Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
- Volume
- 2 (1947/48)
- Issue
- 20 (31.1.1948)
- Date
- 1948-01-31
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 31. Januar 1948 WDIS C H E S G EMEIND E BL ATT F UR D IE BRITISC MvE. Z O N E; 2. Jahrgang Nr. 20 Nach dem Stande von Anjang 1048 K Zusatnmengesfeilt und mitgefeÜi von der 92 jewish Relief Unit ,B. A.O.R. 4» Düsseldorf * (Nachfrage und Berichtigungen voibehalten) Staat Adresse TeL.Nr. Zesläcdigkeilsberdch Belgien: x Generalkonsulat; Düsseldorf- 712412 Britische Zone Benrath, Melies-Allee 4 27168 •C : * ' Konsulatsagentur: Köln, Grafenwertherstraße 8 , ■ „; .54646 Dänemark: Generalkonsulat: H a m bürg 13, 443434 Britische Zone' (ohne Mittelweg 47 '. ,. > v V Schleswig) . - Konsulat: Flensburg, Nordergraben 19 2603 Schleswig); Frankreick: > Generalkonsulat: Düsseldorf- 7JJ529 Nordrhein-Westfalen Be/n rath, Melies-Allee 30 27712/13 Generalkonsulat: Hamburg, 555451/52 Uebrige britische Zone Alster-Üfer 35 f [Konsulat: Bremen, Kurfürsten- Allee 19 . 1695 Bremen-Enklaye] Großbritannien: , Konsulat: Hamburg, Neuer Jungfernstieg 16 342751/52 Britische Zone * Holland: Konsulat: Aachen, Monheims- 23818 Reg.-Bez. Aachen , Allee 554 23253 Konsulat: Dortmünd, . 52041 •fast ganz Westfalen Lübecker Straße (im Hause der Militärregierimg) Neteästelle- Größerer Teil d. Reg.- Generalkonsulat: Düsseldorf- 711161 Benrath, Melies-Allee 17, Bez.- Düsseldorf * Generalkonsulat: (Hamburg, v. 346792 Nördlicher Teil von Jungfemstieg 17 A ' Niedersachsen, Schleswig-Holstein, ’ Hambürg, Bremen Konsulat: Hannoyer,.Nienbur- 22582 ’? .“ Südlicher Teil von gerstraße 15 22682; Niedersachsep, . Osna-' 22782 brück, Lippe Konsulat: Kleve, Spijckstraße 3 357 An Holland grenzende Teile von Nordrhein- •\ ' Westfalen Konsulat:, K ö 1 n-B a y e n t h a 1, Bayenthalgürtel 23 ' . 54629 Reg.-Bezirk Köln S ■ Konsulat: Mülheim-Ruhr, 42880 Ruhrgebiet , (Teile von Wilhelmstraße 24 Nordrhein-Wesfalen) Konsulat: Oldenburg: Gartenv 397 Nördlicher Teil von * Straße 2 Niedersachsen . ■ Jugoslawien: Generalkonsulat: Düsseldorf- 27037 Britische Zone Benratti, Melies-Alee 30; - Luxemburg: Konsulat: Köln, Sedanstraße 4 71096 Britische Zone (ausge- - _r:;-;■ aonupefl Aachen, Düsseldorf, Neuß, Krefeld) Konsulat: Aachen, Krefelder 23271 Aadien, iDüsseldorf, Straße 2 . ’ Neuß, Kreleld i Norwegen: Generalkonsulat: Hamb ur g, Neuer JungfernStieg 7 Britische Zone- Konsulat: D ü s s e 1 d o r f - Benrath, Melies-Allee 14 . 27480 Nordrhein-Westfalen Oesterreidi: Beauftragter: Hannover- 62131 Britische Zone « B ü ch h o 1 z, Siemeringstraße 12, Delegierter des Beauftragten:., 6213' Niede.. ...öasexi, Bräun- Hannover-Buchholz, Sieme- , ' * schweig, Oldenburg, . ringstraße 12, i Bremen. Delegierter des Beauftragten: ' i- * Hamburg, Schlesvdg- Hamburg 36, Warburgerstr. 18 Holstein «• Delegierter des Beauftragten: 1029 Nordrhein" Westfalen ' f f Düsseldorf Landeshaus, Zimmer 129/30, Berger-Allee ' App. 4-31 Polen: Konsulat: Bad Salzuflen (p. ' 2261' Britische Zone Adr.:N Polish Military Mission) App.' 62 Schweden: Generalkonsulat: H am bju r g, . Alster-Ufer 1 ’ 334031 Britische Zone . Schweiz: ’. Hauptvertretiing .Hamburg, In- 440646^ Britische Zone nocentiastraße 2 . Konsulat: Bremen, Cöntre-- scarp 15 Konsularvertretung: Hanno- ' ver, Hädcelstraße 9 * 81127. ■ V ' * Konsulat: Köln, Appellhotplatz 23—25 . ' \ 79442 Konsular-Agentur: D ü s s e 1 - 51860 .., „„■■A.,- dorf-Oberkasse, 1, Leostr. 69 Tschechoslowakei: Generalkonsulat: Hamburg 13, 442062 * V ■ : Britische Zone Harvestehuder Weg 22 Vereinigte Staaten Generalkonsulat: B re men, 20511 .Britische Zone Meinkenstraße 1—3 20579 20779 (und Bremen) «. In Frankfurt a. M. (U. S.-Zone) bestehen (nach dem neuesten , „Wegweiser von Frankfurt a. M ") u. a. die folgenden konsularischen oder ähnlichen Vertretungen; ’ r . . 1 Bulgarien: Generalkonsulat (Wolfgangstraße 64, Tel,: 36364); Chile: Konsulat (Frauenlobstraße 83, Tel.; 14428); Großbritannien: Generalkonsulat (Zeppelin-Allee 47, Teih ,34487); Griechenland: Liaison (Oberlindau 108, Teil: 22851); Italien; Mission (Oberlind$u 108, Tel.: 21667); Peru: Liaison ,<L G.-Farbengebäude, Tel. 8031); Rußland: Mission Holzhausenstraße 20, Tel. 22703), Spanien: Vizekonsulat (Sehaumainkai .83, Tel. S1818); Tschechoslowakei: Liaison (Oberlindau>108, Tel,22365); Türkei: Konsulat (Zeppelin-Allee 27, Tel.: 21465); Ungarn: Liaison, (Frankfurt a. M.-Höchst, I.G.- Farben-Verwaltungsgebäude, Zimmer 244; Tel.: 14652); V e n e zu e 1 a: Mission (I.G.-Farbengebäude, Zimmer 306, Tel.: 8031); Vereinigte Staaten von Nordamerika; Generalkonsulat (Bockenheimer Anlage Tl, Tel.? 54056). \ Düsseldorf: , , A¥h 20. Januar referierte; Dr. Siraon, IV nn, über das Tliema „Hiob“. das Buch , ler (teil des Gerechten. Als Chefdramaturg schilderte er in beredten Worten seipe Vorarbeiten ril einem demnächst in den Heidelberger Fest- , spielen aufzuführenden Stück. Er 'eigte Sinn und Bedeutung des Werkes, das %u ten Ferien der Weltliteratur gehört Er deutete besonders darauf hin, daß es einen wichtigen Faktor zur Umerziehung der NachkrKr-«''neration-darstelle. Artschließend - entstand eine lebhafte Diskussion über dieses Problem.’ Es ' kam zum Ausdruck, daß die' jüdische Jugend zunächst nur Interesse an ihrer eigenen nationalen Entwicklung zeigt, und für solche besonders deutschen Aufgaben' keine Beziehung linden kann. . Am 24. Januar veranstaltete das Kulturdezernat Düsseldorf, einen sehr gut besuchten Oneg Schäbbatb. '"7 ‘ Imo -Moskowicz rezitiert? in vorbildlicher Weise jüdische Dichter. Musikstücke gaben der Veranstaltung die entsprechende Weihe. Der Vorsitzende der Synagogengemeinde Düsseldorf, Jüliüs Dreifuß, gab einen interessanten, JJeb erblick über den Wochenabschnitt „Beschalach“. •. Gustav Kai schinterow referierte kurz über Sü)n und Bedeutüng des Sabbath-Gedankens. Abraham "F i.s chm a n n 'beschloß , den gelungenen Nachmittag mit nein „Havdoloah“. =•- Am 26. Januar begingen die FCirider der Synagogengemeinde Düsseldorf das „Chamisco Osor Fest“ -in den Räumen des Kulturdezernats: ■ In einfachen Worten wurde ihnen die Bedeutung dieses Tages erklärt und das Bedauern züm Ausdruck gebracht, daß man dieses Fest noch nicht mit der , Palästina-Jugend in Erez -verbringen könne. Eine Verteilung von Geschenken, Gesänge und Jugendrezitationen umrahmten dieses Fest der. Kinder. Köln: Am 24. Januar feierte .der S.G. „Maccäbi“ Köln . sein erstes Stiftungsfest im "überfüllten „Rlns;-, hof“. Der Vorsitzende, Karl Lichtenst'e J w, kennte bei seiner Eröffnungsrede viele Gäste aus Koblenz, Düsseldorf und Düren begrüßen, sowie den fast vollständigen Vorstand net Synagogengemeinde Köln.; Der 1. Vorsitzende dgr Gemeinde Köln,- Moritz Goldschmidt, begrüßte das Geburtstagskind herzlich rnd oestätigte. die Existenzberechtigung solcher Vereinigungen, die nur dem einen dienen: geistig find körperlich gesunde Menschen zu erziehen, zum Wohle aller jüdischen , Menschen, für Erez-Israel. f Alsdann rollte in. ununterbrochener Folge eine Veranstaltung ab, die sich sehen lassen konnte. Künstler yon Oper und Rundfunk, aus Düsseldorf Imo Mosko \y"i c z und Partnerinnen, aus Krefeld der Jongleur Rolf R a sch gefielen sehr' gut Einen, besonderen Applaus ' ernteten die „drei Helmuts“ mit ihrfer Sport-, nümmer, die von den jüngsten Mitgliedern des S. C. „Maccabi“ vörgeführt Wurde. Eine selten schöne Tombola, .zu der alle Preise von den „Maccabis“ selbst auf gebrächt "worden waren, rundete das. Bild zu dieser wohlgelungenen Veranstaltung ab. Rali. Bremen: Am 10. Januar fand in der Bremer Synagoge die erste' „Barmitzwah“ nach der Befreiung unter Beteiligung des Oberrabbiners der britischen Zone, Dr. Hepmann Helf gott, und; des Oberkantors , der britischen Zone, Max Kraus statt Dr., Helf gott erklärte dem Bär-' mitzwah-Jungen die Symbolik des „Talit“ und der „Tefilim“ s und wies ihn auf die Pflichten hüi, die ei von jetzt an als Mitglied der Gemeinde Zu erfüllen habe. Nach der Vorlesung < der Thora wurde der Barmitzwah-Junge durch, den Vorsitzendeh der jüdischen Gemeinde, Carl Katz, feierlich (in die Gemeinde auf genommen. Im Anschluß an den Gottesdienst fand im Hause der jüdischen Gemeinde ein Bankett statt, dem alle. Besucher, des Gottes-, dienstes beiwohnten, Oberkantor Max Kraus, sowie die Opernsänger Safranow undx Schapiro sangen jüdische Lieder, die mit großem Applaus auf genommen wurden. Im Laufe des Banketts ergriffen, Carl Katz und Dr. Helfgott das Wort Lr^-tepn^ach über „Aachad-haam“. Diese einzigartige Feier wurde mit der „Hätikwah“ beendet.' 'Der „Barmitzwah“ (Einsegnung) ging am 9. Januar ein feierlicher Gottesdienst voraus, dem Dr. H e 1 f g o t,t und Oberkantor 'Kraus vorstanden. Die Bremer Synagoge, war überfüllt. Diesem. Gottesdienst wohnten sämtliche Juden von Bremen und der Umgebung bei. Oberrabbiner Dr. Helf gott sprach über das Kapitel „Waera“ im zweiten Buch Mose Sehemot-Exoüus und zog Vergleiche zwischen der heutigen und der damaligen Zeit In seiner ' Predigt legte er besonderen Nachdruck auf die Fragen der jüdischen Erziehung, des ®Gottesbegriffes wie ihn die Thops lehrt im Vergleich zu dem Gottesbegriff anderer Kulturvölker. Diesem^ Gottesdienst, wie ihn. Bremen schon lange nicht mehr gehabt hat, wurde eine besondere Andacht verliehen durch die ahgeneh- me Stimme des Oberkantors Max Kraus, die in allen jüdischen Menschen-, die wahrhaft jüdischen Gefühle enw''-‘■"v Sie wurden an das „Chasanöt“ (Gottesdienst);; eines LewandoWski und- Sulzer erinnert. / . , . Hamburg: , V; Die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Hamburg haben die Notwendigkeit des Zusammenschlusses erkannt,''mach derter ihnen die Erfahrungen' der Jahre nach der' sogenannten Befreiung .diese Erkenntnis einfach auf zwangen Nicht,gemeinsame' Arbeit kann dem Judentum zür Wiedererlangung seiner Rechte verhelfen und * seinen Lebensstandard wieder in die vor 1933 besessenen normalen Formen bringen. { '..... ‘ Unter diesen Perspektive i taten sich in Ham-' bürg tatkräftige Männer zusammen und gründeten die „Interessengemeinschaft: jüdischer Gewerbetreibender“. Zur Einführung und Eröffnung, verkn"mft mit Vorstands wählen; fanden sich über *00 Menschen in der ihnen vor der Enteignung vertrauten Synagoge in der Oberstraße ' zusammen, alle einmütig entschlossen, dem Hamburger jüdischen Kaufmannstand .wieder zu Ansehen und Ehre zu verhelfen. Vertrauensvoll legten sie ihre, bisher nöch auf Widerstand stoßenden Sorgen in die Hände der Minder. Leopold Ace 1, Martin Friedländer, Max Go11heimer, Berthold Jac.obson, Walter Messow, Bernhard Nathan, Leooold $ c h a 11 e r, Rolf W i e ri s k o W i t z und Kurt Wo.lff, sowie einiger Neugewählter,., deien Bestätigung noch festgesetzt werden soll. Als Hauptpunkt stellt sich die .Inte essengemeinschaft“ zur Aufgabe, möglichst alle Gewerbetreibenden der Jüdischen Gemeinde Hamburg, zu erfassen- Fühlungnahme ind Zusammenarbeit mit etwaigen gleichartigen Interessengemeinschaften bei anderen .mischen Gemeinden und anderen gleichgesinnten -.Organisationen wird erstrebt. Folgende^ Standpunkt kam zum Ausdruck: ‘ „Die Zugehörigkeit der Mitglieder zum Judentum und der Anspruch -auf Sonderbehandlung. aufgrund der Wiedergutmachung, rückt diese iij einen besonderen Blickpunkt der Oeffentljchkeit. ö Die „Interessengemeinschaft“ und mit ihr die „Jüdische Gemeinde“ müß daher von ihren Mitgliedern erwarten, daß sie sich bei der Führung ihrer Geschäfte strengster Reellität befleißigen und sich allen Verfallserscheinungen der heutigep 'Zeit fernhalten.' Es darf keiner vergessen, daß das Tun der Einzelnen gerade bei uns Juden stets der Gesamtheit zür Last fällt und dem leider immer noch bestehenden Antisemitismus Willkomm©*- ne Nahrung zuführt.“ °‘" Trotz des erst dreimonatigen Bestehens der „Interessengemeinschaft“ kann diese schon zirka 150 Mitglieder benennen und man kann ihnen, sowie den, aus rein ideelen Gründen heraus, tatkräftigen, leitenden Männern, niu^ beste Erfolge und die erstrebte produktive Zusammenarbeit mit . allen Gemeinden im In- und Ausland^ wünschen, Gerda-Ruth Fleischmann-Böhm. ' Französische Zone Koblenz: Die Jüdische Kultusgemeinde hat in diesen Tagen eine vollständige Liste der von Nazis aus dem Stadt- und'Landkreis Koblenz deportierten 867 Juden veröffentlicht,' nachdem im Oktober v. J. die entsprechenden . Unterlagen : der ehemaligen Geheimen Staatspolizei;aü£gä>" funäen '.worden .wäreln,- Das Verzeichnis'’s£richt' für sich selbst und soll Zeugnis ablegän für die Verbi-echen, die im Namen des deutschen Volkes' an den Juden begangen , worden sind. Es handelt sich; tun die Transporte vom 22. März, 30. April; 15. Juni (Heil- und Pflegeanstalt Bendörf-Sayn) und 27. Juli 1942. —th,— Der S. C. „Maccabi“ gibt bekannt: , ■ , Am 3. Februar steht die Turnhalle Köln-Ehrenfeld, Nußbaumerstraße, arten Mitglieder, Herfen, Damen und Jugeiidlichen, in der Zeit von 18,30 bis 19,30 Uhr zur Benutzung zur Verfügung. Wir bittert um rege Inanspruchnahme, Ijeituhg und Aufsicht hat Leo Ritter, Köln-Ehrenfeld, Tieckstraße 10, Wir bitten um Anmeldung per Postkarte fqr' diejenigen Mitglieder, die unserer Rasen-Tsnnis-Abteilung beitreten wollen. Bällfe und Schläger sind da und werden zur Verfüg jng gesteht. ' Während unseres Stiftungsfestes ging eme blaue Hapdtasche mit Schulterriemen verloren.- Der ehrlidie Finder möge die Tasche oder zumindest die auf den Namen Inge Goldschmidt laufenden Papiere in der Geschäftsstelle, Ottostr. 80, abgeben. Der S. C. „Maccabi“ setzt eine Belohnung für die Wiederbeschaffung der Tasche mit Inhalt aus. Auf Wunsch diskrete Behandlung .. S. C „Maccabi“, Köln. Das Gberrabbinat aller füdiseben Gemein den gibt bekannt? 1. Die angeblich religiöse Trauung son Herm Te« pich-Ralkstein Und Margot Jacobsthal, Wuppertal, ' am 30. Dezember I9J7 ist nicht als Trauung anzn- sehen. 2. Die Trauung von Herrn Erich Neter und SteöS Hoffnung, Osnabrück, am 22. Dezember 1947, ist nicht durch das Rabbinat registriert und vollzogen. 3. Wir, machen noch einmal alle Gemeinden, v sowie Komitees zum letzten Male darauf aufmerksam, daß alle beabsichtigten Trauungen mindestens vier Wochen vorher dem Oberrabbimt zu ‘melden sind. Für jede selbständige Aktion ohne Kenntnis und . Durchführung des Rabbinats; werden die schärfsten Konsequenzen‘gezogen. 4. Falls etiler der Brautleute bereits verheiratet watr, so ist unbedingt die ^erforderiieh? Todeserklärung beizubringen und haben sich die Btautieute deswegen mit dem Oberfabbinat in Verbindung zu . setzen, tun auch fernerhin genaue Anweisungen zu. erhalten. 5. Von . Kindern, ' die noch nicht beschnitten . sind, •. sollen uns die Gemeinden sofort eine genane Namensliste* einschicken, damit die Beschneidung vo^genommen werden kann. Außer dem Namen ■ der Kinder sollen angegeben werden: Vater, Mutter, Religion,. Nationalität. Falls es sicl\ 8eJ der Mutter um Uebertritt zum Judentum handelt, so bitten wir um. genaue Angabe des Uebertrittsdatums, t