Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 1873-1874
- Issue
- 14 (1873)
- Date
- 1873-01-01
- Page
- Seite 60 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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60 ü^itotarifdlCS! Geschichte der Welt. 5. verbesserte und vermehrte Auflage. I Berlin, Verlag von Gebrüder Paetel. Dies Werk, dem das Theologisches Universal-Lexikon. 24. und 25.! ^bildete Publikum seine Gunst in so vollem Maße zugewendet, Lieferung. Elberfeld, R. L. Friedrichs. daß es in einem verhältnißmäßig kurzen Zeitraum in fünf Diese Hefte reichen bis „Speisegesetze", worüber die Besprechung Vorbehalten bleibt bis zur Vollendung dieses Artikels. Von „Spannader" heißt es falsch, daß darüber keine gesetzliche Vorschrift besteht. Unter „Sem" ist in ethnographischer Beziehung in der jetzt den Ariern gegenüber beliebten Weise starken Auflagen erscheinen konnte, zeichnet sich eben so sehr durch treffliche Darstellung wie durch die Klarheit und Gediegenheit der Auffassung aus. Es steht in religiöser und politischer Beziehung auf gemäßigt freisinnigem Boden, hat Farbe, und wenn diese Farbe auch nicht immer die unsrige geurtheilt. Aber diese Weise ist auch schon verurtheilt. Der Zst — wir lieben es doch, wenn geschichtlich-wissenschaftliche Sittlichkeitsbegriff ist wiederum für das Christenthum allein! Werke Leben gewinnen. Die Phrase von der „objectiven" in Anspruch genommen, wie wenn das Judenthum ihn nicht! Darstellung, die in der Entwickelungsgeschichte der Menschheit ebenfalls und früher gekannt hätte. Die „Sonntagsfeier" wird ebenfalls dem Christenthum vindicirt, obwohl sie aus dem Heidenthum stammt. Unter „Seren" ist richtig angegeben, daß dieses Wort von signum, dem christlichen Kreuzeszeichen stammt, wie das entsprechende hebräische Wort ("pH) von der Kniebeugung. Die deutsche Sprache hat kein ursprüngliches Wort für segnen, weil das Heidenthnm den Begriff nicht hatte. Die Juden mieden wegen der christlichen Beziehungen dieses Wort und nahmen für „segnen" das dem deueckieere entstandene „benschen". Unter „Spanien" sind die Mauren, aber, merkwürdig genug, nicht die Juden erwähnt. Dr. R. Aus dem C. G. Lüderitz'schen (Berlin) Verlag haben wir neuerdings zu verzeichnen: Fortsetzung der deutschen Zeit- und Streitfragen/ Heft 25. Die Entwickelung und die Krisis der deutschen Weberei im 19. Jahrhundert. Von Prof. Di*. Gustav Schmoller (in Straßburg). Heft 26. Die neue deutsche Civilprozeß-Ordnung. Von Dr. E. Eck, Professor in Halle, und Heft 27 und 28, Das deutsche Reich im Jahre 1872. Zeitgeschichtliche Skizzen von Dr. Wilhelm Oncken, ord. Profeffor der Geschichte in Gießen. — Fortsetzung der Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftlicher Vorträge von Fr. Virchow und Holtzendorf. 177, Ueber die Ursachen epidemischer Krankheiten. Von Prof. Dr. Ackermann. 178, Ein Tag aus dem Leben des Königs Darms. Von Prof. Ferdinand Just. 179, Der gleichbedeutend ist mit Charakterlosigkeit, ist ja eigentlich doch nur ein Trugbild. Das vorliegende Werk ist vorzugsweise Culturgeschichte, und das ist ebenfalls ein großer Vorzug desselben. Es stellt die Helden der Literatur und Kunst auf den rechten Platz in der Welt der Geister; es macht sie zu dem, was sie sind und uns sein sollten — zu Beherrschern des Geistes ihrer Zeit, die oft mächtiger wirken, als die Herrscher durch „Blut und Eisen". Wir sind überzeugt, daß denkende Leser das vorliegende Geschichtswerk liebgewinnen und daß die Zahl derselben sich dauernd mehren wird. Das Ganze umfaßt sechs starke Bände. Jedem Bande ist ein Namen- und Sachregister beigegeben. — Der deutsche Sprachunterricht im ersten Schuljahre nach seiner historischen Entwickelung und in theoretischpraktischer Darstellung. Eine Methodik des sprachlichen Elementarunterrichts von E. Kehr und G. Schlimbach. Vierte Auflage, bearbeitet von C. Kehr, Seminardirector zu Gotha (jetzt in Halberstadt). (Gotha, Verlag von E. F. Thienemann.) 1873. — Die Methodik des ersten Schulunterrichts hat durch Vogel's Methode eine vollständige Umwandlung erfahren. Denkenden Schulmännern kann es nicht zweifelhaft sein, daß eine Concentration desselben, ein Zusammenschluß des Anschauungs-, Les-, Schreib-, Sprach- und Zeichen-Unterrichts in nicht mehr ferner Zeit in allen Schulen als nothwendig erkannt werden wird. Schriften in diesem Sinne besitzen wir von Klauwell, von Vogel selbst u. A. m. Zu den vorzüg- Bienenstaat. Von Prof. Dr. C. Claus. 180, Wallenstein. . r„ , ,. , „ , B°n Pros. Dr. Bernhard Kugler. 181, Uebev den Ural, l'chst-n. -mgehendsten g-h-rt d,e v-rl.-g-nde d.e nmst>, end Von Prof. Dr. Ferdinand v. Hochstetter. — Im Verlage von Rudolph Gaertner in Berlin erscheinen: Mittheilungen aus der historischen Literatur, herausgegeben von der historischen Gesellschaft in Berlin und in deren Aufträge redigirt von Prof. Dr. R. Foß. — Das uns vorliegende 1. Heft des 1. Jahrgangs enthält in anziehender Gestalt Besprechungen über Schriften von Nietzsch, Müllenhof, Ewald u. A. — Ein vorzügliches Werk, das wir bereits mehrmals! von G. Schlimbach, aufgelegt in 46,750 Exemplaren besprochen, liegt jetzt abgeschlossen vor: Dr. C. Wernicke's j (12. Auflage)._ 'Lerausaeber und verantwortlicher Redacteu^J.^ Klingenstein in Ingelheim. —Verlag von Johann Friedrich Hartknoch in Leipzig. * ü Druck von Heinrich Fischer & Co. m Leipzig. j theoretisch und praktisch sich mit dem Gegenstände beschäftigt und auch demjenigen Lehrer, der mit dieser Methode bisher nicht bekannt war, nicht allein genau und eingehend, von Stufe zu Stufe den Weg zeigt, sondern ihm auch die Ueberzeugung gibt, daß er auf dem rechten Wege ist. Das Werk ist jetzt in vier Auflagen verbreitet; die erste Auflage ist im Jahre 1866 erschienen; ein doppelt erfteulicher Beweis dafür, daß das Werk gut und die Zahl der weiterstrebenden Lehrer nicht gering ist. Der Anleitung zur Seite geht die Fibel