Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 1873
- Issue
- 18 (30.4.1873)
- Date
- 1873-04-30
- Page
- Seite 144 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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144 n g c i g c מ. onkrrenZ -es 'Vrrrms!sr. MsmMtArlshrsr. kür M^estlskLn und Mmnprsumz (zugleich General-Versammlung der Unterstützungscasse des Vereins) zu Rheva (Gasthof ״Zur Eintracht״, P. Dreyling) am 4. und 5. Juni c. Tagesordnung. A. 1) Geschäftsbericht des Vorstandes. 2) Vorstandswahl. 3) Antrag einiger Mitglieder auf Abänderung der §§ 3 a., 4 und 5 der Statuten. B. 1) Das Lesebuch, mit besonderer Rücksicht auf die einclassige jüdische Elementarschule. Referent: Treu. 2) Ueber das Maß der häuslichen Schularbeiten z in Anlehnung an das vorjährige 3) Ueber den gekürzten Unterricht in der Unterclasse t Treu'sche Referat. 4) Freie Besprechungen Da die passende Unterbringung einer größeren Anzahl von Lehrern an einem kleinen Orte mit Schwierigleiten verbunden ist, so werden die Lehrer gebeten, ihre Theilnahme an der Conferenz rechtzeitig dem Collegen Steinweg in Rheda anzuzeigen, welcher einem Theile der Angemeldeten gastliche Aufnahme in Familien, allem Angemeldeten aber gutes und billiges Logis zu versprechen im Stande ist. Auch Nichtmitglieder des Vereins, insbesondere die Herren Rabbiner und Gemeinde- Vorsteher, sind zur Theilnahme an der Conferenz sreundlichst eingeladen. Bielefeld, 16. April 1873.Der Vorstand.;inlairang >nr Verlag von Georg Ttilke in Berlin. x e e n xxr rr 1? Wochenschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben. HrdrlhtMr: Funk Hindun m Hrrlru. Preis pro Quartal 1 Thlr. 15 Sgr. Inhalt von Nr. 17: Die Verantwortlichkeit der preußischen Exminister. Von Johannes Berg. — Veränderung der weißen Race in Amerika. Von Albrecht Böh.me. — Literatur und Kunst: Aus vergangener Zeit. Von Julius Duboc. — Lausrey's Geschichte Napoleons I. Von H. B. — Aus der Hauptstadt: Die Feste des Berliner Künstlervereins. Von Ludwig Pietsch. — Musikalische Ausführungen: Hamlet. Große Oper nach Shakespeare von. Michel Carre und Jules Barbier. Musik von Ambroise Thomas. Besprochen von H. Ehrlich. — In eigener Sache. Von Paul Lindau. — Inserate. (Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten.) Israelitisches 348—350 Chaussee d'Etterbeck, Brüssel. j Diese allen Erfordernissen entsprechend eingerichtete Erziehungs- und Lehranstalt! bietet den Eltern, die ihre Söhne dem Kauf- > mannsstande widmen, die beste Gelegenheit,; denselben eine gediegene religiöse, allgemeine und kaufmännische Erziehung geben zu lassen. Sie bietet im Besondern den Zöglingen Mittel, sich die französische und englische Sprache, sowie die kaufmännischen Wissenschäften gründlich und in kurzer Zeit anzueignen. Die besten Referenzen., Das Sommersemester beginnt am 28. April. __Prof. L. Kahn, Director. In meinem Pensionats finden junge Mädchen freundliche und liebevolle Aufnahme. Neben gründlichem Unterrichte in allen Lehrfächern, Sprachen und Musik, wird den Pensionärinnen auch Gelegenheit geboten, sich im geselligen Verkehre auszubilden. Frau Caroline Dammann, Hannover, Escherstr. 11. I^611I'tzI'8ttz116-068U6I1. Ein Religionslehrer, tüchtiger Cantor, בעל קורא ושוחט, welcher im Stande ist, gottesdienstliche Vorträge zu halten, sucht, gestützt auf die wärmsten Empfehlungen seiner Behörden, Gemeinde und Rabbiner, baldigst eine seinen Fähigkeiten entsprechende Stellung. Gef.Offerten unter Chiffre 0. 8.No. 713. befördert die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Stuttgart. Mit dem 15. Juni c. wird in hiesiger Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, der auch das Vorbeteramt zu versehen hat, vacant. Qualificirte Bewerber wollen ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst an den Unterzeichneten Vorstand richten. Corbach, 14. April 1873. A Baruch. — Für unsere Buchhandlung suchen wirOsterne einen Lehrling aus guter Familie und von tüchtiger Schulbildung unter Zusicherung freier Lehre und Station. Buchhandlung von S. Berg in Bützow i. Mcklbg. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: I. Klingenstein in Ingelheim. — Verlag von Druck von Heinrich Fischer & Co. in Leipzig. HorhsijhiilL für dis HPssrnsrhrrft dss Iudsvthums m Hsriin. Verzeichniß der im Lommer-Zmejllr 1873 zu Imftenden Vorlesungen. Herr Dr. Cassel wird lesen: 1. Jüdische Geschichte und Literatur vom Abschlußdes Talmuds bis zum Ende des Mittelalters, Montags, Donnerstags und Frxitags von 2—3 Uhr. -2. Die klänön Propheten, Montags und Donnerstags von 3—4 Uhr, Dienstags "Von 2—3 Uhr. 3. Ausgewählte Stellen aus dem Commentar des Aben - Esra zum Pentateuch, Dienstags von 3—4 Uhr (seminaristisch). Herr Dr. Geiger wird lesen: 1. Allgemeine Einleitung in die Wissenschaft des Judenthums (religions-philosophischer Theil), Donnerstags von 4—5 Ühr. 2. Specielle Einleitung in die biblischen Bücher, Dienstags von 4—6 Uhr und- Donnerstags von 5—6 Uhr. 3. Genesis, Mittwochs von 5—7 Uhr. Herr Dr. Lewy wird lesen: 1. Einleitung in die Mischna, einmal wöchentlich. 2. Mischna, Montags und Mittwochs von 9— 10 Uhr. 3. Talmud Pesachim, dreimal wöchentlich je zwei Stunden. 4. Jore-Dea, Montags und Mittwochs von 10— 11 Uhr und Freitags von 9 bis 11 Uhr. 5. privatissime Talmud Jeruschalmi, Sonnabend von 2—4 Uhr. Herr Dr. Steinthal wird lesen: Religionsphilosophie, Montags, Dienstags und Donnerstags von 7—8 Uhr Abends. Alle Vorlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. Als Zuhörer für die Vorlesungen sind in erster Reihe die rite immatriculirten Studirenden der hiesigen Universität — und zwar ohne Unterschied der Facultät — in Aussicht genommen. Auch andere Personen können auf Grund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen Theil nehmen. Die Anmeldung zu den Vorlesungen erfolgt bei dem zeitigen Vorsitzenden des Lehrer- Collegiums, Herrn Dr. Cassel, vom 1. April bis zum 15. Mai er. Montag und Donnerstag, Vormittags von 11—12 Uhr im Locale der Hochschule, Spandauerbrücke 8. Berlin, im März 1873. Dar Curatorium der ßo<fif<fiufc für die Wissenfcfioft des Audeatkum«. Lazarus.__ Die Lehrer- und Vorbeterstelle der Cultusgemeinde Camberg (Nassau) ist vacant und mit einem fixen Gehalte von 350—400 ft. und ca. 120 fl. Nebenverdienste durch das dort bestehende Taubstummen-Jnstitut sofort zu besetzen. Darauf restectirende qualificirte Bewerber wollen sich gefälligst an den dortigen Vorstand wenden. Hierzu als Beilage der ״Israelitische Lehrer". Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig.