Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 23 (4.6.1936)
- Date
- 1936-06-04
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 * 3. Beiblatt 4. Juni 1936 €.¥M»Bi Australien und Neuseeland Die Zerstreuung der Juden über die Erde (XXXIX) Australien mit der umliegenden Inselwelt ist der kleinste Erdteil, der flächenmäßig noch um ein Zehntel hinter Europa zurückbleibt. Acht Millionen Menschen leben aus dieser größten Insel des Weltalls, das ist etwa die gleiche Bewohnerzahl, wie sie die Stadt London hat. Die bewohnten Teile des Erdteils sind zum Australischen Staatenbund zusammengeschlossen, der im Rahmen seines Verwaltungsapparates eine sehr gute amtliche Statistik durchführt, wie sie in den meisten Dominien des englischen Weltreiches zu finden ist. Nach dem Census von 1921 betrug die Zahl der Juden in Australien 21600, die innerhalb der Gesamtbevölkerung des Staatenbundes von rund 5,4 Millionen Menschen eine Quote von 0,4 Prozent darstellen. Vor drei Jahren, also 1933, ist ein neuer Census veranstaltet worden, doch sind die konsessionsstatistischen Ergebnisie daraus noch nicht veröffentlicht. Es ist jedoch zu vermuten, daß die Zahl der Juden Australiens bis zur Gegenwart (1936) auf mindestens 25 000 gestiegen ist. Auch während der Zählungsperiode von 1911 bis 1921 hat sich ein beachtlicher Zuwachs vollzogen. Vor dem Großen Kriege wurden 17 300 Juden in den australischen Bundesstaaten gezählt, die Zunahme von über 4000 Menschen in einem Jahrzehnt bedeutet eine Steigerung um fast 25 Prozent. (Nachdvuck verboten.) Die ungesunde Sexualproportion bei den Juden des australischen Staatenbundes wird dadurch besonders bedenklich, daß sie sich prozentual noch stärker bei den heiratsfähigen Schichten auswirkt. Die Folge ist, daß der jüdische Nachwuchs nicht so groß ist, wie man dies hätte vermuten können, wenn man die Altersgliederung der Gesamtbevölkerung Australiens zum Vergleich heranzieht. Denn im Durchschnitt aller im australischen Staatenbund lebenden Menschen sind 40 Prozent jünger als 20 Jahre, bei den Juden dagegen nur 32,5 Prozent. DieZuwanderung von 1000 jüdischen Frauen aus anderen Ländern, die den gegenwärtigen Männerüberschuß ausgleichen würde, w ü r d/e d t e bevölkern ngs-politis che S i t u a t i o n der australischen Juden mit einem Schlage gesünder gestalten ^können. Denn nur ein bewußter und rascher Ausgleich der Sexualproportion bei den jüdischen Volksteilen großer Einwanderungsländer kann ihre Erhaltung gewährleisten. Die amtliche australische Statistik erlaubt einen Einblick in die B e r u f s st r u k t u r der dort lebenden Juden. Nach den Feststellungen für das Jahr 1921 gehörten etwa 1600 Juden zur Arbeitgeberschicht bzw. sie waren Angehörige von Arbeitgebern, etwa 2200 Juden (einschl. der Familienangehörigen) waren als Selbständige auf eigene Rechnung tätig, d. h. als kleinere selbständige Handwerker und Händler. Die größte Gruppe der Berufstätigen bilden die Lohn- und Gehaltsempfänger. Zu dieser sozialen Kategorie gehörten rund 5000 der 21 600 Juden, die beim letzten Census gezählt worden sind. Einen kulturellen Maß st ab gibt die Schulstatistik, nach welcher der Bildungsdrang der jüdischen Jugend ein sehr großer ist. Während 75 Prozent aller Schulpflichtigen des australischen Staatenbundes Staatsschulen besuchen, beträgt die Quote der jüdischen Kinder, die in diese, etwa den Volksschulen gleichstehenden Unterrichtsanstalten geschickt werden, nur etwa 69 Prozent aller jüdischen Schulkinder, die dafür in etwas stärkerem Maße in Privatschulen und in technischen Anstalten ihre Ausbildung erhalten. Am Universitätsstudium siird 140 jüdische junge Leute beteiligt; der Prozentsatz der jüdischen Universitätsstudierenden an deren Gesamtzahl liegt über dem Anteil der Juden innerhalb der Gesamtbevölkerung. Der australische Bund ist der politische Zusammenschluß von 6 Staaten und 2 Bezirken. Die geographische Verteilung der Juden über diese emzelnen Bundesstaaten ist eine sehr ungleiche. Der größte Staat ist N e u s ü d w a l e s. Er hat die größte Einwohnerzahl überhaupt, in ihm wohnt auch die größte Zahl der Juden im Rahmen jedes Einzelstaates, nämlich 10 150, das ist fast dre Hälfte aller Juden des Bundes überhaupt. Die jüdische Quote in Neusüdwales ist mit fast 0,5 Prozent etwas höher als im australischen Durchschnitt. Südlich von Neusüdwales schließt sich der Staat Victoria mit etwa 1,75 Millionen Einwoh¬ . Die erste Ansiedlung von Juden in' Australien erfolgte im 2. Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. In S i d n e h formierte sich die erste jüdische Gemeinschaft, die schon nach etwa 20jährigem Bestände ein eigenes Gotteshaus errichten konnte. Englische, russische und polnische Juden sind es, die allmählich ins Land kamen und die Einwanderungsbewegung hat noch bis in die neueste Zeit immer recht beachtliches Ausmaß gehabt. Das geht daraus hervor, daß etwa 40 Prozent der im Jahre 1921 im australischen Staatenbund gezählten Juden, fast 8600 jüdische Menschen, noch außerhalb Australiens geboren waren. Diese starke Zuwanderung erklärt sowohl die anormale Sexualproportion auch die gegenüber der unmittelbaren Umwelt ungünstigere Altersgliederung der Juden dieses britischen Dominions. Für die Gesamtheit der Juden Australiens ist zunächst festzustellen, daß sie einen besonders hohen Männer Überschuß aufweist, eine für Einwanderungsstaaten zwar typische Erscheinung, die hier jedoch über das Durchschnittsmaß hinaus geht, das durch den Männerüberschuß bei den übrigen Volksteilen des Staatenbundes gebildet wird. Während auf 100 Personen beiderlei Geschlechts ein Männerüberschuß von 1,66 Prozent kommt, beträgt bei den Juden der entsprechende Prozentsatz 5,4. Besonders groß ist der jüdische Männerüberschuß in Tasmanien und in Queensland, am niedrigsten ist er im Staate Vi.'ctoria; aber hier ist bei der Gesamtbevölkerung die Sexualproportion schon soweit konsolidiert, daß dort sogar ein Frauenüberschuß herrscht. TEHRI'roR / ki chm ond M | TT £ L- QU E ENSLAND CfiarCeyillc qrisbat) SÜD AuSi.r*U«n NEl/- SOD-WALES1 r Sydney Ad.etdid/ß HM. M tasma nern an, darunter 7700 Juden. Der jüdische Prozentsatz ist mit 0,5 etwa gleich hoch wie in Nein südwales. In Westaustralien wohnen rund 350 000 Menschen, darunter 1900 Juden, also etwa 0,6 Prozent. In Q u e e n s l a n d, im Nordosten des Erdteils, sind unter 800 000 Menschen nur 1000 Juden beheimatet, das sind etwa 0,1 Prozent. Im Staate Südaustralien schließlich, westlich von Neusüdwales gelegen, haben sich unter rund 600 000 Einwohnern etwa 750 Juden niedergelassen, das sind 0,15 Prozent. Aus der Insel Tasmanien endlich, im Süden des australischen Festlandes gelegen, deren Bevölkerung etwa 220 000 Köpfe umfaßt, leben 120 Juden, das sind rund 5 unter 10 000 Einwohnern. In dem dünn besiedelten Nordterrito-- r i u m, auf dessen gewaltiger verödeter Fläche sich im ganzen etwa 3500 Menschen angesiedelt haben, leben nach der amtlichen Statistik 2 jüdische Menschen! Selbst dorthin hat ein unergründliches Geschick Juden aus der anderen Hälfte der Erdkugel verschlagen. Diese geographischen Angaben zeigen, daß über 80 Prozent der jüdischen Einwohner des australischen Staatenbundes in den beiden meist bevölkerten Staaten Neusüdwales und Victoria leben. Der größere Teil wohnt in den beiden großen Städten, die das Land aufzuweisen hat. Die größte Stadt und auch der größte Hafen Australiens, Sidney, mit rd. 1.25 Millionen Menschen, hat im ganzen 8700 jüdische Bewohner. 85 Prozent aller Juden von Neusüdwales wohnen also in Sidney. Das jüdische Leben ist dort sehr ausgeprägt. Zunächst bestehen vier Synagogen, deren älteste bereits vor etwa drei Generationen errichtet wurde, es hibtzwei jüdische Schulen, eine große Anzahl charitativer Einrichtungen. Außer in Sidney besteht in Neusüdwales eine jüdische Gemeinde in New Castle, wo ebenfalls eine Synagoge steht und jüdischer Wohltätigkeitsstnn in einer Anzahl verschiedenartiger Institutionen gepflegt wird. Schließlich ist noch die jüdische Gemeinde in Broken Hill zu nennen, die sich erst Anfang dieses Jahrhunderts konstituiert hat. Die Hauptstadt des Staates Victoria und die zweitgrößte Stadt Australiens ist Melbourne, ein Hafen an der Südwestecke des Festlandes mit über 1 Million Einwohnern, darunter etwa 7000 Juden. Auch dort wird jüdisches religiöses Leben gepflegt, wofür drei Synagogen zeugen, deren älteste bereits Mitte des vorigen Jahrhunderts errichtet worden ist. Jüdische Schulen und soziale Einrichtungen sind das äußere Zeichen der Hilfsbereitschaft der jüdischen Gemeinschaft in Melbourne. Neben ihr bestehen im Staate Victoria noch airdere, kleinere Gemeinden, so in Ballarat im Landesinnern, mit einer Synagoge, die bereits 1853 gegründet ist, ferner in B e n d i g o, in C a r l t o n, wo die jüdische Gemeinde sich erst kurz vor dem Kriege formiert hat, und schließlich noch in G e e l o n g, das trotz der geringen Zahl dort lebender Juden ein e i g e n e s jüdisches Gotteshaus und eine eige ne jüdische Schule aufweist. Die drittgrößte Stadt des Landes ist Adelaide im Staate Südaustralien, an der Südküste des Erdteiles, vom Indischen Ozean bespült; hier haben sich 700 Juden niedergelassen, die Gesamt- KurzerNachmittag inAntwerpen Es hat wohl das gleichmäßige Knattern der Eisenbahnräder daran schuld, wenn die frischen vielen Eindrücke einer fremden Stadt sich im Gedächtnis soweit verschmelzen und durcheinandergeschüttelt werden, daß man sich einzelner Namen, bestimmter Merkmale und typischen Gepräges nur schwach erinnert, und.daß aus dem Gemisch gerade nur die vielleicht unbedeutendsten und gewöhnlichsten Dinge der Wirklichkeit aüfleuchten, die einem dann wieder die Atmosphäre der Stadt vermitteln, und so ihre andersartigen und charakteristischen Zeichen erhellen, gleich einer kleinen Taschenlampe, die man in einem finstern fremden Hausflur aufknipst, und die nur fekundenlang Treppenstufen, Spiegel, sonderbare Säulenstellungen oder irgendein Postament in einer Nische zu erkennen gibt. Das gleichmäßige Knastern malt und rührt die großen und kleinen Ueberrafchungen zusammen, die eine fremde Stadt für uns in petto hat, und'die hohen Türme des Doms, Rathaus und Denkmal müssen es sich gefallen lassen, gleichzeitig mit den andersgeformten Brötchen des ersten Frühstücks, mit dem Frifeur, dessen Methoden, beim Haarschneiden sich um irgendwelche Handgriffe von den gewohnten unterscheidet, dem Portier des Hotels, Zeitungsstand und Schupouniform gedacht zu werden, ja sie müssen es sich gefallen lassen, daß sie sogar erst in zweiter Linie gedacht werden, und daß erst die Erinnerung an das Aroma der fremden Zigarette die Erinnerung an den herrlichen Marktplatz wachruft, an dessen Rand man in , einem kleinen Kafseehausvorplatz saß. Wie ein Kind, dessen Aufnahmebereitschaft keine Grenzen kennt, das nicht etwas bestimmtes, sondern alles erfassen und wissen will, sitzt man am Rande eines solchen Marktplatzes, und die vergoldete Fassade des Zunfthauses, die Spitzbogen des gotischen Portals mit seinem zarten Maßwerk und seinen schönen Figuren, sind ebenso beachtenswert wie die Form der Kanne, die der Kellner auf den Trsch gestellt hat, von der Art der Speisekarte ganz zu schweigen. Der Alltag bekommt auf einmal ein Gesicht, das anzufehen man der Mühe schon deshalb wert findet, weil es ja einen erstaunt, daß er überhaupt ein Gesicht hat. Und das ist zuguterletzt wahrlich erstaunlicher als der ganze Marktplatz, den man sowieso erwartet und vorausgesetzt hat. Denn gibt es eine fremde Stadt ohne einen alten, ehrwürdigen, beachtlichen Marktplatz und gibt es?in fremdes Museum, ohne ein großes Gemälde von Rubens? So bleibt einem denn, wenn man von einer Reife zurückkommt und zum Erzählen aufgesordert wird, nichts anderes übrig, als ehrlich seinem Gedächtnis zu folgen und mit der Schilderung eines unscheinbaren Pärchens zu beginnen, das eilig und doch wiederum etwas zaghaft. Arm in Arm, die abfallende breite Straße am Antwerpener Hafen herunterkommt, , dem Schiffsbeamten ihre Karten entgegenhält und dann aus den kleinen Dampfer steigt, der eine drei- bis vierstündige Hafenrundfahrt unternehmen will. Sie fetzen sich still auf den äußersten Rand der sonnigen Bank auf dem Deck und halten die Augen gesenkt und die Hände im Schoß. Das Mädchen ist schmal und zierlich und das kleine Profil, zu dem sich jetzt nun doch die Augen des jungen Mannes erheben und daran hängen bleiben, zeichnete in nicht sonderlich schönen, doch in innigen und sanften Linien den etwas gebogenen zarten Nasenrücken, hellblaues verästeltes Adernwerk an den Schläfen, einen vollen blassen Mund, ein mutwilliges Kinn und einen schmächtigen Kinderhals aus den hellen Himmel. Der junge Mann aber trägt einen großen schwarzen Hut und unter der breiten Krempe ringelt sich das glänzende braune Haar an Seiten der beiden Ohren zu Löckchen, in den großen dunklen Augen scheint der freudige Schimmer heute nur zu Gast zu sein, und die Hände sehen kräftig und geschickt aus, die Finger zugespitzt, wahrscheinlich daran gewöhnt, mit ganz kleinen, beinahe unfaßbaren Dingen umzugehen, sie zu halten, an ihnen zu arbeiten. Sonnenlicht und der schwarze Hut und der schwarze , Mantel wollen nicht recht zu dem weißen Schiff passen. Das scheint ihnen anfangs auch selbst so, und sie schweigen beide. Dann stößt der kleine Dampfer ein großes Signalgeheul aus, das Mädchen fährt zusammen, sie müssen beide lachen, und das Schiff legt auch schon los. Es fährt durch den verzweigten Scheldearm an Schiffen und Docks vorbei, an Kranen und Türmen, an. Lagerhäusern und Forts, und jedes Schiff hat zwei Flaggen, die Flagge des Heimathafens und die des Ziels. Aus Kamerun und vom Kongo, aus Indien, aus Holland, aus Schweden und Griechenland, aus aller Herren Länder ruhen hier die Schiffe, der ganze Erdball ist vertreten, und weil sie alle dicht beieinander stehen und jede fünf Minuten ein anders Schiff ein neues Land Verkündet, sein Bord gleichsam ein Stück des neuen Landes vorstellt, schrumpft der Erdball immer mehr zusammen und wird immer kleiner. Wie weit ist schon der Kongo und China, Norwegen und Südafrika — man braucht nur von dem kleinen Dampfer auf den größeren zu springen, von denen die Matrosen freundlich herüberwinken und aus den Luken die verrußten Gesichter der Heizer lachen. Da laden die Krane die Fracht aus und heben lange, schwere Eifenschienen so leicht und schwebend durch die Lust, als seien sie dünnes Bambusrohr, da ist ein Dampfer mit Korkrinde bis oben verpackt und ein anderer mit Baumwollballen, da schütten Elevatoren das Getreide in Silos, eine lange Reihe Autos wartet, um gehoben und in -den Schisfsrumpf versenkt zu werden, und auf den Schleppkähnen waschen Frauen Wäsche und stricken Strümpfe und tun überhaupt so wie zu Hause. Das gefällt nun dem schmalen Mädchen am besten. Und er fragt es, ob es auf den Kongo wolle, und es meint, doch lieber nach Java, und da einigen sie sich auf Australien und sind es zufrieden. Bon Zeit zu Zeit erscheint ein Mann am Deck, in bloßen Hemdsärmeln und mit einer Schildmütze, und erklärt, was es zu sehen gibt, und obwohl er es gut meint, dies aber nur aus flandrisch tut, versteht man nur sehr schlecht und findet sich wenig in den „Ponton Steen und Kattendijksluis, Borgerweert- Polder de Borgenweert, Derde-havendok und so fort und so fort" zurecht. Nach einer geraumen Zeit — man hat vor heruntergelassenen Zugbrücke gewartet und staunend gesehen, wie sich ganz langsam der mächtige Brückenkörper wie ein Tier aufrichtete und nur an einem Ende gestützt, feine breite Fahrbahn als Turm senkrecht gegen den Himmel erhebt, und man hat wie eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, zwei Jungen in einem Paddelboot, die mutig neben einem Riesen aus Britisch-Jndien herumtanzen, bewundert, — wartet man in einer Schleuse, wartet zehn Minuten, zwanzig, eine volle Stunde. Die Passagiere sind jetzt schon alle etwas ermüdet, ein neues Schiss ein neuer Kran, noch ein Schiff, mit der ganz großen Sensation ist es vorbei. Und auch das Pärchen, das bisher mit weit ausgerissenen Augen um sich sah, findet wieder zu sich selbst zurück, und der junge Mann beginnt dem Mädchen etwas zu erzählen, eifrig mit halblauter Stimme. Ganz vertieft sind die beiden, er im Sprechen, sie im Zuhören. Worum mag es sich wandeln? Um Diamanten! Darauf ist man nicht gefaßt gewesen. Ein merkwürdiges Gesprächsthema für die beiden, — was hat diese bescheidene Jugend mit solchen kostbaren Steinen zu schaffen? Hat dieser Schwarzbehütete überhaupt jemals schon einen Diamanten näher als durch eine Schaufensterscheibe gesehen, will er vielleicht