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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-05-14 · 3 (14.5.1947) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
3 (14.5.1947)
Date
1947-05-14
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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ISTr. 3 — Z. Jahrgang jüdisches gemeindeblati für diebritische zone 14. Mai 1941 *är Sitzung des jüdischen Landesverbandes Nordrhein-Westlalen am 19. April in Düsseldorf* Die Mitglieder des. erweiterten Vorstandes des Landsverbändes Nordrhein versammelten sich unter dem Vorsitz von Siegfried Seelig zü einer Landesvorstandssitzung, dessen einziger Punkt der Tagesordnung . ein Referat Norbert Wollheims war. In der bei ihm bekannten fesselnden Art sprach Norbert Wol 1 heim über seine Erfahrungen in England und Amerika und über die Erfahrungen, die er als’ Vorsitzender; d,es Rates der. Jüdischen Gemeinden der britischen Zone in Deutschland selbst nach der Befreiung-gemacht hat.- Besonders ausführlich ■ beschäftigte er. sich mit der Frage , des Wiederauflebens des Antisemitismus in Deutschland. Er wies durch Beispiele nach, daß von dem. deutschen Volk keinerlei Beweise dafür erbracht wurden, daß es. aus der Vergangenheit efltväs gelernt habe. Und er zeigte auf, welche Konsequenzen daraus zu ziehen seien. Norbert Wollheim sprach dann über den Aufbau des Zentral-Komitees der befreiten Juden in der britischen Zone-und des Rates deb jüdischen Gemeinden. v Die- Aufforderung des Vorsitzenden Siegfried Seelig, sich an der Diskussion zu beteiligen und die .Gelegenheit der Anwesenheit Norbert Wollheims dazu, zu benutzen, Klärung in allen Fragen herbeizuführen, wurde von fast allen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein Folge geleistet; Diese. Tagung war eine sehr erfolgreiche, sie bewies,, wie notwendig es ist, daß unsere führenden Männer zu uns kommen,' um - uns über ihre Erfahrungen zu berichten. dische Gemeinde Köln zürückzuzahlen. handlungen darüber sind eingeleitet. Ver- Jüdische Jugendarbeit in Essen Am Sonntag, dem 23. Februar trafen sich, zum ersteh Mal nach unserer Befreiung wieder junge jüdische Menschen, um sieh in gegenseitiger Aussprache -kennenzulerneh und sich persönlich näherzukommen; 15 Menschen im Älter von 16—23 Jahren waren anwesend, der kleine Rest der - einst so stolzen Essener jüdischen Jugend. Die Tagung fand im jüdischen Gemeindebüro statt. Es wurde, übet j Zweck und Aufgabe diskutiert,' die eine jüdij ■sehe Jugendarbeit heute zu leisten hat. Das Thema „Unsere Stellung zur Umwelt. — die; Stellung unserer Umwelt, zu uns“, wurde heftig debattiert. Trotzdem kam . man überein, auch nichtjüdische . Jugendliche, vderen einer: .■ EftöS'fiteil Jude ist, zu. erfassen und darauf ' hinzuarbeiten, sich gegenseitig ' verstehen zu;lf#Uen. Der Diskussionsring sieht, seine Aufgabe darin, sich mit den Grundlagen jüdischer Geschichte zu befassen und allen seinen Mitgliedern dadurch das Fundament zu geben, antisemitischen r, Strömungen. entgegenzutreten, und: ein gesundes jüdisches Selbstbewußtsein zu fördern. Er - veflartgt von seinen Mitgliedern, aber .auch so viel Toleranz, aufch Meinungen Außenstehender zu hören und evtl, gelten zu lassem Weiter sieht der Diskussionsring seine Aufgabe darin seine Mitglieder mit/; moderner Literatur und Musik sowie zeitgenössischem Theater auf Gründ von gemeinsamen Besuchen und Besprechungen vertraut za machen. Bunte Nachmittage,'.Fahrten und Sport sollen das-Programm vervollkommnen. Ich glaube, unsere Einstellung wird sicher ein. gewisses Echo' in Leserkreisen hervorrufen und man wird nicht selten, nicht unserer Meinung sein. Wir würden uns freüen,’ solche Meinungen Zu hören, wir sind überhaupt für jede Anregung und. Hilfe dankbar. Vielleicht hat der eine oder andere Leser dieser Zeilen gute jüdische oder sonstige Literatur, die -er Uns schenken oder leihen könnte, vielleicht gibt es .schon jüdische Jugendgruppen, clie uns aus ihrer'Erfahrung berichten könnten oder mit uns in Kontakt zu kommen wünschen. Wir würden uns sehr freuen. Indessen geht unsere Arbeit wieder weiter. Eine Arbeit an uns Selbst, eine Arbeit für uns Juden! 1 ■ -:-:- . V Das Präsidium des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden für die Nord-Rheinprovinz zürückgetreten Neuwahl am 29. Mai d. J. Das seinerzeit provisorisch gebildete Präsidium . des Landesverbandes hat beschlossen, zurückzutreten. Neuwahl wurde .auf den 29. Mai d. J_ angesetzt. Dr. Lewin hat sein Amt als ärztlicher Betreuer der Gemeindemitglieder niedergeiegt. D r. D e s sauer hat sich, in liebenswürdiger Weise bereit erklärt, .an seihe Stelle zu treten. Die Sprechstunden des Dr. Dessauer, werden den Gemeindemitgliedern durch . Aus-, hang in unserem Verwaltungsgebäude zur Kenntnis gebracht. . m Mogo. ’.- > . vr \ , v Hannover:' - Der Einladung des Vorstandes ■ der „Jüd. Ger meinde Hannover“ zu einer Sederfeier am Freitag, dem .4. April, Reiche im Vortragssaal der Landesmusikschule ■ im Anschluß andas MaariW-Gebet stattfand, waren etwa 90 Perspnen beiderlei .Geschlechts gefolgt. Und wahrlich, die Erschienenen hatten es nicht zu bereuem Wohl war deren’Stimmung wehmütig im Gedenken an die Millionen ermordeter .Glaubensbrüder und Schwestern,, deren man sich gerade an dem „Feste der Befreiung“ erinnert, aber gleichzeitig regte sich in jedem ■Teilnehmer ein tiefes Dankgefühl 'an den AUgütigen,' zu. dqn — achso wenig überlebenden Juden gehören zu dürfen. Und, wie alljährlich an den Seder-Abenden lebt in jedem Juden die Erinnerung an die eigene Jugendzeit wieder auf. So auch diesmal, so daß in jedem Teilnehmer an -diesem Seder eine weihevolle Stimmung wach Wurde. ■; Kurz vor Beginn des SederS, den das Vorstandsmitglied, .Herr Präge r, mit Innigkeit :und. Hingabe, unterstützt von seiner klang- ’ reichen Stimme, vorschriftsmäßig „zelebrierte“, sprach Herr Wormser ' ein zu diesem Abend sehr passendes' Gedicht, da:s allen Anwesenden Sehr zu' Herzen ging. In vorbildlicher, Weise wurde den fituellen Vorschriften der „Hagadah“ genügt — •' doch „wenn sich Herz und Seelen laben, will der Magen auch was .haben!“ —■ — Wobei mir -folgendes aus meiner Jugendzeit einfiel: Als mich damals am Tage nach dem ersten Sederabend. der Rabbiner fragte,, . was mir in der Hagadah am besten gefallen habe,-entgegnete 'ich dreist: '„Der Satz: Hernach Wird das Nachtmahl gegessen“ — Nun, so unrecht hätte ich wohl nicht, und es sei. diskret verschwiegen,, .worin das Nachtmahl,/ bei, dem' obigen Seder bestand ——■ —. ' Esgenügt die Feststellung, daß man sich wunderte und diesmal bestimmt keine Kaloriensorgen hatte. Wohl hatte mancher gern, wie in den damaligen Zeiten, , gern einige „Wein-Einlagen“ gemacht, doch bei der Parole: „Je .2 Personen eine Flasche“, war das nicht ausführbar.^Und da im übrigpn alle leiblichen Tafelgenüsse freundlich und flott von zarter Hand gereicht wurden,, hatte man auch. hier, den offensichtlichen Beweis einer geschickten, vorzüglichen Organisation und vielseitiger Bemühungen. Allen Beteiligten wird dieser so wohlgelungene Seder abend in angenehmster Erinnerung bleiben; volles Lob und. dankbare Anerkennung seien allen denjenigen gezollt, die zu dessen Gestaltung beigetragen haben. Willi Fackenheim. Northeim. In Nprtheim wohnen zirka 120 Juden. An der Spitze des Komitees stehen Dr. Dov .Bewände (Vors.), Felirs Has (2. Vors.), Färber (Sekretär), Webel/ Horowitz (Kult.» Hist.-Kpmmission). Das Komitee ist auch für. die zirka 200 Juden aus Göttingen (Adelebsen) und Umgebung zu-? ständig. •/ Das Komitee stellte ■; sich zur. Aufgabe, die Verhältnisse in Northeim zu regeln und leistet auch kulturelle Arbeit. Es bestehen bei uns ein Betsaal sowie ein Club, wo die jüdische Bevölkerung ihre Freizeit gemütlich verbringt. , Während der Feiertage wurde beim* Gottesdienst für den Ausbau des Betsaales sowie für „Keren-Kajemeth“ gespendet; das .Komitee hat hach Bemühungen bei der Militärregierung eine Sonderzuteilung von 450' Flaschen Wein für die Juden erwirkt. Der bislang vollständig liquidierte Friedhof ist Dank der Intervention des Herrn Has durch die Stadtbehörden wiederhergestellt worden. Es ist geplant, , dort, ein Mahnmal für die in der .ganzen Welt umgebrachten Juden zu errichten. Zwi Horowitz. ., ■ * Am 17. April fand eine allgemeine Versammlung ' der Gemeindemitglieder * statt-. Seitens des Zentralkomitees wären die Herren Ölewski und Feder anwesend. Von der Jewish Relief Unit erschien-Herr Sydney, Kahan. Die Vertreter dieser Organisationen berichteten über die jüdische Lage in. der Welt, sowie in Deutschland, — unter Berücksichtigung des in Kürze - stattfindenden Kongresses.. Herr Horowitz berichtete über , die letzte Plenarsitzung in Beiseh. Außerdem tagte die Göttinger historische Kommission. ' Es, wurde beschlossen, während des Kongresses eine Ausstellung zu veranstalten, sowie die. Kommission als für ganz Niedersachsen zuständig zü erweitern. Abbonieren Sie «las «Jüdische Gemeimdeblaft“ . , flir die britische Zone* Die Gebühren : sind aus dem Kopf unserer Zeitung ersichtlich, * Welche jüdischen Großhändler oder Fabrikanten liefern an wiedereröffne tes jüdisches Geschäft Köln:' Unser Gemeindemitglied, Herr Louis Goldschmidt, Köln , Eigelste’in, hat den Ueberschuß einer hm Sonntag, dem 27. 4. 1947 durchgeführten Großboxkampf Veranstaltung in - Höhe von RM. 4000.— unserer Gemeinde für Wöhlfahrtszwecke überwiesen: Wir sagen dem Spender , auch an dieser Stelle unseren verbindlichsten Dank. — * #■. i In der am 29/ 4. 1947 abgehaltenen öffentlichen Repräsentantensitzung wurde festgestellt, daß die Gemeinde nicht mehr in der Lage ist, die zum. weiteren Aufbau des jüdischen Krankenhauses erforderlichen Mittel aus eigener Kraft aufzubringen. Alle Versuche im In- und Ausland eine Unterstützung Von finanziellen Mitteln zü erhalten, waren erfolglos, deshalb wurde beschlossen, an die Stadt' Köln heranzutreten, um das Kranken-, haus an diese unter der Voraussetzung zu verpachten, daß die Stadt sich verpflichtet, den. Aufbau zu vollenden, eine Anzahl Betten für jüdische Patienten reserviert zu halten / und die bisher auf gewandte Bausumme an die jü- Unser Geschäft wurde am 9, Nov. 1938 in Berlin, wie. alle anderen jüdischen Fkistenzen, zerstört. Bei dem jetzigen Wiederaufbau unserer Fxisienz und unseres alten bekannten Namens, bitten wir, durch Belieferung mit Waren um die , Hilfe der jüd.Großhändler u.Fabrikanten Werte Angebote u. Briefwechsel erbittet: Posner-Damenkleider C20b)Braunlago,Scbützensti-a!}& 9 Wer' kann Auskunft geben über meinen einzigen Sohn ' - . Karl-Heinz Ulmer, der am 29. April 1945 durch die .amerikanische Armee in .Kaufering befreit wurde. ..und in Dachau unten Nr. 84 972 registriert war. ■ Um Nachricht bittet Frau R. Ulmer, Duisburg, Moselstraße 7. v Wer kann Auskunft geben über meine Töchter. Frau Grete Schiemann, geb. Unsrer geboren am 5, April 1903. . Fräulein Ella Unger, geboren am 20. 11. 1899? Beide wurden am 7. Dezember 1941 nach Riga deportiert und von dort nach Strutthofen bei Danzig. ..Im November 1944 wurden beide Töchter noch in Strutthofen von heimkehrenden Personen gesehen, seitdem fehlt jede Spur. — Nachrichten erbitten Samuel Unger u. Fran, Köln-Sülz, . Blankenheimersträße 55; jüd. Heim. Wer kann Auskuntf geben über meine Töchter geboren am 5. April 19Ö3 und' Emma Braff, geb., de Vlies Carl und Lucie Schloss, Berlin N, 113, Wer kann Auskunft. geben über den Verbleib meiner Schwestern ' Else Grossmann geb.'Gronowski, geb. 18. 4. 98 Alice Gronowski geboren 6. 6. 1899 und Schwäger . Fritz,. Grossmann, geb. 3. 9. 97 zuletzt wohnhaft Amsterdam, Lineuesstraat 225 Nähere Auskunft erbittet: Ida Pommer-Gronowski, Hannover, Wöhlerstr. 30. Wer kann Angaben über die jetzige Anschrift von - : Dr. Martin Biberstein prakt. Arzt aus Breslau und seinem Sohn Gerhard Bibersteiu geb. 1920 in Breslau, machen? ’ Martin Froehlich, Vers.-Insp. ■ ■ Karlsruhe, Nelkenstraße 23. Wer kann mir Auskunft geben über meine Angehörigen: - ' - : . Minna Rosenberg, verw. /Weiß, geb. de Vries, früher Düsseldorf. . ' i * Albert Rosenberg Ende 1941 von Hamburg nach Litzmannstadt deportiert. Emma Braff, geb. de.Vries Leo Braff Anfang 1942 von Hamburg,, wahrscheinlich nach Riga deportiert. ' Oskar de Vries . Emma, de Vries, geb. Meyer 1942 von Dortmund nach Theresienstadt 'deportiert, . von. dort Mai 1943 nach Auschwitz. Hermann de Vries Else de Vries, geb: Herz 1942 von Düsseldorf, wahrscheinlich nach Minsk deportiert. Ursula Reinsberg, geb/de Vries Karl-Heinz Reinsberg, zuletzt Brüssel Hans de Vrietf, zuletzt Brüss»1 Werner de Vries letzter Aufenthalt unbekannt, Nachricht erbittet dringend * / , Frau Frieda Graf, geb. de Vries, Hagen Westf. Fleyerstraße 1,97. Minsk Wer Weißetwas über meine Eltern Michaelis' und Martha VVolff geb. Strauß, zuletzt wohnhaft Hamburg 20, Lenhartzstr. 3, b. Hofmann, die im November 1941 nach Minsk deportiert wurden? Auch für jegliche Nachricht von Ueberlebenden aus Minsk, die meine Eltern nicht kannten, wäre sehr dankbar: Gisela Lindfort geb. Wolff, Homberg, N.-Rh., Gesucht wird: * ' eine Stenotypistin für das .Büro des Kulturdezernates des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden der Nord-Rheinprovinz und Westfalen, Stoffeier Straße 11/ Bewerberinnen melden sich bitte in unserem Büro, Stoffeier Straße 11, in der Zeit von 9 bis 1 Uhr, außer samstags und sonntags. Gemeindemitglieder werden bevorzugt. Textilhaus Agnes Voss, Inh. K.; Sahlmann, Erkrath Bez. Düsseldorf, sucht .Daiierlief'eranten der Liste A und B sowie für alle , einschlägigen Kauf hausartikfel. Bemusterte Angebote, erbeten. Firmenmantel für Einzelhandelsgeschäft der Textilbranche, resp. Beteiligung'an ausbaufähigem Textilgeschäft gesucht. ■ Vermittlung erwünscht. Angeb. unter Nr. 66, an das Jüdische Gemeindeblatt.' Am 2.; April 1947 verschied plötzlich und unerwartet mein* innigstgeläebier, herzens« guter Mann, unser guter Öhkel u Schwager Herr Fritz Bloch aus Breslau, im Alter von 58 Jahren. Die tiefere; Ursache seines frühen Todes war die K Z.*Zeit in Auschwitz. Im Namen .der Hinterbliebenen: Frieda Bloch, geb. Bartsch Kohlstädt, New Yorlc, England, Schanghai, April 1947. , . Die Beerdigung hat bereits stattgefunden. Am 1.4.1947 verstarb mein innigstgeliebter Mann an den Folgen eines Herzleidens, welches er sich im KZ.«Lager zugezogen hatte. .; In tiefem Schmerz: Frau Li Liepmann Minden.*Weser (Kaiserstraße 8) ’ Das 25jährige Ehebündnis meiner lieben Geschwister / Alfred Schloss und Frau Marta geb. Moser, Chicago, früher Köln-Rhein, sowie Fritz Möjser u. Frau, Else,, geb. Schloss Palästina, früher Grevenbroich (Rheinl.) ist uns freudiger Anlaß zur herzlichsten Gratulation mit dem Wunsche eines baldigen gesunden Wiedersehens; ‘ '■ Carl und Lucie Schloss, Berlin N. 113, Wiöhertstraße 55, Herr * Richard Hirschfeld und Frau; Gertrud ,geb. Unkelbach feiern am 13, Mai 1947 das Fest der Silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar die . herzlichsten Glückwünsche.. " * Jüdische 'Kulfusgemeinde Hagen u. Umgebung. Am 9. Mai feierte . KARL MARX Herausgeber ’ des Jüdischen Gemeindeblattes seihen 50. Geburtstag. . J Wir gratulieren herzlichst und wünschen für die Zukunft Glück und weiterhin gute Erfolge, Die Mitarbeiter' und Angestellten des Jüdischen Gemeihdeblättes ’ . Die Angestellten? ‘ des Landesverbandes jüd. Gemeinden der Nord-Rheinprovinz der Synagogengemeindh Düsseldorf Büchdruckerei Tischler- & Schaffer der und K. Z. Auschwitz Wer kann mir etwas'über meinen Mann> Dr. med. Willy Levy aus Idar-Oberstein mitteilen? Wir befanden uns am 28.; Oktober 1944 in einem Transport von Theresienstadt nach Auschwitz und wurden bei Ankunft auf dem Bahnhof in ‘ Auschwitz voneinander getrennt. Auskunft erbittet: Ada Levy, Idar-Oberstein H, Kobachstr. li Die am 29. 4. 1,947 im Büro Versehentlich mitgenommene Brille bitten wir sofort zurückzubringen. Synagogengerneinde Düsseldorf. 1947 57°71 Mai 14. Mittwoch Ijär'24. g „ 15. Donnerstag * 25.1 16. Freitag Gottesd 17.80 Uhr ’ ” 26* S .» 17. (>,ll , B’nar B’chukausäi öaDt?aTRau5Chchaudesch Benschen Meworchin Hachaüdesch Gottesd. 9.30 Uhr « 27. I „ 18. Sonntag 28*‘ I « 19. Montag „ 29. | /„ 20. Dienstag Rauschchaudrsph Siwanl2. | , 2i. Mittwoch ' ” :1*| n;22. Donnerstag - „ 2.! » 23. Freitag Gottesd.17.80 Uhr ... ij „ 24. o.LL.i Bamidbor ' oaonat Gottesd. 9.30 Uhr 4.' 1 25 Sonnfäg Schowuaus » ..fl „ 26. Montag Schowuaus ” 6 i ,, 27. Dienstag » ” y-1 Lizenzträger und Hauptschriftleiter': Karl Marx, Düsseldorf, Golzheimer Straße HO, Telefon 2300' / Verantwortlich für de» Anzeigenteil: _Ben'no Wallach, Düsseldorf, Lindemannslraße 104, Telefon,63182 / Veröffentlicht mit Genehmismng der Nachrichten« kontrolle der Militär»Regierung. / (Lizenz Nr. 50) Druck: Buchdruckerei TischlerSchaffer, Düssetdorf«Be&rath, Ä H. 32. Abonnement (per Kreuzband): Deutschland: ‘/«I.ahr 3.30 RM.,»/2 Jahr 6.50 Rm., 1 Jahr 12.80 RM.J Ausland (alle Länder) V* Jahr 4.40 RM., */2 Uhr 8.69 RM., 1 Jahr 17.00 RM« —Gebünren sind auf unser Postscheckkonto Essen 68080 zu überweisen^ 666999999999999999999999999999999999993 484270428527^01861 A^5A

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