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Jüdische Volkszeitung · 1874-05-12 · 19 (12.5.1874) · p. Seite 152

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
1874
Issue
19 (12.5.1874)
Date
1874-05-12
Page
Seite 152 (sequence 8)
Language
German
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152 7 ./ י , I 1; t J 1 152 —י מ 11 x tt. Ringen am Ähcin. Fräulein Sobernheim aus Bingen, Tochter des verewigten, trefflichen Rabbiners daselbst, hat soeben in ihrer, für diesen Zweck so herrlich gelegenen Vaterstadt eine höhere Erziehungs-Anstalt für Töchter aus gebildeten Ständen gegründet. Ich kenne Fräulein Sobernheim seit vielen Jahren als vorzügliche in allen Schulfächern und in fremden Sprachen wohl bewanderte Lehrerin, wie auch als einen, in jeder Pflichterfüllung treu bewährten Charakter und kann daher ihre Anstalt allen Eltern auf's Beste und Wärmste empfehlen. Fankfurt a. M., im April 1874. Rabbiner vr. Leopold Stein. Auf Vorstehendes bezugnehmend, empfehlen wir unsere Mädchen-Erziehungs-Anstalt einer geneigten Beachtung. Die tüchtigsten Lehrkräfte, die wir für unsere Anstalt gewonnen, sowie unsere eigenen Erfahrungen auf dem Gebiete des Unterrichtes und der Erziehung, eine in dem schönsten Theile der Stadt gelegene, gesunde Wohnung und ein gemüthliches Familienleben vereinigen sich in unserer Anstalt, um den uns anzuvertrauenden Zöglingen ein körperliches und geistiges Gedeihen in reichem Maße zu Theil werden zu lassen. Auskunft über die Leistungsfähigkeit der Anstalt ertheilen gerne die Herren: Dr. Leopold Stein in Frankfurt a. M., Dr. Ludwig Philippsohn in Bonn, Dr. Süßkind in Wiesbaden, Dr. Landsberger in Darmstadt, Dr. Rothschild in Alzey, Ben Israel in Coblenz, M. Lebrecht in Bingen am Rhein. Das Sommersemester beginnt am 18.^ Mai I. und wolle man gefällige Anmeldüngen richten an Geschwister Sobernheim Prospekte gratis. Bingen am Rh ein. Central-Organ für die Interessen der gesammten deutschen Lehrerwelt. Unter den 100 verschiedenen pädagogischen Zeitschriften ist die Neue deutsche Schulzeitung die einzige, welche die Vertretung der Schule und ihrer Lehrer in der politischen Tagespresse anbahnt. Während alle anderen derartigen Blätter höchstens alle 8 Tage herausgegeben werden, erscheint die Neue deutsche Schulzeitung jetzt schon zweimal in der Woche, und es wird angestrebt, dieselbe täglich erscheinen zu lassen. Die Neue deutsche Schulzeitung tritt für die Interessen der deutschen Lehrerwelt in freisinniger und durchaus unabhängiger Weise ein. Sie theilt die erzielten Resultate, neue Erfahrungen und Verbesserungen aus dem Gebiete der Pädagogik mit und ist sonach ein schätzenswerthes Repertorium für jeden Lehrer und Erzieher. Die Neue deutsche Schulzeitung entspricht in ihrer äußeren Ausstattung vollkommen den politischen Zeitungen: sie bringt: 1) Artikel, welche die materiellen und socialen Verhältnisse der Lehrer betreffen, 2) eine politische Rundschau, 3) Correspondenzen, 4) fachwissenschaftliche Aufsätze und Recensionen, 5) Anzeigen offener Stellen im Erziehungs- und Lehrfach, 6) literarische und 7) vermischte Anzeigen. Das vierteljährliche Abonnement kostet 15 Sgr. Bestellungen auf diese Zeitschrift nehmen alle Post-Anstalten und Buchhandlungen an. Einladung zur Eonserenz des Vereins israelitischer Elementarlehrer für Westfalen und die Rheinprovinz (zugleich General-Versammlung der Unterstützungscasse des Vereins) zu Schwerte am 25. und 26. Mai c. in: Hotel Sternberg. Tagesordnung. 1. Jahresbericht des Vorstandes der Unterstützungscasse und des Lehrervereins. 2. Ueber Kürzung des Unterrichts in einer einclassigen Schule. Referent Treu. 3. Vorbereitung für die Confirmations- resp. Barmizwahfeier. Ref. Oppenheim. 4. Ueber eine würdige Gestaltung des Gottesdienstes in kleineren Gemeinden. Referent Steinweg (Rheda). 5. Freie Besprechungen. Herr Lehrer Sänger in Schwerte wird möglichst für gute Aufnahme der Collegen sorgen. Dieselben werden zu dem Ende gebeten, Herrn Sänger ihre Theilnahme an der Conferenz vorher anzuzeigen. , Auch Nichtmitglieder des Vereins, insbesondere die Herren Rabbiner und Gememde- Vorsteher, sind zur Theilnahme an der Conferenz freundlichst eingeladen. Bielefeld, 1. April 1874. Der Vorstand.!!! Nheinreise.!!! Voigtlanäer'8 BHEIIfBUCH. J)andW und Führer für Meinreifende. Mit Karten und Plänen. 4. Auslage. Eleg. roth geb. nur 1 Thaler. Elsaß. Baden-Baden. Carlsruhe. Heidelberg. Mannheim. Die Pfalz. Der Rhein von Mannheim bis Cleve. Taunus und Taunusbäder. Frankfurt. Bergstraße. Nahethal. Saarthal. Metz. Luxemburg. Trier. Mosel. Lahnthal. Brohlthal. Ahrthal. Siebengebirge. Von Cöln nach Aachen. Crefeld. Düsseldorf. Elberfeld. Die Schlachtfelder von Spichern, Weißenburg, Wörth, Gravelotte. ״Voigtläuder's Rheinbuch" ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen. Die Stelle an der hiesigen israelitischen l Elementarschille ist erledigt und durch!einen tüchtigen Mann, -er auch den! Gottesdienst zu leite!» befähigt ist, sofort! wieder zu besetzen. Gehalt 350 bis! 400 Thlr.; austerdcm bietet die Stelle! Aussicht auf Nebenaccidenzien, Haupt-; sächlich bei tüchtigen Leistungen, ans Er- 1 theilung von Privatunterricht! Geeignete Bewerber (verheirathet oder unverheirathet) werden gebeten, ihre! Zeugnisse baldigst anher einzusenden. I AMMM-H-kstsnil its HrmhW. ' Die durch den Tod des Lehrer Leeser in! hiesiger Gemeinde erledigteLehrer- und Cantor-! Stelle soll baldmöglichst wieder besetzt werden. Qualisicirte Bewerber wollen sich gefälligst unter Einsendung ihrer Zeugnisse franco bei dem Unterzeichneten melden. Lübbecke in Westfalen. Der Vorstand. M. E. Rosenberg. Min deutscher verheiratheter Israelit, 32 '׳*י Jahre alt, sucht eine Stelle in einer Gemeinde als Religionslehrer, Schächter und Vorbeter. Reflectanten belieben sich zu melden beim hiesigen Rabb. Hrn. B. Rosenfeld oder direct beim Unterzeichneten H.EasPer in Gollub. Zwei junge und gebildete israelitische Damen, aus achtbarer Familie, sind geneigt, als Gesellschafterinnen oder auch zur Aushülse der Hausfrau eine Stelle anzunehmen. Reflectirende gebildete israelitische Familien, wollen gefälligst Adressen abgeben: B. B. Exp, d. Bl. _ _ Bei Unterzeichnetem können noch einige Knaben als Pensionäre ausgenommen werden. K. Marx, Lehrer in Alsheim (Rheinhessen). Für ein Manufacturwaarengeschäft in Wiesbaden wird ein Ladenmädchen (Jsraelitin), das in dieser Eigenschaft schon servirt hat und routinirt ist, unter günstigen Bedingungen zu engagiren gesucht. Das Engagement könnte alsbald erfolgen. Reflectantinnen können das Nähere bei der Redaction dieses Blattes erfahren. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: I. Klingenstein in Ingelheim. — Verlag von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig. Druck von Heinrich Fischer & Co. tn Leipzig.

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