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Jüdische Volkszeitung · 1874-12-29 · 52 (29.12.1874) · p. Seite 416

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
1874
Issue
52 (29.12.1874)
Date
1874-12-29
Page
Seite 416 (sequence 6)
Language
German
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Zwerges und Gebäudes. H> häy' , kV SV f &׳• Wü^ . Da haben wir bte a kündigen. 2Bir״ denken aesickw 1'anfen unb gesunden S^en freundliche cenren gencr^ » - ^r dennoch schäme^ *T - ehM? bcä®*1״mb hoffen, sic W״*!>eLegitim-^ "!«*sir ( ""sprechen ihnen b ’sr' '.IJoet nicht Ssmann zusammen zu st^uS- - ft-chmn ge ,, ״Diesen Schim>u״Sn m der Ue^f ^welches ^bs Judentl^ Die Antwort des Ober-A׳. Bei und auch Mxchenraths der Gemeindbte v׳r ®'a״c^ Anaeleaenhei^ kdungsver- יג storlrgen feer oer hresigen rsr. ^.ngronsge«. ^.oe und der gklgesetze rsr. Landeslehrervereines erschienen. Die Zögeg seiu.naben- und Mädchenschule erwarteten gleichfalls n Dorlar, dessen ErscheinenJpsd' Zeichen zum Beginn der Feierlichkeit war. Der Teyrpölchor unter Leitung des Obercantors Friedmann sang^bas Festgedicht, welches gleich einem hebräischen Fest ged schiede s Hebraisten Sinron Bacher und vom Lehrer FelsenbrpFaus Szentes in Druck gelegt und unter die Anwesendep^vertheilt worden war. Nach der Festrede des ^cknMbir^kwrstehers H. Neuwelt, der Ansprache M. Schweiger's meind?^^bbuten der Schulsection, überreichten zwei Zöglinge sicki ni§r־ Mädchenschule dem Gefeierten einen Lorbeerkranz, nun^ "^rector Seligman, der jetzige Nachfolger und Stellverr.aer des Jubilars, scizzirte in gelungener Weise das Leben und Wirken Kohn's, welcher im Jahre 1830 von Pilsen als Lehrer an die hiesige Gemeindeschule kam und schon sechs Jahre früher seine pä^^mische Laufbahn betreten chatte. Der nieder- 416 — Verdenfalls bezeichnend, fea^in d^ach zu Grabe zu träges" Juden doch gar nicht wv^en dürse-.ien von 1789, die d״'׳;^ diese Uebertreibungen der der ersten L-^^3<'׳oen wo.^ ne--.cn Gesetze im Voraus zu erwarten, und wer den folgenden Jahren allmälich verlieren, besond.^gh^. erst durch eine sorgfältige statistische Erhebung über liche Höhe der jüdischen Bevölkerung das numerisch eit! hältniß sicher gestellt ist." nteresse --- alschen gegen ver- Literariseüe8. ländische Cm^ Max Brüll, dankte dem Jubilar im - einer ״Kohnstistuntz" geschehen, deren nehn!en.^'i^ornralschülern zu Gute zu. kommen hätten. tmw"! - (״Neuzeit".) Rufzland. ,,״,uv. Der ״Kijewlanin" schreibt: ״Da in den Zeitungen die Nachricht auftaucht״, die Recrutenlisten^hchtten dar- 'gethan, daß sich in manchen Gegenden keine jüdischen juntz°y Leute im Alter von 20—21 Jahren vorfanden, so telegrap^^ um die Grundlosigkeit dieses allarmirenden Gerüchtes dach^ Jüdische Alterthümer. Man schreibt aus . bürg: Die russische Regierung hat vor einiger Zl^nge sehr interessante Sammlung uralter Hpcumente wiss lichen Inhaltes in hebräischer Sprache angekauft, die bekannten, im Jahre 1870 in Rußland ׳verstorbenen ^amP' listen Abraham Firkowisch zurückgeblieben sind. Gelehrter, der als tüchtiger Kenner der jüdischen bekannt ist, A. I. Harkawi, wurde hierauf von feeir lichen Oeffentlichen Bibliothek in Petersburg beauftragte׳^- werthvolle Sammlung durchzusehen und zu ordnen. Wie ei nun heißt, sollen die diesbezüglichen Arbeiten bereits so west fortgeschritten sein, daß ein großer Theil der Documente bvr' Abschriften vervielfältigt werden kann. Es befinden M/w-. runter: Fragmente von auf Pergament sowol als mH auf Papier geschriebenen Codicesdes samaritischen Pentateuch;' Explicationen zum Pentateuch exegetischen Inhalts; Werk über Dogmatik, Kirchengesetzlehre und religiöse Gebräus grammatikalische und lexikographische Werke; ferner hiT^ö Werke, aus Chroniken, und Legendenbüchern besteh-r^^ans, astronomische und gstrokogrfche, mehrere Werke ü^ünftr un- und andere wissenschaftliche Disciplinen, Gebete^Es-) Wenn religiösen Inhalts, Ehecontracte in samaritisL.^ d^Chnstenverschiedene juridische Documente in arabi "^usmus sor- ' x ' . .AN; aber dres x\t uch in dieser Ver- Cultus-Freiheit, und Herrv^swischen beiden ein gewaltiger Unterschied. Die a-:vtfsens-Freiheit gestattet einem Jeden, zu glauben oder nicht um vre rsrunvwsig^^ v״.!w _ tahun, die Kijew'sche jüdische Firma M. Weinstein in , a״ ״vwv (Gegenden der südwestlichen Provinz. Es ergab sich natürlich,E^'Men, während die Cultus-Freiheit ganz andere״Fo'laen daß viel Lärm um Nichts gemacht wurdedaß das absurdeWas ist überhaupt ein Cultus? Das zu defi- Gerücht böswillig erfunden war; daß es überhaupt geglaubt ~ "" ’ י" י"-*:" werden konnte und erst eine Abwehr erfahren mußte, ist je- Herr׳ C׳W schwer: es ist eine Religion, die ihre Proben daß ich Ihnen auf Grund ihrer heilsamen Wirkungen von un wer c cy worden ist, wie das Christenthum und "Uber neben diesen Religionen gibt es eine r שדחנם (Schadchanim) welche Bekanntschaften in mittleren und größeren Städten Süd- und Mitteldeutschlands haben, werden von einem reichen jungen Mann um Adresse, resp. um Offerte gebeten, welche letztere unter Chiffre O, Y. 336 zur Weiterbeförderung an die Armoneerrs Expedition von G. L. ^Daube & Co. in Frankfurt a. M. richten find TO d< streb hange Mit kecren Fckäcrn zu Kviizrn. Auf Pappe gezogen. 24:37 Cent. Preis 21j2 Sgr. Der Kalender enthält als Beifügungen: , Kalender der Juden. Umrechnung ftemder I Geldsorten in Mark. Bestimmungen ׳über liicfafl von Gtta Kcis«ner in Kamburg. f, |ben Wechselstempel. Meffen in Leipzig Iudrsrhe HumiürnjiAjtrrrV ^1 Braunschwelg In unserem Verlage ist erschienen 11V und Systemen, die eine Menge Anhänger durch jede Buchhandlung zu beziehen^-^aben. Im Alterthum blühten die Heid- ' welche alle ׳rohen Leidenschaften vergöttlichfftMchus heiften ihre Altäre und ihre 1' de^vo^uer und die Wilden beten die ' besuch. ^>onen, die auch einen Cultus zeich ^nn wir unsere Jahrbücher durch- Beau, Lei uns im Jahre 1793 die £ beiten "'rGambetta: ״Hier in unserer E Auf Wunsftd: ״Ein Cultus kann ganz ״ HebraischenÄem verbotenes Spiel und ‘׳ im Clavierä-Organisirung sich versteckt, nähme Janv^s,) Hängt nicht mit dem FraMfurt a. M. und Von W. Herzberg. Zweite Ausgabe. 15 Sgr. das Zu ' ׳Frankfurt a. O- Anfang der Jahreszeiten.! Lehrer und Cantor der ll böte?" Leipzig.! Religionsgemeinde Lf'Politik'." Weststraße 44^ ^verlangt keine daß auf die religiösen Heiurich Fischer &■ Co. ■»j- und verantwortlicher Redacteilr. c?Klingenstein in Ingelheim.-Verlagfind D^L vonHeinricb

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