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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-06-11 · 5 (11.6.1947) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
5 (11.6.1947)
Date
1947-06-11
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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9 «■ ' 11. Juni 1947 — Nr. 5 JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR DIE BRITISCHE ZONE JÜDISCHES GEMEINDEBLATT Füfct DIE BRITISCHE ZONE 2. Jahrgang — Seite 3 Arabisches Waffenlager gesprengt (JTA.) Jaffa wurde durch zwei schwere Explosionen erschüttert, Die Polizei glaubt, daß - zwei arabische Waffenlager gesprengt wurden. Jerusalem. (J.T.A.) Wieder würde ein Flüchtlingsschiff von R.A.F.-Einheiten, in Zusämimenarbeit mit der Royal Nayy, entdeckt. Das Schiff „Mordei Hagetaot” (Rebellen des Ghettos) wurde in den Hafen von Haifa geleitet.' A . Jerusalem. (JTA.) In Jerusalem begann vor einem Militärgericht die Verhandlung gegen D o v Z m i d ä k, 21 Jahre alt, der unter der Anklage steht, einer der. drei Wachtposten der im April entführten Fahr er./gewesen zu sein und einen Revolver besessen zu haben. Er wurde auf dem Dizengoff-Platz in Tel- Aviy verwundet und festgenommen. Zmidak erklärte sich für nicht schuldig und sagte, daß er nür. Passant gewesen sei und im Kreuzfeuer zwischen der Polizei und Mitgliedern des Irgun gefangen wurde. Weiter gab . er an, daß der' Revolver von. der Polizei auf. die Tragbahre gelegt worden sei, auf der er iris Krankenhaus gebracht wurde. Das Urteil wird Anfang Juni verkündet werden. Palästinensische Musiker in Prag Prag. ((JTA.) Einige palästinensische Musiker fhaben an dem Musikfest in Prag teilgenommen und Kompositionen palästinensischer Komponisten, wie Josef Kaminsky und Ben Chaim, standen auf dem Programm. Jiri Singer dirigierte die tschechischen Philharmoniker und Frank Pollak, ebenfalls ein hervorragender palästinensischer Künstler, gab einen Klavierabend. Unter, den Musikern anderer Länder sind viele Juden, einschließlich Leonard Bernstein, U.S.A., der kürzlich Sein Palästina-jfoumäe beendete, wo er große Anerkennung /and, als er das palästinensische philharmonische .Orchester^ dirigierte. .; Jerusalem. (JTA.) Alle Flüchtlinge, die zuerst in .Palästina auf der „Latrun” ankamen, insgesamt 1200 Menschen, wurden .unter der laufenden Monatsquote von Cypem nach Palästina zurückgeschickt. Zweiter Am 28. Mai begann im Gerichtsgebäude am Adalbertsteinweg vor einem Gericht der britischen Kontrollkommis sion der mit Spannung erwartete Prozeß we2en der Niederbrennung der Aachener Synagoge in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938. ..Die Strafverfolgung durch, das britische Gericht erfolgt auf Grund, des Kontrollratsgesetzes Nr. 10 vom 20. Dezember 1945, das Verfolgungen aus politischen, religiösen oder rassischen Gründen, also Verletzung der Menschenrechte durch terroristisebeü Mißbrauch staatlicher und politischer Macht gegenüber Andersdenkenden/ als Verbrechen gegen die Menschlichkeit kennzeichnet. . Es ist unseres Wissens das -erstemal, daß vor einem Besatzungsgericht Anklage wägen Verbrechens. gegen die Menschlichkeit für Straftaten erhoben wird, die vor dem Kriege begangen worden sind. Diese Tatsache verleiht dem Aachener Prozeß seine besondere, grundsätzliche Bedeutung. Die Verhandlungen werden von einem Richter des Obergerichts geführt, der als Einzelrichter nach der Verordnung über, die Berichte der Kontrollkommission sogar die Todesstrafe verhängen kann, Richter und Staatsanwalt in schwarzer Robe, tragen die althergebrachte englische Wollperücke. Die Verhandlungen finden unter stärkstem Andrang des Publikums statt. Es ist mit einer zehntägigen Dauer des Prozesses zu rechnen. . r Die Anklagfe wirft den Angeklagten die gemeinsame Planung der Brandstiftung und die Mitwirkung bei der Ausführung des Brsnöv stiftungsplanes vor. Gleich am ersten Verhandlungstage wurden zwei von den zehn Angeklagten, die Feuerwehrleute Dürbaum und Dreuw, außer Verfolgung gesetzt. Von den verbleibenden sieben Angeklagten stehen im Vordergrund der frühere Kreisleiter Schmeer, der frühere Polizeipäsident Zfennjer und der frühere Oberbürgermeister Quirin Jansen. Nach, der Verlesung der Anklageschrift bezeichneten sich sämtliche Angeklagten auf Befragen des Richters als „nicht Schuldigt Die Aachener Synagogenaktion startete von dem in der Nähe gelegenen 'Polizeirevier GÄsborn aus. Nach der Darstellung mehrerer Poliezibeamter, die in den , ersten Verhandlungstagen als Zeugen vernommen v^urden, fanden sich in. der Brandnacht etwa um 1 Uhr nacheinander etwa 15 unbekannte Männer mit Texten, Picken und Beilen als „urigewöhnli- Iher Besuch zu ungewöhnlicher Zeit“ auf dem .Polizeirevier'ein. Aus ihrer Unterhaltung hatder Wachhabende des Reviers bald entnommen, daß „die Synagoge käputtgeschlägen werden solle“.? : , ' .* Ueber die Vorgänge auf der Wache und die spätere Niederbrennung der Synagoge selbst würden die Zeugen von der Staatsanwaltschaft und -der. Verteidigung in-, ein. ausführliches Kreuzverhör genommen. Die Tatsache, daß die Vorgänge schon 8 % Jahre zurückliegen, gestalten die Prözeßführung sehr schwierig. Insbesondere sind die Fragen üm die Angeklagten Schmeer* Zehner und Jansen, wann und wo sie sich in der Nacht-auf gehalten und was sie getan haben, Gegenstand unermüdlicher Zeugenbefragung, vor allem seitens der Verteidiger. Die Aussagen Stimmen nicht überein, soweit es sich um die Anwesenheit des Angeklagten Jansen der Brandnacht auf dem Judenplatz handelt. Der Angeklagte Zenner hat hei einer früheren Vernehmung erklärt, daß er Schmeer und Jansen dort gesehen, den genäuen Zeitpunkt aber nicht im Gedächtnis behalten habe. Bis zum Ende des dritten Verhandlungstages hat die Staatsanwaltschaft ihr' gesamtes Anklagematerial vorgebracht. v des „Zentralkomitees der befreiten Juden in der Britischen Zone.” Am 20. Juli d, J. findet in Bergen-Belsen der zweite Kongreß des „Zentralkomitees der befreiten Juden in der Britischen Zone“ statt. Eine große Anzahl prominenter Juden des Auslandes hat ihre Teilnahme an dem Kongreß, dem sehr große Bedeutung beigemessen wird, zugesagt; insbesondere wird damit eine jüdische Ausstellung Verbunden : sein. Einzelheiten üjber Teilnahme etc. werden schnellstens hekahntgegeben werden. führen^ Mörder in Schutt nehmen, sieht es wahrlich schlimm aus um die wirkliche demokratische Erneuerung Deutschlands. Grundsätzlich ist festzustellen;. Ein Wirklicher Aufbau Deutschlands in wirtschaftlicher und kultureller Beziehung ist erst dann’ ' möglich, wenn /endlich mit allen Ueberbleib^eln des Nazismus bis in die höchsten Spitzen hinein radikal aufgeräumt ist. Wir Juden, die wir als Volk die größten Opfer gebracht haben, haben heute ein Rechetzu fordern, und wir fordehi Recht und Gerechtigkeit. Recht und Gerechtigkeit für alle, die. unter dem Naziterror gelitten haben, gleich, . ob es sich um Taten an Juden oder Nichtjuden handelt. Und wir fordern härteste Bestrafung aller Aktivisten und Kriegsverbrecher. Im J^hre 1933, nach der berühmten Kristallnacht, als auch hier in Braunschweig spontan die Geschäfte und Wohnungen der Juden zerschlagen wurden, als anschließend' die jüdischen Männer nach Buchenwald transportiert wurden, als die ßynagoge in derselben Nacht gesprengt , und später abgerissen wurde und auf dem Plat? ein Bunker gebaut wurde, warfen die, die heute vor dep Gerichten leer ausgehen, 'die Froh-r lockenden. Sorgt dafür, daß sie nicht wieder die Frohlockenden sind, ihr selbst habt Eure Zukunft in der Hand. J ■ ' '.. ““ ' - h r. % 4- - Dr. Helfgott, Ghefrabbiner der Jüdischen Gemeinden in der Britischen Zone von Jerusalem. (JTA.) Ein Gedichtband von dem berühmten hebräischen Dichter, Da*v id S h imonovitz, in russischer lieber Setzung, wur-. de von dem Uebersetzer, Abraham Ahronov,, M. Andrei Gromyko als Zeichen der Dankbarkeit für die Haltung, die er als Führer . der russischen Delegation bei den Palästina-Verhandlungen der UNO. eingenommen hat, übergeben. ' Paris. (JTA.) M a r t i n "B u b e r’ Professor. für Philosophie an der Hebräischen . Universität in Jerusalem, hielt zwei außerordentlich gut besuchte Vorlesungen als. Gast an der-Sorbonne über das Thema: „Nächstenliebe in derjüdischen Mystik“.- Die Wichtigkeit der Hebräischen' Universität für die gesamte Judenheit wurde von' Professor Rennfe Cassein, Präsident der „Alliance Israelite Universelle“ auf einem Empfang, der zü Ehren von Professor Buber stattfand, betont. In seiner Antwort auf die Begrüßungsansprachen drückte Professor Buber den Wunsch aus, daß außer , den geistigen und moralischen Verbindungen zwischen der Hebräischen Universität und Jüdischen Gemeinden in verschiedenen Ländern'jeder .Jude die Universität als seinen geistigen Mittelpunkt betrachten sollte. Bei einem Empfang der „Vereinigung Jüdischer Intellektueller“- sprach Pro- -feSfeor Buber über das Thema: „Israels Geist gegenüber den Wirklichkeiten von heute“. Gedächtnisfeier in Maidanek Warschau. (JTÄ.) Ein Gedächtnishügel, mit Knochen und Asche der Verbrannten aufgeworfen, Wurde auf dem Platz des notorischen Ausrottungslagers Maidanek feierlichst ■ als Denkmal für die Opfer eingeweiht. Die Feierlichkeit wurde von der gesamten Lubliner Bevölkerung besucht und der Präfekt von. Lubfin, M. Jan Jarosz, hielt eine - feierliche Ansprache. Der Gedächtnishügel, mit Erde bedeckt, liegt; im Zentrum des früheren Lagers, das jetzt in ein „Schreckensmuseum” umgewandelt wurde. Es erinnert an die Tragödie der 400000 Juden, die in den Gaskammern von Maidanek . ums Leben kamen. . * * * Massengräber von über 7000 von den Nazis . gemordeten Juden und Polen wurden kürzlich. in einem Wald in der Nähe von Stargard, Porpmern, entdeckt. Andere Gräber, die in der Nähe von Korolewo, ebenfalls Pommern, gefunden wurdep, . sollen angeblich Ueberreste von mehr ais 10000 Menschen enthalten, - hauptsächlich fon Frauen und Kindern. Das Lubliner Bezirksgericht hat Daniel .Dziatko, der als Leiter der Gestapo des, Wlodawa-Beäirks die Erschießungen und Marter von Tausenden von jüdischen Opfern angeordnet hätte,1 zum Tode durch den Strang verurteilt. Zwei „Volksdeutsche”, Gustav ’ Metzner und Mikolaj Bioedel wurden /■ für ähnliche Verbrechen gegen Juden im Lodzer Ghetto, in Lodz ebenfalls zum /Tode verurteilt. Nachstehend veröffentlichen wir die Ansprache von Horst Hein e mann,'der als . Vertreter des ’Jewish Committee und der ' Jüdischen Gemeinde Braunschweig auf der, anläßlich des Freispruches des berüchtigten SA-Schlägers T^annibal, - einberufenen - Protestversammlung sprach} Die Redaktion. Meine Damen und Herren! Gesinnungsfreunde! Hanniibal ante Portas, das heißt, Hannibal Vor. den Toren. Mit diesem Ruf. wurde 'im Altertum eine schlafende Stadt geweckt, und zur Verteidigung auf gerufen. Heute, rufe ich Ihnen zu, Hannibal ante Portas und möchte damit zum Ausdruck bringen, achtet auf die 'Feinde, die ■ sich noch, immer - unter Euch befinden und jetzt reger sind denn je- - Der Grund, aus dem Sie zu dicker Versammlung auf gerufen wurden, ist Ihnen klargelegt worden. Ich, als Vertreter des hiesigen jüdischen Komitees und der hiesigen jüdischen Gemeinde möchte-Ihnen irn Namenmeiner, 6 Millionen ermordeten Bruder und Schwestern hierzu einiges''sagen. Es gab in Deutschland eine Zeit, die Zeit vor 1933, in der politische Morde und Verbrechen an der Tagesordnung waren. Diese Verbrecher, die zu mehr oder weniger harten Strafen verurteilt wurden, meistens zu weniger harten Strafen, Warteten auf . eine Amnestie. Diese Amnestie kam und diese Menschen wurden sozusagen als Helden der Nation gefeiert. Diese Zeit ist noch garnichi solange her. Inzwischen wurden Verbrechen am laufenden Band, verübt. 11 Millionen Menschen aller Rassen und Glaubensbekenntnisse . wurden in deut? sehen Konzentrationslagern hingemördet. Unter.dieseh.il Millionen befanden sich.6 Millionen Juden. Jetzt," nachdem diese Zeit vorbei ist,'kommt es ab und zu vor, daß irgendwo Menschen vor ein Gericht gestellt werden* die nicht nur in gewisser Beziehung an. diesem Verbrechen: ^beteiligt sind, sondern die unmittelbar an Verbrechen und Mordtaten beteiligt sind. Deutsche Richter, die das größte Interesse haben müßten, heute wieder wirkliches Recht sprechen zu können, sprechen wohl Recht, aber nationalsozialistisches Recht. Und die wieder- , um zu mehr oder Weniger harten Strafen Verurteilten. hoffen ernfeut auf eine Amnestie. Oder wie in unserem .Falle werden, sie sogar freigesprochen. Die Zeit der 1090 Jahre des Hitlerregimes hat ein Erbe hinterlassen, das. in der Lage ist, uns und die Welt , erneut in einen Abgründ zu stürzen. , Menschen, die diesen Namen nicht verdienen, stehen vor Gericht, um sich zu verantworten. Sie finden Freunde, und Gönner, Anwälte und Helfer. - Wer hat uns verteidigt, wer hat uns geholfen? - Welcher Anwalt hat gewagt, für Uns so einzutreten, wie er es heute für offenbare Mörder tut? Welcher Richtet hat es gewagt, uns freizusprechen',' wenn auch alles menschliche 1 und göttliches Recht auf. unserer Seite' stand?/Und diejenigen aus dem-Volke, die uns halfen, standen bakL selbst vor' den Richtern und wurden verurteilt, nur, weil sie menschlich - dachten und auch handelten. Untermenschen, die auch heute Wieder auf ihre Zeit warten, die an Grabschändungen und ähnlichem teilnehmen, sind meist unauffindbar. Und die Leute, denen man wirklich nachsagen kann,' dies und das habt Ihr getan, gehen zufrieden lächelnd in ihre meist noch schöne Wohnung zurück. Hier, in Braunschweig, lebten früher. 1100 Juden, von diesen sind 11,.also 1 Prozent, zu-, rückgekommen. 1 Prozent dieser Menschen haben die Zeit überlebt, Taten überlebt, an denen sich Herr Hannibal beteiligt hat. Und dieser Mann, der 1000 »-.Mal schuldig " ist an einem Verbrechen gegen Bräunschweiger Bürger, wird von, einem Braunschweiger Gericht freigesprochen. Wir wollen keine Rache, wir wollen Recht, wir wollen Richter, die rechtsprechen können und wollen. ES' ist höchste Zeit, daß sich'das deutsche Volk besinnt und endlich allein Schluß macht mit den Methoden, die es . in diesen Abgrund geführt haben, in einen Abgrund, der bereits vorher II Millionen Menschen, in. noch weit schlimmerer Art bereitet "wurde. Die ganze Welt sieht heute auf Deutschland und erwartet zumindest von der deutschen Intelligenz, daß sie die Fehler der vergangenen Zeit einsieht und- 1 wiedergütmadit. , Wie kann das Ausland Vertrauen zu einem Deutschland haben, welches noch immer unrecht tut und Unrecht sanktioniert, yferni man etwas haben will, muß man etwas geben. Wenn man Lebensmittel vom Ausland habön will, muß map zumindest seinen guten Willen geben und an diesem guten Vfilien hapert es. Wenn mari heute Mörder freispricht, kann man nicht erwarten,: daß das Ausländ an Recht und Rechtsprechung in Deutschlandglauben kann. Einer der großen Führer der großen Zeit sagte einmal: „Wenn das deutsche Volkan dieser .Prü- ■ fung, gemeint war der Krieg, zerbricht,, ist es keinen Schuß Pulver wert.“ Wir sagen". „Wehn das deutsch^ Volk an dieser Prüfung zerbricht, wieder den Weg zur Moral, Ethik und. Kultur nicht zurückfindet, ist es wirklich keinen Schuß Pulyer wert.“ Und wenn die Leute, die befugt sind, das deutsche Volk hierbei zu Wie wir an anderer Stelle dieses Blattes bereits mitteilten, ist Dr. Helfgott Chefrabbiner der Britischen Zone geworden. * Es steht hoch nicht fest, ob er Seinen Sitz in Hamburg oder Bremen nehmen wird, Jedenfalls steht er allen unseren jüdischen Menschen zur Verfügung. , New York. (JTA.) Mr. Samuel A, Te 1 sey,. ein bekannter Rechtsanwalt aus/New York, wurde als Nachfolger des im Mar? .verstorbenen Mr. Abraham Herman zum Präsidenten der „Hebrew Immigrant Aid Society“ gewählt.; Mr. Telsey ist seit vierzehn Jahren Mitarbeiter* der'HIAS und. bekleidete in den letzten dreizehn Jahren in dem Exekutive Committee das Amt des Vize-Präsidenten und Vorsitzenden. Davos. (UP.) Erich Weinert in der /Schweiz. Der deutsche Schriftsteller Erich Weinert, ehemaliger Leiter des Komitees;,Freies Deutschland“ in Moskau, traf' schweb lungenleidend hier ein. Wie die „Centrale sanitaire suisse“ bekanntgab, kam Weinert ohne irgendwelche Geldmittel nach der Schweiz. Schweizer wohltätige/Organisationen versuchen, seihen Kuraufenthalt in Davos zu finanzieren. Budapest. (JTA.) Nach über einem Jahr erfolglosen Bemühens, hat die zionistische Organisation endlich die Genehmigung zur Herausgabe einer wöchentlich erscheinenden Zeitung erhalten. Sie wird. „Der Jüdische Weg” gebannt werden. Die* Veröffentlichungserlaubnis soll erst durch die: Intervention eines sozialdemokratischen Abgeordneten erreicht, worden sein. Bukarest. (JTA.) Das rumänische Finanzministerium gab bekannt, daß es jüdischen Schulen, Krankenhäusern und Institutionen 25 Milliarden Lei während des kommenden Jahres zur Verfügung stellen wird. Brüssel. (JTA.) In Brüssel wurde ein Belgisch- Palästinehsisches Freundschaftskomitee gebildet, als Folge, einer Versammlung, die unter dem Vorsitz von M.. Louis de Brouckere stattfand und auf der Professor S. Brodetsky und' Mr. R. A. H. Grössmann, M. P., sprachen. Viele prominente -Belgier, unter ihnen Graf Hqnri de Wiart, nahmen an dieser Gründungsversammlung teil. M. Robert Weinberg-Verea, der/ deri Keren Hayesod vertrat, sprach ebenfalls. . f sämtliche Zahlungen an uns entweder auf eines ' unserer Konten: Dresdner Bank, Düsseldorf,Breite Str.,Konto Nr. 18039, Bankhaus Bernhard B|anke» Düsseldorf, BismarckstraSe, Konto Nr. 1818, Post« Scheckkonto Essen 6S080 oder direkt ah\ Untere GefchäflsfteüeDüffeldorf«Benrath, Friedhofstraße 25 zu senden. Düsseldorfer SCHUHHAUS Graf*Adolf»Str. 68/65 Ruf 2 88 25 und 148 60, Das fachgesdiefi für gu'e Schuhe Düsseldorf, Schadowsfraße 79-85 / Fernsprecher 2 20 9^ DÜSSELDORF, Oststraße 141 Fernruf 11898 227

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