Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 1874
- Issue
- 7 (17.2.1874)
- Date
- 1874-02-17
- Page
- Seite 56 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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56 gt n. Verlag von Joh. Friedr. Hartknoch in Leipzig. Ai§ schömtels Härchen aller ^ölher. Die sieben Raben,! Brüderchen und Schwesterchen, Die goldene Gans, Die Galoschen des Glücks, | Die Schneeköuigin, Das Räthsel. In glänzender Ausstattung, jedes mit sechs sorgfältig ausgeführten Oelfarbenbildem und prachtvollem, für jedes Heft besonders entworfenen Farbendruckumschlag auf stärkstem Cartonpapier. 5 |!fo 8E" Durch alle Buchhandlungen zu beziehen. "WK vis Gallicismen in der deutschen Schriftsprache mit besonderer Rücksicht auf unsere neue sehönwissensehaftliehe Literatur. Von Prof. Dr. Brandstäter. Eleg. geh. Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Seit Jahrzehnten trug sich der Verfasser mit dem Plane zu diesem Werke, das den Kampf aufnimmt gegen die in unserer Literatur noch immer sich breit machenden, unseren gallischen Nachbarn entlehnten Wörter und Redensarten. Das Werk ist ein patriotisches Unternehmen im besten Sinne des Wortes, und wird wegen des in demselben niedergelegten enormen Wissens sich die verdiente Anerkennung erringen; doch ist es keineswegs nur für Fachgelehrte bestimmt, sondern bietet jedem wahrhaft Gebildeten einen hochinteressanten Lesestoff. Verlag von Joh. Friedr. Hartknoch in Leipzig. Bei dem Herannahen des Purimsestes empfehlen wir das zur Aufführung in Privatzirkeln sehr geeignete humoristisch-satyrische Purimspiel: Korew, Hamann der große Jndenfreffer. Gegen frankirte Einsendung von 10 Sgr. erfolgt Zusendung unter Kreuzband. Breslau. Jäurfifiondfnng. _H. Skutsch._ Verlag von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig: Graf's Aufgaben zur für die of)er|tet; Pfaffen iöfiercr üelraußaften durchgehends neu bearbeitet von Dr. üd. Bräutigam, Oberlehrer zu St. Thomä und Dr. Otto Knauer, Oberlehrer ztl St. Nicolai in Leipzig. Erste Abtheilung Preis IS Ngr. Wurde von den bedeutendsten pädagogischen Zeitschriften als ein höchst brauchbares Schulbuch empfohlen. In demselben Verlage erschien: Schlüssel zu Graf's Ausgaben. * Mi-- Die Lehrer-, Vorsänger- und Schächterstelle bei der israelitischen Gemeinde Neu-Breisach wird im Monat März d. I. vacant und soll alsbald durch einen qualificirten Mann anderweitig besetzt werden. Der Gehalt beträgt jährlich Frs. 1200, sowie freies Logis, Holz und Licht. Der Candidat muß im Stande sein, einen geeigneten Vortrag (Lernen) in der Chebra zu halten, wofür derselbe eine besondere Vergütung erhält. Unverheirathete erhalten den Vorzug. Gefällige frankirte Offerten nebst Zeugniß wolle man richten an I. D. Weill, Vorsteher der isr. Gemeinde Neu-Breisach i/E. Man sucht eine gebildete Dame gesetzten Alters (israelit. Consession), welche geneigt ist, die selbstständige Leitung eines kleinen Haushaltes zu übernehmen. Fr.-Anfragen unter Z. A. 117 besorgt die Exp. d. Köln. Zeit. _ Eine Familie in der Nähe von Wien sucht für 1. März zu 2 Mädchen von 15 resp. 16 Jahren, welche bis jetzt in einem Pensionate in Deutschland ausgebildet wurden, eine gepr. Gouvernante mit musikalischer Bildung und einiger Kenntniß von Handarbeiten. Offerten an Herrn Dr. S. Groß, Rabbiner in Lundenburg (Mähren). verbunden mit Pensionat u. Erziehungs-Institut von [H 5340.] Dr. M. C. Wahl in Erfurt. Die Anstalt ist zur Ausstellung gültiger Zeugnisse für -en einjährigfreiwilligen Militärdienst berechtigt. Das Sommersemester beginnt am 14. April. Ausführlichen Prospect auf Verlangen. Ein tüchtiger Lehrer, der geneigt ist, aus dem Lande mehrere Kinder zu unterrichten, findet Engagement vom 1. Mai cr. oder auch, früher. Gehalt nach Uebereinkunft, je nach der Leistungsfähigkeit, bei ganz freier Station. Seminaristisch gebildete Bewerber wollen mit Angabe ihrer Gehaltsansprüche und Beifügung ihrer Zeugnisse sich portofrei wenden an Moritz Cohn in Siemon per Ünislaw in W./Pr. Mit dem 1. April d. I. ist in hiesiger Synagogengemeinde die Stelle eines ersten Cantors, welche mit einem jährlichen Gehalte von Thlr. 800 dotirt ist, zu besetzen. Qualificirte Bewerber, welche musikalisch gebildet sind, und die Befähigung zur Leitung eines Chores besitzen, ebenso auch Baal Kore sein müssen, werden ersucht, ihre Be- Werbungen bis Ende Februar d. I. nebst beglaubigter Abschrift ihrer Zeugnisse, sowie die Angaben ihrer bisherigen Wirksamkeit, an den Unterzeichneten Vorstand einzureichen. Bevorzugt werden diejenigen, die auch im Stande sind, den Religionsunterricht zu erth eilen. Königshütte (Oberschlesien), im Januar 1874. Der Synagogen-Vorstand. Asch n er. Mn gebildetes Mädchen, Israelitin, sucht zur Stütze der Hausfrau oder zur Führung eines Haushaltes eine Stelle. Selbiges ist in der Wäsche, sowie in allen weiblichen Handarbeiten gründlich erfahren. Eintritt am 15. März. Fr.-Offerten V. P. 106 an die Exp. der ״Köln. Zeit." Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: I. Klingenstein in Ingelheim. — Verlag von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig. Druck von Heinrich Fischer & Co. in Leipzig.