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Juedischer Almanach für Gross-Rumänien · 1922-01-01 · 1. Jahrgang = 1922/23 Exemplar LBI · p. Seite 38

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Journal
Juedischer Almanach für Gross-Rumänien
Volume
1. Jahrgang = 1922/23 Exemplar LBI
Date
1922-01-01
Page
Seite 38 (sequence 44)
Language
German
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IRI
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38 Quellen zur Geschichte der Juden Großrumäniens. gesetze. — 54. Spartacus, Romanicae Res., Wien 1900. — 55. Staufe-Simiginowicz, Die Völkergruppen der Bukowina,Czernowitz 1884. — 56. Stern Adolphe, Dr. Insemnäri din viata unui Evreu-Romän §i insemnäri din viata mea, 2. Bd., Bucuresti 1921. — 57. Stöger M., Notizen über die Bukovvinaer Judenschaft, im „Neues Archiv für Geschichte usw.“, Wien 1830. 58. Sulzer, Geschichte des transalpischen Dacien II., S. 150. — 59. Uljanicki, Materialy, S. 182. — 60. Westberg Fr., Ibrahim Ibn Jakobs Reisebericht über die Slavenländer aus dem Jahre 965, Petersburg 1898. — 61. Wickenhauser, Moldawa oder Beiträge zur Geschichte der Moldau und der Bukowina, Czernowitz 1885. — 62. Wickenhauser, Moldawa oder Beiträge zu einem Urkundenbuch für die Moldau und Bukowina, Wien 1862. — 63. Zieglauer, Geschichtliche Bilder, Czernowitz 1900. — 64. Zacher A., über die landwirtschaftlichen Zustände in der Bukowina, in „Oesterreichische-ungarische Monarchie“, Wien 1899. R. Markus, Jerusalem. Tagebuch einer Paläslinafahrt. (Von Czernowitz nach Jerusalem.) Freitag, den 12. Mai 1922 an Bord des Schiffes „Constanta“ auf hoher See (so sagt man doch wohl). — Eben verliessen wir Sulina, eine Zeit lang ins Meer hinausfahrend, aber noch rechts und links von Steindämmen und Holzwehren vom offenen Meere abgeteilt. An deren Enden stehen je ein Leuchtturm und dann gibt es keine Schranke mehr; aber trotzdem ist das Wasser der Donau bläulich, gegen das Gelb des Meeres noch weithin deutlich unterschieden: an beider Grenze ein weisser Wellenkamm. Dann bezeichnen nur noch Bojen den Weg; die letzte hat ein Läutwerk; schliesslich bleibt nur noch die weite unterschiedlose Fläche. . . Ich stehe oben auf dem Holzstoss, der „ den Teil des Schiffes, der für die Emigranten bestimmt ist, vom Zentrum, wo sich die Kommandobrücke, der Zugang zu den Offizierskabinen etc. befindet, trennt (die Constanfa ist ein Frachtdampfer und für Menschentransporte kaum notdürftigst adaptiert — darüber noch später). Da sagt ein Bübchen neben mir: „Du ist der Jam (Meer)?“ „Ja“ „Nor farwus schockelt es nischt?“ — Warte nur, balde schockeist auch du! Wie wird es in dem grossen Raum unten werden, in dem rund herum an der Schiffswand eine niedrige Pritsche läuft, auf der Männer, Frauen, Kinder auf Strohmatten dicht gedrängt liegen — 300 Erwachsene, dazu 100 Kinder — der Raum gross,

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