Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
- Volume
- 2 (1947/48)
- Issue
- 16 (30.11.1947)
- Date
- 1947-11-30
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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30. November 1947 —Seite 7 2. Jahrgang ~ Nr. 16 JÜDISCHES GEIWEIND EBL ATT FUE DIE BRITISCHE Zu« e mmm mm stimmt wäre, sondern daß diese Mahnung an die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung gerichtet gewesen sei, diese jedoch den Appell an ihre Toleranz und Menschlichkeit nicht verstanden habe. Düsseldorf; Die schrecklichen Erlebnisse der vergangenen Jahre hätten, so könnte man annehmen, eine seelische Depression und ein Zurückschrecken vor neuer kultureller Arbeit unter der in Deutschland lebenden jüdischen Jugend hervorrufen können. Umso, erstaunlicher und bewundernswerter ist es, festzustellen, daß aus . den spärlichen Ueberresten dieser jüdischen Jugend,. langsam aber umso entschlossener, , ein neues jüdisches, kulturelles und nationales Leben entsteht. Wenn man die großen äußeren Schwierigkeiten berücksichtigt, denen die jüdische Jugend, besonders in den deutschen Großstädten, gegenübersteht, dann kann man über die Energie und die Schaffensfreude, mit der die jüdische Jugend begonnen hat, sich wiederzufinden, nur freudig überrascht sein. Ein Beispiel dieses neu entstandenen jüdischen kulturellen Lebens, ist die Gründung des jüdischen Jugendbundes für Nordrhein-Westfalen,, dessen erste Zusammenkunft am 15. November in den Bäumen des Kulturdezernates, Düsseldorf, stattfand;. Zu- Beginn dieser Zusammnekunft, zu der Mitgliederaus den Gemeinden Düsseldorf und Umgebung erschienen waren, verlas Bruno Z' o 11 y nach einer kurzen Begrüßung, die erste., auf" einer vorhergehenden Sitzung des Jugen.dbund.es gefaßten Resolution (vergl. „Jüdisches Gemeindeblatt“ Nr. 15 vom 10. November). k Zwei Punkte dieser Besolution bildeten die Grundlage zu einer ausführlichen Diskussion. Zunächst Punkt 1: Zusammenfassung der Jugend in den einzelnen Gemeinden zu positiver jüdischer Kulturarbeit.. (Qaegg Schabbath). Nach einigen Erläuterungen zu dem Begriff „Onegg Schabbath“ übergab Bruno Zolty das Wort an den Gast des Abends, Erner, den jungen Mitarbeiter der zionistischen Jugendorganisation von Bergen-Belseru ' Erner schilderte in. Worten, die in ihrer Einfachheit. umso packender .und überzeugender wirkten, die Notwendigkeit und die Pflicht eines jeden jungen jüdischen Menschen, an. der Wiederaüfbauarbeit des kulturell-nationalen Lebens teilzunehmen. Als zweiter Punkt wurde § 6 der Besolution des Jugendbundes erörtert: „Jugendliche, die keiner Religionsgemeinschaft angehören, jedoch einen jüdischen Eltern teil haben, aber die Absicht, haben, zum Judentum überzutreten, können daher nach individueller Prüfung durch den betreffenden Delegierten in die Jugendgruppe aufgenommen werden.“ Auf Anregung. von Bruno Zolty ergab sich über diesen Punkt eine außerordentlich angeregte und aufschlußreiche Diskussion, Aufschlußreich insofern, als die Diskussion .zeigte, wie ernsthaft diese jüngste der Jugendgruppen bestrebt ist, fundamentale Probleme des heutigen jüdischen Lebens zu lösen. Daß die Aufnahme von Nichtmitgliedera der jüdischen Gemeinden in den Jugendbund ein grundlegendes Problem darstellt, wurde allgemein anerkannt. Diese Frage wurde von zwei Seiten beleuchtet. Einerseits bestand die Ansicht, daß ein Kandidat nur dann in den Jugendbund aufgenommen werden soll, wenn er vom Babbinat als Mitglied der jüdischen Gemeinde anerkannt worden ist. Andererseits vertrat man den Standpunkt, daß einem Kandidaten gerade durch die Aufnahme 'in die Jugendgruppe die Gelegenheit gegeben werden kann, sich mit dem jüdischen Leben so vertraut zu machen, daß er dadurch die Aufnahme in die jüdische Gemeinschaft erstrebt. Bruno Zolty schlug eine Kompromißlösung vor, die besagte, daß Jugendliche, die keiner Religionsgemeinschaft angehören, aber einen jüdischen Eiternteil haben und die Absicht, hegen, zum Judentum;' überzutreten,' nach, individueller Prüfung durch den Delegierten als Gäste zu den Versammlungen und Veranstaltungen des jüdischen Jügendhundes eingeladen werden, um während, einer angemessenen Zeit die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit ihrer Bestrebungen unter Beweis zu stellen. Diese Lösung der Frage fand allgemeine. Zustimmung und, nach einigen abschließenden Worten Erners und Zoltys wurde die Diskussion durch ein fröhliches Beisammensein bpi Musik und Tanz abgelöst. H, J. Theroal. * N. Am 9. November fand in dem überfüllten Betsaal der Synagogengemeinde Düsseldorf ein Gedenkgottesdienst statt. Der Vorsitzende der Synagogengemeinde Düsseldorf,- Julius Dreifuß', hielt den Morgengottesdienst ab. Anschließend wurde von ihm das „chmo le.rachamin“ vorgetragen. In seiner Gedenkrede erinnerte Dreifuß daran, daß an der Stelle, an der einst die Synagoge stand, vor einem Jahr eine. TaM enthüllt wurde, die die. Inschrift, trägt: „Den Toten zum ehrenden Gedenken, den Lebenden zur Mahnung“. Die Ehrung der Toten, so erklärte der Bedn.er, könne nicht würdiger erfolgen, als. durch den Kampf, den wir Juden um. unsere Zukunft, den Kampf um einen eigenen Staat, um Pa-, lästina führen. Er wies darauf hin, .daß die Inschrift „den Lebenden zur Mahnung"“ nicht für uns Juden be- Mit dem Kaddischgebet fand diese Gedenkstunde ihr Ende. Wuppertal: - Eine außergewöhnlich große Trauerversammlung erwies dem kürzlich im Älter von 77 Jahren verstorbenen Max Wahl, die letzte Ehre. Der Verstorbene wa* das älteste, in Wuppertal wohnende Gemein demitglied. Die große Zahl der Anwesenden bewies, welche Liebe und Verehrung der Dahingeschiedene genoß. Der Vorsitzende der Gemeinde, Rechtsanwalt Brück, würdigte in seiner Traueransprache das vorbildliche .Leben und Wirken des Verstorbenen und hojb sein. Einzelleben in das Symbolhafte, indem er ihn als den typischen Vertreter einer jüdischen Generation schilderte, die zwar heute endgültig vergangen ist, aber in ihrer Zeit und Art Großes und auch, für die heutige Zeit Grundlegendes gewirkt hat. Bielefeld:' Am 12. November fand eine Zusammenkunft der Vorsitzenden und einer Anzahl Gemeindemitglieder der jüdischen KultfUsgemeinden Ost-Westfalens und des Landes Lippe in Bielefeld statt. Es wurden aktuelle Tagesfragen besprochen, zu denen Siegfried Heimbarg, der Vorsitzende des Landesverbandes. Westfalen, Dortmund, sowie Dr. van Dam, Legal Advisar der Jewish Relief Unit. Eüshausen, ausführlich Stellung nahmen. Einige Gemeiaüemit«lieder, die an kleineren Plätzen wohnen und. dort wenig oder gar keine Gelegenheit haben, über jüdische Angelegenheiten unterrichtet zu werden, bekundeten, großes Interesse Und baten darum, solche Besprechungen in gewissen Zeitabsiänden zu wiederholen. Heidelberg: Im Rahmen eines sehr gut besuchten Gottesdienstes fand am 8. November eine Gedenkstunde an den 9. November 1938 in der Heidelberger Synagoge statt. Zu Ehren der sechs Millionen Toten des jüdischen Volkes erhoben sich die Anwesenden, als Kantor Gießer die Totenandacht hielt. Danach sprach der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Heidelberg, A. Loeb, der die Erinnerung an den 9, November 1938 wach rief. Er schloß seine Ansprache in der Hoffnung, daß die Tore Palästinas bald geöffnet, werden mögen und daß auf dem altjüdischen Böden Erez-Israels hunderttausende der überlebenden Juden Frieden und Freiheit finden mögen. - Stuttgart: Am 9. November trafen sich in Stuttgart auf dem jüdischen Friedhof die Angehörigen der Die glückliche Geburt eines zeigen hocherfreut an: Josef, de Vries Erna de Vries geb, Kom LathemEtns, 2* November 1947. ' IHRE VEkMÄHLUNG GEBIN BEKANNT: Jiegpiea UUarx Qtlai tfia Qfflarx GEB.’LEW KÖLNsEHRENFELD, 20. NOVEMBER 1947 Nuübaumersfraße 70. I. In' tiefer Trauer geben wir bekannt, daß unser unvergessenes Mitglied am 18. Oktober 1947 tragisch ums Leben gekommen ist. Ehre seinem Gedenken, Jüdische Gemeinde Lüneburg Mach langem'Forschen und quälender Um gewißheit über das Schicksal unserer Lieben, ist es uns jetzt zur Gewißheit ge=> worden, daß unsere so teuren Angehörigen, durch h örderhand, während des Naziregi* mes zu Tode gekommen sind. Sie werden uns unvergessen bleiber. Michael Daniel« Euskirchen Ida Daniel, geh. Scheyer Max Grüneberg, Donmund Therese Gräneberg, geb. Scheyer Georg Zack, Köln Emilie Zack,, geb. Scheyer "Vk Ühelmine Kar u,geb.heyer,Duisburg Günter Kann als Sohn Frrst Rotschild, Euskirchen Edith Rotschiid, geb. Daniel Bela RotschÜd als Tochter ft® Namen aller Hinterbliebenen: Adelheid Fischer, geb. Scheyer Hameln, Philadelphia, ßulawajo Afrika, London Issum, Hörde. Herrn Josef HayumßecMlnghausen zum 84. Geburtstag am 6 November nachträglichst die herzlichsten Glückwünsche. Meta Me<*s?ert Bocholt lW„, Stiftsstraße 32 Dr. Herbert Pctrdo RICHTSANWAI.T (suit 1912) ■wieder zugeiassen. Hamburg 1, Mor.ckebergstraße 3.1 ,Tet. 326047 Haiia (Pai) 34 Mountainroad, Tel. 26/1 E 3 . "■ ■; .... . 1 11 9 Wichtig für Importeure! Interessenten für Iropotfs' aus Argentinien wollen sich sofort wenden an: Berioldo Hirsch, Buenos*Aires CangaUo 456, Qficina 119 fieses Bild, BunlDnidi (Stadt Jerusalem} zu verkaufen oder gegen Angebot zu vertauschen. , A.RJecke, Wuppertal Barmen, Sterostr.56,11, Im Zentrum Düsseldorfs (Nähe KönFsallee) werden seriösem Unter« nehmen repräsentative an (für Büro u. AussteLucgszwecke geeigne mit Telefon, Schreibmaschine^, evtl. Mt bliarg eboten/wennseifcnsiändige Mitai be für gewandte, gebildete Dame, 34 Jahre, tr vielseitiger BüroePraxis, verhard ungsbetähij engl, und (ranz. Sprachkenntaisse, möglich i< Ahg. unter B, 119 an die Oesch. des Jüdisch« Geraeindeblatles,Dt.*.Benratb,Friedhotstr.23«! Junges, jüd. Mädel sucht Stellung als Haustochter in jüd. Familie (mögl. mit Kleinkind) zur Erlernung des Haushaltes mit Familienanschluß in gr. Stadt der britschen oder vorzugsweise amerik. Zone. Zuschriften unter Nr. H. HG an die Geschäftsstelle des Jüd. Gemeindeblatts, Düsseldorf- Benrath, Friedhofstraße 23—25 erbeten. Wer kann. Aukunft geben über: Max Wiilo», Brilon (Westfalen), Ludwig Kronenberg, Warßurg (Westfalen), Transport-Nr. 525, 29. 9. 44 „ von Theresienstadt nach Auschwitz. Paula Willen, geb. Löwensteiri, Minna Kronenberg, geb. Löwenstein. Transport-Nr. 146. 4. 10. 44 von Theresienstadt nach Auschwitz. . Etwaige Auskunft erbittet: Witwe Ilse Ählemeyer, geb. Löwenstein, Hannover,. Lenbachplatz u. Wer kann über den Tod der in Theresienstadt am 21. 11. 42 verstorbenen . Ella Berg, geb. Gumpert, aus Berlin Auskunft geben? Näheres: Hilde Amsel, geb. Berg, (24a) Hamburg 20, Husurperstraße 16, II. Wer kann Auskunft geben über: Curt Schlesinger, geb. 16. 11. 1893 in Winzig Schlesien). Letzte Nachricht aus dem Lager Drancy bei Parts im November 1942, Ferner über die Familie: Ha orry, Johanna, Vera Warschawski, zuletzt wohnhaft 1944 in Lodz, Cranachstr. 10. Jede Nachricht gegen Vergütung der Unkosten erbittet: Frau Käthe Schlesinger, Wiesbaden (Hessen) Marktstraße 34. Irsing Klein aus Amerika sucht seine beiden Schwestern Kachel Steuer und Sofia Kleiner, beide geboren in Jaworowka in Polen, Rachel wohnte vor dem Kriege in Stanislow und Sofia in Jaworowka. Nachricht erbeten an Josef Steinfeld, Hannover-Kleefeld, Tiechstraße 18. Wer kann über den Tod des im KZ-Lager Auschwitz, Abteilung IX. am 29. 6. 43 verstorbenen Hendrik Prins Hannover, Stolzestraße 24a Auskunft geben? Erika Prins, Hannover, Strcsemanns.tr. 23, III. Ich suche: 1. Rosa Pawlowski, geb. Dohn, geb. 1. 7. 1996 zu Sosli, 2. Joachim Pawlowski, geb. 25. 9. 3ö zu Königsberg, beide bis 15. 8. 46 wohnhaft Königsberg (Ospreußea). 3. Baruch Jordan, 4. Liese Jordan, 5- Kita Jordan, 20 Jahre alt« 6. Famile Gorfinkel, Letzte Personen wurden 1942 aus Königsberg (Ostpr.) abtransportiert. Wer kann Auskunft geben: Willi Pawlowski, (21b) Böckum -Hövel bei Hamm, Stefanstraße 95, Israelitischen Kultusgemeinden Württembergs mit Vertretern der Staatsregierung, der katholischen und evangelischen Geistlichkeit und der amerikanischen Militärregierung zu einer schlichten Denkmalsetzung und Gedenkfeier. Nach einem Gebet, welches vom dortigen Kantor vorgetragen wurde, hielt Oberrabiner Dr. Ohrenstein, München, eine Mahnrede, in der er im Vergleich auf die furchtbaren Ereignisse des 9. November 1938 auf die heutige Zeit zu sprechen kam. Er sprach von gegenseitiger Verständigung zwischen den Konfessionen. Der Vorsitzende der Gemeinde Stuttgart, W a r s c h e, sowie Minister Dr. Bäuerle sprachen in eindringlichen Worten der Ermahnung und des Gedenkens. Im Namen des Landesbischofs Wurm überbrachte ein evangelischer Geistlicher Worte der Kameradschaft und Verständigung. Zum Schluß sprach Staatskommissar Dr. Auerbach, München, über die Bedeutung des Tages, insbesondere im Hinblick auf die soeben erfolgte Verkündigung des Rückerstattungsgesetzes durch die amerikanische Militärregierung und betonte auch seinerseits den Willen zur Verständigung aller gutwilligen Menschen. Das schlichte Denkmal, welches für 2 498 ermordete Mitglieder der Kultusgeipeinde Stuttgart gesetzt wurde, wirkt in seiner Einfachheit erschütternd und wird stets ein Mahnmal für die Lebenden und ein Gedenkstein für die Toten sein. Der S. C, Maccabi Köln feilt mit; Da wir in der Zeit vom 26. November bis 8. Dezember verschiedene Spiele außerhalb Kölns auszutragen haben, so am 30. November in Berlin gegen „Hakoah“, am 3. Dezember in Tempelhof gegen „Haköah Tempelhof“, am 6. Dezember gegen „Corach“ in Bergen-Belsen, ist es uns in diesem Jahr nicht möglich, den traditionellen Chanukaball abzuhalten. Wir haben aber die Absicht, im Laufe des Monats Januar 1948 einen Bunten Nachmittag zu veranstalten. S. C. Maccabi, Köln. Die in der britischen Zone lebenden jüdischen Zahnärzte und Dentisten werden gebeten, ihre genaue Anschrift der Schriftleitung des „Jüdischen Gerneindeblattes“, Düsseldorf-Benrath, Friedhof Straße 25, umgehend mitzuteilen. Lizcnzträgcr und Hauptsehriftleiitr: Karl Marx, Düsseldorf, WM j&yL Lizenzträger und Haupt Schriftleiter: Karl Marx, Düsseldorf, Golzheimer Strafe 110, Telefon 23G0.1 / Verantwortlich für den Anzeigenteil:Bennowallach, Düsseldorf,Lindemannstr.104, Telefon 42132 / Veröffentlicht mit Genehmigung der Nachrichten» Kontrolle der Militär«Regierung. I (Lizenz. Nr. 50) — Druck: Suchdruckerei Tischler s. Schaffer. Düsse!dorl»Benrath, A H. 32, Wer weiß vom Schicksal meines Vaters Felix Schwoim, ■ geboren am 2. 11. 1892 in Rußland? Er besaß die Transportnummer 21/III 10 Theresienstadt, Wallstr. 19/8, wurde aber am 28. 9. 1944 mit Transport EK. — 2207 nach Auschwitz verschleppt. Wer weiß etwas von Vaters Schicksal? Wer von den 20 Personen des Transportes IIJJIQ ThTeresienstadt lebt noch? Wer war in der Zeit von Februar 1944 bis September 1944 mit dem Vermißten zusammen in Theresienstadt, Wallstr. 19/8. Nachricht erbeten an Rosa Schwoim, Betzdorf-Sieg, Mathildenstraße IL Wer kann, Auskunft geben über: Isidor Herz u. Frau Meta, geh. Jacobs? Wahrscheinlich zuletzt im KZ-Lager Auschwitz. Auskunft erbittet; •" Frau Margarete Reetz, Düsseldorf, Zieten&tr. 30. , Weümacbtswunsch! Kriegerwitwe. (Halbjüdin), 45 Jahre alt, sucht die Bekanntschaft eines gebildeten jüdischen Herrn, der auch einsam ist. Angebote unter H 120 an das „Jüd. Gemeindeblatt“, Düsseldorf-Benrath, Friedhofstr. 23/25 Suche für eine Bekannte, Jüdin, 57 Jahre alt, stattliche Erscheinung, mit gemütlichem Heim, durch Verschleppung des aMnnes Witwe geworden passenden Lebensgefährten. Lene von Kalkstein, Köln-Lindenthal, Zülpicherstraße 366.; KALHNDAB. IÜM 1947 5708| Nov.27. Donnerstag Kislew 14 | 2& Freitag 15. | „ 29. Sabbat Wajischlach „ 16.1 : » 3o. Sounag ».i>:| Dez. 1. Montag „ 18. § „ X 2. Diens»ag ' „ “ lO „ ' 3. Mittwoch » 20.1 n, * Donnerstag' w 21.1 V 22.1 „ '.1 Freitag 6. v aiesetiew Oa P Qa* R anschchaudesch Bensel'en „ 23. |; * 7. Sonntag Vorabend Cbanufca H 1 „ 8. Montag 1, Tag „ 25, 1 „ 9. Ui.ens as % Tag „ „ 26.| ~ , 27. fl » io.' Atit woch «. Tae %