 0 Mark und freie Wohnung. Hierauf Nefleclirende wollen sich an Unterzeichneten Vorstand wenden. [1606 Quedlinburg. Selmar Kulp. Die hiesige Synagogengemeinde sucht einen verheiratheten Vorbeter, der da- Schächten zugleich übernimmt. Offerten nimmt entgegen [1607 Goslar a. Harr. _Gustav Bendix. 1603] Bei einer Familie finden Knaben, die die hiesige Schule besuchen oder als Lehrlinge eintreten sollen, gewissenhafte Ausnahme und Pflege. Auskunft ertheilt gern Rabbiner Dr. Wolfsohn tu Stargard in Pomm. Berlin, i. Deebr. 1878. H. Goldberg, Kfm. Lottumstraße 2 pari. Bürgstraße Rr.13 ist die geräumige Bel-Etage, welche von Herrn Elkan zum Restaurant benutzt wird, zum 1. April 1879 zu ähnlichen Zwecken zu vermiethen. Näheres beim Maurermeister Frankel, Jägerstr. 19, Berlin._[1596 DaßdasJnstitut^Discretion"Heiralhs- Partien nur in israelitischen Kreisen vermittelt, bitte als sehr zweckentsprechend gefl. beachten zu wollen. Vorl. Off. sud H P. No. 7 bef b. Centr.-Annonc.-Exped. v. G. L. Daube & Co , Caffel. [1578 1599] Ein Commis, der 5 Jahre in einem Manufacturwaaren- und Damen -Eonfections-Geschäfte gearbeitet hat, sucht entsprechende Stellung in einem Sonnabend geschloffenen Geschäfte. Auskunft ertheilen Hr. 6. Levy in Stettin und Rabbiner Dr. Lewin in Eoblenz._ 1579] Pension. In e. geb. jüd. Fam. in Berlin, in d. Nähe höh. Schulen, find, ein Knabe od. Mädchen bei vobzügl. Kost u. Pflege liebev. Aufn. unt. mäß. Beding. Beaufs. d. Schularb. Dr. phil. u. gepr. Lehrerin im Hause. Gefl Ausk. er!h. die Herren Rabb. Dr Rahnier in Magdeburg, Redakteur Dr Auerbaeh, Berlin. Leipzigerstr. 20/21 u Dr. nied. Scheye, Berlin, Linienstr. 1. Mehl zu m» (Mazzen). iiKbiünrixrK p"p“i ann btr itrsna Durch Ueb,reinkommen mit der Dampfmühle GrabSki, Willowski L Co, in Jnowrazlaw (Provinz Polen) wird dieselbe zu NLQ unter direeter, persönlicher Aufsicht Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiners Dr. I. K o h n in Jnowrazlaw Mebl zu ni2i& und zwar vom 1. Januar 1879, auf Verlangen auch rüher, fabriziren. Das Mehl wird nach dem Systeme der bekannten Pester Mühlen (Hochmüllerei) hergestellt, die Qualität daher eine vorzügliche. Die Preise werden den Tagesnotizen entsprechend normirt. Um die Wünsche befriedigen zu können, wird um frühzeitige Angabe des Bedarfs refpeetive frühzeitige Bestellung gebeten. Muster, Preiscouranle und jede andere Auskunft ertheilt gern die Mühle und der Unterzeichnete D eutsch Krone. Ueber religiösen Charakter des Unterzeichneten wird Sr. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Hildesheimer in Berlin auf Verlangen bereitwilligst Auskunft ertheilen. [155g I 1602] Die außergewöhnliche Anziehungskraft 1 „Aertiner Tageblatt" welche demselben bis jetzt mehr als 76,000 Abonnenten zugeführt hat, ist vornehmlich durch die besonderen Vorzüge begründet, welche diesem Blatt zu eigen und in Nachfolgendem näher präcisirt sind: Täglich zweimaliges Erscheine« als Morgen» und Abendblatt, wovon Letzteres bereits mit den Abendzügen befördert wird und womit den Abonnenten außerhalb B erlins sehr gedient ist. Zahlreiche Special-Telegramme von eigenen Correspondenten an den Haupt-Weltplätzen, durch welche bas „Berliner Tageblatt" mit den neuesten Nachrichten allen anderen Zeitungen stets voran zu eilen im S^nde ist. Freisinnige und von allen specieüen Fraktionsrücksichten unabhängige politische Haltung, die dem „Berlmer Tageblatt" es gestattet, zu jeder einzelnen Frage sein objektives Urtheil freimüthig abzugeben. Reichhaltig und sorgfältig gewählte Nachrichten aus der Residenz und den Provinzen, die auch das Bedürfnißnach einer unterhaltenden und über die Tagesereignisse orientirenden Lektüre täglich befriedigen. Ausführliche Kammerberichte des Abgeordneten- und Herrenhauses sowie des Reichstages, welche, vermöge eines eigenen parlamentarischen Bureaus, bereits in der Avend-Ausgabe zum größeren Theil Aufnahme finden. Eine kurz gefaßte resumirende Uebersicht folgt den Verhandlungen bis kurz vor Beginn des Drucks der Zeitung. Vollständige Handelszeitung, sowohl die Börse als alle Gebiete des Produktenhandels umfassend, nebst einem sehr ausführlichen Coursbericht der Berliner Börse, ebenfalls bereits in der Abend-Äusgabe. Theater, Kpnst und Wissenschaft finden im tätlichen Feuilleton des „Berliner Tageblatt" sorgfältige Beachtung, meistens in geistvoll geschriebenen Feuilletons hervorragender Kritiker; auch glänzen darin die R 0 m a n e und Novellen unserer ersten Autoren, so z. B. erscheint nach Beendigung des gegenwärtig noch laufenden Romans: »Forstmeister* von Berthold Anerbach von Mitte Januar k. I. ab ein neuer Roman in 3 Büchern: „Das Recht des Lebenden* von Levin Schnäing. Alle neu hinzutretcnden Abonnenten erhallen gegen Einsendung von 1 Mark in Briefmarken den bis 1. Januar k. I. abgedruckten und fast zu Ende geführten Roman von Berthold Auerbach in Buchform nachgeliefert und ist ihnen hierdurch die Gelegenheit geboten, dieses hervorragende Werk des gefeierten Autors ebenfalls kennen zu lernen. Die Gratis-Beigaben, das illustrirte Witzblatt „TJJLiXC“ und die belletristische Wochenschrfit „Berliner Sonutagsblatt* erfreuen sich bei dem großen Leserkreise des „Berliner Tageblatt" einer allgemeinen Anerkennung und Beliebtheit. Der enerm billige Abonnements-Preis von 3'/. Mark pro Quartal bei der Fülle des gebotenen Stoffes beschließt die Reihe der besonderen Vorzüge des „Berliner Tagelatt". durch welche dasselbe die gelesenste nnd verbreitetste Zeitung Deutschlands geworden ist. Alle Po st an statten des Reichs nehmen Abonnements jederzeit entgegen und wird um recht frühzeitige Bestellung gebeten damit die Zustellung des Blattes vom 1. Januar k. I. ab pünktlich eufolgen kann. 1384] Dauernden, lohnenden u. ehrenvollen Nebenerwerb weist jüd. Beam'en nach S» Neubauer, Prediger in Charlottenburg. Für die Abgebrannten in Lengsfeld: Durch Hrn. Rabbiner vr. Frank in Cöln von den HH. S. M. Frank 15 M., Jacob Seligmann 15 M., S. Simon 10 M. , L. Rothschild 10 M., L. 10 M., Js. Koppel 10 M., S. Salomon 10 M., Ph. Fleck 10 M., N. N. 10 M., I. u. M. de Jonge 5 M., N. N. 5 M. — sämmtlich in Cöln. Für den erblindeten Lehrer: Bon N. N. in Pasewalk 1 M. Briefkasten der Redaeti»«. Hrn. 0. Wir können auch solche Correspondenzen nicht verwerthen. Wie Sie Ihre Corresp. denn einrichten sollen? Nach Form und Inhalt so, daß sie auch von nicht« jüd. Lesern gelesen werden können. — Hrn. v. in B. In nächster Nr. Der Art. „Fürst Bismarcks Berhältniß zum Glauben" mußte ebenfalls für eine der nächsten Nummern zurückgelegt werden. Lerlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift* in Magdeburg. Druck von H. Horbach in Barby.

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