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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1878-08-21 · N° 34. (21.8.1878) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
9 (1878)
Issue
N° 34. (21.8.1878)
Date
1878-08-21
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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gaftrafe sind der VesMennigung «egen direct a« di- Kryediti«« der „2sr. Wochenschrift" i» M-gdeSmg ,a senden. Bekanntmachung. 1430] Am 1. September cr. wird das Lehreramt an der jüdischen Elementarschule Hierselbst, mit welchem dasCantorat und die Verpflichtung zur Ertheilung des hebräischen Sprachunterrichtsverbunden ist.vacant. Einschließlich der Mieths- und Feuerungsentschädigung ist das Jahreseinkommen des Lehrers auf 1040 Mark, das des Cantors auf 460 „ festgesetzt. Befähigte Bewerber wollen sich unter Vorlegung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Schulvorstande melden. K o st e n (Pr. Posen), 14. August 1878. _Der Schulvorstand. Die Stelle eines 'eminaristisch geprüften Lehrers ist am 1. Januar 1879 an unserer Religionsschule zu besetzen. Unverheirathete Bewerber, welche die Fähigkeit besitzen, den Eantor aushülfsweise zu vertreten, und als Baal Kore zu fungiren, wollen ihre Zeugnisse bis zum 1. September cr. bei uns einreichen. Das Jahresgehalt ist auf 1200 bis 1500 Mark normirt. Magdeburg, d. 12. Aug. 1878. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. _M. Nathan._[1418 1424] Zar Erziehung zweier die höhere Töchterschule besuchenden Mädchen im Atter von 7—12 Jahren, sowie als Stütze der Hausfrau wird ein junges isr. Mädchen, das eine ähnliche Stelle bereits bekleidet hat, zum 1. Oetober « «esueht. Meldungen nebst Zeugnissen find baldigst einzusenden an die Exp, d. Bl. unter Chiffre Ia. F. 1424. In unserem Seidenband- und Weitzwaarengeschäft engroa .1* en detail ist eine Lebvlingsteüe vaeant gegen monatliche Vergütigung. "Gebrüder Bernhard, 1413] Magdeburg. Stellengesuch. «s C* Ein jüd. Mädchen, das die Küche gut versteht, auch in weiblichen Handarbeiten bewandert ist, sucht zum 1. October c. eine enlsprechende Stelle (gleichzeitig als Stütze der Hausfrau) in einem religiösen Haushalt (am liebsten in Berlin). Nähere Auskunft durch die Expedition d. Bl. unter Nr. 1426. Billig zu verkaufen oder gegen Werke der hebr. Literatur einzutauschen sind: Eliah, v. Dr. G. Salomon; S. Pleßner und Karpeles, Trauungsreden; I und III; Sachs, Pred. III. IV; Dr. D. Cassel, Sabbathstunden;Theophrastos über Frömm i g k e i t. v. Prof. Bernays; Stunden d e r A n d a ch t, v. Jsaac Heß; NibSef ata im, 30 Pred., v. Dr. M. Jonas; Siloah III v. Philippjon. — Einzutauschen gesucht: Jahresberichte des Breslauer Sem. Jahrg. 1861, 1858, 57, 56, 55 und Lessing in Prachteinbänden. Anfragen an Or. Dessauer in Cöthen, Anhalt. [1429 [1428 Snbscriptions-Einladuns auf einen neuen „Führer für Jerusalem“ von A. M. Luncz in Jerusalem. Nachdem der erste Theil meines Werkes „Netiboth Zion wi - Jeruschalaim“ von der jüdischen Presse Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Englands und Amerika’s sehr günstig aufgenommen worden, habe ich es mir zur Pflicht gemacht, das einmal gewonnene Vertrauen der jüdischen Leserwelt durch um so umfangreichere Studien und Vorbereitungen für die Fortsetzung meines Werkes auch fernerhin zu verdienen. Id» bin Jetzt in den stand gesetzt, dem Publikum eine so detaillirte Beschreibung des jüdischen Jerusalem zu bieten, wie sie in solchem Umfange und solcher Genauigkeit noch in keinem Buche zu finden ist. Auch darf ich hoffen, meinen Leserkreis bedeutend zu vermehren, indem ich nunmehr das Werk nicht nur in hebräischer, sondern gleichzeitig auch in deutscher und englischer Sprache erscheinen lasse. Um die Grösse der Auflage bestimmen zu können, und um die nöthigen Mittel für Druckkosten etc. zur Verfügung zu haben, sehe ich mich genöthigt, zur Subsoription auf mein Werk einzuladen, mit dem Bemerken, dass die verehrte Redaction dieses Blattes Unterschriften, sowie die Vorausbezahlung des halben Subscriptionspreises entgegen nehmen wird. Indem ich mich auf die beigefügten wohlwollenden Empfehlungen des hiesigen Kaiserlich Deutschen Consuls, Herrn Baron v. Münchhausen, sowie des Amerikanischen Consuls, Colonel G. I. Willson, berufe, sehe ich zahlreichen Unterschriften entgegen. Hochachtungsvoll A. M. Lnnez. Subscriptionspreis für Abonnenten, die sich vor Ablauf dies Jahres melden : Band I hebräisch 2 Mark (bereits erschienen] » II » 3 „ , UI , 3 „ „ I, II, III deutsch jeder Band 4 Mark, „ I, II, III englisch * „ 4 „ Wer auf das Werk in 2 oder 3 Sprachen abonnirt, erhält 25°/, Rabatt. Sammler von Subscribenten erhalten eine Commission von 10—15°/, — je nach der Summe der Einnahme. Zeugnisse t Dem Schriftsteller A. M. Luncz wird hierdurch auf seinen Antrag gern bescheinigt, dass die von ihm beabsichtigte erweiterte Auflage und Fortsetzung seines Werkes „Netiboth Jeruschalaim“ einem wirklichen Bedürfnisse entspricht. Das bis jetzt zur Kenntniss der israelitischen Gemeinden in Palästina in historischer und statistislher Hinsicht vorhandene Material ist äusserst gering; es werden daher alle, welche sich für die Verhältnisse dieser Gemeinden und das heilige Land interessiren, auf die gedachte Schrift aufmerksam gemacht. — Jerusalem, den 21. Juni 1878. Der Kaiserlich Deutsche Consul im heiligen Lande. (gez.] Freiherr v. Münchhausen. Herr A. M. Luncz aus Jerusalem ist im Begriff, einen neuen Führer für Jerusalem in hebräischer, deutscher und englicher Sprache herauszugeben. — Nachdem ich einen Theil des Manuscripts durchgesehen habe, kann ich bezeugen, dass das Werk eine grosse Masse historischer und statistischer Mittheilungen enthält, die man sonst nicht leicht finden kann und die meistens das Resultat mühsamer Untersuchungen von Seiten des Verfassers sind. Ich empfehle das Werk herzlich Allen, die sich für derartige Studien interessiren. (gez.) J. G. Willson, Consul der Vereinigten Staaten Amerika’s. 1411] Für einen jungen Mann aus sehr guter renommirter Familie, der einiges Vermögen besitzt und bisher das Manufacturwaarengeschäft seiner Mutter dirigirt, wird eine passende Parthie gesucht. Wiinschenswerth wäre eine solche, mit welcher ein Waarengeschäft übernommen werden könnte. Adressen unter M. 44. befördert die Expedition dieses Blattes. Strengste Discretion wird zugesichert. Hall (Württemberg) Israelitisches Knabenpensionat von N. Hühnlein, Lehrer. Wiederaufnahme von Zöglingen, welche die hiesigen bestrenommirten Lehranstalten (Gymnasium u Nealanstalt) besuchen wollen, mit Beginn des neuen Schuljahres (15. Okt. c.) Alles Nähere brieflich. [1427 6. 8ingcr, Triest | | empfiehlt und versendet sämmtlicheSorten | _ D’jnm t,385| ■ bei bekannter reeller prompter Bedien-1 ■ ung zu den möglichst billigsten Preisen, j Höhere Schule uüd Pensionat für Mädchen, geleitet von Fräulein Kahn und Galtet, unter Mitwirkung des Prof. L. Kahn, Brüssel, 16Rue duCornet. Ziel in Erziehung und Unterricht: Allseitige Bildung der Zöglinge und Entwickelung der echt weiblichen Tugenden. Unterricht in den neuern Sprachen ausgedehnt. Preis mässig. Eröffnung am 24. Oktober. Prospecte und nähere Angaben zu erfragen bis 1. Okt. : 348 Chaussee d’ Etterbeck, Bruxelles. (Adr. des Prof. Kahn) [1414 Französisch, Schnell! Ein nothwendiges Hilfsbuch für die Reise nach Paris ist soeben im Verlage der Fried r. Kor n’schen Buchhandlung in Nürnberg erschienen unter dem Titel: Französisch, Schnell! Zum Selbststudium und als Reisebegleiter zur Weltausstellung in Paris. Enthaltend eine reiche Wörtersammlung mit Ausspjrache, Reise- und Hötelgespräche. Kurze Grammatik mit Uebungsstücken. 5. Auflage, Preis 1 Mark. Dieses Buch ist durch jede Buchhandlung zu beziehen. [1431 Verlag der Expedition der „Israelitischen Wochenschrift* in Magdeburg. Druck von C. Scharnke in Barby.

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