Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 1873
- Issue
- 46 (12.11.1873)
- Date
- 1873-11-12
- Page
- Seite 368 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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368 W Das im Verlage von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig soeben erschienene Buch: II. III. IV. V. VI. Lin jüdisches Haus- und Volksbuch! unter Mitwirkung Befreundeter Gekekrten und 2um Harten der vom dentsrli-jsraelitisljljen Oemeimlebmul rv begrnndemlen Beamten-Unterstützungsvereins herausgegeben von E mi 1 Lehmann, Rechtsanwalt in Dresden Cartonnirt in elegantem illustrirtem Farbendruckumschlag mit Leinwandrücken. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. empfiehlt sich als willkommenes Festgeschenk für Groß und Klein in allen jüdischen Kreisen zu Chanuka, zur Bar Mizwah, zur Confirmation, zu Schulprämien und zu sonstigen festlichen Gelegenheiten. Eintheilung, Zweck und Richtung des Buches ergiebt sein nachstehender I. Die Lehre, die hehre Erquickt uns hienieden. Im häuslichen Frieden, In festlichen Stunden Gemeinsam verbunden. Aus düsteren Tagen Zum herrlichen Licht Hat sie uns getragen, Wir lassen sie nicht. Der Herausgeber giebt sich der Hoffnung hin, ״daß das an trefflichen Beiträgen anerkannter jüdischer Schriftsteller — wie der VI). L. A. Frankl, Kompert, Leopold Löw, Dessau, Zirndorf, Rahmer, Rothschild, Leopold Stein, F. Feilchenfeld, Löwenstein u. A. — reiche Buch ein gerngesehener jüdischer Hausschatz sein und bleiben, nicht blos vorübergehendes Interesse erwecken, sondern Lust und Liebe für jüdisches Schristthum nähren und etwa folgenden Jahrgängen eine günstige Stimmung in jüdischen Herzen und Häusern im Vorhinein vorbereiten werde. So soll denn das Buch dem Oelblatt gleich hineingetragen werden in die Arche des Familienlebens, um dort Zeugniß abzulegen dafür, daß die Sündftuth des Jndifferentismus, der Theilnahmlosigkeit gegen jüdisches Wesen und Wissen sich verlaufen und daß Liebe zum Judenthum die jüdischen Herzen beseelt. Es soll dem jüdischen Schriftthum, das bisher in den Familienbibliotheken mehr und mehr zurückgestellt war, wieder einen, seiner würdigen Ehrenplatz zu erringen suchen, und eine jüdische Volksliteratur fördern helfen, für welche bisher das Angebot in trefflichen Leistungen stärker war, als die Nachfrage in den Lesern. Bedächten diese, wie gerade das Judenthum mehr fordert als Andacht und Gebet im Gottes- Haus: Bewährung im Leben, und wie Dem im Hause eindringliche und anregende Lectüre nachhaltige Kraft verleiht — sie würden derselben mehr Aufmerksamkeit widmen. Das anzuregen, ist der Zweck des Buches. Sein Ertrag geht dem vom deutsch-israelitischen Gemeindebund zu begründenden Fond zur Unterstützung israelitischer Gemeindebeamten zu Gute — einem Zweck, den zu fördern Jeder, der die Verhältnisse kennt, gern bestrebt sein wird." In meinem Verlage erschien soeben: nt israelitische schulen erzählt von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Wnrzburg. (i§i8 zur Zerstörung lies zweiten Tempels fortgesetzt.) Preis gebunden 14 Sgr. Bei Einführung in Schulen, resp. Parthieabnahme bin gerne bereit, besondere Vergünstigungen zu gewähren, und wolle man sich zu diesem Behufe gefälligst direct an mich wenden. Frankfurt a. M. I. Kauffmann, Buchhandlung. Verlag von Joh. Friedr. Hartknoch in Leipzig. H. C. Andersen's MldLrbmh ohne J>HW. Miniatur-Pracht-Ausgabe. — 12. Auflage. Preis 25 Ngr. D. E Andcrfen. Mit einem Titelbild v. A. Muttenthaler. Elegant cartonnirt. Drei« 15 Ngr. Die Stelle eines zweiten Cantors und Lehrers in der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig ist neu zu besetzen. Erfordernisse für dieselbe sind: musikalische und pädagogische Bildung wie Gewandtheit! im schriftlichen Ausdrucke. Von der Schechita j wird abgesehen.! Bewerber werden ersucht, Zeugnisse über | ihre bisherige Wirksamkeit an den unterzeich-! neten Gemeinde-Secretär einzusenden.! Dr. C. Samostz. j Die Stelle eines geprüften Religionslehrers! und Vorbeters ist sofort zu besetzen. Gehalt 150 Thlr. Für die Schechtergebühren werden außerdem 100 Thlr. garantirt.— Meldungen nimmt der Unterzeichnete entgegen. Birkenfeld a. d. Nahe, d. 25. Oct. 1873. _Emanuel GoldschmiSt. Aur jjsfl. Hotiz. in nie verehrl. Redactionen der Zeitschriften, welche mit uns in Change stehen, die wiederholte Bitte, bei der Zusendung durch Post immer an die! Redaction der Jüdischen Volkszeitung j zu Nstcr-Ingklsteim in Neinstesten I adressiren zu wollen, worauf dann die Expej dition unseres Blattes auf dieselbe Weise! regelmäßig und pünktlich erfolgt. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: I. Klingenstein in Ingelheim. — Verlag von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig. Druck von Heinrich Fischer & Co. in Leipzig.