Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 1873
- Issue
- 52 (24.12.1873)
- Date
- 1873-12-24
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/9588641-9578452-9578912--462-9578913- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
tt K»lkszeit«ng. Lrrs Wochenschrift reunttir Bestellungen nehmen alle Postanst lten und Buchhandlungen an. Preis vierteljährlich 17^ Ngr. in Zrmrmdr und Irhuk^ K^nngozr und JW Herausgegeben von I. Mttgmrslrw in Ingelheim, bisher Herausgeber des „Jsr. Lehrer" und des „Synodalblatt". Inserate find an die Verlagshandlung von Joh. Friedr. Hartknoch in Leipzig zu senden. Preis der 3gesp. Zeile 2 Ngr. Iso. 83. Leipzig, den 24. December. 1873. 3 nüakt : « unsere geehrten Leser. — Mittheilungen vom Deutsch-Israelitischen Gemeindebunde (Schluß). — Die Bescheerungen am Chanuka. — Correspondenzen: Aus Süddeutschland. — Rundschau. — Literarisches (Fortsetzung). — Feuilleton: David Einhand (Schluß). — Anzeigen. M unsere geehrten Keser. Mit dem 1. Januar beginnt ein neuer Jahrgang unserer Zeitschrift. Wir bitten um gefällige alsbaldige Erneuerung des Abonnements, damit in der Zusendung keine Unterbrechung eintrete. Unsere Zeitschrift ist gegründet worden, um das Programm der Reformpartei im Judenthume zu erfüllen; um allen Juden, die in ihrer Religion den Ausdruck wahrer Freiheit, Menschenwürde und Sittlichkeit finden, und die sie in einer unserer Zeit und Cultur würdigen Weise fördern und erhalten wollen, ein Organ der Belehrung, der Aussprache und der Vereinigung zu bieten; um die Gedanken der Gebildeten in volksthümliche Münze umzuprägen und zum Gemeingut der leider so vielfach theilnahm- und gedankenlosen Menge zu machen. Wir werden unserem Programme, das unseren Ueberzeugungen entstammt, stets treu bleiben. Möge aber auch durch kräftige, allgemeine Unterstützung gebildeter und freisinniger Juden uns die Möglichkeit geboten werden, in der bisherigen Weise fortzustreben und mit vereinten Kräften zu wirken. Ingelheim und Leipzig. Die Redaction und Berlagshandlnng. Mittkeikungen vom DeuM-Isroekitifiüen Gememäebunäe. (Schluß.) Nr. 7 handelt von dem zu gründenden Gemeindebundblatte, wovon wir im Eingänge bereits gesprochen. Nach Nr. 8 sollen Gemeindebundbevollmächtigte ernannt werden, welche in ihrer Provinz für die allgemeinen, sowie *° für die Specialzwecke des Bundes zu wirken berufen sind. Nach Nr. 9 sollen, da in Oesterreich sich „die israelitische Allianz in Wien" gebildet, welche für specifisch österreichische Zwecke thätig sein will, die Worte „einschließlich der deutsch* österreichischen" aus dem Statute gestrichen werden. Nr. 10. spricht von den Beziehungen des Gemeindebunds zur Alliance israolite universelle und beschließt der Ausschuß, daß die Gemeinden in einem Circular zur Bildung von Localvereinen in ihrer Nachbarschaft und zu zahlreichem Beitritte zu denselben nachdrücklichst anzuregen seien. Der Beschluß ist gut! Ob er opportun ist? Wir hätten gewünscht, daß, nachdem die angestrebte Neuorganisation der Allianz in Deutschland leider gescheitert ist, der Gemeindebund sich selbst an die Spitze der Bestrebungen für eine Neuorga-