Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
- Volume
- 2 (1947/48)
- Issue
- 8 (20.7.1947)
- Date
- 1947-07-20
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 — 20. Juli 1947 Alfred Mende, alias Isaak Johannes Levinsön, geboren 15. 2. 14 in Dresden. 1,88—1,90 m-groß, 70—74 kg schwer, vollschlank, an einer Hand , durch einen Schuß verletzt Johanna Mende, geborene Binneweiß, alias Ehefrau' Levinsön, ^geboren 19. 1. 15 in Halle,Saale, zirka 1,68 m groß, vollschlank. Das vorbenannte Ehepaar spricht sächsischen Dialekt und hatte unter Vorlage falscher Ausweispapiere den Nachweis der jüdischen Abstammung bzw. rassischer Verfolgung erbracht. , Die Eheleute sind seit Mai von Siegburg nach unbekannt flüchtig. Es besteht die Möglichkeit, daß Frau Mende alias Levinsön Aufseherin in Theresienstadt oder in einem anderen K. Z. war. Von Alfred Mende «alias Levinsön wird berichtet, daß er als Lehrer für Parteiredner in einer Ordensburg, tätig war und gegebenenfalls der!5S angehört hat. ' ' . Alfred Mende, alias Levinsön wird nunmehr ohne Bart, also glatt ■ rasiert in. Erscheinung treten, während bei seiner Ehefrau das dunkle Haar hell gefärbt sein wird. > Die Vorgenannten wurden vom Kreissonder- - hilf sausschuß aus dem Personenkreis der Verf, folgten ausgeschlosen und die Sonderausweise für ungültig erklärt. Die beschriebenen Eheleute werden vom Polizeiabschnitt B 2 Siegkreis. Kriminalpolizei, wegen Urkundenfälschung und Betrug gesucht, Zweckdienliche Angaben sind der vorbenannten Polizeidic n ststeile oder der Synagogen- Gemeinde Siegkreis, Ruppichteroth, Wilhelmstraße 17, zuzuleiten. Wer kann Auskunft geben über meine Eltern Max und Sofie Dahl sowie meinen Bruder Jakob Dahl aus Stürzelberg? Nachricht erbittet: Jenny Dahl, Hamonds-Checkeadon,. r Reäding, Berks, England Wer kann Auskunft geben über Herrn, . Max Heinemann, - „ geb. am 24. Februar 1884 in Barsinghausen bei Hannover? H. war ansässig in Dortmund und ist von dort aus nach Theresienstadt deportiert worden. Angaben erbitte ich an: Osk.«Romberg, Essen-Werden, Franzenshöhe 6 Wer kann Auskunft geben über; meinen Söhn Gert Auerbach, geb. am 21. 1. 25 in Elberfeld, deportiert nach Theresienstadt im September 1944. Von der russischen Armee befreit aus Gleiwitz im Januar 1945. — Gefl. Nachricht erbittet: Johan/.a Auerbach* Itennigen a. Rh., Eachstr. 19 Wer kann Auskunft geben über Adresse oder VerLLib raohbenannter Personen: Emmy Kohn aus . Breslau Inhaberin der Seidenwaren-Firma Hahn St Kohn, geboren am 16. 4. 1q8ö in Berlin. Otto Kohn ans Wien, geb. 6. 12. 1885, Beruf Metcdlhandler. ' Gectg Less Minna Lcss, geb. Haneke, wohnhaft Breslau, ReuschCitraße, Niepoldshof, ehemals Mitglied des Vorstandes der Jüd. Gemeinde Breslau. Gerhard und Robert Haneke aus Breslau. Kurt Kolm, Landgerichtsrai aus Schweidnitz, (Schlesien). . Hedwig’ Kohn aus Bre^’au. Assistentin am . physikalischen Institut der Universität Breslau. " Gefl. Auskunft gegen Portovergütung an: Rudolf Kohn, , * wohnhaft in Krefeld, N.-Rhein, Garnstr. 69, * Britische Zc-ne. . /, » JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR DIE BRITISCHE ZONE 2. Jahrgang — Nr. Das neue Mahnmal in Koblenz I UNRRA-Suchdiensfstelle Ansprache von Alphonse Kahn, Ludwigshafen ApoIsCH bei Kassel Die Geschichte der Juden ist von altersher eine Geschichte des Leids und-der Verfolgungen gewesen. Immer haben x inperiodischen Abständen Pogrome stattgefunden. Wir können aber feststellen, daß die Veranstalter dieser Pogrome stets auf einer niederen Kulturstufe standen. Erstmalig in der Geschichte jedoch ist es, daß ein Volk, das wie das deutsche auf eine große Kulturtradition zurückblicken konnte und das für sich den Namen eines Kulturvolkes in Anspruch nahm, sich zu Schandtaten verführen ließ, vor denen sich die ganze Welt schaudernd ab wandte; und das in einem Pogrom, der 12 Jahre ununterbrochen wütete und dem 5 Millionen Juden zum Opfer fielen. ... 5 Millionen Menschen aller Nationen von insgesamt 11 Millionen ermordeter Opfer des Faschismus. Diese Zahl ist unfaßbar, unfaßbar ist auch der Schmerz > und die Trauer, in der wir hier 'steten. Es gibt keine Worte dafü-% was an Qual und Martern über die Menschen jüdischen Glaubens hereinstürzte. Wir, die wenigen Ueberlebenden, sind stumm vor ihren Gräberp, die Tränen sind versiegt und eine Erstarrung hat unsere Herzen umklammert. Das Leben können wir unseren Toten nicht wieder geben, aber ihre Totenhügel mahnen ufis, sie halten-unser Gewissen wach, dafür zu kämpfen, daß der Judenhaß, der Antisemitismus bis*■ zur Wurzei ausgerottet wird» * Nichts wesentliches ist bisher dazu auä' den Reihen des deutschen Volkes heraus geschehen und, von ihm, muß ja diese Initiative ausgehen. Viele haben an diesen Verfolgungean teil gehabt, viele haben sie gebilligt. Manche haben sie abgelehnt. Nur wenige sind dagegen auf getreten. . Die meisten haben geschwiegen. und was das erschütterndste, uh§ unbegreifliche ist — sie schweigen noch, heute. Nach der Trägheit des Denkens in der Nazizeit, hat heute die Trägheit dös Herzens das Volk, ergriffen. Die Wenigen — die kleine Hand voll — die übrig blieben, werden sie heute mit Anteilnahme und Verständnis behandelt? Wird ihnen gleich mit offenen Händen und aus freien Stücken das zurückgeg«ben, was ihnen gehörte? ES muß in den überwiegenden Fällen „von Amts wegen“ geschehen! Und gerade das ist es, was die Zurückgekehrten enttäuscht und was sie anders zu sehen berechtigt sind. Aber die Freiwilligkeit fehlt, weil der Begriff der Verfehlung fehlt. j i ■ i uw i-nw« Der Brief „Hand in Hand“ an einen orthodoxen Freund in Nr. 4 des 2. Jahrgangs hfct mich tief berührt. Ich lebte in einer Mischehe und mein Mann hat, immer alles getan, um mich und meine Kinder vor de~r Verschickung, die uns September 1944 drohte, zu retten. Er wäre vor nichts zurückgesch^eckt. Nie hörte ich ein böses Wort darüber, daß . er als Mann einer Jüdin diffamiert wurde. Ein Vorschlag von mir, sich von mir scheiden zu lassen, lehnte er entrüstet ab. Er würde lieber mit mir zu Grunde gehen, als mich jemals verlassen. Die ständige Angst um uns setzte ihm seelisch und körperlich so zu, daß sein Körper nicht mehr widerstandsfähig genug war, um der schweren Krankheit Herr zu werden, die ihn plötzlich überfiel. Er starb am 19. Mai 1945 und ist als Opfer des Nationalsozialismus anzusehen. Fella Haussig, Essen. . In Ihrer 5. Ausgabe vom 11. Juni brachten Sie Jn der Rubrik „Stimmen des Lesers“, den nicht von besonderer Intelligenz zeugenden Artikel , eines anonymen Briefschreibers, der heute sich als jüdisches Gemeindemitglied« bezeichnet. Ich möchte den anonymen Briefschreiber einmal fragen, ob er vor dor Katastrophe im Jahre 1932,. als es von den jüdischen Organisationen keinebesonderen Zuteilungen gab, auch überzeugter Jude war, und wie hoch sein Steuerbeitrag. war? Ferriei möchte ich Sie, Herr Anonymus, fragen: „Sind Sie überhaupt : heute Besucher unseres Gottesdienstes und ■ was haben Sie alles mitgemacht während der Nazizeit, 'wie lange waren. Sie verfolgt?“ Höchstwahrscheinlich erst seit dem Jahre 1944. In den übrigen Jahren hatten Sie das Glück, - bei Ihrer Familie zu sein beziehungsweise bei Ihrer christlichen Ehefrau, welche Ihnen treu und brav Ihre Sachen verwaltet hat, während wir bereits 1941 unser Heim gewaltsam verloren habgn. und in die Verbannung geschickt wurden. Es ist direkt empörend, wenn Sie, sich erst heute auf die große Not unserer jüdischen Mädchen und Frauen besinnen, die doch, als Sie heirateten, noch viel größer war. Warum höben Sie damals nicht schon Ihr Judentum erkannt und ein armes jüdisches Mädchen durch den Bund der Ehe glücklich gemacht? Heute sind Sie', der sich früher aus dem jüdischen Gemeihdeleben durch die Heirat mit einer Christin ausgeschlossenhat,;der Nutznießer der jüdischen Gemeinde .und folglich der Egoist, welcher'den wenigen zurückgekehrten Juden, die ihre in der Nazizeit treugebiie* bene Braut kurzerhand geheiratet haben, um endlich in den Besitz de - so lange mtbehrten Heims zu kommen; die kleine Aufbesserung durch die jüdischen Hilfsorganisationen nicht , gönnen und streitig machen will. Was die Wäre es nicht eine schöne Geste echter Menschlichkeit, wenn die Friedhöfe der Gemeinden, in die kein einziger Jude mehr zurückkehrte, freiwillig in Ordnung gebracht würden? Dieser kleine Liebesdienst würde: besser als alle Worte der Welt beweisen,. daß Einsicht und Abkehr von der Vergangenheit erfolgt ist. Was nützt es, wenn' die Minister verschiedener Länder, in-München die noch im Ausland lebenden jüdischen Mitbürger bitten, zurückzukehren? Wissen sie nicht' oder wollen sie nicht wissen, welch beschämenden und enttäuschenden Kampf jeder Zurückgekehrte um das gestohlene Hab und Gut führeA muß. Weiß man noch nicht, mit welcher Gleichgültigkeit, ja mit welcher Feindseligkeit die berechtigten Forderungen behandelt werden. Von freiwilliger Zurückerstattung können wir kaum sprechen, und das ist doch der einzige Gradmesser dafür, daß das entsetzliche Geschehen der 12 Jahre erkannt wäre. Unterstützung für diese Foderungen finden wir in den Männern, die unseren heutigen Staat zum demokratisch regierten fLand führen. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat daher auch die notwendigen Maßnahmen auf diesem Gebiete ergriffen. Verständnis aber wird nur von denen gezeigt, die selbst gelitten haben und die mit uns in5 Brüderlichkeit und Kameradschaft in den Lagern, in der Illegalität öder im Widerstandskampf lebten. Mancher von uns lebte nicht mehr, wenn ihn nicht die politischen Häftlinge geschützt und dem Zugriff der Henker" entzogen hätten. Das ist die einzigepositive, die einzige lichte Seite in diesem Buch dunkelster Geschichte des deutschen Volkes: Die imlösliche Verbundenheit aller politisch und rassisch Verfolgten! sucht: Treumann, Heinz, 45 Jahre, aus Theresienstadt, —- Treumann, Margarete, geb. Proskaner, 67 Jahre, aus Theresienstadt. — Trost-v janezkij, Srul, 35 Jahre, aus Berschad. — Trzmiel, Berg.," aus Kölomea, — Tuchmann, Nathan, aus Buchenwald, — Tunkelrot, Abraham, aus Polen. — Tunkelrot, Brucha, 34 Jahre, aus Polen. — Tunkelrot, Slonka, 6 Jahre, aus Polen. — Udewald, Hedwig, 63 . Jahre, aus KZ Auschwitz. - Umschief, Simon, ' aus Büchenwald. — Unglick, David, 26 Jahre, aus KZ. Buchenwald. — Unglick, Mendel, 24 Jahre, aus KZ. Buchenwald. Ullmamj* Alphons. — Ullmann, Betty, 75 Jahre. — U1Imann-Cohen, Julia, 57 Jahre. — Ulmann, Martha, 60 Jahtfe, aus Würzburg. —- Uyekruyer-Speelman, Roosje, 57 Jahre, Uzmiuski, Bernhard, 23 Jahre, aus Wschodnie Prusy, ■ '-*• de Vries, Hilde, 23 Jahre, aus Hamburg. — de Vries, geb. Jakobs, Sofie, 49 Jahre, aus Hamburg. •— Waldech-Carseh, geb. Rosenberg, ' feilen, aus Berlin. — Waldhorn, David, 37 Jahre, aus Lwow. — Weis, Lina, geb., Strauß, 75 Jahre, aus Theresienstadt. — Wolf, Clementine, 62 Jähere, aus Frankfurt a. M. — Wolf, geb. Kohom, Else, 60 Jahre, aus Berlin. Wolf, Hofrad, aus Bad Kissingen. — Wolf, Jöhannete, geb. Schwarz, 70 Jahre, aus Litzmannstadt. — Wolf, Alice, geb. Deutschland, 57 Jahre, aus Berlin. — Wolf, Inge, 22 Jahre, : aus Berlin. — Wolf, Leo, 61 Jahre, aus Berlin. - Wolf, geb. Sklow, Margot, 27 J., aus Berlin. — Wolf, Moritf, 65 Jahre, aus Litzmannstadt. — Wolf, Martha, 21 Jahre, aus Frankfurt. — Wolf, Richard, 62 Jahre, aus Minsk. — Wolf, geb. Engel, Rosalie, 62 Jahre, aus Frankfurt a. M. — Wolf, Inge Steffi, 10 Jahre, aus Berlin. — Wolff, 'Georg, 66 Jahre, aus Berlin. —- Wolff, Doris, ß4 Jahre, aus Berlin. — Wolff, geb. Cohn, Eva, aus Berlin, -f- Wolf, Martha, geb. Goldstern, 47 Jahre, aus Theresienstadt. — In dieser Verbundenheit liegt die Lösung für die Zukunft der jüdischen Mitbürger in Deutschland. Hier ist man frei von Rassenwahn und -dünkel, hier sind die vorurteilslosen -und fortschrittlichen Denker.. Mit Öen Kameraden aus den Konzentrationslagern, aus der Widerstandsbewegung müssen wir Zusammenarbeiten an der Errichtung einer wahren Demokratie — wir dürfen nicht abseits und tatenlos stehen bleiben — denn nur in dieser Demokratie liegt die Gewähr dafür, daß der Antisemitismus, der Ausdruck finsterer Reaktion, ' verschwindet. Diese Aktivität sind wir unseren Toten schuldig, schuldig auch unseren Kindern, deren Zukünft nur so gesichert ist. jüdischen Kinder aus diesen Ehen betrifft, so gehe ich mitx Ihnen einig, daß man selbstverständlich solche Neugeborenen, dem Judentum züführen soll. Richard Friedenburg. Gegen die Friedhofsschänder Der Düsseldorfer Oberstadtdirektör/ gab am 21. Juni offiziell bekannt: „Neuerdings sind wieder Grabschändungen v auf israelitischen Friedhöfen durch Umwerfen und Beschädigung von Grabsteinen vorgekommen. Die städtische Friedhofs^rwaltung macht-darauf aufmerksam, daß die Polizei angewiesen ist, schärfstens gegen alle Personen vorzugehen, die sich solchen Grabfrevels schuldig machen. Die Bevölkerung wird auf gef ordert, bei der Verhütung den Untaten und gegebenenfalls bei der Feststellung der Täte»* behilflich zu sein. Die Bestimmungen zum Schutz der Friedhöfe geben die Möglichkeit zu schwerer ■ Bestrafung der “Täter nach deutschem Gesetz, und auch die, Bestimmungen der Militärregierung sehen für diesen Fall Strafverfolgung vor.“ 1947 5707 | Juli 23. | » 24. 1 » 25. n 26. 27. » 28. » 29. 30. w 31. Aug. 1. «9 2 „ 3. 4. 99 5,- Mittwoch Donnerstag Freitag Sabbat o^sdnuo uh* Sonntag Montag Dienstag Mittwoch, Aw 6. 7. 8. 10. ii. 4. 13. Donnerstag 14. van Danizig, Branco, 76 Jahre. — . Heimänn, Emili Henrietta, 67 Jahre, aus Theresienstadt, — Heimann, Heinz, 10 Jahre. — Heimänn- Zweig, Martha, 54 Jahre. . Heimann, Ruth, 17 Jahre. — Hellman, Schmuei, 33 Jahre, aus K. Z. Buchenwald.— Herbst, Richard, aus ' Heidelberg. — Hertz, Albert, 52 Jahre. -7- Hertz-Alexander, Erna, 45 Jahre. — Herzberg,'• Fawesz, 51 Jahre. — Herzberg-Wajnril, Brandla, 47 Jahre. — Herzstein Jacoby, Bertha, Erna, 63 Jahre. — Herzstein, Ferdinand, 79 Jahre. — Herzstark, David, 1,4 Jahre. — Heymahn, Hanna, 76 Jahre. — Heynemann, Wilhelmine, . geb. Kohn, 72 Jahre, aus München. — Hiegentlich, geb. Truitje, 24 Jahre. —. Hirschbruch, Eva, 61, Jahre, aus Berlin. — Hirschbruch, Siegfried, 41 Jahre, aus Berlin. —■ Hirschbruch, Margarete, 14 Jahre, aus lin. —r Hock, Arnost, 50 Jahre. — Hoffpmnn» geb. Schurmann Laura, 72 Jahre.- — Hofrmann-Heller, Lucie, 62 Jahre, — Hochfeld- Judell, Martha, 47 Jahre. — Ilodiman, Salomon, 46 Jahre, aus Wiesbaden. — Hohenstein, Bertha, 63 Jahre, aus Berlin. — Hohenstein, Leo, 63 Jahre, aus Berlin. — Hohenstein, Siegfried, 67 Jahre, aus Berlin. — Hohenstein, Kaete, aus Berlin. — Holz, geb. Levy, Alice, 62 Jahre, aus Berlin. — Hornberger, Willy, 45 Jahre, aus Berlin.-—Israel, Marga, 32 Jahre, aus Hannover. Israel, Rachel, 9 Jahre, aus Hannover. — Istael, geb. Mendel, Selma, 65 Jahre aus Minsk. — Israel, Wilhelmine, 25 Jahre, aus Köln. — Iwanönko, Bronja, 31 Jahre, aus Kiew. — Jablonka, Pejsach, 29 Jahre aus Kladzk. — Jacob, Betty, 65 Jahre, aus Lager Rivesaltes. -r Jacob, Hermann, 68 Jahre, aus Lager Rivesaltes. — Jakobowitz, geb. Silberschatz, Fajga, 25 Jahre, aus Lodz. Am 11. Juni 1947 verstarb plötzlich und unerwartet mein lieber Mann und Vater Htl Erster im Alter von 50 Jahren. In tiefer Trauer: , Ruth Erster und Sohn Gelsenkirchen, von der Reckestr. 11 Freitag Ghanaischa Osor B'aw o 11, Woes*chanan Naobat 030 Sonntag . Mon-ag Dienstag WIR BITTEN . nicht su vergessen, das Abonnement für das „Jüdische Geotelndeblatt“ rechtzeitig zu ^erneuern» SwaummiaHmr .'ituggBWflBBB Die Verlobung ihrer einzigen Tochter Gertrud*Ilonka mit Herrn Dr. med. Edward Wegener zeigen hiermit an: . Feier Hartman» und Frau Erna - geb. Hüneberg WickrafbsNiers, im Juli 1947 Haupstraße 34 Meine Verlobung mit Fräulein Gertrud»! lonka Hartmann erlaube ich mir hiermit anzuzeigen. Dr. med. Edward Wegener Facharzt für'Chirurgie München Lisenzirägcr Und Hauptschriftleiier: Karl Msrx, Düsielaorf, Golzheimer Straße lJO,..Tetefon 2300 > / Verant«orilteh lür den Anzeigenteil: BenQO Wallach, Düsseldorf, J.imlen'annyrafle 304, Telefon 63152 f Veröffentlicht mit G.e«ehmt:.-nng der Nachrichten* köntrölle. der Miiitär»Kegierune. / (Lirenz Nr. 50) — Druckt Üuchdrückerei Tischler & Schaffer, Dütsci'.iorf»Benratb, A H. S2. Abonnement (per Kreuzband): Deutschland: Vtiahr 3.30 RM., */2 Jahr 6.50 RM., 1 Jahr 12.80 RMsj Ausland.falle Länder) lhJahr 4.40 RM., ’/jJalir 8.60 RM., 1 Jahr 17.00 RM. - Gebühren sind auf unser Postscheckkonto Essen 68080 zu überweisen. t . \ - h