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Jüdische Volkszeitung · 1874-11-24 · 47 (24.11.1874) · p. Seite 378

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
1874
Issue
47 (24.11.1874)
Date
1874-11-24
Page
Seite 378 (sequence 8)
Language
German
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welche Josua (Cap. 5) Zur Beschneidung der Israeliten anwenden ließ. Derselbe ist bekannt durch seine Reisen und Forschungen in Tunis, Rhodus und Palästina. Der Name des Orts, wo die Beschneidung vorgenommen wurde, Gilgal, wird in der Bibel bekanntlich mit dieser Sache in Verbindung gesetzt. Er scheint aber schon früher diesen Namen geführt zu haben und Steinhaufen zu bedeuten, welche als (heidnische) Opferstätte gedient haben. Vielleicht auch, daß die Beseitigung dieses heidnischen Cultus die Schmach war, welche dort von Israel ״abgewälzt" wurde. Die alten Commentatoren fassen die bezügliche Bezeichnung im Texte nicht als ״Stein"-Messer, sondern als ״scharfe" Messer. Die Septuaginta hat Steinmesser, und wohl mit Recht. Denn obwohl die Steinzeit vorüber war, blieben doch für Opfer- und andere heilige Gebräuche bei allen Völkern die Steinmesser der alten Zeit im Gebrauch, wie ja auch heute noch dieselbe Tradition für religiöse Zwecke länger festgehalten zu werden pflegt, wie für das gewöhnliche Leben. Guerin fand die Steinmesser in Djeldjul, welches das alte Gilgal sein soll, obwohl Kieper diese zwar kleine Ortschaft nicht bezeichnet. Uebrigens wurden solche Steingeräthe vielfach aufgefunden, selbst in Amerika, auch an! Nebo, am todten Meere, bei Nazareth und Beiruth. Für jüdische Leser hat der Fund jedenfalls Interesse, weshalb wir davon zu berichten nicht unterlassen haben. Dr. R. Einnaüme der Udiaiua im Oetober 1874. I. Spenden: Durch Herrn Carl Blümlein in Hammelburg: Von Herrn Simon Meyer in Würzburg fl. 1. 45., von Herrn Abr. Schlesinger in Hammelburg fl. 2. — Von Frau Regine Schlesinger am Todestage ihrer sel. Schwägerin Eva fl. 3. 30. — Ungenannt aus Hammelburg fl. 5. — Von Herrn H. Jsaac in Alsfeld fl. 1. — Von M. K. am Geburtstage seines lieben Töchterchens fl. 5. — Von Herrn B. Reichenbach in Frankfurt fl. 5. — Von Herrn Wolf Heymann in Frankfurt a. M. am Jahrzeittage seiner sel. Mutter 27. Tischri fl. 5. — Von Herrn B. I. Schwab in Würzburg fl. 10. — Von Herrn D1-. Berlin in Ansbach fl. 2. — Von Hernr W. Gutmann in Ansbach fl. 3. 30. — Von Herrn Arnold Meier in Ansbach fl. 2. 20. — Durch Herrn Rosenheimer in Feudenheim von Herrn Z. Seligmann ick Euerbach am Todestage seines sel. Vaters mit dem Motto: Zedokoh tizzil mimowes fl. 5. — Durch denselben gesammelt am Hochzeitstage seiner Schwägerin Karoline fl. 10. — N. N. in Alsheim am Jahrzeittage für seinen sel. Vater fl. 1. — Von Herrn und Frau Max Dann in Frankfurt a. M. bei ihrer Vermählung fl. 50. — Antheil für die Achawa einer durch Herrn Dr. Landsberger angeregten Sammlung bei der Hochzeitsseier des Herrn Max Dann in Frankfurt a. M. mit Frl. Jda Wolfs aus Darmstadt fl. 83. 50. zur Vertheilun g. — Von Herrn H. L. Bechhold und Sal. Sonnenberger in Frankfurt Gottespfennig fl. 2. — Von Herrn A. Hirsch in Oberingelheim am Jahrzeittage seines sel. Vaters fl. 3. 30. — Von Herrn Abr. Uffenheimer in Fürth fl. 1.— Ungenannt durch Herrn Professor Eisemann in Zweibrücken fl. 4. 45. — Ungenannt durch Fräulein Rosa Banasch aus Breslau fl. 8. 45. — Von Herrn L. Lehmann fl. 3. 30., D. Baer fl. 2., S. Netter fl. 1. 45., Beno Wolff fl. 1. 45., Kaufmann & Schloß fl. 2. 20., Liebhold fl. 2., A. H. Wolff fl. 1. 45., sämmtlich in Heidelberg. II. Ehrenmitglieder:. Herren Hofagent Engel, L. Goldmann, L. Grödel, Gg. Hanan, Gebrüder Löb, Mai & Oppenheimer, D. Meyer, El. Meyer, Mor. Stahl, Loeb Strauß, sämmtlich in Friedberg, Professor Eisemann in Zweibrücken, Bemy Burchardt in Berlin, Fr. Nessels in Heidelberg. Neu: Herren L. H. Banasch in Breslau, Louis Rappold in Friedberg, Emil Weil in Ulm, Jos. Goldschmidt jr., Emil Bock, Dr. med. Wittner, Saly Goldschmidt, Jul. Heimann, Hch. Königswerth er, Frau Sophie Kahn, sämmtlich in Frankfurt a. M. DI. Freiwillige Jahresbeiträge: Von Herren M. S. Nußbäum fl. 2., M. Reiß fl. 1. 45., Ed. Hirsch fl. 1. 45., sämmtlich in Friedberg. IV. Mitgliederbeiträge: Herren Thalheimer in Königstein, Aron in Esens, Katz in Borgholz, Luß in Spangenberg, Hirschkamm in Fürth, Spier in Großkrotzenburg, früher Langendiebach, Jsaac in Alsfeld, Mühlheimer in Montabaur, Rabbi Grünebaum in Ansbach, Heß in Friedberg, Lichtenstein in Hechingen, Kahn in Flörsheim, Maas in Reichmannsdorf, Rothschild in Mannheim, Weil in Mannheim, Bernheim in Mogendorf, Fränkel in Grünstadt, Heimberger in Reilingen, Blümlein in Hammelburg, Heilbrunn in Corbach, früher Adorf, Herzfeld in Wörrstadt, Joseph in Lampertheim, Lippmann in Gaukönigshofen, Dr. M. Stern in Drossen, Schwab in Neustadt, Morgenstern in Würzburg, Obermaier in Sulzbach, Friedberg in Niederwiesen, Goldberg in Braunschweig, Lehmann in Creuznach, Kleemann in Forchheim, Brandeis in Gaualgesheim, Richard in Ellingen, Rosenstein in Marktbechhofen, Ortlieb in Heidelberg. Neu: Herr Jacob Dreyfuß in Lörrach Einkaussgeld fl. 26. 15. V. Zinsen: Von fl. 200. 4'/,°/« Württ. Oblig., von fl. 1000 4% Darmst. Oblig., fl. 2000. 5% Oesterr. Loosen von 1860. Frankfurt a. M-, 1. November 1874. Leopold Dann, d. Z. Cassier. Brieflasten -er Redaktion. X. Ueber die Angelegenheit der Schulen in Bayern, resp. in Fürth, werden wir nächste Woche in einem Artikel weiter zusammenfassen. In dieser Woche fehlt uns der Raum. HsntrrstjihrmgslASS^ des Vereins isr. Elementarlehrer für Westfalen nnd die Rheinprovinz. An außerordentlichen Beiträgen sind ferner eingegangen: Thlr. Sgr. Pf. Von Herrn S. Leiser in Kerpen.1- ״ zwei Ungenannten durch Hr. Lehrer Goldstein in Grevenbroich 10 — — ״ Herrn Jac. Kirschbaum in Dortmund aus Anlaß der Geburt seines ersten Enkels.10 — — ״ Herrn Lehrer Lippers in Beckum. Ertrag einer Collecte 13 7 — ״ der Synagogen-Gemeinde Elberfeld pro 1874 . . . 25 - ״ Herrn M- Reinhaus in Rheine.2- An die sofortige Einsendung der (seit 1. März c.) sättigen Mitglieder-Beiträge pro 1874 wird hiermit erinnert. Bielefeld, 9. November 1874. Der Vorstand. _ 6 Verlag von Gtto Meißner in Hamburg. IjLdrsrhr Von W. Herzberg. Zweite Ausgabe. 15 Sgr. Leipziger SchulsZeichenstifte ״ ,, Zeichenetuis empfiehlt C. Mating Sammler, Leipzig, Petersstraße, Hotel de Russie. Israelitische Schüler, welche die hiesigen vorzüglichen Lehranstalten —Handelsschule, Gymnasien, Realschule rc. — besuchen sollen, finden bei dem Unterzeichneten gute Pension. Gewissenhafte Beaufsichtigung bei den Schulars beiten und religiöse Erziehung. Auf Wunsch wird der Unterricht im Hebräischen, in der Religionslehre und im Clavierspiel von mir ertheilt. Aufnähme am 1. Oetober l. Jahres. B. Jaeobsohn, Lehrer und Cantor der israelitischen Religionsgemeinde Leipzig. Weststraße 41, II. Etage. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: I. Klingenstein inJngelheim. — Verlag und Druck von Heinrich Fischer & Co. in Leipzig.

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