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Jüdische Volkszeitung · 1873-07-09 · 28 (9.7.1873) · p. Seite 224

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
1873
Issue
28 (9.7.1873)
Date
1873-07-09
Page
Seite 224 (sequence 8)
Language
German
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224 fr — 224 n 11 Vertag von Joh. Friedr. Hartknoch in Leipzig. H. (5. Andersen's Kur Hntgrgriung und Arnrhiigung.! In der in Nr. 25 dieser Zeitung enthaltenen ״Vacanz, datirt Oberstein, Üett i 12. -UNi 187S", hat der Vorstand dortiger Gemeinde jedenfalls absichtlich unterlassen.! ך r r ' anzugeben. Wie ich mich denn eigentlich zur Uebernahme genannter Stelle verpflichtete MtvL4tlMu UyNB HlMtzp. Oder mußte der werthe Vorstand nichts mehr von unserer mündlichen Absprache, noch von Miniatur-Pracht-Ausgabe. -12 Auflage meinen an denjelbcn. zu Händen des Herrn Hermann Stern, gerichteten Briefen? — Um <״rt״ Mitte März d. I. war rch zur Probe in Oberstein. Nachdem ich den Freitagabeudgottesdienst! ^r~.-7 •»־דt m .»—i-r7־ abgehalten, wollte der Vorsteher, Herr H. Stern, mit mir contrahiren. was ich aber mit! ä-cingenae Uitte an ectle Menschenfreunäe: dem Bemerken nusschlug, ich könne das Nicht, da mein Vertragsverhältnitz inWittlich öin israelitischer Handwerksmann, noch bis ZUM 1. November c. dauere. Bald darauf schrieb ich von hier nach Oberstem.! Vater von sechs unerzogenen Kindern, in daß die hiesige Gemeinde mich meines Contractes am 1. Juni entbinden würde, falls ich! einer kleinen Stadt, ist in der traurigsten für einen geeigneten Stellvertreter sorgte. Mein College Haas. z. Z. Lehrer in Springe.! Lage, weil ihm sein Haus wegen Baufälligin der Provinz Hannover, erklärte sich zur Uebernahme hiesiger Stelle bereit, wurde aber; keit polizeilich geschlossen werden soll. Derleider durch eine sehr schwere Krankheit abgehalten, sein Versprechen zu erfüllen. Dies be-! f^׳ ein fleißiger und treuer Arbeiter, ein richtete ich nach Oberstem. Darauf schrieb der hiesige Vorstand die Vacanz aus und ließ , Ehrenmann, ist natürlich nicht im Stande, nach eingegangener Meldung einen Collegen zur Abhaltung einer Probe hierherkommen. "'־־'־ '־ cv׳~t־lt ׳ . Ich theilte nun dem Vorstand zu Oberstem mit. daß ich gegen Mitte Juni ineine Stelle antreten könnte, da der Vorstand meiner Gemeinde, zu dem ich in sehr intimem Verhältnisse stände, mich jedenfalls meines Contractes entbinden würde. Wider Erwarten wurde aber der sich hier am 7. Juni c. präsentirende College nicht engagirt, und erklärten mir der Vorsteher, Herr D. Mendel, und Schulvorstand, Herr W. Stulz. ich müsse bis zum - ׳ 1. November c. hier in Function bleiben. Genannte Herren werden zu jeder Zeit be-! teilweise ruht. Die Gemeinde kann nicht reit sein, diese meine aus vollständiger Wahrheit beruhende Aussage zu bestätigen. Auf diese! Helsen: die Gegend ist eine armselige —, und unterm 8. Juni c. nach Oberstem gerichtete Mittheilung erhielt ich bis heute keine Antwort.! den Namen zu nennen, vermögen wir eben- Ob ich nun wirkliche Verpflichtungen eingegangen. Wortbrnch geübt und nichts- : falls nicht: aus leicht begreiflichen Gründen, sagende Gründe vorgebracht, überlasse auch ich der Beurtheilung der geneigten Leser dieser TOnhr Zeitung. Wohl aber werden die geehrten Leser dieser Zeitschrift, besonders meine Collegen, einsehen, daß der Vorstand der Gemeinde Oberstein in seiner ״Vacanz. datirt Oberstem, den 12. Juni 1873״, den wirklichen Sachverhalt entstellt und von der Wahrheit abgewichen ist. Wittlich, den 29. Juni 1873. Jacob van der Walde, israel. Lehrer. durch seiner Hände Arbeit die Mittel zum Wiederaufbau — ca. fl. 1000. — zu erschwingen: schon die kümmerliche Lebensfristung der zahlreichen Familie ist schwer für den jüdischen Handwerksmann, dessen Geschäft am Sabbath ganz und Sonntag Wichtig für jüdische unverhei-1 [)8״^״ Su 6־Sm" oeben erschien und ist durch jede Buchrathete Herren und Damen, Heirathsvermittelung en. Ein jüdischer älterer Lehrer, der in einer größeren Stadt gebürtig ist und längere Zeit in mehreren großen jüdischen Gemeinden gelebt hat und auch in größeren und kleineren Landgemeinden fthr bekannt ist, vermittelt in discretionärster Weise Partien. Näheres unter Chiffre 8. B. poste restante Gaualgesheim. Julia Kavanagk'8 neuester Roman: ״Bessy“, Autorisirte deutsche Ausgabe. 6 Bde. gr. 8". Eleg. brosch. 5 Thlr. Leipzig. Joh. Friedr. Hartknoch. Wohl noch nie war jüdische Wohlthätigkeit mehr ain Platze. Es wird darum dringend gebeten! Die verehrliche Redaction wird die Güte haben. Gaben in Empfang zu nehmen und der Bestimmung zuzuführen. Ei» Freund des armen Familienvaters. Wir schließen uns aus tiefster Seele der obigen Bitte an. Der Fall war uns, obwohl der Ort weit von hier entfernt ist. schon seit einigen Jahren bekannt und haben wir seiner einmal vorübergehend im ״Synodalblatt"' erwähnt. Der Mann suchte sich in dieser Zeit zu helfen, ohne die Wohlthätigkeit in Anspruch zu nehmen — vergeblich! Im Winter! d. I. glaubten wir. ihm durch eine kleine! Unterstützung den Anfang des Umbaues erj möglichen zu können, nachdem die polizeiliche! Schließung bereits angedroht war. Allein die Kosten stellten sich bedeutender heraus, als anfänglich geglaubt wurde. Mieth- Wohnungen gibt es in jenem Städtchen für solche Familien nicht. Wir können aus tiefster Ueberzeugung sagen, daß nie eine Unterstützung mehr geboten war. wenn wir noch bedenken, wie sehr von Vielen unserer Glaubensgenossen besonders das Handwerk empfoh- Näheres unter Chiffre L. M. 182. bei der!,, . . ... . ״ len wurde und hier ein Fall vorliegt wo Redaction d. Bl. Vacanz der Oantor- und Lehrerstelle, gerade die Treue zum Handwerk die Noch ____ | In der hiesigen Gemeinde ist die Stelle' veranlaßt. Wir sind deshalb gerne bereit. Ein jüdischer Buchbinder in einer Stadt! des ersten Cantors und Hilfsreligionslehrers Gaben entgegenzunehmen, m dresem Blatte UntÄrmIms #,m,« telwäs such! Item 11״ M־V »" '״״ ״״“*״״“> »> d-r r,cht,gm zu oder mehrere iüdiicke Lekrlinae a'caen biUia-1 Wir suchen einen musikalisch gebildeten mit verwenden. . oo.er Eyrere iuo^cye^eyrungegegen 01mgf .-iö ' Stimme beaabten Cantor der! Ober-Jngelherm. 25. Jum 18/3. stes Lehrgeld. Tuchtrgste Belehrung und! emer jsyonen oegaoien_uan101, oer LG ^,ivikckwnVolksreituna" gute relgiöse Zucht, sowie fürsorgliche Ver-! gleichzeitig besahrgt fft, als Hllssreltgrons- TlcKedactlonV.״Juvt,chen^olkszetrimff. köstigung und Verpflegung werden garantirt.! lehrer zu fmtgtren. . . ״ .. Näheres unter B. besorgt die Redaction Der fixe Gehalt betragt je nach Lerstung d. Bl. i fl. 800 bis fl. 1000 pr. Jahr. Da nur 8 bis 12 Unterrichtsstunden pro Woche erlHilAmt in fjorn, In meinem Hause finden Schüler, welche das hiesige Gymnasium oder die Realschule besuchen wollen, freundliche Aufnahme. Vor- In einem sehr bedeutenden, jüdischen Manufacturwaarengeschäfte vom Lande, in Unterfranken, an Sabbath und Feiertagen geschlossen, j bereitüng bis Tertia" Nachhülfe^ können zwei gutgeschulte Lehrlinge unter den! Rector E. Landau, günstigsten Bedingungen Aufnahme finden. 1 Zwei Lehrlinge werden in einem Manufacturwaarengeschäfte in Frankfurt a. M. gegen sehr günstige Bedingungen gesucht. Die verehrliche Redaction d. Bl. kennt das Haus und wird die Güte haben, Auskunft zu geben. Näheres direct auch unter Chiffre G. T. 33. poste restante Frankfurt a. M. forderlich sind, so ist Gelegenheit geboten, mehrere hundert Gulden durch Privatunterricht zu erzielen. Sofortige Bewerbungen in Begleitung von Zeugnissen sind erwünscht. Worms a. Rhein. 24. Juni 1873. Ter Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde dahier. In der Synagogengemeinde Oberstein ist die Stelle eines geprüften Religions- und Elementarlehrers, der zugleich den Vorbeterdienst versehen muß. vacant und sofort zst besetzen. Gehalt 400 Thlr. mit Aussicht aus definitive Anstellung und Gehaltserhöhung durch Alterszulagen bis zu 500 Thlrn. Meldüngen, von Zeugnissen über Befähigung und bisherige Führung begleitet, nimmt der Unterzeichnete entgegen. Birkenfeld, den 13. Juni 1873. Goldman«, Landrabbiner. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: I. Klingenstein in Ingelheim. — Verlag von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig. Druck von Heinrich Fischer & Co. in Leipzig.

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