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Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone · 1947-04-30 · 2 (30.4.1947) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
Volume
2 (1947/48)
Issue
2 (30.4.1947)
Date
1947-04-30
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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|f Nv. 2T -t 2. Jahrgang Jüdisches gemeindeblatt für die britische jkone" Pi U/A' ' 'i ^o; AWfl"iMTj Einweihung einer Synagoge in Bonn Die Jüdische Gemeinde in Bonn hatte zum' 20. April d. J. zur Einweihung ihrer vorläufigen Synagoge eingeladeri. In zwei ineinandergehenden Räumen hatte die Gemeinde ein - Würdiges, schlichtes Gotteshaus errichtet. , ■ Der Vorsitzende, Herr Leopold hieß in einer Begrüßungsansprache den Oberbürgermeister der Stadt Bonn, den Oberstadtdirektor, die Beigeordneten und die Vertreter der anderen Relegionen sowie der Universität Bonn auf das herzlichste willkommen. ' - -Anschließend an diese Ansprache wurden-die Thorarollen feierlichst eingebracht.. Es sprach /dann der' Oberbürgermeister der Stadt Bonn, der' warme Worte fand und das Versprechen aolegte, daß siine Stadtgemeinde alles tun werde, um den überlebenden Bonner Juden ihr Schicksal zu erleichtern und sie wieder eingm würdigen Leben zuzuführen. Nach ihm ergriff der älteste, Geistliche ' der Kath Kirche Bonn das Wort, der daran erinnerte, daß-ihm die Ehre.zuteil wird, nun zum zweitenmal der Einweihung einer Synagoge in . Bonn beizuwohnen. : Auch der augenblicklich amtierende Dekan der katholischen Kirche fand sehr schöne Worte'. Eine besonders eindrucksvolle Ansprache hielt der Vertreter des Rektors der Universität.. ( Als Letzter überbrachte Moritz' Goldschmidt. aus Köln die Grüße des Landesverbandes und der Synagogengemeinde Köln. Er ■ führte den Anwesenden die fürchterliche Zeit des Hitler-, terrors vor Äugen und brachte zum Ausdruck, ■wie bedauerlich es doch sei, daß das deutsche Volk sich nach dem Abgang des Nationale Sozialismus noch nicht besonnen habe, um von sich, aus zumindest an die Wiedererrichtung der-zerstörten Gotteshäuser zu denken. Rabbiner Dr. Alexander - C a rl e b a ch hielt die Weiherede. Er wies. einleitend darauf hin, daß ihm vör\wenigen Tagen in London das Werk „Germapia Judaicä“ in die Hand gefallen sei.' „In diesem Werk", so sagte Dr.~ Carlebach, „las. ich die Geschichte der Bon-, her Juden. Es ist eine tausendjährige Geschichte. Die, Bonner Juden -waren zusammen mit den Juden des Rheinlandes die'ersteh Juden .in'Deutschland.-'.1 Und dann erzählte Dr. Garlebach die Geschichte dieser Juden, die Geschichte der-Befreiung dieser Menschen aus den Ghettis im IR. Jahrhundert. Er Schilderte den Jubel, mit, dem dje Bonner Bevölkerung diese Juden axis dem Ghetto zu sich nahm und .sich mit ihnen vereinigte. Er erinnerte , an* *die großen jüdischen Menschen, die aus deh* Bohner Juden hervorgegangen sind, Menschen, die in der jüdischen Geschichte — aber auch in der deutschen Geschichte, ewig weiterleben werden.^ Der Nationalsozialismus-, hat die . Geschichte der „Germania Judaica“ -beendet. Wir haben heute die Frage zu stellen: »was ward aus Deutschland werden? Wenn auch die Geschichte der „Germania Judaica“ beendet wurde, so wird, sie weirerexistieren. Sie wird nie in , Vergessenheit geraten. Es bleibt Deutschland, überlassen, darüber zu entscheiden, oh eipe neue Epoche beginnt oder nicht. Nach der Beendigung dieser Rede, in der sich Dr. Carlebach selbst übertroffen hat, wurde eine in dem Bethaus angebrachte Gedenktafel enthüllt, die. folgende, Inschrift trägt: „Aus Nacht und Grauen wiedererstanden ist dieses Haus GOTT und DENEN zur Ehre, die da sterben mußten für ihr Jüdesein.“ Mit einem. Postludiurh endete die würdevolle Feier. , Herr Leopold, 'der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Bonn, hat, wie wir hören, sämtliche 'Umbauten und Vorarbeiten ■ für die Fertigstellung dieser Synagoge ganz allein geleistet. Dieser Dank an Herrn- Leopold wurde verschiedentlich zum Ausdruck gebracht und wir wiederholen ihn namens unserer jüdischen Menschen, ■ . . .x. Düsseldorf. In der bis zum letzten Platz besetzten Synagoge der Synagogengemeinde Düsseldorf berichtete Norbert Wollheim am Freitag, dem 18. April,- über seine Reisen nach Belgien, England, Frankreich und Amerika. Norbert Wollheim verstand es, in einem zweistündigem'Referat eine anschauliche Darlegung seiner Eindrücke in diesen Ländern zu geben. Im wesentlichen wiederholte' er seine, vor dem Rät; der Jüdischen Gemeinden der "britischen Zone vor einiger Zeit gemachten Ausführungen, die von den , Zuhörern mit, großem Interesse ausgenommen wurden; In der Diskussion wurden an'Norbert Wollheim eine Reihe von Fragen gestellt, die er beantworten konnte. Eine große Rolle spielte dabei die Frage der Auswanderung und die Feststellung der Tatsache, daß .die Juden in Deutschland ' im wesentlichen damit rechnen sollen, sich Möglichkeiten zur Auswanderung in,Länder zu verschaffen, in denen ihnen ein freies, gleichberechtigtes-' und ruhiges Leben ermöglicht wird.; : Julias Dreifuss,, der den Vorsitz des Abends führte, dankte Norbert Wollheim namens der Anwesenden in warmen Wortenfür seine; Ausführungen und. gab der Hoffnung' Ausdruck, daß dieser Vortrag der Beginn einer Vortragsserie sein wird, damit unseren jüdischen Menschen in der britischen Zone endlich die Gelegenheit gegeben wird, sich über alle jüdischen Fragen auf dem laufenden zu halten. ... Gelsenklrchenty Unser, lieber Freund, Erwin Löwentljal, ist das Opfer eines .furchtbaren 'Autounfalles geworden. . Ein gebürtiger Gelsenkirchener, kam er aus der Emigration ins KZ Buchenwald; könnte aber als einer der wenigen narfi 6 Jahren Aufenthalt dort, wieder nach -hier zurückkommen. Mit frischem Mut nahm er sofort nach seiner Rückkehr «die Arbeit wieder auf und hatte es auchbald zu guten Erfolgen gebracht.- Nun liegt er schon unter der Erde, betrauert von allen Freunden und Bekannten. Am 15. d. Mts. fand eine Mjftgliederversammken'auf diesem Wege dem Vorstand pnd all denen, die für diesen Abend gesorgt und gearbeitet haben. Mit dem Singen der „Hatik- ’wah“ wurde der gutgelungene Sederabend ■beendet ' . . 1 hf är-.-trr“'''*- Sportklub Maccabir t ,, Am Samstag, dem 17. Mai 1947/~abends- 7 Uhr findet .im Klubheim Köln-Ehrenfeld, Otto- Straße 85 unsere 1. außerordentliche Generalversammlung - statt. Tagesordnung: Entlastung; des Kassierers. - Neuwahl des gesamten- Vorstandes. In Anbetracht der Wichtigkeit der Versammlung ist Erscheinen. Pflicht, . Anschließend an diese Generalversammlung findet eine gemütliche Abendunterhaltung des Form einer Maifeier statt. Der. Eintritt «ist frei; jedoch kann wegen Platzmangels jedes Mitglied nur 1 Person einladen. Für güte Musik und. Tanzmöglichkeit ist gesorgt. Getränke und Glas sind mitzubringen. Am Samstag, dem 10. Maj 1947, morgens '954 Uhr, geht einer unserer jüngsten Mitglieder, und ■'zwar Helmuth Kückel zur Barmizwoh. Maccabis, zeigt Eure Verbundenheit und besucht diesen Gottesdienst, ' Wegen .der schlechten Platzbeschaffenheit findet bis auf weiteres unser Fußbalitraining jeden Dienstag- und Freitagabend 614' Uhr auf. dem . Colbniasportplatz Niehlersträße statt. Der Sportplatz ist zu erreichen mit der Ljnie 7 ab deutschen Platz bis Xantenerstr,, von da aus 1 Min. zum Sportplatz. Ein Trainer ist anwesend. Alle Fußballinteressenten u. solche, die es werden wollen,, gleich ob sie Mitglied. des Maccabis sind oder nicbd, sind herzlichst eingeladen. Wir bitten alle Leser, uns bei der Beschaffung' von Sportmaterial wie Fußbälle, Fußballschuhe, Triköts usw., wenn auch Einzelstücke, behilflich zu sein. Angebote an unseren Vorsitzenden, Karl Lichtensteiii, Köln- Riehir Amsterdamer Straße 193.. » , ., . Der Vorstand. Karl Lichtenstein. Düsseldorf: Soeben hören wir, daß der 2. Vorsitzende des Kulturdezernates des Landesverbandes Nordrhein-WeStfalen, Moritz Magenheim und seine Frau zu den Glücklichen gehören, die mit einen? der. nächsten Transporte nach Erez fahren. “ So sehr wir bedauern, daß das Kulturdezernat' diesen eifrigen Mitarbeiter verliert, so sehr freuen wir uns-mit ihm. , ' - Wir wünschen dem Ehepaar alles Gute, . ' Am 3; April 1947 verschied infolge eines schwe-: ren Autounfalles unser treues Gemeindemitglied'; ■ .....1 ERWIN LOEWENDAHL im Alter von 36 Jahren, nachdem er fast 7 Jahre das KZ. Buchenwald überstanden hatte. ■'■■■'■■••. 7' ./ Die Beerdigung hat bereits am 8. 4. 1947 in Gelsenkirchen auf dem jüdischen Friedhof stattgefunden. , , Jüdisches Hilfskomitee Gelsenkirchen. der über güte Beziehungen : - zu Fabrikantenkreisen verfügt 1 zwecks Import u, Re - Export deutscher . . ■ Erzeugnisse von Jacob Herzog, Import — Export, London, Offerten an Synagogengemeinde Düsseldorf, Königsallee 27 erbeten. Stenotypistin gesucht. ‘ _ Kulturdezernat des Landesverbandes Jud. Gemeinden, Düsseldorf, Stoffeier Straße 11 Wer kennt oder kann Auskunft geben über:' HEINZ BEBTHOLD FÜRST geb. 23. 3. 1919 in M;-Gladbach.-Letzte Nachricht aus dem Lager Izbica im -Sommer 1942. Nachricht erbittet Rechtsanwalt- Fürst, M.- Gladbach, Bismarckstraße 73. ' 1 t; Gerhardt Kempinskt •n gestorben Am 14. Februar ■ starb in London , Gerhardt Kempj. n s'ki ganz plötzlich 'an einem Herzschlag. ' . . . ■ Gerhardt Kempinski, ein Sohn der bekannten Berliner Restaurateur-Familie, hatte-.eigentlich nur eine einzige. Ambition im Leben — nämlich die, Theater^zu . spielen. .So erfolgreich sein Geschäft, auf dem schweren Pilaster Lon- -dons war, ihn. freuten seine Erfolge auf der Bühne, im Film.' und im Rundfunk weitaus mehr. Gerhardt war schon in Berlin' ein Theaternarr' gewesen; er besaß eine der vollständigsten Programm-Sammlungen des Berliner- Theaters zwischen den beiden Kriegen. Bei. Beginn dieses Krieges aber erst wurde .ihm sein Lieblingswunsch erfüllt; ■ er trat mit einem großartigen' Chanson von Fritz. Gottfurcht/, im „Kulturbund“ auf. nachdem .sein alter Freund, Werner Ackermann, der es eigentlich singen - sollte,, eingezogen' wurde. Seitdem hat Kempinski in vielen englischen Filmen. (,/Rake‘s Progress“, „Beware öf; Pity“ u. a.), -auf vielen englischen Bühnen (mit den Lunts in „There shall be no night", , „Bell of . Adanö“ u. a.) rriitgewirkt. Er hatte die Intensität des verstorbenen Kurt, Gerron und -war bei« der englischen Presse sehr beliebt. Immer Voller Pläne, immer guter Laune — so wird man Gerhardt Kempinski, der allen Besuchern aus Amerika Pin guter Gastgeber war, im Gedächtnis behalten. Ihm. steckte das Theater so im Blut, daß er selbst seine Restaurateurrolle großartig „mimte“. Pem. Nachfolger, von-- Df. George Weis Dr. G. Weis, der Legal Adyiser der Jewish Relief Unit, hat sich in-einem Schreiben am die Jüdischen Gemeinden und Juristen verabschiedet, um einem Ruf . nach London Folgezu leisten. In diesem Abschiedsschreiben hat er; davon Kenntnis gegeben, daß Dr. H. G. van Dam;, sein. Nachfolger sein wird. Wir 'haben schon wiederholt unser Bedauern über den Weggang des Herrn Dr,. Weis, dem wir zu unendlichem Dank verpflichtet sind, zum Ausdruck gebracht und wiederholen das heute. Wir wissen, daß Dr. van Dam’ bin würdiger Nachfolger sein wird', und -übermitteln diesem heute unsere besten Wünsche. Wallung statt, an der der, größte Teil der Mitglieder aus Gelsenkirchen und den angeschlossenen Orten Buer, Recklinghausen ünd Wanne teilnahmen. Zu Anfang gedachte der Vorsitzende, Herr Jesselä nochmals ehrend des verunglückten Erwin LöwenthaL . ' Anschließend wurde dfer Rechenschaftsbericht gegeben' und über die Betreuung de» Mitglier der, die Unterstützung für die _Ausgewanderten usw. berichtet. Die anschließende Diskussion verlief ziemlich lebhaft* Immerhin wurde dem Vorstand Entlastung erteilt und derselbe,. bestehend aus den Herren Jessel, Neuwald, Ostermann ünd Gutter nach 2jähriger Amtstätigkeit wiedergewählt.. Als Betreuerin für die Recklinghausener Mitglieder wurde auf Vorschlag Frau Aron einstimmig .ernannt. Hannover: Die- Jüdische Gemeinde Hannöver veranstaltete für ihre. Mitglieder am Freitag, dem 3. April, einen gemeinsamer; Sederabend. Vor dem Sederabend fand ein Gottesdienst statt, .der wie immer von... dem Vorstandsmitglied Norbert P r a g e r geleitet wurde, - der auch später würdevoll die Hagaddh verlas. Trotz der schweren* Zeit gelang / es der Gemeinde, ihren Mitgliedern auch, ein gutes Essen, vorzusetzen. Unwillkürlich mußte man an das Wort denken, das zu^Bdginn des Sederabends gesprochen wird: „Wer hungrig ist, . komme und.esse mit uns, wer in Not ist, komme und feiere mit uns das Pessachfest,“ 80 Menschen, die an -diesem Sederabend teilgenommen', haben, denen es aus den verschiedensten Gründen unmöglich war, .diesen traditionellen Abend in ihrem eigenen Heim zü feiern, dänkomste» von üps das.Jüdische.. Gea meindeWatt für die britisch© Zone zügesandt bekommen. — Gebühren sind aus dein Kopf unserer.Zeitung zu ersehen. — /Wir bitten um Vor» einse'isduitg des Betrages auf unser Postscheckkonto Essen Nr. 68QS0 Adressen in Blogkschrift schreiben Wir gratulieren Herrn Adolf de Beer, Oldenburg, Friesenstr..„5, herzlichst zu seinem, /am 29. April stattfindenden 70. Geburtstag und wünschen« ihm. alles-Gute für die Zukunft.- ■ . Jüdische Gemeinde für Stadt ü. Land. Oldenburg. - * * * ■ Herr Julius Anker s e.n und Frau Elise, Wuppertal-Elberfeld, Hamburger Straße 14, feierten am 28. April 1947 das seltene Fest der DIAMANTENEN. HOCHZEIT. Dem Jubelpaar die herzlichsten Glückwünsche.. Jüdische Gemeinde Wuppertal. . * * * Isi Mella und Anni Wilzig wurden am 20. April 1947 in Köln von Rabbiner Dr. Cariebach getraut. ,— Wir gratulieren! Das Amtsgericht Osnabrück bittet um folgende Veröffentlichung: „Bekanntmachung des Amtsgerichts- Osnabrück: .; , . .Folgende Person soll für tot erklärt werden, falls sie sich nicht bis zum 1. Juli 1947 bei dem Amtsgericht in Osnabrück gemeldet -hat: Minna Dessauer, geb. 18.1.1880, aus Osnabrück Osnabrück, den 31. 3. 1947, ‘Das Amtsgericht.“ Illii Wer kann Auskunft. geben über meine Mutter Karoline Stein, geb. Stock Sie wurde 1942 von Euskirchen nach There*; sienstadt deputiert. Dort wohnte sie Rathausgasse 8. Letzte Post erhielt ich im'Mai 1944t Nachricht erbittet: - Frau Sophie Weber, (22a) Zons a, Rh., f* 'Zehntgasse■ 1. " ' - Wer kann mir Auskunft geben über meine! Schwestern, Onkel und Tanten Paula Rosenhaum, ’ Ella Rosenbaum, Hermann Rosenbaum'j . Deportiert 1942 nach . Litzmanstadt. Zuletzt, wohnhaft Köln, Luxemburger Straße 10. / Max Schubach, deport. 1942 unbekannt , Selma Schubach, geborene Samuel, JSiSl wohnhaft Kö 1 n, Peterstraße 26. > Nachricht“erbittet: . ' ' > Jul. Rosenbaum, Köln-Zollstock, Alfterstr. 139 Wer kann Auskunft geben 'über den Verbleib, des Kindes : ' , :. . / Ingeborg-Lisette Borkowski, geb. 15. 11. 1935) Wohnhaft gewesen Brand b. Aachen, i. RhL Soll angeblich in L i p p e - D e t m o l d im La* ger gewesen sein.. . Wer kann miü rAüskunft geben über den jetzigen Aufenthalt. Unkosten werden gern Vergütet.- , y ' ’ / Nachricht erbittet dringend: _ _ , Hugo Neuroth, Dortmund, Plauenerstr. 25. flß .• —?---S*—-4 Wer kärin Auskunft geben über meine Schwester Auguste Frohwein, geb. 29. 11. 1889 in, Grimlinghausen, von Düsseldorf nach Minsk , deportiert, . ' . . Albert Rosenberg, geb. 15. 12. 1888, Johanna Rosenberg, geb. 20. 6. 1880 Marta Rosenberg, geb. 5. 3. 1893, Regina Rosenberg, geb. 30. 1. 1884. _ Familie Rosenberg wurde von Neuß nach dem Osten. deportiert. Marta Frohwein aus Mechernich wurde nach Lublin deportiert. Auskunft erbittet: i Karl Frohwein, Neußa. Rh., Robert-Kochstr. S Lizenzträger Nr. 50 Karl Marx,*Düsseldorf, Golzheimer Str. 101 Telefon 23005 ./ Verantwortlich für den - Inhalt:'Karl Marx und Julius Dreifuß, Ubersrtzuhs^n aus d^m Hebräischen und lüdischer» Henryk Ingster, für den Anzeigenteil: Benno Wallach , Düsseldorf Tindemannstraße 104. Tel. 63132/Veröffentlicht mit Genehmigung der Nachrichtenkontrolle der Militär»Regierung. / Druck: roa Buchdruckerei Tischler & Schaffer, Düsseldorf.Benrath, A H. 32 Der „Dibuk“. aufgeführt von der Habimä» Die berühmte palästinensische Truppe, die ihren Sitz in Tel-Avivhat,, hat letztens zum 900. Mal ihre prachtvolle Aufführung, dert •„Dibuk“,' gespielt. Die Habima, die dank ihrer großen Kunst in der ganzen Welt populär. geworden ist, erfreut sich einer großen. Beliebtheit. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Habima auch unseren Brüdern und Schwestern, die in Deutschland Wohnen, einmal ein Gastspiel 'geben würde. y Die sterblichen Ueberreste des Schöpfers der palästinensischen Hymne „Hatikwäh“ sollen i|ach Palästina überführt werden. - In- Palästina ist. ein Komitee gegründet worden, das sichdie Aufgabe gestellt hat, einen Fond zu -schaffen, der die 'Ueberführung der sterblichen Ueberreste des Schöpfers der palästinensischen Hymne „Hatikwah“, Naftali Herz Imber, zu . überführen. Das Komitee, besteht aus folgender! Mitgliedern: Prof. Dr. Josef Klausner; Mpses Kleinmann, Benjamin, Schalom Schwarz, sowie dem Bruder des Verstorbenen Schmarijah Imber. 1947 5707 l April 26. Sastia M’zaurch cadDar Got;esd, 9 jo uht Ijar 6. „ 27. Sonntag > „ 28. Montag » -8, „ 29. Dienstag r 9. | »■',30. Mittwoch » 10.! Mai 1. Donnerstag » 11.1 » 2. Freitag Gotfesd. l7.80 Uhr ■ »■ 121 » 3. c.ll.i Achare'K’dauschim OaDDat GQttesi 9.30 Uhr »V 13. | « 4. Sonntag » ’ 14. „ 5. Montag ' ,, 15. | ' « 6. Dienstag - ”i6* i ” 7r Mittwoch ” 11's . » 8. Donnerstag ”i8' i * „ 9. Freitag Gottesd-17.80.Uhr ”i9,1 „ 10. gahha* Emauer oaDDat Got:esd. uht ”201 „ H. Sonntag . . e ■ » ,2h 1 „ 12. Montag 22.1 13. Dienstag „ 23. 1 ■Mm 0044711183536526968907472774

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