Mannheim
Compact Memory

Jüdische Volkszeitung · 1873-12-03 · 49 (3.12.1873) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
1873
Issue
49 (3.12.1873)
Date
1873-12-03
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/9588641-9578452-9578885--435-9578886
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Jüdische K-lkszeitung. Wochenschrift Lrrs reu» tlc Lefteilnagcn nehmen alle Postanst lten und Buchhandlungen an. Preis vierteljährlich!;1fo Ngr. m und Rchulr^ HnnAgonr un!t Herausgegeben von I. H8ngrnsiNU in Ingelheim, bisher Herausgeber des ״Jsr. Lehrer" und des ״Synodalblatt". Inserate find an die Verlagshandlung vonl Joh. Friedr. Hartknoch in Leipzig zu senden. Preis der 3gesp. Zeile 2 Ngr. No. 49. Leipzig, den 3. December. 1873. / 3 n fi a 11: Mittheilungen vom Deutsch-Israelitischen Gemeindebunde. — Correspondenzen: Ingelheim, Aus der Provinz Nassau, Aus Württemberg. — Rundschau. — An sämmtliche israelitisch-deutsche Schullehrer der Pfalz. — Anzeigen. Mittkeikrmgen vom Deutscü-Israekitischen Gemeinüebunäe. Der Ausschuß des Gemeindebundes hat beschlossen, für die Folge die Mittheilungen über seine Thätigkeit als ״Lose Blätter", die an kein Datum gebunden sind, erscheinen zu lassen. Diese sollen keine Zeitung im eigentlichen Sinne des Wortes sein, sondern nur ״als Manuscript gedruckt" enthalten: die Circulare des Ausschusses, die zur Veröffentlichung sich eignenden Mittheilungen vom und an den Ausschuß, Auszüge aris den von Gemeinden, Anstalten und Vereinen eingehenden Rechenschaftsberichten, Besprechungen über Gemeindebund-Angelegenheiten, sowie einen Brieflasten des Ausschusses. Wahrscheinlich sollen diese Mittheilungen nur für die Bundesgemeinden bestimmt sein. Dadurch würden sie, wenn nicht die Zeitungen öffentlich ebenfalls berichteten, gleichsam nur für einen geschlossenen Kreis zugänglich und die Er- Weiterung und Ausdehnung des Bundes nicht fördern. Und doch ist diese unbedingt erforderlich, wenn der Bund seine Aufgabe erfüllen soll. Wir bringen daher im Interesse der Sache Auszüge aus diesen ״Mittheilungen", wobei wir natürlich die ״Grenzen" unserer Zeitschrift berücksichtigen müssen. An der Spitze der ersten Nummer der ״Mittheilungen" steht ein Auftuf ״An die verehrlichen Vorstände der Synagogengemeinden, Herren Rabbiner, Lehrer rc. in Preußen", wonach dieselben aufgefordert werden, die einzelnen Abgeordneten der preußischen Kammer zu informiren über die Tragweite des Gesetzes, welches der Herr Cultusminister Dr. Falk über die anderweitige Regelung der Verhältnisse der Synagogengemeinden in Aussicht stellte. Der Gegenstand ist in diesen Blättern hin und wieder reiflich besprochen. Die betreffenden Personen werden sicher Alles gerne thun, was die Aufrechterhaltung der Gemeindeeinheit nöthig macht. Weiterhin enthalten die Mittheilungen einen ״Protokol-!arischen Bericht über die Ausschußsitzung vom 24. August 1873." In derselben wurde beschlossen: 1) Da der Vorstand der jüdischen Gemeinde in Berlin mittels Schreibens vom 3. April c. die Wahl als Vorort abgelehnt, so wird der Vorstand der Leipziger Gemeinde gebeten, die Geschäfte des Vororts weiter zu führen und die anwesenden Mitglieder des Leipziger Vorstands sichern die Geneigtheit desselben zur Uebemahme des betreffenden Amtes zu. (Wir haben stets für Leipzig und gegen Berlin gestimmt.) — Nr. 2 berichtet über den Cassenbestand wie folgt: Vor Constituirung des Gemeindebundes von September 1869 bis April 1872 Einnahmen.Thlr. 331. 12. Ausgaben.21 .241 ״. Bleibt Thlr. 89. 21. Seit Constituirung des Gemeindebundes von April 1872 bis August 1873 Einnahmen.Thlr. 2001. 25. Ausgaben.. 544. 14. Bleibt Thlr. 1457. 11. .21 .89 ״ Bleibt mithin ein Bestand von Thlr. 1547. 2.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.