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Jüdische Volkszeitung · 1874-12-22 · 51 (22.12.1874) · p. Seite 410

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
1874
Issue
51 (22.12.1874)
Date
1874-12-22
Page
Seite 410 (sequence 8)
Language
German
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410 ■׳.V fr# J־. > S ׳ יי. i > Freund und Ma'rx's Präpositionen zum alten Testa-- ment. 3. Abtheilung. Präparation zum Jesaias, zum Ge-- brauch für die Schule und den Privatunterricht. (3. Heft a 73/נ Ngr. Leipzig, Verlag von Wilhelm Violet.) Ein vorzügliches Unterrichtsmittel, das wir nicht' nur denjenigen jüdischen Zöglingen von Seminarien, Präparandenanstalten, welche hebräisch studiren wollen, entschieden empfehlen, sondern das auch Gymnasiasten und Realschülern, welche ihr hebräisches — religiöses — Wissen erweitern und den herrlichsten aller Propheten, einen der erhabensten Dichterund Redner des Menschengeschlechts, kennen lernen wollen, vorzügliche Dienste thun wird, selbst dann, wenn ihre hebräischen Kenntniffe sonst noch schwach sind. Zweigen^und ׳ , Gebäudes. $ Da haben nur die Fabel vom Wolf und denken aesiälp^'anken und gesunden Schafen. Der Hebräer ist des Unterbeamten preisgegeben, der — je nach .rj — einen 50jährigen für einen 20jährigen ansehen ,/׳Legitimationspapiere für recht und glaubhaft halten här -ver nicht, s e/ / £iterarij)dta§. Ober-Ingelheim, 8. Dec. 1874. Grabrede am Grabe des am 19. October 1874 gestorbenen Herrn Samson Selig Goldschmidt (in Cassel), gehalten von D1\ & Adler, Land-Rabbiner. Der Verewigte war Mitstifter der ״Samson Selig und Julie Goldschmidt'schen Stipendien-Stiftung und die Rede sich anschließend an die Schriftworte התהלך לפני והיד. תמים feiert Kritische Studien über Manuscript-Fragmente des dessen Verdienst in sehr würdiger Weise. ׳ Samaritanischen Targums in Oxford von Dr. Adolf Brüll, Die Geschichten der heiligen Schriften mit vielen Frankfurt a. M. Wilhelm Erras 1875. Nutzanwendungen für die israelitische Jugend jeden Alters Ein kleines Schriftchen, aber voll gelehrten Inhalts, in Schule und Haus. Von D1\ I. H. Jacobson, Rabbi- Der Verfasser ist bekanntlich mit der Herausgabe des Samaner und Prediger. 3. sehr verbesserte und vermehrte j ritanischen Targums beschäftigt und vergleicht hierfür die Auflage. (Leipzig, 1875. Verlag von F. C. C. Leu-!durch Nutt (Oxford) edirten Fragmente. Äußer den Barickart. Constantin Sander.) J anten bietet der Codex Randglossen, welche ׳Brüll theils für Die Geschichten sind sehr gut erzählt, die Sprache ist! Lesezeichen, theils für Anfänge von Gebeten aus der Samaeinfach und faßlich und schließt sich zumeist der Bibelsprache ritanischen Liturgie hält, die beim Vorlesen an jener Stelle an. Die Nutzanwendungen hätten wir ausgeschieden; sie sind zu recitiren gewesen seien. Nöldecke (Centralbl. Nr.' 34) entschieden den Anschauungen der neueren Pädagogik, nicht spricht dieselbe Vermuthung aus. Vielleicht könnten sie auch entsprechend. In der biblischen Geschichte soll das Kind auf als Me Bemerkungen und Ausrufungen des Abschreibers zu anschauliche Weise belehrt werden, Abstractionen sind hier deuten sein. Die Samaritaner und ihre Literatur, wie Genicht am Platze. Dis sittlichen Ideen sind in der biblischen! schichte sind viel zu lange vernachlässigt worden, als daß wir Geschichte selbst veranschaulicht, Gottes . Liebesthaten,^. seine! uns solcher Studien nicht freuen sollten. Schade nur, daß Allmacht und Vorsehung treten in concreten Gestaltungen; sie von Außen nicht kräftiger unterstützt werden, sowohl von vor das kindliche Bewußtsein. Die Geschichte soll als!der wissenschaftlichen Welt überhaupt, wie der jüdischen ins- Geschichte wirken. Abstractionen ermüden und schwächen! besondere. Auch von Staatswegen könnte und müßte mehr den Eindruck ab. ״Weg mit den Sprüchen und Versen und! geschehen. , Die Targumim werfen Helle Streiflichter auf die dergl." (Schwarz-Curtmann, Lehrbuch der Erziehung und des Unterrichts. II. Theil, S. 409. Diesterweg Wegweiser, 6. Aufl., 2. Vd., S. 6.) religiösen. Anschauungen und Bewegungen ihrer Abfassungszeit. Dieses Büchlein liefert speciell auch noch eine reiche Ausbeute an sprachlichen Bemerkungen. Dr. R. Einziges Faekorgan! Allgemeine Organ für die Interessen der gesummten Muchwaaren-Indnstrie. Im Verein mit Fachmännern herausgegeben von ״ Preis vierteljährlich 1 Thlr. Diese feit Anfang d. I. im Verläge des Unterzeichneten im Umfang von 8 Seiten wöchentlich erscheinende Zeitschrift ist die einzige, welche die vielseiftgen Interessen des Kürschnergewerbes ^allen Seiten hin vertritt. Außer fürtikeln, geschrieben von bewährten bürgt Berufsgenossen, bringt sie die Markts berichte aller großen Handelsplätze, bespricht die ins Leben zu rufenden ges nossenschaftlichen Bereinigungen im Kürschnerei-Gewerbe und enthält naturs wissenschaftliche und geschichtliche Aufsätze. Leipzig. Gustav Schulze. Vertag von Otto Meissner in Hamburg. Gedichtsammlung zu Declamations-Uebungen für die reifere Jugend. Von Dr. M. Katzeiistein. Preis 1 Thaler. Die ausgewahlten Dichtungen haben keinen confessionellen Character und eignen sich durch Porxn und Inhalt vortrefflich zum Vortra־״. %■ E 4 עדחנם (Schadchanim) welche Bekanntschaften in mittleren und größeren Städten Süd- und Mitteldeutschlands haben, werden von einem reichen jungen Mann um Adresse, resp. um Offerte E gebeten, welche letztere unter Chiffre 0. V. 336 zur Weiterbeförderung an die? Annoncen-Expedition von G. L. Z Daube & Co. in Franksnrt a. M. 4 zu richten sind. (D. 8902.) gmr gski. Hotrz. ln die vereint Bedaelionen der Zeitschriften, welche mit uns in Chang stehen, die wiederholte Bitte, bei der Ze sendung durch Post immer an die Redaction der Jüdischen Volkszeit zu ©&pr-Jngeffleim in lifieinflcffn adressiren zu wollen, worauf dann die dition unseres Blattes auf dieselbe | regelmäßig und pünktlich erfolgt. handeltMd verantwortlicher Redacteur: I. Klingenstein in Ingelheim. — Verlag und Druck von Heinrich Fischer L Co. in Leipzig, für die ' men (?!) NN ^־*3־■ 'י■'

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