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Der jüdische Herold · 1937-09-09 · 34 (9.9.1937) · p. Seite 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
34 (9.9.1937)
Date
1937-09-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German, Hungarian
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»Der Jüdische Herold« o;Se>1t3 נה פבאה»^ nmnrvm m מיט "לשנה הבאה בירושלים" איזט תפלת נעולה בעענדעט, גרוים זיי דיא פריידע, דער נמר חתימה טובה, יערער איילט צו הויזע, דיא פאממיליע איזט פאלקאממען פעחאמעלט, אום נאך .24 שטונדינען פאסטען, ראם נאבטמאחל צו געניססען. עם שמעקט זעהר נוט דאם נעבאקטץ ווע־ בעם מיט בשר "צערעם" געבאקען ווארדע, אונד דיא שפייזען וועלבע מיט "אמעגא" כשר פפלאנצען מארגארינע הערגעשטעלט זינד. כשר 100% Pflanzenfett OMEGA / כשר PFlANZEHMAMAAMt / *SCHICHT / OMEGA reine Pflanzenmargarine Beide für Milch- und Fleischspeisen KENSESIO OEDAULO Vom Pressebureau der Kenessio Sedaulo wurden uns auch die zu deren Schluss gefassten Resulotionen zugesandt nachstehend wiedergeben wir gemäss des uns zur Verfügung stehenden Raumes bloss deren wichtigere Teile: 3 Colonisation im jüdischen Lande intervenieren zu vollen!“ Worauf der Prinz: »England manipuliert langsam, wird jedoch allenfalls sein Versprechen an die Juden gewiss einlösen. Die Araber sind ein wildes Volk, und mit wilden Menschen hat man viel vorsichtiger umzugehen, als den Kulturmenschen. Was in meiner Macht stehen wird, werde ich alles durchsetzen, dass die gerechte jüdische Forderungen erfüllt werden. Werde auch entsprechende Kreisen über Sie Herr Rabbiner unterrichten, über die Art und Brauche, die bei Ihnen eingeführt sind, über die Ehrlichkeit Aufrichtigkeit, G-tgeweihtheit, unterstützend zugleich Ihre Bitten an das englische Volk wegen Beschülzung der Juden in heiligen Lande ge^en die wilde Anfälle und brutale Behandlungen. — Der Rebbe fragte dann den Prinzen um sein Motiv Beiz zu besuchen. Der Prinz entgegnete, dass er über Beiz auch den Beizer »Hof“ schon viel gehört und gelesen, sonach beschlos״ sen den Rebben persönlich zu sehen und seinen Segen su erbitten. Der Rebbe segnete dann die Gäste, die nachher die alte Rebbezen (Stiefmutter des Rebben) den Schwager des Rebben: Reb Jochonou Twereky, dessen Frau, die Schwester des Rebben europäisch gebildet und sich mit den Gästen ohne Zuhilfe eines Dolmetschers auch gut verständigen konnte. In der Wohnung des Rebbens Schwester gab der Rebne den Gästen die Visite zurück, zugleich ihnen seinen Segen nochmals übergeben. Die Gäste erkundigten sich noch über die alte ״Schül“ in Beiz, auch wegen Chassidos und chassidische Bräuche. Der Lemberger Professor bedauerte sehr, dass er seine Frau aul solche interessante Reise nicht mitgenommen. Der Prinz übergab dem Rebben seine Visitkarte des Textes: »Peter, Prinz von Griechenland und Dänemark, Herzog von Cumber!a״d.“ ״Kommen Ehrwurden nach England I“ — rief er zum Rebben — und ich werde Ihnen ein• n königlichen Empfang veranstalten lassen!“ (Er wohnt nämlich in London, i-t Coudn) des englischen Kö ig, auch des griechist n . Der R bbe machte hiejauf ei .e Handbewegung, wovon man veisithen ko..nie: ״Dazu werde ich mich nimmer überreden lassen!“ — Der Prinz fragte noch den Rebben ob ersieh erlauben kann ihn nochmals zu besuchen? Der Rebbe gab natürlieh seinen heissen Wunsche Ausdruck, dass dies in je kürzester Zeit geschehen soll. Die französische Journalistin bedauer* te, dass es inzwischen Nacht geworden* wodurch ihr eine photogrefische Aufnahme wegbleiben musste. Die Chassidim hinge* gen erklärten, dass dieser Umstand auch eine durch den Rebben herbeig‘ führte Fü* gung sei, weil der Rebbe an einer pho* tograf. Aufnahme gewiss nicht einverstan* den gewesen wäre. Wie die Gäste den Rebben verlassend auf die Gasse kamen, erhielten sie Ovationen tausender Chassidim, der Rebbe ging ihnen mehrere Schritte nach und segnete sie nochmals. Bald rührte das Luxusauto und die Gäste ver* schwanden in der Dunkelheit der Nacht auf dem Rückweg nach Lemberg. — Die Menge der Chassidim ging dann mit dem Rebben beisammen zum Taschlich. S. W. Schreiber. Fw» Resolutionen (II. Folge.) Marienbad, 29. August Die III. Kenessio Gedaulo wendet sich mit einem warmen Apell an alle religiösen Juden der ganzen Welt, insoweit sie noch nicht der Agudas Jisroel angeschlossen sind, im Hinblick auf die so schwere geistige und materielle Lage des jüdischen Volkes, sich auf sich' selbst zu besinnen und in die Reihe der organisierten Orthodoxie einzutreten, um so die Front der G-ltesfürchtigen zur Ehre G-ttes und seiner Thora zu stärken und zu festigen. Die Kenessio Gedaulo wendet sich in heissem brüderlichem Flehen an alle Thoratreuen mit der Bitte, wenigstens innerhalb des religiösen Lagers die Sinas Chinom zu bekämpfen, den unbegründeten Zwiespalt innerhalb der Orthodoxie auszun.tten und dadurch den Einheitsbund, die Agudo achas, zu schaffen, die als einziger Weg zur vollkommenen Hilfe und zur Erlösung erkannt wurde. Die Kenessio Gedaulo stellt mit Freude und Zufriedenheit fest, dass der Aguda Gedanke auch in denjenigen Kreisen der Orthodoxie in letzter Zeit Eingang gefunden hat, die der Agudas Jisroel bis- Inr ferngestanden waren. Die Kenessio Gedaulo fordert den Ward Hapoel auf, eine spezielle Kornmission, die mit den erforderlichen Vollmachten ausgestattet ist, zu ernennen, die mit den immer noch aussentstehenden Kreisen der Orthodoxie in Verhandlungen tritt, sich mit ihren rabbinischen Führ rn in Verbindung setzt, um auch ihren An- Schluss an die Aguda zu ermöglichen*

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