Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 1874
- Issue
- 5 (3.2.1874)
- Date
- 1874-02-03
- Page
- Seite 40 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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40 tt g t tt. Durch alle Buchhandlungen und Postanstalten ist zu beziehen: ktttedjif Aichttthslh. Organ für lyrische Dichtkunst und Kritik. Redakteur: EKN»? Monatlich 2 Nummern. Vierteljährlicher Pränumerationspreis LM- 12% Sgr. Marl Gutzkow sagt über diese in ihrer Eigenart concurrenzlos dastehende Zeitschrift: ״Die ״Deutsche Dichterhalle" ist mir ein wahrer Zauberspiegel geworden. Sie hat mich auf ein halbes Jahrhundert zurückblicken lassen, wo ich im ״Gesellschafter" mit Aufmerksamkeit Chamisso's neueste Terzinen studirte und im ״Freimüthigen" sogar meine eigenen Verse aufsuchte. Nicht daß in der Dichterhalle etwas Veraltetes in veralteter Weise erneuert wäre, nein, der Revenant erscheint ohne Gubitzens Nachtmütze und Flanelljacke.Der Papierkorb steht in der ״Deutschen Dichter- Halle" nur insofern in der Nähe, als diesen Blättern das moderne Element der Kritik, die Kaustik des Witzes mit gewahrt ist. Nicht Alles ist hier Lotosblume und Nachtviole oder wird gläubig dafür hingenommen. Ja, man glaubt bei jedem Gedichte Täfelchen mit Linne'schen Nummern und Namen zu sehen, wie in einem botanischen Garten, wo es so schön zu wandeln isr, fern vom Straßenstaub, und wo man überall von Belehrung umgeben ist, neben dem Genuß. Kurz, während uns selbst unsere belletristischen Blätter, die illustrirten, von nichts als Unfehlbarkeit, Darwin, Entwickelungslehre, Affentheorie, Kriegslärm unterhalten, ist wieder ein Journal entstanden, das sich rein der Idealität widmet."! Die ״Dichterhalle" die nur auserlesene Originalbeiträge bringt und die gefeiertsten Meister deutscher Dichtkunst zu ihren Mitarbeitern zählt, bildet eine unentbehrliche Ergänzung unserer großen Unterhaltungsblätter und gewährt in ihren abgeschlossenen Bänden einen poetischen Hausschatz von größter Mannichfaltigkeit und Lebensfrische. Jahrgang 1873 ist brochirt und elegant gebunden in allen Buchhandlungen vorräthig. Iok>. Frieär. Lartknock in Leipzig. Verlag von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig: Grass Aufgaben zur Jeituij lies hiiziiVfrtt |fi| für die oßerflen itfoffen Mercr iEefrrwtflafien durchgehends neu bearbeitet von vr. Kä. Lrüutigam, Oberlehrer zu St. Thomä und Di־. Gtto Knauer, Oberlehrer zu St. Nicolai in Leipzig. Erste Abtheilung Preis 15 Ngr. Wurde von den bedeutendsten pädagogischen Zeitschriften als ein höchst brauchbares Schulbuch empfohlen. In demselben Verlage erschien: Schlüssel zn Grass Ausgaben. _r M?._ Eine gebildete, verträgliche Dame, welche viel in guten Kreisen und großen Städten gelebt hat, reiferen Alters und in mäßigen Vermögensverhältnissen, ist erbötig zum Zusammenleben mit einer anderen vermögenden Dame der besseren Gesellschaft. Gefällige Offerten wolle man J. H. poste restante Cassel adressiren. , Hcfiatoa. Von dem ersten Jahrgange der Achawa sind keine separaten Exemplare mehr vor- Händen. Wir besitzen jedoch noch einige, welche mit dem zweiten zusammen in 1 Band gebunden sind. Bei Abnahme aller vier Jahrgänge berechnen wir daher den Einband mit 24 kr.: Preis der vier Jahrgänge also 1 fl. 30 kr. Wir besitzen ferner 038 OucK Jiob ספר איוב mit metrischer Uebersetzung von Dr. I Kckwarz, Rabbiner in Cöln. Wir bringen diese Schriften im Interesse des Vereins zur Unterstützung hülfsbedürftiger israelitischer Lehrer, Lehrer - Wittwen und -Waisen in Deutschland in empfehlende Erinnerung und bitten unsere geehrten Leser, insbesondere aber die Mitglieder des Vereins für deren Verkauf thätig sein zu wollen. Im Aufträge der Verwaltung I. Klingenstein zu Ober-Ingelheim. Verlag von Jost. Fr. Lartstnocst in Leipzig. Cukturbikäer aus und xxttt von Dr. Hermann Göll, Professor und Prorector am Gymnasium zu Schleiz. Zweite, bericsttiqte unä vermehrte Austag«. 3 Bände. Gr.8. Elegant drosch. 3Thlr. 18Sgr. Elegant gebunden i1/s Thlr. Eines der empsehlenswerthesten Werke für gebildete Leser, denen es bei ihrer Lectüre eben nicht blos um Unterhaltung zu thun ist, die aber den schwerfälligen gelehrten Apparat nicht gern mit in den Kauf nehmen. Durch aste Kuckiüanäkungen zu steziesten. Die Lehrer-, Vorsänger- und Schächterstelle bei der israelitischen Gemeinde Neu-Breisach wird im Monat März d. I. vacant und soll alsbald durch einen qualiflcirten Mann anderweitig besetzt werden. Der Gehalt beträgt jährlich Frs. 1200, sowie freies Logis, Holz und Licht. Der Candidat muß im Stande sein, einen geeigneten Vortrag (Lernen) in der Chebra zu halten, wofür derselbe eine besondere Vergütung erhält. Unverheirathete erhalten den Vorzug. Gefällige frankirte Offerten nebst Zeugniß wolle man richten an I. D. Weill, Vorsteher der isr. Gemeinde Neu-Breisach i/E. Annonce!! Bei der hiesigen jüdischen Filialgemeinde ist die Stelle eines Elementar- und Religionslehrers bald zu besetzen. Reflectanten, welche verheirathet und unter vierzig Jahren alt sind, auch die Function des בעל קורא ausüben können, belieben ihre Zeugnisse unter Beifügung einer Beschreibung ihres Lebenslaufs an das Unterzeichnete Vorstandsmitglied einzusendcn. Gehalt jährlich 400 Thlr. freie Wohnung und 110 Ctr. Steinkohlen zur eigenen Benutzung. Antonienhütte, Oberschlesien, im December 1873. Moses Fröhlich. In Folge Uebernahme der Schulstelle zu Corbach durch Herrn Lehrer Heilbrunn sucht die hiesige Gemeinde zum baldigen Eintritt einen Religions-, Elementarlehrer und Vorsänger. Gehalt beträgt 180 Thlr und ganz freie Station. Schülerzahl gering. Seminaristisch gebildete Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Synagogenvorstand melden. Adorf im Fürstenthum Waldeck, den 30. December 1873. Lazarus Lebach. Zum April d. I. wird ein tüchtiger Lehrer gesucht. Franco-Offerten unter A. B. C. befördert die Expedition dieses Blattes. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: I. Klingenstein in Ingelheim. — Verlag von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig. Druck von Heinrich Fischer & Co. in Leipzig. k i