Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 9 (1878)
- Issue
- N° 42. (16.10.1878)
- Date
- 1878-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Anserate flttb der Weschkeunigung wegen direct an die Expedition der „Isr. Wochenschrift" in Wagdevnrg zn senden Eine Schächterstelle in hiesiger Synagogengemeinde ist baldthunlichst zu besetzen. Bewährte, durchaus zuverlässige Bewerber, mit tüchtigen jüdischen Kenntnisien, wollen ihre Zeugnisse spätestens bis 15. November d. I. an den Herrn Landrabbiner Dr. Meyer einsenden. Solche, welche als Lehrer, oder durch musikalische Kenntnisse sich nützlich machen können, werden bevorzugt werden und eine erheblich bessere Einnahme erzielen. Hannover, den 11. October 1878. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Dr. Cohen. [1506 In der Gemeinde Mingolsheim (Baden) ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters bald zu besetzen. Das Einkommen beträgt neben freier Wohnung 1000 M. jährlich. — Unverheirathete Bewerber wollen ihre Gesuche und Zeugnisse an den Unterzeichneten einsenden. Bruchsal, den 8. October 1878. Dr. J. Eschelbacher, 1494] Bezirksrabbiner. Ein unverheiratheter junger Storni, welcher das Schächter- und Borbeter-Amt versehen soll, wird zum sofortigen Antritt gesucht. T a n g e r m ü n d e, den 10. Oct. 1878. 1441]_Max Bernhard. 1485] Eine junge Dame von sehr biederem Charakter, staatlich geprüfte Lehrerin zum Unterricht für höhere Töchterschulen, mit besten Zeugnissen,mosaischer Religion, sucht für gleich oder später als Erzieherin und Lehrerin in einer feinen Familie oder größerem Institut entsprechende Stellung. Gefällige Offerten werden unter der Adreffe des Herrn Hofagent F. Unger in Erfurt erbeten, woselbst auch jeve erwünschte Auskunft bereitwillig ertheilt wird._ Einem anständigen jungen Schächter kann eine Stelle sofort nachgewiesen werden durch die Exp. d. Bl. [1499 Ein junger Mann, der eine höhere Handelslehranstalt besucht und die Berechtigung zum Dienste als Einjahrig- Freiwilliger erworben hat, wünscht bald als Volontär in ein größeres Geschäft einzutreten, das am Sabbath und Feiertagen geschloffen ist. Offerten wolle man gefälligst richten an L Lazarus in Bruchsal. ] 1495 Eine^tchcle Köchin wird gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Blattes._[1498 Die Mm eines Kaufmanns, welcher die besten Referenzen zur Seite stehen, sucht Stellung als Repräsentantin; auch übernimmt sie die Erziehung mutterloser Kinder. [1496 Offerten unter Chiffre P. K. 42 nimmt die Exped. d. Bl. entgegen. 13841 Dauernden, lohnenden u. ehrenvollen Nebenerwerb weist jüd. Beam'en nach S. Neubauer, Prediger in Charlottenburg. Verlag der Expedition der „ SubscriptioBfls-Uinladung auf einen neuen „Führer für Jerusalem“ [1428 von A. M. Lunez in Jerusalem. Nachdem der erste Theil meines Werkes „Netiboth Zion wi-Jeruschalaim“ von der jüdischen Presse Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Englands und Amerika’s sehr günstig aufgenommen worden, habe ich es mir zur Pflicht gemacht, das einmal gewonnene Vertrauen der jüdischen Leserwelt durch um so umfangreichere Studien und Vorbereitungen für die Fortsetzung meines Werkes auch fernerhin zu verdienen. Ich bin jetzt in den Stand gesetzt, dem Publikum eine so detaillirte Beschreibung des jüdischen Jerusalem zu bieten, wie sie in solchem Umfange und solcher Genauigkeit noch in keinem Buche zu finden ist. Auch darf ich hoffen, meinen Leserkreis bedeutend zu vermehren, indem ich nunmehr das Werk nicht nur in hebräischer, sondern gleichzeitig auch in deutscher und englischer Sprache erscheinen lasse. Um die Grösse der Auflage bestimmen zu können; und um die nöthigen Mittel für Druckkosten etc. zur Verfügung zu haben, sehe ich mich genöthigt, zur Subscription auf mein Werk einzuladen, mit dem Bemerken, dass die verehrte Redaction dieses Blattes Unterschriften, sowie die Vorausbezahlung des halben Subscriptionspreises entgegennehmen wird. Indem ich mich auf die beigefügten wohlwollenden Empfehlungen des hiesigen Kaiserlich Deutschen Consuls, Herrn Baron von Münchhausen, sowie des Amerikanischen Consuls, Colonel G. I. Willson, berufe, sehe ich zahlreichen Unterschriften entgegen. Hochachtungsvoll A. Ml. Lunez, Snbsoriptionspreis für Abonnenten, die sich vor Ablauf dieses Jahres melden: Band I hebräisch 2 Mark [bereits erschienen) „ I, II, III deutsch jeder Band 4 Mark, „ I, II, III englicsh „ „ 4 „ Wer auf das Werk in 2 oder 3 Sprachen abonnirt, erhält 25#/0 Rabatt. Sammler von Subscribenten erhallen eine Commissionsgebühr von 10—15°/„. Grostöringend für alle Kranken ist die Lectüre der zahlreichen in dem Buche „Dr. Airy's Naturheilmethode" abgedruckten Berichte über die erfolgte Genesung auch in verzweifelten Fällen. Preis 1 M., vorräthig in allen Buchhandlungen, auch gegen Einsendung von 12 Briefmarken a 10 Pf. franco zu beziehen durch Nichter's Verlags-Anstalt, Leipzig. Ein „Auszug" steht gratis und franco zu Diensten. [1500! Soeben erschienen in neuer Auflage: Gicht und Rheumatismus I populär gehaltene, leicht verständliche An- ' leitung zur Bekämpfung dieser Leiden. Mil 1 zahlreichen Attesten. Preis 50 Pf. und wird | gegen 60 Pf. in Briefmarken franco versendet von Th. Hohenleitner's Buchhandlung | in Leip z ig. [1501 l I I l Verlag von Louis Merzbach in Posen. Systematisches Lehrbuch der israelitischen Netigwu für die reifere Jugend in Religionsschulen und höheren Lehranstalten bearbeitet von Dr. W. Feilchenfeld, [1487 Rabbiner der Synagogen-Gemeinde zu Posen. Zweite Auflage. Broch. Preis M. 1,30. Höhere Schule und Pensiouat für Mädchen, geleitet von Fräulein Kahn und Galtet, unter Mitwirkung des Prof. L. Kahn, Brüssel, 16 Rue du Cornet. Ziel in Erziehung und Unterricht: Allseitige Bildung der Zöglinge und Entwickelung der echt weiblichen Tugenden. Unterricht in den neuern Sprachen ausgedehnt. Preis mässig. Eröffnung i am 24. Oktober. Prospecte und nähere Angaben zu erfragen bis 1. Okt.: 348 [ Chaussee d' Etterbeck, Bruxelles. (Adr. des Prof. Kahn) [1414 Frau Therese Gronau'S erste Erziehungs-Anstalt für Töchter mos. Glaubens in Berlin, im herrlichen Thiergarten, Moltkestr. 4. I gelegen, nimmt noch Zöglinge jeden Alters unter mäßigsten Bedingungen auf. [1456 PARIS. tl48° Hotel de Paris (Deutscher Gasthof) 9 rue Billault 9 (Champs Elys^es) nur einige Min. von der Weltausstellung. Zimmer von 3 Fr. an per Tag. Dejeuner und Diner (Wein inbegr.) 6 Fr. Acbawa, I Verein zur Unterstützung hilfsbedürf- | tiger israelitischer Lehrer, Lehrer- Wittwen und -Waisen in Deutschland. - Alle Diejenigen, welche gegründeten Anspruch auf eine Jahresunterstützung aus unserer Vereinskasse erheben zu können glauben, werden hiermit aufgefordert, ihre desfallsigen Gesuche mit den beglaubi gten Zeugnissen noch vor Ablauf des Monats October d. J. an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. [1478 Frankfurt a M., 23. September 1878. Namens der Verwaltung: _Adolf Teblee. Israelitischen Wochenschrift* in Magdeburg. Dru Briefkasten der Redaction. Correspondent in Wien: Wir können dergleichen Ausschnitte aus der „N. F. Pr." —- Gerichtsverhandlungen „über einen gestohlenen Scheufer", „Teteles contra B u t t e rfaß", Jainkef Faibel contra Galizenstein" (Realinjurie wegen Schabbesrauchen), im widerwärtigsten Jargon und voll Chillul häschern — für unser Blatt nicht verwerthen; wir überlassen es den orthodoxen jüd. Blättern, solches Lesefutter ihren Abonnenten während der hohen Feiertage zur Erbauung aufzutischen. von H. Horbach in Barby.