Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 25 (18.6.1936)
- Date
- 1936-06-18
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2277379-9449481-9449389--10497-9449137- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
18. Juni Nr. 25 Spitzenleistungen der Leichtathletik Von Manfred Fried mann, Berlin Nach einem Ueberblick über die leichtathletischen Bestleistungen der Männer und Frauen im allgemeinen beschließen wir diese Aussatzreihe mit einer Darstellung der leichtathletischen Spitzenleistungen der jüdischen Sportler in Deutschland. Die Schriftleitung. III. Einen Vergleich halten die im jüdischen Sport Deutschlands besonders auf den bereits in diesem Jahr veranstalteten Sportfesten er- Westdeutschland oder Berlin? Zur letzten großen Probe vor den leicht- Athletische n Reichsmeisterschasten des RjF- Sportbundes stehen sich am 21. Juni die Landesverbände Westdeutschland und Berlin des RjJ- Sportbundes in Köln gegenüber. Bei den vorjährigen Reichsmeisterschasten unterlag in der Gesamtwertnng der Westen nur sehr knapp. Heute scheint das Stärkeverhältnis noch günstiger für Berlin, da von den westdeutschen Meistern Schild, Frohsinn, Wind, Klaber sowie Frl. Alsberg und Seligmann in andere Berbände abgewandert sind. Trotzdem ist die Chance für die Westdeutschen nicht gering. Sie können mit sicheren Doppelerfolgen im 100-Meter- Lauf, im Weitspringen, Kugelstoßen, Diskuswerfen und mit dem Sieg in der 4 X 100-Meter-Stafsel rechnen. Genau so sicher sind für Berlin die 400 Meter, die 4 X 400-Meter-Stassel, die langen Strecken und die meisten Frauenwettbewerbe. Offen dagegen erscheint das Hochspringen der Männer, der 800-Meter-Lauf und die Platzberteilung im Speerwerfen. Wichtiger noch als der Kräftevergleich der beiden Verbände dürsten die absoluten Leistungen sein, die bei gutem Wetter auf der schnellen Kölner Bahn erzielt werden können. (Näheres siehe unter „Vor Start und Sieg"). zielten Leistungen jüdischer Sportler — Gretel Bergmanns Ergebnisse im Hochsprung ausgenommen — mit den Welt- und Landesrekorden, den Spitzenleistungen der Leichtathletik überhaupt keineswegs aus. Sie können es auch nicht. Dazu ist der jüdische Sport in Deutschland viel zu jung und in seinen Möglichkeiten und in dem zur Verfügung stehenden Material nicht genügend entfaltungsfähig. Es fehlt an allen Ecken und Enden: an Kampfgelegenheiten, die der aktive Sportler zur Verbesserung seiner Leistungen nicht missen kann, es fehlt bei vielen sogar an regelmäßigem Training, es mangelt bei den meisten an der erforderlichen unbekümmerten Einstellung zum Sport, zum Wettkampf. Das sind Tatsachen, die festgehalten werden müssen, will man die erzielten Leistungen objektiv werten. Wer sich näher mit der besonderen Lage des jüdischen Sports befaßt hat, weiß, daß seine eigentliche Bedeutung heute weniger in der Spitzenleistung zu suchen ist als vielmehr in einer vorbildlichen Breiten- und Nachwuchsarbeit an unserer ehrgeizig strebenden Jugend. Besteht die Möglichkeit, diese Arbeit in gleichem Maße sortzusetzen, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis unsere Rekorde zu klettern beginnen und die jüdische Leichtathletik auch äußerlich würdig repräsentiert ist. Das sind vorerst noch Hoffnungen. Nach allem, was man schon m dieser Saison an großartig verbesserten Leistungen unserer Jugend sest'stellen konnte, darf man begründete Aussicht erhoffen, daß sich diese Entwicklung kurz über lang einmal verwirklichen wird. Nach den Ergebnissen von elf Veranstaltungen des Deutschen Makkabikreises und des R. j. F.- Sportbundes, die zum Vergleich vorliegen — Sportfeste größeren Ausmaßes waren noch nicht dabei — ergibt sich folgender Leistungsstand: Aufbesserung zu sorgen haben, vor allem der leichtathletische Verbandskamps am 21. Juni in Köln, bei dem die JSG-Mittelstrecklergarde erstmalig in dieser Saison eine ernste Gegnerschaft vorfindet.) Ueber 400 Meter und 8 0 0 Meter hat sich indes Orgler (Hakoah Wuppertal), der beste jüdische Mittelstreckler der letzten Jahre, an die Spitze gesetzt. Die 400 Meter lief er am 17. Mai in Köln in 51,9 Sek. und auf der gleichen Veranstaltung die 800 Meter in 2.04,7 Min. Das sind zwar glänzende Zeiten; was jedoch dahinter kommt — 400 Meter: Sorkin 55,1, Falkenberg 55,3 (beide Bar Kochba Berlin), Haas (NjF Wiesbaden) 55,8 und Henoch (JSG Berlin 33) 55,9 sowie 800 Meter: Neubeck (NjF Dortmund) 2.09,6 und Herz (JTV 02 Köln) 2.10,9 vor den JSGern — liegt noch weit unter dem Durchschnitt. Den vorjährigen Leistungen kommen am nächsten die Langstreckler. Wertsten und Petzall (beide Bar Kochba Berlin) mit 4.31,6 und 4.31,9 über 1500 Meter vor Wienskowitz (JSG 33 Berlin), der zwar auf der 3 0 0 0 - M e t e r - Strecke mit 9.39,2 einen neuen RjF-Rekord gelaufen ist, sich auf der kürzeren Strecke bisher jedoch noch nicht ernsthaft versuchte (4.33,4), sind die besten. Die gleichen Namen kehren bei den 5000 Metern «1111:1 WMM . Nicht ganz fair... Ein Kampf moment aas dem Rj F-H andhalhneisterSchafts spiel (Bericht umseitig) Fot. Martin Dzubas, Berlin Im 100-Meter-Lauf der Männer erzielte die bisher beste Zeit Schattmann (Bar Kochba Berlin) mit 11,2 Sek. Ihm folgen mit je 11,3 Lorch (JTV. 02 Köln) und Aufrichtig (Bar Kochba Berlin). Die 2 0 0 Meter sind beim Makkabi noch nicht oft gelaufen worden. Leyser (NjF Duisburg) erzielte mit 23,4 Sek. in Gelsenkirchen ebenso wie Salmang (RjF Aachen) bei den westdeutschen Meisterschaften in Köln mit 23,6 schon rechst ansprechende Zeiten. Noch weit zurück sind wir in oen Mittelstrecken. (Hier werden erst die nächsten Wochen für eine gründliche Uot Statt md Sie# Sonnabend, 20. Juni Südwestdeutscldand Tennis: Kampf um den Wolfgang-Kaufmann- Pokal, 1TU8 Fürth—Schild Frankfurt a. M., Frankfurt a. M., Platz an der Tiroler Straße, 15 Uhr. Rheinland-Westfalen Tennis: Dortmunder Teunisgesellschaft im RjF— NjF Münster i. W.- Dortmund, RjF-Platz, Hohestraße, 17 llhr. Sonntag, 21. Juni Berlin Tennis: Verbandsrundenkämpfe Tennisrlub Bar Kochba 1. Damen—J2K 2. Damen, Leibaizstraße; JSG 33 1. Damen — Tennisclub Grunewald 2. Damen, Friedrichsruher Straße; Tennisclub Kaiserallee 1. Herren—JSG 33 1. Herren, Kaiserallee; Tennisclub Grunewald 1. Damen—JSK 1. Damen, Berkaer Straße. Allgemeiner Spielbeginn: 15 Uhr. Berlin-Mitteldeutsche Makkabi-Rundenspiele: Fußball: Bar Kochba Hakoah Berlin—Makkabi Chemnitz, 14 Uhr; Hagilwr Berlin—Bar Kochba Leipzig, 16.50 Uhr; .Handball: JVC Makkabi Berlin-Bar Kochba Leipzig, 15.40 llhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz am Schäserfee. Südwestdeutscliland Tennis: Sieger des vorhergehenden Tages— JTV 02 Köln, Frankfurt a. M., Platz an der Tiroler Straße, 10 Uhr. Leichtathletik: Südwestdeutsch» Meisterschaften, Frankfurt a. M., Platz am Buchrainweiher. Fußball: Schild A. ,H.—RjF Pirmasens, Frankfurt a. B!., 14 Uhr; Schild Frankfurt a. M. I—JSV Heidelberg T, 16 Uhr; beide Spiele: Platz am Buchrainweiher: JSV Offenbach I — RjF Worms 1, O f f e n b a ch, 16 Uhr; vorher 2. Mannschaften. Handba.ll: Schild Frankfurt a. M. I—NjF Wiesbaden I, Frankfurt a. M., Platz an der Bertramswiese, 17.30 Uhr, vorher Frauen 2. Mannschaften und Jugend. Rheinland-Westfalen Tennis: Dortmunder Tennisgesellschaft im RjF— RjF Münster i. W., Dortmund, RjF-Platz, Hohestraße, 10 Uhr. Tischtennis: RjF Herne (Jndustriebezirksmeister) —RjF Meschede (Westfalenmeister), Herne, RjF- Heim, Bahnhofstraße. Fußball: RjF Duisburg I — RjF Dortmund Ia, Duisburg, Platz an der Ackerfähre; vorher Spiel der Jugendmannschaften. Leichtathletik: RjF-BerbandskampfWestdeutschland gegen Berlin/ Brandenburg,Köln- Mülheim, Fort 11, 15 Uhr. Breslau Leichtathletik: Interne Vereinskämpfe (Ausscheidungen des RjF Breslau für die Reichsmeisterschaft). Breslau-Krietern, ab vormittags. Leipzig Fußball: Schild Leipzig komb.—Misrachi Leipzig, Sportplatz Thekla, 15 Uhr. Bayern Großes Werbesportfest des ITU 8 München, Sportplatz Marbachstraße, 14 Uhr. Tennis: Juniorenklubkampf PTG Augsburg— ITUS München, München, Tennisplätze an der Forstenrieder Straße. Fußball: ITU8 Würzburg I—ITUS Nürnberg I, 10 Uhr; ITUS Würzburg 1. Jugend—ITUS Nürnberg 1. Jugend, 14.30 Uhr, beide Spiele: Nürnberg, Sportplatz Waldstraße. Zweites allgemeines jüdisches Tennisturnier der JSG 33 (im Sportbund des RjF vom 24. bis 28. Juni, offen für alle jüdischen Spieler mit Ausnahme der zehn Spitzenspieler und -spielerinnen. Zur Austragung gelangen: Herreneinzcl, Dameneinzel, Herrendoppel, Gemischtes Doppel. Nennungen bis zum 22. Juni an die Geschäftsstelle der JSG 33 (Tennisabteilnng), Berlin-Grunewald 2, Friedrichsruher Straße 42—48. wieder: Werthen mit 17.07,0 vor Wienskowitz mit 17.10,4, Dombrower mit 18.08,8 und Laskau mit 18.20,0. In den Staffeln liegen Vergleichsmöglichlichkeiten vorerst überhaupt noch nicht vor. Lediglich die Aachener liefen in der 4 X 100-Meter- Stasfel mit 46,8 und in der 4 X 400-Meter-Stassel mit 3.49,3 einigermaßen gute Zeiten. In den Stößen und Würfen ist ein neuer Mann aufgetaucht: der Tilsiter RjF-Sportler Martin Lewin, der im Kugelstoßen mit 11,78 Meter und im Diskuswerfen mit 32,80 Meter — beide Leistungen wurden am 7. Juni in Königsberg erzielt — die Spitze hält und in beiden Uebungen noch beträchtlich weiterkommen sollte. Ihm folgen im Kugelstoßen Klaber (RjF Stuttgart) und Levi (Schild Leipzig) mit je 11,40 Meter, Burg (RjF Duisburg) mit 11,39 Meter und Sieratzki (Bar Kochba Leipzig) mit 11,11 Meter; im Diskuswerfen Burg mit 32,75 Meter, Herrmann (Bar Kochba Hamburg) mit 32,45 Meter und Jacob (Bar Kochba Berlin) mit 32,44 Meter. Der beste Speerwurs dieses Jahres gelang dem Stuttgarter Klaber, der aus 45,96 Meter kam und Klans Pförtner (JSG 33) mit 44,90 Meter hinter sich ließ. Während Preiß (RjF Breslau), der Rekordhalter und RjF-Meister, noch gar nichts hat von sich hören lassen, warf Herrmann (Bar Kochba Hamburg) 43,85 Meter, Marx (RjF Bonn) 42,46 Meter und Nebenzahl (Bar Kochba Leipzig) 40,21 Meter. Im Vorjahr beherrschten die RjF-Sportler die Weitsprungkonkurrenz vollkommen. Diesmal ist es noch umgekehrt. Die Makkabispringer liegen an der Spitze, und zwar durch den Dresdener Goldenberger mit 6,33 Meter und Sieratzki (Bar Kochba Leipzig) mit 6,12 Meter vor Leyser (RjF Duisburg), der auf 6,11 Meter und Salmang (RjF Aachen), der aus 6,04 Meter kam. Im Hochsprung dürfte auch in diesem Jahre der Hannoveraner Makkabisportler Blanck nicht zu schlagen sein. Am 14. Juni kam er leicht über 1,70 Meter. Die nächstbesten Leistungen erreichten Bendorf (RjF Darmstadt) mit 1,67, Wieseneck (RjF Darmstadt), Martin Lewin (RjF Tilsit) und Hans Nathan (Schild Leipzig) mit je 1,62 Meter sowie Klaber (RjF Stuttgart) mit 1,61 Meter. Die Frauen sind in dieser Saison vorläufig noch wenig iw' Erscheinung getreten. Dazu stehen einige der Vorjahrsbesten, wie die beste Makkabispringerin Lore Meyer (Frankfurt a. M.) und Märtel Jacob, die in Kurze Sportnotizen Maurice Holtzer bleibt Europameister Im Rahmen einer von etwa 8000 Zuschauern besuchten Freiluftveranstaltung in Brünn gelang es dem französischen jüdischen Federn g e w i ch t s - Europameister Maurice Holtzer, seinen Titel mit Erfolg zu verteidigen. Nach Ablauf der 15 Runden siegte er gegen den tschechischen Meister seiner Gewichtsklasse Basta verdient nach Punkten. Wiener Hakoahnerinnen repräsentativ Die Damen der Hakoah - Wien sind im Schwimmen wie in der Leichtathletik gleich hervorragend und werden oft zu repräsentativen Ehrungen herangezogen. Kürzlich beteiligten sich Neumann und Fräulein Gottlieb am Leichtathletik^ Länderkampf gegen Italien, den die Oesterreicherinnen im übrigen mit 42X-'41X gewannen.- Besonders erfolgreich war dabei Gretel Neumann, die die 200 Meter bei Gegenwind in 26,8 geivann und außerdem nicht unwesentlich zu dem neuen Rekord beitrug, den die 4X100-Meter- Staffel mit 49,8 aufstellte. Zum Schwimm- Länderkampf. der Frauen, den Oesterreich am 20. und 21. Juni in Brünn gegen die Tschechoslowakei bestreitet, gehören der aus sieben Damen bestehenden Mannschaft nicht weniger als vier Hakoahnerinnen an (Judith Deutsch, Ruth Langer, Ruth Goldner und Hedy Wertheimer). Jüdische Wimbledon-Teilnehmer In den nächsten Tagen beginnt das weltberühmte Tennis turnier in Wimbledon, dem klassischen Tennisturnierort Englands. Nur Meldungen hochqualifizierter Spieler werden angenommen. Bisher haben 28 Nationen ihre Vertreter benannt. Von bekannten jüdischen Spielern nehmen u. a. teil: Bunny A u st i n und H. F. D a - v i d (England), Laczi Hecht (Tschechoslowakei), Landau (Monaco) und Daniel P r e n n. Von den Damen ist Mlle. Goldschmidt (Frankreich) die bekannteste. Gold sprang 1,80 hoch Zu den talentiertesten Hochspringern Englands gehört der junge jüdische Sportler Gold vom Londoner AAC. Ber der Distriktmeisterschaft in Edmonton sprang. er kürzlich glatt über 1,80 Meter. Klein warf tschechische Speerwurfbestleistung Der neunzehnjährige Student S. Klein aus Lobositz stellte beim Leichtathletik-Länderkampf Tschechoslowakei— Jugoslawien in Prag mit 62,22 Metern eine tschechoslowakische Jahresbestleistung im Speerwerfen aus. Die Leistung Kleins ist um so höher zu werten, als er erst knapp vor fernem Start aus London eintraf. Internationale Gäste beim JSK Das vom JSK-Berlin vorgesehene Internationale Fußball- und Handballturnier findet nun endgültig am 23. August statt. Bisher haben die Makkabikreise aus Polen und Luxemburg, die mit je einer Auswahl-Fußballmannschaft kommen werden, und der vorjährige ungarische Handballmeister,' der Makkabiverein VAC-Budapest, zugesagt. Die Berliner Gegnerschaft steht noch nicht fest. Teiinisclub Bar Kochba in der Tschechoslowakei Wir berichteten bereits über die ersten Wettkämpfe, die eine Mannschaft des Tennisclubs Bar Kochba Berlin in Ungarn und der Tschechoslowakei austrug. Zum Abschluß der Tournee starteten die Berliner in Olmütz und Brünn gegen die dortigen Makkabivereine und gewannen beide Male mit 4:2 Punkten. Im Nahmen dieser Spiele spielte Frau Friedleben (Frankfurt a. M.) gegen die tschechische Nanglistenzweite, Frau Deutsch (Prag), zwei Exhibitionsmatchs und gewann und verlor je einmal. Der Jüdische Turn- und Sportverein (JTUS) Nürnberg hat sich mit seinen etwa 800 aktiven Mitgliedern dem Deutschen Makkabikreis angeschlossen. den Wurfübungen dominierte, nicht mehr zur Verfügung. Ueber 100 Meter lief Elli Kenziorra (Bar Kochba Hamburg) mit 13,6 am schnellsten vor der Berliner Bar Kochbarerin Spiewak (13,7) und Ruth Meyer (RjF Darmstadt), Else Levy (RjF Aachen) und Aenne Cohn, die je 13,8 Sekunden erreichten. Eine Verbesserung gab es bereits im 200-Meter - Lauf. Elisabeth Kann (JSG 33) unterbot den RjF-Rekord über diese Strecke ans 28,9 Sekunden, ihr folgen Gerda Vogel vom gleichen Verein und Edith Herz (JTV 02 Köln) mit je 29,1. Gleichfalls verbessert sind die Leistungen im Weitsprung. Am 17. Mai stellte Hilde Meyer (Bar Kochba Berlin) mit 5,10 Meter einen neuen Makkabirekord auf. Hilde Finkenstein ist in diesem Jahr noch nicht gesprungen, so daß vorläufig noch hinter der jungen Rekordlerin die Berliner Makkabisportlerinnen Weiß mit 4,75 und Aenne Cohn mit 4,70 Meter vor Gisela Schneider (JSG 33), die auf 4,60 Meter kam, die Liste anführen. Im Hochsprung erreichte Gretel Bergmann (RjF, i