Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 1874
- Issue
- 16 (21.4.1874)
- Date
- 1874-04-21
- Page
- Seite 128 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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128? ״ X C i Sl c tt. Im Verlage der Buchhandlung für Erziehung und Schulwesen, Kochstraße 25, erschien: Stilübungen für Im Verlage von Fr. Bartholomäus in Erfurt erschien und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: die deutsche Doküsscfiuke ijh$ Asus-Ahester. von S* Lehrer. Sechste umgearbeitete Austage. I. Theil für Mittelklassen. Preis brochirt 27« Sgr. II. Theil für Oberklassen. Preis -rochirt 4 Sgr. Beide Theile als Bandausgabe uneingebunden 6 Sgr., eingebunden?7« Sgr. In kurzer Zeit hat dies Werk sechs Auflagen erlebt, was am besten für seine Brauchbarkeit spricht. Der Herr Verfasser, dessen Name ja auf dem Gebiete der pädagogischen Literatur rühmlichst bekannt ist, bietet in dem obigen Werke einen anerkanntermaßen sehr zweckmäßigen Leidfaden für die gesammte Schreib- und stilistische Thätigkeit der Kinder in den mittleren und oberen Klassen der deutschen Volksschule. In einem wohlgeordneten Stufengange erschließt das Werk dem Schüler nicht mittelst weitschweifiger grammatischer Regeln, sondern durch praktische Beispiele unter Beihilfe des Lehrers allmählich das weite Gebiet seiner Muttersprache und deren schriftlichen Gebrauch. Der erste Theil behandelt im I. Abschnitt die Satzbildung im Allgemeinen und die im einfachen Satze vorkommenden Wortarten und bietet zur Aneignung des sprachrichtigen Ausdrucks ein reichhaltiges Uebungsmaterial, theils in Sätzen, theils in Aussätzen. Der II. Abschnitt enthält die Deklination der Haupt-, Eigenschafts- und Fürwörter und übt den Gebrauch des richtigen Falles. Der III. Abschnitt erweitert die Kenntniß der Conjugation der Zeitwörter und der IV. Abschnitt bietet das Nothwendige aus der Wortbsildungslehre. Der zweite Theil befaßt sich mit der Satzlehre und leitet den Schüler zur freien schriftlichen Thätigkeit bis zur möglichsten Fertigkeit an. Auch hier sind jeder Satzsorm zahlreiche Beispiele zur Einübung beigefügt. Die verschiedenen Satzformen werden in folgender Reihenfolge eingeübt: I. die Ausbildung des Satzes, II. der zusammengezogene Satz, III. der zusammengesetzte Satz: A. Satzverbindungen, B. Satzgefüge (Beifügesatz, Ergänzungssatz, Subjectivsatz und Umstandssatz). Hieran schließen sich: IV. die Veränderung des Ausdrucks, a) durch sinnverwandte Wörter, b) durch Umänderung der Sätze. V. Nachbildungen: a) Beschreibungen, b) Fabeln und Erzählungen. VI. Freiere Arbeiten: A. Kürzere Darstellung, B. Erweiterte Darstellung, C. Briefe zur möglichst ausführlichen Ausarbeitung. VII. Geschäfts-Aufsätze. Das Eigenthümliche dieser Schrift besteht in einer sich gegenseitig ergänzenden Verbindung der Wort-, Satz- und Stillehre und in der Anwendung der gewonnenen Resultate für den Aufsatzunterricht. Bestellungen werden von allen Buch- und Kunsthandlungen des In- und Auslandes angenommen. Sammlung einactiger Lustspiele und Soloscherze mit leichter Besetzung und einfacher Scenerie herausgegeben von Edmund Wallner. Preis pro Band 15 Sgr. Band III. Inhalt: Qutntin MessiS, -er Schmied von Antwerpen. Ein lyrisches Spiel von M. Horn. Nur Nicht empfindlich! Schwank in 1 Akt von E. Hildebrand. Er machtBisite. Lustspiel in 1 Akt von M. Bauer- Meister. Herzltebchen mein unter'm Rebendach. Genrebild in 1 Akt von I. C. Kostial. Unterbrochene Rollenstttdien. Schwank in 1 Akt von W. Stein. BandIV. Inhalt: EineThräne. Lustspiel in 1 Akt von M. Bauermeister. Prinz Panetellas y L'emenes. Burleske in 1 Akt, nach einem französischen Stoffe von W. Drost. Ein Fenster beim Einzug. Lustspiel in 1 Akt von Adele Gräfin von Bredow-Goerne Die Herren Gelehrten. Lustspiel in 1 Akt von Emil Hildebrand. Das Kameel. Schwank in 1 Akt, frei nach dem Englischen v. W. Drost. I (Einfadung zur Euifferenz des Vereins israelitischer Elementarlehrer für Westfalen und die Rheinprovinz (zugleich General-Versammlung der Unterstützungscafse des Vereins) zu Schwerte am 25. und 26. Mai 6. im Hotel Sternberg. Tagesordnung. 1. Jahresbericht des Vorstandes der Unterstützungscafse und des Lehrervereins. 2. Ueber Kürzung des Unterrichts in einer einclassigen Schule. Referent Treu. 3. Vorbereitung für die Confirmations- resp. Barmizwahfeier. Res. Oppenheim. Ueber eine würdige Gestaltung des Gottesdienstes in kleineren Gemeinden. Referent Steinweg (Rheda). Freie Besprechungen. Herr Lehrer Sänger in Schwerte wird möglichst für gute Ausnahme der Collegen sorgen. Dieselben werden zu dem Ende gebeten, Herrn Sänger ihre Theilnahme an der Conferenz vorher anzuzeigsn. Auch Nichtmitglieder des Vereins, insbesondere die Herren Rabbiner und Gemeinde- Vorsteher, sind zur Theilnahme an der Conferenz freundlichst eingeladen. Bielefeld, 1. April 1874. Der Vorstand. 4. 5. Die durch den Tod des Lehrer Leeser in hiesiger Gemeinde erledigte Lehrer- und Cantor- Stelle soll baldmöglichst wieder besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich gefälligst unter Einsendung ihrer Zeugnisse franco bei dem Unterzeichneten melden. Lübbecke in Westfalen. Der Vorstand. M. E Rosenberg. /Lin deuffcher verheiratheter Israelit, 32 Jahre alt, sucht eine Stelle in einer Gemeinde als Religionslehrer, Schächter und Vorbeter. Reflectanten belieben sich zu melden beim hiesigen Rabb. Hrn. B. Rosen selb oder direct beim Unterzeichneten H. Easper in Gollub. Zwei junge und gebildete israelitische Damen, aus achtbarer Familie, sind geneigt, als Gesellschafterinnen oder auch zur Aushülse -er Sansftan eine Stelle anzunehmen. Reflectirende gebildete israelitische Familien wollen gefälligst Adressen abgeben: B. B. Exp, d. Bl._ Man sucht eine gebildete Dame gesetzten Alters (israelit. Confession), welche geneigt ist, die selbstständige Leitung eines kleinen Haushaltes zu übernehmen. Fr.-Anfragen unter Z. A. 117 besorgt die Exp. d. Köln. Zeit. Hierzu als Beilage der Lehrer". ,Israelitische < ft: Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: I. Klingenstein in Ingelheim. —• Verlag von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig. Druck von Heinrich Fischer & Co. in Leipzig.