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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-05-28 · 4 (28.5.1947) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
4 (28.5.1947)
Date
1947-05-28
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nr. 4 — 2. Jahrgang JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR DIE BRITISCHE ZONE 28. Mai 1947 Norbert WollheSm in Hamburg Der volle Theätersaäl der Hamburger Kammerspiele, in dem Norbert Wollheim' über seine -Amerikareise berichtete, war ein Beweis für das große Interesse,' das der Person des Redners wie seinen Erlebnissen und Erfahrungen in Amerika seitens d6r. Hamburger Gemeindemitglieder entgegengebrächt wurde. Nachdem der Vorsitzende, Harry GoIdstein, mit einigen kurzen Worten den Vortrag eingeleitet hatte, gelang' es Norbert Wollheim sehr schnell, den Kontakt mit den Zuhörern zu finden. Ob es sich um die Gedanken des Reisenden handelte, der zum ersten Mal amerikanischen Boden betritt, ob die Rede war, von den Lebensformen der amerikanischen' Menschen oder ob es um die Lösung der uns alle beschäftigenden Probleme ging, die Aufmerksamkeit der Zuhörer war gleichmäßig intensiv. Auch wenn die uns unmittelbar bewegenden Fragen, wie die der Auswanderung, aus Zeitmangel möglicherweise ein wenig zu kurz kamen —- Wir erhielten dafür einen umso besseren Einblick in die Gedankenwelt der Menschen drüben — ist es Norbert Wollheim. geklungen, ein .klares und nüchternes. Bild der ..Tatsachen zu geben,- Nicht'nur das. Er hat es. verstanden, das uns alle Bindende hervorzuheben, seien wir nun Zionisten, potentielle Auswanderer oder solche, die hier zu bleiben gedenken.. Die Brücke zu sein zwischen Ost und West/ das ist eine Mahnung, eine Aufgabe, deren wir uns. bewußt zu werden haben, eine Aufgabe, der. sich kein verantwortungsbewußter Jude entziehen kann. Der Vortrag endete mit wohlverdientem Applaus. Wir hoffen, daß Norbert Wollheim Gelegenheit finden wird, recht bald wieder zu uns zu. sprechen. München: 7 a Am 20. Mai wurde hier das erste Gotteshaus in Bayern eingeweiht. Es handelt sich um die große Synagoge,die von -den Nationalsozialisten deswegen nicht vollständig zerstört werden konnte, \veil s6nst die in der Nähe liegenden Häuser in > Gefahr geraten wären. Durch die Initiative des Staatskommissars Pr. Auerbach wurde diese Synagoge in einen würdigen Zustand gebracht und nun 'feierlichst eingeweiht. Der Öberstkommandierende der amerikanischen .Streitkräfte in Europa, General Lucius Clay, der. kommandierende General der amerikanischen -Streitkräfte in Bayern, - General Müller und viele andere hohe Vertreter der Militärregierung waren anwesend. Unter Führung. des . Ministerpräsidenten Dr. Ehard war das ganze Bayerische Kabinett erschienen, auch waren alle politischen Parteien «nd Gewerkschaften vertreten. , Dr. Spanier, der Vorsitzende, der Jüdischen Gemeinde, München, hielt die erste Ansprache. Rabbiner Rosenberg vom „Council of American Synagogues“ sprach nach ihm. Dann ergriff- General' Clay das Wort und nach ihm •Dr* Starnagl, Oberbürgermeister der Stadt München. ' Dr, Philipp Auerbach hielt die Weiherede und übergab Rabbiner Ohrenstein die Schlüssel des Gotteshauses.. Der feierliche. Akt endete mit einer Enthüllung einer Gedenktafel für unsere sechs Millionen Toten. . , Minden: Am 7. Mai fand im Bürgerverein eine Versammlung nebst Neuwahl statt, an der 45 Mitglieder sich beteiligten. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte die Versammlung durch Erheben von ihren Plätzen des verstorbenen Mitgliedes Lippmann. Der Vorsitzende Emil S a m u e. 1 erstattete den Jahresbericht und sprach über die, Schwierigkeiten, Welche bei der Instandsetzung des Gemeindehauses besteh'en. Im letzten Jahr schlossen die Mitglieder Kurt Scheuerpberg und Margot Jacob die Ehe. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde Emil Samuel einstimmig, wieder zum Vorsitzenden und , als Stellvertreter .Kurt Scheuernberg gewählt. Köln: Unter dem Protektorat des Vorstandes der Gemeinde wurde am Sonntag, dem 11. d. M. ein Kulturdezernat ins Leben gerufen. Zum Vorsitzenden wurde Leo Sachs und als Beisitzer Rachel Drucker und Josef Kapk* t u 1 n i k gewählt. Ins enger Zusammenarbeit mit dem Külturdezernat des Landesverbandes in Düsseldorf, sowie mit der Jewish. Agency in Belsen soll der zionistische Gedanke gefördert , und einen Teil ■ der Gemeiridemitglieder zur Auswanderung nach' Erez verhelfen werden. ' . ' ' Die schöne Gepflogenheit des Oneg-Sabbath soll wieder eingeführt werden, wie man überhaupt versuchen will, dem jüdischen Leben in Köln einen neuen Impuls zu geben.. : Als Grundstock zur Einrichtung einer Bibliothek hat die Jewish Relief Unit ''in liebenswürdiger Weise eine Anzahl Bücher zur Verfügung gestellt. Der neue Vorstand des Kulturdezernates ist von wirklich idealistischen jüdischen Gedanken erfüllt. Möge der Erfolg seiner Arbeit nicht ausbleiben. * * * Die Vertreter der Synagogengemeinde Köln sind beauftragt worden, in der nächsten Sitzung des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Nordrhein, die in Düsseldorf am 29. 5. 1947 -stättfindet, folgenden Antrag einzubringen und mündlich zu begründen: Sowohl im Landesverband als auch innerhalb der jüdischen Gemeinden sollen-'in Zukunft in leitenden Stellungen nicht gleichzeitig Ehegatten, Geschwister oder sonstige nahe Verwandte, auch nicht ehrenamtlich, beschäftigt werden. ’ Mogo. Gedenksteinenthüllung in Kettwig Bei strahlender Maiensorine fand am 11;„ Mai 1947 auf dem jüdischen Friedhof in Kettwig die Enthüllung des Gedenksteines zum Andenken an die, während der Nazizeit umgekommenen jüdischen Mitbürger der Stadt Kettwig, statt. Die Stadt Kettwig, die den Gedenkstein stiftete, war durch Bürgermeister Müller, Stadt-r direktor Dr. Soester und einige „■ Stadtverordnete vertreten. Landrat Schönbörn war für den Landkreis Mettmann gekommen. Ferner war die Geistlichkeit beider Konfessionen anwesend. Die Beteiligung der Mitglieder der Gemeinde Essen,* zu der <}ie Kettwiger gehören, war sehr, groß, ebenso war die Vereinigung der politisch ünd rassisch Verfolgten mit einer stattlichen Anzahl ihrer Mitglieder erschienen. Siegfried Levy, der erste Vorsitzende der Gemeinde Essen, begrüßte die Ehrengäste .. und ließ in seiner Ansprache das Bild der Deportation der Juden an-unserem geistigen Auge vorüberziehen. Nachdem er der Stadt ^Kettwig den Dank , der -Gemeinde ausgesprochen hatte, schloß er seine Artsprache mit dem Hinweis, daß es an der Zeit yräre, daß Friedhofsschändungen, wie Sie erst, kürzlich in Hannover und Lübeck erfplgt . sind, aufhören müßten. Der Gedenkstein müßte -ein Mahnmal sein für kommende Generationen, so daß es nie mehr wieder Vorkommen könne, Menschen wegen ihrer Rasse öder ihres Glaubens zu verfolgen oder zu beseitigen. Daraufhin enthüllte er den Gedenkstein. Bürgermeister Müller, der im Namen der Stadt, Kettwig sprach, versicherte, daß er alles tun werde, was in seiner Machte §tünde,. . um den Opfern des Nazismus und den. Juden zu helfen und wies darauf hin, daß es Pflicht der deutschen Behörden sei, das Unrecht, das an den Juden verübt wurde, wieder gutzurnachen. Julius Dreifuß, als Vertreter des Landesverbandes der Jüdischen Gerneinderi der Nord- Rheinprovinz knüpfte an die Worte des "Vorredners an, daß er das unterstreiche. .Er erinnerte daran, daß alle änderen Nationen, die Angehörige in den Konzentrationslägern hatten, diese ’ nach der Befreiung sofort herausgeholt hätten, nur die Deutschen hatten versagt, und es war nur unter sehr großen Schwierigkeiten möglich, einen Wagen zu erhalten, um die jüdischen Bürger in die einzeihen Städte zurückzuführen., Herr Mittnach Von der Vereinigung politisch .undrassisch Verfolgter betonte ausdrücklich, daß in den Konzentrationslägern zwischen ihnen und den jüdischen- Häftlingen eine -innige und - treue Kameradschaft bestanden habe und diese weiter zu pflegen, sei das Bestreben der . Vereinigung. Mit einem Appell, mit den Juden zusamrrten für die Rechte der pölitschen Opfer des Nazi-Regimes zu kämp# fen, schloß jer seine Ansprache. - / Zum Schluß ergriff Josef Anschel, ein gebürtiger Kettwiger, * Representartt. der Essener Gemeinde, das Wort. Er führte aus, daß er. von den' von Kettwig deportierten Juden als einziger die Nazizeit überlebt habe. Er dankte Emil Gähn, Kettwig, für, seine Mühe,: die er sich gemacht habe,, um . diese Weihestun.de erfolgreich zu gestalten. Mit . dem Kaddischgeb et endete diese schöne Feierstunde. N. Berg. Landau. Dank der mühevollen Mitarbeit der Herren Armeerabbiner Leutnant Kalipha und Oberleutnant Biblin, konnten wir am 4. 4. 1947 Gottesdienst mit -Seder, . am 5. 4. morgens Gottesdienst und abends Gottesdienst, ’ mit Seder abhalten. Am ersteh Abend war der Gottesdienst und die Sederfeier sehr gut besucht; es nahmen zirka 80 Personen aus der ganzen Pfalz teil, welche teilweise hier in Landau übernachteten, oder nachher Feiet mit Autos wieder in Miren Heimatort zurückfuhren. Nach der Predigt des Rabbiners Leutnant Kalipha, sprach Oberleutnant Biblin in ergreifenden Worten zu ,' den Gemeindemitgliedern. Nach der Ansprache des Oberleutnant Biblin hat unser Vorsitzender Alexander kurz ge- , sprechen. Er begrüßte die Gemeindemitglier der, insbesondere aber Rabbiner Kalipha und Oberleutnant Biblin und die Angehörigen der französischen Armee, die ebenfalls erschienen waren. Alexander sprach allen um Dank für, die Teilnahme an diesem, -nach 10jähriger Pause,; zum 1. Mal stattfindenden Gottesdienst aus und, hat u. a. ermahnt-, daß die Anwesenden in ihrem Gebet der Opfer gedenken mögen, die ja jede Familie hat bringen müssen, ebenso de/Opfer zu gedenken, gleich welcher Religion und Nation sie angehört haben. Alexander schloß seine kurze Ansprache nochmals mit Dankesworten an die Teilnehmer. D(ank der Bemühungen des Armeerabbiners Leutnant Kalipha und. des Oberleutnant Biblin konnten die Teilnehmeran den Sederabenden, die Armeeangehörigen mittags am 5. 4. und.die noch Anwesenden am 6. 4r 1947 sehr gut verpflegt werden. ‘»■■V.. Diamantene Hochzeit ., Das Mitglied der Synagogengemeinde Düsseldorf, Alfred Lewkowitz, .bittet un» um Aufnahme nachstehender Zeilen: , Die Großeltern meiner Frau, -; Herr und Frau Karl Gerking feiern am 10. Juni 1947 ihre Diamantene Hochzeit. ■ Ich halte es für, meine Ehrenpflicht, diesen beiden Menschen Ipei dieser Gelegenheit in aller Oeffentlichkeit aufs herzlichste zu danken für ihre Hilfe ünd Unterstützung, die sie mir in der schweren Zeit, die ich-durchlebt habe, angedeihen ließen, . , . i Karl Gerking hat es nicht einen Moment versäumt, auch in der nationalsozialistischen Zeit, trotz aller Anfeindungen, denen er ausgesetzt war, weil er mit mir, dem jüdischen Enkel, versippt war, für die Juden einzutreten. Nur durch sein hohes Alter entkam er der ihm immer wieder ängedrohten Verhaftung. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihneh 'davon . Kenntnis geben, daß „Opa“ Gerking zu den eifrigsten Lesern des1* „Jüdischen Gemeindeblattes“ gehört und von. einer zur anderen Ausgabe1 auf• dessen Erscheinen wartet. , .. * * * ''"J~ ■ . Die Redaktion, des Gemeindeblattes freut sich, »obige Zuschrift veröffentlichen zu dürfen und wünscht ihrerseits dem Jubelpaar alles Gute Und Gesundheit und gibt der Hoffnung' Ausdruck, daß sie noch viele, glückliche Jahre im Kreise ihrer Kinder und Kindeskinder verleben können. Nachdem ich aus -dem KZ.-Lager entlassen bin und mir nun Gelegenheit geboten wird, .auch wieder zu schreiben, suche ich durch diese Zeitung alle meine- Geschwister und Verwandten. , Wer kann Auskunft geben über den Verbleib: meines Bruders Samson . Mayer, geb. zu Poppelsdorf bei Bonn, zuletzt wohnhaft gewesen in Frankfurt-Main, Mainstr. 9. Er soll im Jahre 1940 nach Amerika ausgewandert sein, J meines Bruders Max Mayer, vor 1939 wohnhaft in Egelsbach bei Darmstadt, letzte Wohnung Frankfurt-Main, Obermainanlage 19, meines Bruders Raphael Mayer, Frankfurt-Main, Eschersheimerlandstr. (Loge), meiner Sehwägerin Fanny Mayer meiner Nichte Mally Mayer meines Neffen Hermann Mayer sollen lt. Auskunft 1939—1940 nach Argentinien äüsgewandert sein, meiner Sehwester Rosa Münz - geb.’Mayer, vor 1939 wohnhaft in Altengronau Kreis Schlüchtern, letzte Wohnung Frankfurt- Main, Oberfnainanlage 19, meiner Schwester Wwe. Lina Goldschmidt, geb. Mayer, Frankfurt-Main, Mainstraße, meiner Nichte Else Goldschmidt, . Artistin aus Frankfurt-Main, Tochter der Wwe. Lina Goldschmdit, soll lt. Auskunft nach Alexandria-Palästina, öden U.S.A. ausgewandert sein, ' . ” „ ■ ' - meiner Schwester Ernestine Tannenberg, geb. Mayer, letzte Wohnung Füldä, Stock;- haus io, . meines Schwagers Jonas Tannenberg, Fulda, Stockhäus .10, - ’ meiner Nichte Ella Löwenstein,' geb. Tannenberg, aus Fulda, Stockhaus 10, meiner Nichte Clärchen Tannenberg, geb. Zu Fulda, soll im Jahre 1939—1940 ausgewandert und in Bolivien verheiratet sein. Nachrichten erbittet: Frau Henriette Lenske (22a) Duisburg , a. Rh., Schreiberstraße 2 Minsk Wer. weiß etwas über meine .Eltern'. Michaelis und Martha Wolff geb. Strauß, zuletzt wohnhaft Hamburg 20, Lenhartzstr. 3, .b. Hofmann, die im November 1941 nach Minsk deportiert wurden? Auch für jegliche Nachricht von Ueberlebenden. aus Minsk, die meine Eltern nric'ht kannten, wäre ich sehr dankbar: Gisela Lindford, geh. Wolff, Homberg, N.-Rh., Margarethensträße 57. Wer kann Auskunft geben über meine Geschwister: Beny Weinhausen, dessen Frau, A<k*le geb. Kaufmann und Kinder, Leo und Gustel Fuchs, geb. Iggeinhausen, . zuletzt wohnhaft in Brüssel, von dort 1943 nach. Polen deportiert. { v David Weinhäusen und Frau, Cilli geb. Kahn. deren Kinder Leo und Fr^u Lotte, geb. Heidelberg und deren 2jähr.- Töchterchen Reha. Heinz Weinhausen und Rut \yeinhausen 14. Juni 1942 nach Polen (Lublin) deportiert. Auskunft erbittet: Frau Rosa Renden, geb. Weinhausen Aachen, Pont Straße 152. . Wer kann mir Auskunft. geben über meine Angehörigen: ® Anna Hoffmann, geb. Koopmann, früher Goch (Niederrhein), zuletzt Paris (Frankreich). Ende 1942 nach Auschwitz deportiert. Ellen' van Leeuwön, geb. Hoffmann, früher Goch (Niederrhein), zuletzt Gennep (Holland). Letzte Nachricht aus dem KZ. Theresienstadt September 1944. - Herta Briinell, geb. Koopmann, Herbert Brün eil (Iß Jahre) : Hannelore Brüneil (ll Jahre) früher wohnhaft in Goch, zuletzt Düsseldorf, Himmelgeister Straße 5, im Jahre 1941 nach Litzmännstadt deportiert. 'm , Josef Appel früher Düsseldorf, Grupellpstraße 31* zuletzt Brüssel, ' ' Karl Wallach früher Solingen-Ohligs,1 zuletzt Brüssel, von dort deportiert, unbekannt. Nachricht , an , Kurt Hoffmann, Düsseldorf- Benrath, Cäcilienstraße; 9, erbeten. Unkosten werden vergütet. - Bei . der Jüdischen Gemeinde Frankfurt a. M. ist die Stelle eines Kantors und Baikore zu besetzen. Stimmbegabte Herren, welche den konservativen Gottesdienst nach deutschem Ritus leiten können und möglichst auch die Lehrbefähigung zur Erteilung des Religionsunterrichts •besitzen, wolleii ausführliche Bewerbung bei dem Vorstand der- Jüdischen Gemeinde z. Hd. des Herrn Max Meyer, Frankfurt a. M.. Hebelsträße 23, einreichen. Fachirtann 46 Jahre, IJNV.' sucht Wirtschaft zu pachten. Auch Stellung in anderen Bertufen wird angenommen. " Angebote unter H.B.D. 216 an die;l . Jüdische .Gemeinde Dortmund erbeten. Für das israelitische Krankenhaus in Hamburg wird ein 2. Assistenzarzt/approbierter Arzt - per 1. 7. 1947 gesucht 50 Betten, vorwiegend innere und chirurgische Kränke, ' Sofort-Bewerbungen an Israelitisches Kran-;, kenhaus. in Hamburg, Hamburg 6, Schäfer- * kampsallee 29.' Nadhruf Unser Freund und Kamerad Heinz Salomon in Kiel, Leiter der jüdischen, Wohlfahrtspflege für SchleswigsHoIstein, ist in. tiefen Schmerz.) versetzt worden. Nach kurzem schweren Krankenlager ist in der Nacht vom 18. zum 19. Mai 1947 seine so treue und tapfere Lebensgefährtin von ihm gegangen. Wer, wie wir, in den vergangenen zwei Jahren unserer gemeinsamen Arbeit wiederholt Gele* genheifc gehtebt hat, bei offiziellem und pri* vatem .Anlaß mit dieser aufrechten, mutigen und so herzlichen Frau zusammen zu treffen, weiß um die Schwere dieses Verlustes. In dieser Stunde des persönlichen Leids fühjen wir uns mit Heinz Salomon eng und freund* schaftlich verbunden. \ Möge die Arbeit, in der er so viel Gutes für unsere Menschen hat leisten können und die Anteilnahme, die wir an seinem Schicksal nehmen,’ihm helfen, diese Tage der Prüfung zu überwinden und mag er in neuer Kratt seine Tätigkeit wieder aufnehmen. in der wir ihn nicht missen wollen. . - , . . Central Jewish Gommittee for tfee Britsh Zone und Rat der Jüdischen Gemeinden, Hierdurph sprechen wir Herrn Dr. Spanier, in Bergen-Belsen für seine aufopfernde Tätigkeit zur Genesung unseres Böhnchens unseren verbindlichsten Dank aus. Wir wünschen*. Herrn D r. Spanier für seine weitere ärztliche Laufbahn größten Erfolg. , Raja und Leo Wersbolowsky, Bergen-Belsen. Das Ehepaar Karl Licht enstein, Köln- Niehl, Amsterdamer Sträße 193, beging am 15. 5. 1947 das Fest der Silberhochzeit. Wir wünschen dem Jubelpaar noch viele, in jeder Hinsicht glückliche. Lebensjahre und gratulieren herzlichst. -Synagogengemeinde Köln, Unserem Gemeindemitglied Otto, Windmüller und Gattin zu Seiner Vermählung die. herzlichsten Glückwünsche. Jüdische Gemeinde, Minden. 1947 57071 Mai 28. Mittwoch Siwan 8. n 29. Donnerstag ” 9'l 30. Freitag Gottesd, 17.80 Uly; „ 10:1 31. Sabbat Gottesd.9.30 Uhr Nosau ” lh 1 Juni * 1. Sonntag 12. j : 2. Montag * ”V i3,8 > 3‘ Dienstag Rauschchaudesch ” i4,8 4. Mittwoch ” 15-|; 5. Donnerstag ” 16 l „ 6. Freitag pottesd. l 7.80 Uhr . » 17- I ,, . 7. e.LL.i B’haalaüsechoh oaDDat nottrsd. 9.30 Uhr „ 18. I „ , 8 Sonntag , "19 S »» Mömag 1 20. „ 10. WMMNm Dienstag . ... 21. | »■■iJfry.i vbV.# Lizenztfäger tirid Hauptschriftleiter: Karl Marx, Düsseldorf, Golzheimer Straße 110 Telefqn 2300^ / Verantwortlich für den Anzeigenteil: Benno Wallach, Düsseldorf, Lindemannstraße 104, Telefon 63132 / Veröffentlicht mit Genehmigung der Nachrichten» kontroile der Militär»Regierung. / (Lizenz Nr. 50) — Druck: Buchdruckerei Tischler S. Schaffer, Düsseldorf-Benrath, A H. 32. Abonnement (pec Kreuzband): Deutschland: l^Tahr 3.30 RM,;i/2 Jahr 6,50 RMu, 1 Jahr 12.80RM.; Ausland; (alle Lander) 1 /4Jähr 4.40 RM., 8.60 RM., 1 fahrl7.00 RM«— Gebühren sind auf unser Postscheckkonto Essen 68080 zu überweisen.

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