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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1878-12-04 · N° 49. (4.12.1878) · p. Seite 392

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
9 (1878)
Issue
N° 49. (4.12.1878)
Date
1878-12-04
Page
Seite 392 (sequence 10)
Language
German
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— 392 — i>' % -glücklichsten Tage seiner Regierung ansehen, an dem ein Jsraelite zum Mitglied des griechischen Parlaments erwählt würde. Auch wenn der König nach Korfu kommt, empfängt er jedesmal in seinem Palaste den genannten Rabbiner und behandelt ihn nicht weniger zuvorkommend als den griechischen Erzbischof selbst. (New York. Res.) Aus Constantinopel wird dem „Wiener Jsr." berichtet: Ein Jude Namens Belkowitsch gab seine Tochter in die protestantische Schule der Vorstadt Haskiö, welche unter dem Schutze des englischen Consuls Lyard steht. Er mutzte sich verpflichten, das Kind 4 Jahre in der Schule zu lassen. Diese Zeit ist nun um, der Vater verlangt sein Kind, doch der Direktor Samuel Neumann (selbst ein getaufter Jude) verweigert die Zurückgabe der Schülerin, da dieselbe — Christin geworden sei. Der Vorsteher der deutsch-israel Gemeinde, Hr. Lichtenstern (ein Oestreicher) wandte sich dieserhalb an den engl. Consul, dieser versprach Schutz; doch ist bis zur Stunde die Sache noch nicht entschieden._ Aeber Mustk-Spielwerlre. Die Kunstindustrie hat während jeder Zeitperiode einen Artikel aufzuweisen. der als besonderer Liebling sich rasch die allgemeine Gunst erwirbt. Seit mehr als einem Jahrzehent zählen zu solchen die Mirfik-Tpielwerke, deren Beliebtheit im steten Wachsen ist. Fast in jeder comfortablen, ja nur halbwegs anständigen Haushaltung findet man ein Er» zeugniß dieser Kunstindustrie vor. Ein solch' Spielwerk oder Spieldose ist ein prächtiges und stets unterhaltendes Ding, immer dazu da, uns und unfern Gästen Vergnügen und Zerstreuung zu gewähren, in einsamen und sorgenvollen Stunden die üble Laune zu verbannen, unsere Grillen zu vertreiben. Niemand, dessen Mittel es immer nur gestatten, sollte anstehen, ein Spielwerk ooer eine Spieldose sich anzuschaffen und bei einem beabsichtigten Geschenke in erster Reihe seine Wahl dafür zu treffm. Und erst zu einem Weihnachtsgeschenke! Da gibt es gewiß nich.s Passenderes, nichts das dem Empfänger eine größere Freude zu verursachen vermöchte. Tonangebend, und diese Branche der Kunstindustrie geradezu beherrschend, ist das weltberühmte Haus I. H. Heller in Bern, welches viele Hunderte der geschicktesten Arbeiter beschäftigt, das Vollendetste in diesem Genre produzirt. und durch die Verdienstineoaille wiederholt ausgezeichnet wuroe. Die Heller'schen Werke unterscheiden sich vortheilhast von allen anderen durch ihre Tonfülle. Reichhaltigkeit und ge. schickte Wahl der Melodien, sowie durch ihre harmonische Vollendung. Als Kennzeichen trägt jedes seiner Werke die Marke der Airma, (alle andern als Heller'sche angepriesenen sind fremde) an welch' letztere man sich bei Bestellungen, auch wenn es sich nur um eine kleine Spieldose handelt, am besten stets direkt wenden wolle. Ganz besonders sind die Heller'schen Spielwerke — die im Jnseratentheil unseres Blattes von diesem Hause direkt dem verehrlichen Publikum empfohlen werden — für Hütels, Cafes und Restanrants geeignet und zu empfehlen. In denjenigen Etablissements, in welchen sie nun eingeführt sind, hat sich für die Herren Wikthe ihre Rentabilität eklatant erwiesen» Wir ertheilen daher jedem Wirthe, dem es um eine erprobte Anziehungskraft seiner Gäste zu thun ist, den wohlgemeinten Rath: die Ausgabe für die Anschaffung sich nicht reuen zu lassen, ebenso wie wir zn überaus geeigneten Weihnachtsgeschenken die Heller'schen Spielwerke und Spieldosen nochmals nachvrücklichst empfehlen. Jllustrirte Preiscourante werden auf Verlangen Jedem franco zugesendet. (1554 Bitte. Ein talmudisch und wissenschaftlich gebildeter tüchtiger Cultusbeamter (Cantor und geprüfter Lehrer), der sich, wie die Red. d. Bl. bestätigen wird,*) stets religiös und moralisch geführt hat, ist Krankheits halber mit zahlreicher Familie brodlos und genölhigt, die Barmherzigkeit edler Menschenfreunde in Anspruch zu nehmen. Die Red. d. Bl. ist zur Besorgung der Spenden unter Chiffre 8. W. bereit. *) Geschieht hiermit. Red. Spielwerke 4 —200 Stücke spielend; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel, Glocken, Castagnetten, Himmelstimmen, Harfen, spiel rc. Spieldosen [t553 2 bis 16 Stücke spielend, ferner Necessaires, Cigarrenständer, Schweizerhäuschen, Photographiealbums. Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Blumenvasen. Cigarren-Etuis, Tabaksdosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Portemonnaies, Stühle rc., alles mit Musik. Stets das Neueste empfiehlt I. H. Heller, Bern. OchL Alle angebotenen Werke, in denen mein Name nicht steht, sind fremde; empf. Jedermann direkten Bezug, illustr. Preislisten sende franco. Gin Lehrling, mit guten Vorkenntniffen versehen, findet unter günstigen Bedingungen Stelle bei Max Lamm L Cie. in Erfurt, 1561] Damen - Mäntel - Fabrik. Inserate. Lustige und fidele Iofterabendscherze oder Hochzeitsgedichte und Vorträge nebst Aufführungen für ein, zwei und mehrere Personen in hochdeutsch UN) plattdeutsch von A. Freudenreich. Enthält: Das Mattenmädchen. — Der Bäckerjunge. — Eine Zigeunerin. — Eine Köchin. — Klotzpantinenmacher. — Eine Berliner Bonne — Der Hamburger Arbeitsmann und seine hochdeutsche Frau. — Der Kaffeeklatsch. — Ein Töpferjunae. — Die Klempnerfrau. — Der alte Seemann. — Glaube, Liebe, Hoffnung. — Ein reffender Handlungsdiener. — Der Vogelfänger. — Der Nachtwächter. — Die Kranzrede. — Der Schlosser. — Eine Freundin der Braut. — Die Hökerfrau. — Der Schusterjunge. — Der Handelsjude. — Der Schornsteinfeger. — Rose und Myrrhe. — Claus und Grete. — Der Kaufmann. — Der Gipsfigurenknabe. — Die Wickelfrau. — Hochzeitsgedicht zu einem Paar Pantoffeln. — Der Weinhändler. — Die Putzmacherin mit der Ehestandshaube. - Die Tochter des Regiments.— Hochzeitsgedicht mit einer Schachtel voll Lebensmittel. — Die Dorf-Käthe. — Zum Geschenk für eine Dame. — Hochzeitsgedichte. — Der Kramergesell. — Die Bedürfnisse eines eigenen Hausstandes. — Lied vom Heirathen, — Der Gelbgießer. — Die Wärterin mit den Erstlingsschuhen. — Eine alte Frau mit einem großen Topf. -- Der Conditorbursche. — Der alte Soldat. — Der Tischlerlehrling. — Doktor Paschke. — Der Schneider. — Die Gärtnerin. Zur silbernen Hochzeit. — To'n sülbernen Pul« terabend. — Zur goldnen Hochzeit. — Toaste und Trinksprüche. — Preis 1 Mark. Zu beziehen gegen vorherige Einsendung von 1 Mark 10 Pfg. franco oder Postnachnahme durch W. JHaake, Verlagsbuchhandlung 1562a]in Bremen. [i55i ä la vue du temple, Boulevard du Ilainaut 89, in der Nähe des Bahnhofs nach Paris, J. Fohs, Bruxelles, empfiehlt sich beim reisenden Publikum mit guter und billiger Bedienung Briefmarken kauft, tauscht und 1548] verkauft G. Zechmeyer, Nürnberg. Für die von Feuersbcunst heimgesuchte Gemeinde L e n g s f e l d gingen ferner bei uns ein: Aus Jnowrazlaw von M. L. 5 M. Aus Emden von N. N. 5 M. Aus Hannover von Hrn. L. Beradt 4M. Aus K o s ch m i n von Hrn. Ad. Horwitz 3 M. 50. Aus Gartz a. O. durch Hrn. Adolph Rosenberg: von Hrn. R Karger 6 M., Herm. Rosendorf 6 M., Selig Rosendorf 3 M., Adolph Rosendorf 9 M. Aus Schönebeck durch den Vorsteher Hrn. M. Marcuse Sammlung in der Gem. 18 M 25 Pf. Um fernere Gaben bittet die Redaetion. Briefkasten der Redaetion. Hr. K. in ß. Ueber den „Sabbathoerein" werden wir in nächster Rr. unsere Ansicht mittheilen. — Herr Z. Die Recension über „Back" und „Caffel" im nächsten Literaturblatt. — Hr. L. D. F. und A Correspondenzen willkommen, doch nur streng objectio und nicht „seiner selbst willen"; Richtung resp. Programm ersehen Sie aus heut. Rr. — Hc. B. in 8. Sonderabzüge bewilligt; Näheres brieflich. — Hr. L. in Ö. Kann von Ihrem Anerbieten keinen Gebrauch machen. Hr. A. in A. Auf d e m Gebiete sind Sie zu Hause, wird daher — freilich erst vollständig umgearbeitet — ver« werwender werden. — Hr. G L. in B. Dr. S. M. in G. Wir haben bei Hrn. K. angefragt und werden in nächster Nr. Näheres berichten. — F. in H. u. H. in E. Ihre Notizen für diese Nr. des Ltrtrbl. zu spät; in nächster. Don nächsten 4 Nummern läßt die Expedition tUClC SftttfCtt&C drucken» die weit und breit als Probeexemplare versandt werden, st^ eien deshalb dem inferirenden Publikum ganz besonders empfohlen. Inserate find direct ainzusenden an die Expedition dieses Blattes.____. Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift* in Magdeburg. Druck von H. Horbach in Larby.

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