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Central-Verein-Zeitung · 1936-05-22 · 21 (22.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
21 (22.5.1936)
Date
1936-05-22
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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ortblatt der WWWWWWW« Zportpolitür Mit Sorge sieht man Wolken am Himmel des jüdischen Sports ausziehen. Die Einheit, die Zusammenarbeit in sportlichen Fragen, die sich trotz bedauernswerter Kleinigkeiten so vertrauensvoll $uq,mdßannee des „SpoctMatts“ Das Sportblatt der C.-V.-Zeitung stiftet ein Banner als Wanderpreisfür die beste Jugendboxmannschaft des RjF - Sportbundes. Die Austragung der Bannerkämpfe ist dem Boxobmann des Westdeutschen Landesverbandes im Sportbund des RjF übertragen. Die Bannerkämpfe in diesem Jahre werden erstmalig an den Pfingfttagen in Rheinland- Westfalen durchgeführt. Die beste Mannschaft erhält Banner und Diplom, die zweit- und drittbeste Mannschaft Diplome, die Einzelsieger in den 16 .Gewichtsklassen erhalten Kränze und Diplome. Die genauen Ausschreibungen sind gegen Einsendung des Portos beim Veranstalter, Boxobmann des Landesverbandes Westdeutschland im RjF-Sportbund, Rolf Bischofswerder, Dortmund/ Westenhellweg 91, erhältlich. anließ, hat in den letzten Wochen schwer gelitten. Was ist geschehen? Es sind von Makkabisührern Reden gehalten worden, die im einzelnen wiederzugeben uns die Verantwortung um den jüdischen Sport verbietet; es wurden Resolutionen gefaßt, nach denen ein Sportbetrieb zwischen dem Makkabikreis und dem Sportbund des RjF unmöglich gemacht würde. Ein in dieser Linie verlausender Beschluß ist sogar bereits verwirklicht: der Bezirk Berlin-Brandenburg des Deutschen Makkabikreises hat seinen Vereinen auf Grund der Vorkommnisse wahrend des Entscheidungsspiels um die Berliner H a n d b a l l m e i st e r - schast Startverbot gegen dieJSG3 3 im Handball, Fußball und Hockey auserlegt. Dieser Beschluß ist von zu grundsätzlicher Bedeutung, als. daß man an ihm ohne ein Wort der Kritik Vorbeigehen könnte. Das betreffende Makkabigremium hat damit vorzeitig in ein Verfahren eingegriffen, das dem Spielausschuß jüdischer Handballvereine Berlins zur Verhandlung vorlag. War es der Ansicht, daß der Spielausschuß seinen Belaugen nicht in genügendem Maße entgegenkommen würde, dann hätte es sich an den Reichsausschuß jüdischer Sportverbände oder dessen für diese Streitigkeiten eingesetztes Schiedsgericht wenden müssen, auf keinen Fall jedoch von sich aus das Recht in Anspruch nehmen dürfen, einen Zustand zu schaffen, der von weitgehenden Folgen ist. Die nächsten Tage und Wochen werden über Streit und Frieden zu entscheiden haben. Wir zweifeln nicht an der Einsicht der Führer des jüdischen Sports, die als Menschen des öffentlichen Lebens genug Selbstzucht besitzen müßten,' ein Werk unentwegt sortzusühren, das ihrer Leitung überantwortet ist: die Erziehung der jüdischen Jugend zu charakterfesten und körperlich gesunden Menschen, die das Leben zu meistern verstehen. * Inzwischen sind im Bereich des Landesverbandes Bayern der Jüdischen .Turn- und Sportvereine weitere Entscheidungen gefallen. Nach verschiedentlichen Ilebertritten zum Sportbund des RjF haben die Generalversammlungen zweier sehr maßgeblicher Vereine, nämlich des..J T U S Würzburg und des JTUS Mü n chen., den Entschluß gefaßt, auch in Zukunft neutral zu bleiben. <Lie Haben sich zu diesem Standpunkt trotz der Einbuße an Startmöglich - k e i t e n, die sie dadurch erleiden werden, .durch-; gerungen, allein, um die Einheit ihrer in den letzten Jahren mit allem Einsatz und aller Liebe geschaffenen Vereine zu erhalten und nicht in die Streitigkeiten einbezogen zu werden, die zwischen dem Sportbund des RjF und; dem Deutschen. Makkabikreis gerade jetzt wieder unangenehme Formen anzunehmen beginnen. In M ü n ch e n ist dennoch eine, wenn auch nicht sehr bedeutsame Zersplitterung eingetreten. Nachdem der Verein mit übergroßer Mehrheit das Neutralitätsprinzip beschlossen hatte, .hat man einen neuen Makkabiverein ins Leben gerufen, dem sich etwa 150 ehemalige JTUS - Sportler ängeschlossen haben. War diese Neugründung notwendig oder nicht? Wir. wollen uns mit der Tatsache abfinden und lediglich hoffen, daß der bisher geleisteten vorbildlichen Pionierarbeit des JTÜS^ München und dem Münchener jüdischen Sport! überhaupt durch Reibereien untereinander und irgendwelche Intrigen, wie man sie aus der Praxis anderer, ähnlich gelagerter Fälle her kennt-, kein Abbruch getan wird. Am 17. Mai tagte in Berlin der S p o r t - führerrat des R j F - S P o r t b u n d e s. Im Verlauf der Tagung, die die Gesamtlage des jüdischen Sports, vor allem das Verhältnis des RjF-Sportbundes zum Deutschen Makkabikreis. zur Debatte stellte, wurde beschlossen, den Deutschen Makkabikreis in sämtlichen Sportarten zu Verbandskämpfen aufzerfordern. Diese Herausforderung, die in nächster Zeit . Mittelpunkt hes -jüdischen Sportlebens in Deutschland sein dürste, wurde dem Makkabikreis mit folgendem Bpief) zur Kenntnis gebracht: „An das .. , ■' ' Präsidium des Deutschen Makkabi-Kreises ■ ° - / ' Berlin W 15, Meinekestraße 10. Sehr geehrte. Herren! Wir glauben mit Ihnen ein gemeinschaftliches Interesse daran zn haben, das Aeußerste zur Erhöhung der sportlichen Leistungsfähigkeit und , der Wettkampfstärke der jüdischen Sportler in Deutschland zu tun. Dieses Ziel wird am besten dadurch erreicht werden, daß die jüdischen Sportler mehr als bisher Gelegenheit haben, auf gemeinsamen . Meisterschaftsveranstaltungen . ihre Kräfte zu messen. . Hierbei ist es für uns völlig unerheblich, ob der Sportbund vielleicht in der einen oder anderen Sportart unterliegen könnte. Uns leitet ausschließlich das unserem Verbandsinteresse übergeordnete Interesse ander Entwicklung des, gesamten jüdisch e n S P v r t s . i n . D e u t s ch l a n d. (Von uns gesperrt. D. Schriftl.) Aus diesem Grunde fordert der Spvrtbund des Reichsbündes jüdischer Frontsoldaten den Deutschen Makkabi-Kreis in allen Sportarten zu Verbandswettkämpfen. Wir würden uns freuen, recht bald-Ihre zustimmende Antwort zu erhalten. Mit sportlichem Gruß ' Sportbund des Reichsbündes jüdischer Frontsoldaten gez.: Dr. Löwenstein, Vorsitzender." Der RjF-Sportbund hat damit die Initiative ergriffen... ... * Der Jüdische Ruderklub „Viadrina", S t e t - tin, und der Breslauer Tourenruderklub, haben ihren Anschluß an den Sportbund des RjF vollzogen. Sport der Woche Mitteldeutschland JSG 33 Berlin gewinnt Handballzwischenrunde . Die JSG 33 Berlin weilte am 17. Mai ntit fünf Fuß- und Handballmanschasten in Leipzig. Aus dem Sportplatz herrschte bis zum Abend un-. unterbrochenes reges sportliches Treiben. Die Veranstaltung war eine vollauf gelungene Werbung für den RjF-Sport. Im Vorschlußruudenspiel um.die Reichsmeisterschast im Handball standen sich Schild Leipzig und JSG 33 Berlin gegenüber. Es war für die Leipziger eine wenig dankbare Aufgabe, gegen einen Gegner antreten zu müssen, der allgemein als haushoher Favorit galt. Wenn auch an dem vollauf verdienten Sieg der Berliner nicht zu rütteln war, mußten sie dennoch schwer kämpfen, um als-'Sieger vom Feld gehen zu. können.. Die Leipziger Elf war von einem Kampfgeist beseelt, der nicht leicht zu bezwingen war. Wenn die JSG trotzdem gewann, so stellt das ihrem Können, das wohl schwerlich heute von einer jüdischen Mannschaft überboten werden kann, nur das beste Zeugnis aus. Au dem Zusammenspicl der JSG und ihrem technischen Können überhaupt konnten die Leipziger klar erkennen, was ihnen noch fehlt. Ein Leipziger Spieler.verdient jedoch besonders erwähnt zu werden: der Torwächter Simon Blonsky, dem in allererster Linie das knappe Ergebnis zu verdanken ist. Was er im Verlause der 60 Minuten an schwierigsten Bällen gehalten oder abgewehrt hat, war unglaublich und mußte bei jedermann höchste Bewunderung auslösen. Man kann ihn heute als d e n b e st e n j ü d i s ch e n Handball-Torhüter überhaupt bezeichnen. Der Leipziger Sturm dagegen, ohne Levi, war eine stumpfe Waffe. y&t SiBß Sonntag, 24. Mai Berlin Leichtathletik: BezirkssPortfestderJSG33 Berlin. Die gesamte Kampfmannschaft am Start, daneben Jugendwettbewerbe. Grunewald - Sportplatz, 15 Uhr. Zwischenrunde der Deutschen Makkabi-Meisterschaften: Handball: Bar Kochba Hakoah Berlin- Bar Kochba Breslau, 13.50 llhr; Fußball: Bar Kochba Hakoah Berlin—Bar Kochba Breslau, 15.30 Uhr. Beide Spiele: Sportplatz am Schäfersee, Reinickendorf. Handball: Verbandsspiele Makkabi I—BarKochba I. Jugend, 9 Uhr; JSK 1—Bar Kochba Stettin, II. 30 Ühr. Beide Spiele: Sportplatz Grunewald. Tennis: . Verbandsrundenkämpfe JSG 33 1. Herren—JSK 1. Herren (JSG-33-Platz, Friedrichsruher Straße); Tennisclub Kaiserallee 1. Damen— JSK 1. Damen (Tennisclub-Kaiserallee-Platz, Kaiserallee): Tennisclub Grunewald 3. Herren—JSK 2. Herren (Tennisclub-Grunewald-Platz. Berkaer Straße); JSK 2. Damen—Tennisclub Grunewald 2. Damen (JSK-Platz Württembergische- Ecke Wittelsbacherstraße); Tennisclub Bar Kochba 3. Herren— Tennisclub Grunewald 2. Herren (Bar-Kochba-Platz, Leibnizstraße). Beginn sämtlicher Wiele: 15 Uhr: Küdivestdeutsliland Fußball: Philanthropin Schüler A—Bar Kochba Offenbach Schüler A, 14 Uhr; Philanthropin Schüler In—JTB Frankfurt a. M., 15.30 Uhr; beide Spiele: Frankfurt a. M., Platz am Bornheimer Hang; Privatspiele: RjF Gießen—ISpV Offenbach, G ie ß e n, 10 Uhr, vorher 2. Mannschaften. Handball: RjF Wiesbaden Jugend—RjF Darmstadt Jugend, Wiesbaden, 11 Uhr; Philanthropin Frauen—Schild Frauen B, Frankfurt a. M., Platz am Bornheimer Hang, 10 Uhr; RjF Darmstadt II—Bar Kochba Offenbach I,- Darmstadt, 15 Uhr. Rheinland-Westfalen Tennis: Klubkampf RjF Bielefeld—RjF Münster, Bielefeld, RjF-Tennisplätze. Tischtennis: Einzelmeisterschaften des Bezirks Jndustie im RjF-Sportbund. Dortmund, Gemeindehaus, Saarbrücker Straße 3. Fußball: Meisterschaftsspiel RjF Bonn II-RjF Euskirchen 1; Diplomspicl RjF Bonn Schüler—JTV Köln 02 2. Schüler. Bonn, RjF-Platz; Diplomspiel RjF Düsseldorf Schüler—RjF M.-Gladbach 1, Schüler, Düsseldorf, Neuer RjF-Platz. Leipzig Leichtathletische Bereinsmeisterschaften des Schild. Vormittags und Nachmittags, Sportplatz Thekla. Tennis: Jubiläums- Einladungs t u r n i e r des Rot-Weiß E. V. anläßlich seines zehnjährigen Bestehens (23. und 24. 5.). D i e besten jüdischen Tennisspieler am Start. Dresden Fußball: Schild Dresden I—Bar Kochba Dresden I, Schild-Platz, Liebstädter Ltraße, 10 Uhr. Berlin beginnt sofort mit einem gefährlichen Angriff, Blonsky aber holt den Ball aus der Ecke. Schon bald zeigt es sich, daß die JSGer ihrem Gegner, manches voraus haben, vor allem an Schnelligkeit und präziserem Zuspiel. Berlin spielt, Leipzig muß kämpfen. Der Sturm kombiniert ganz abnehmbar, aber keiner kann auch nur annähernd so „pfundig" werfen, als es jeder, der fünf Berliner, tut. .Das Spiel geht im Tempo, aus und ab, Blonsky wirft sich von einer Ecke in die andere und hält noch das, was schon viele sin Tor sehen; aber gegen die Tore von Model, Mellv und Dorfmann ist auch er machtlos. Nach der Pause dreht Schild aus. In der 40. Minute kann Feldmann durch Strafwurf wenigstens das verdiente Ehrentor erzielen. Nach vier Fehlschüssen kann Pförtner seinem Verein den verdienten, nicht leicht erkämpften Sieg sicherstellen: J^G hak sich somit für das Endspiel gegen Schild Aachen qualifiziert. Ergebnis: 4:1. . Tie JSG- I u g e n d schlug eine erstmalig spielende Leipziger Jugendelf 10 : 0 (6 : 0), während die Berliner Frauen (2. Mannschaft) über ihre Leipziger Sportkameradinnen mit 3:0 (1:0) siegreich blieben. JSG 33 und Schild Leipzig standen sich ferner in einem Fußball-Freundschaftsspiel gegenüber. Die Leipziger, ohne zwei ihrer Besten, lieferten ihrem tüchtigen Gegner eine gleichwertige Partie. Tie Berliner stellten eine.. gut auseinander abgestimmte Elf, technisch und taktisch bestens ausgerüstet, so daß sich ein flottes Spiel entwickelt, das beide Mannschaften in gleicher Weise sin Vorteil sieht. Hilkowitz ist im Berliner Angriff-die treibende . Kraft und bringt seine Elf durch schönen Flachschuß in Führung. Bis zur Pause ändert sich nichts mehr am Spielstand. Nach Halbzeit legt sich die Schild-Elk stark ins Zeug, und Peifenberg , kann für Leipzig einen Strafstoß zum Ausgleich verwandeln. Bald darauf muß dieser und ein Berliner infolge' unglücklicher Verletzungen abtreten, und das Spiel verliert nun an Spannung. Im Endkampf ist das Glück auf seiten der Schwarz-Roten, indem es Hilkowitz in der nur ihm eigenen Art gelingt, ein famoses Tor zu erzielen, das allerdings wegen vorherigen Abseits stark anqezweifelt wurde. Alle weiteren Bemühungen der Schild-Leute blieben erfolglos, die dem Spielverlauf noch ein Unentschieden verdient hätten. Die beiderseitigen Alte-Herren -Mannschaften trugen ein flottes und spannendes, aber viel zu hartes Spiel aus; das die Berliner mit 1 :0 (0: 0) gewannen. H. V. P. Tennisturnier in Dresden Schild Dresden trug am 17. Mai ein Turnier gegen Schild Chemnitz aus, das nach teilweise überaus spannenden Kämpfen mit 12 :9 für den Gastgeber entschieden wurde. Dresden zeigte sich vorlviegend in den Einzelspielen überlegen, während Chemnitz im Doppel und Gemischten Doppel gut abschnitt. . G. J. Eröffnungs-Sportfest des mitteldeutschen Makkabi Bar Kochba Dresden hatte zum Eröfsnungssportfest des Mitteldeutschen Makkabikreises geladen. Vor rund 500 Besuchern traten über 200 Teilnehmer zu leichtathletischen Wettkämpfen an. ' Die. Leistungen kamen im allgemeinen über den Durchschnitt nicht hinaus. Wenn man indes berücksichtigt, daß die Saison erst beginnt, verdient der Wille, mit dem in den einzelnen Disziplinen gearbeitet wird, Anerkennung. Das zeigte sich nicht zuletzt darin, daß die Jugend und die älteren Semester mit zumindest beachtlichen Ergebnissen am Erfolge des Festes Anteil hatten. Den Abschluß bildeten Stafselläufe und ein Damen-H a n d b a l l spiel zwischen Bar Kochba Dresden und Bar Kochba Leipzig. Die. Gastgeber gewannen mit 2:1 (2:1). . Ergebnis? e: Männer: Hochsprung: 1. Goldenberger (Dresden) 1,54 m. — Weitsprung: 1. Gvl- Karze Sportnotizen T. H. Hctmpson wieder im Training Ter „fliegende Volksschullehrer", wie man diesen jüdischen Sportler nach seinem grandiosen. vormaligen O l y m P i a s i e g über 800 Meter m England allgemein nannte, hat sich entschlossen, zum Sport znrückznkehren und zu versuchen, fernen: Olympiasieg, dessen Zeit von 1.49,8 immer noch als Weltrekord gilt, zu wiederholen. Er hat bereits das Training ausgenommen. Mme. Lacoste französische Golfmeisterin Tie Gattin des ungeschlagen zurückgetretenen französischen Tcnnisweltmeisters Renöe Lacoste wurde französische Golsmcisterin, indem sie un Schlußspiel des Meisterturniers die Titelverterdrgerin schlagen konnte. Eine siebzehnjährige amerikanische Schwimmeisterin In der letzten Zeit macht die junge jüdische Schwimmerin Mavis Freemann vom .Women’s Swimming Association Newyork viel von sich . reden. Kürzlich schwamm sie die 100 chards rn 1)02,6. Sie ist Inhaberin der nationalen Juniorenbestzeit für die 100 Meter und 200 Pards Freistil. Europameister Kabos in Hochform In Szarvas (Ungarn) kam. ein großes Fecht- Meeting zum Austrag, an dem sich die gesamte erste Fechtklasse Ungarns beteiligte. Ter Beste der Veranstaltung blieb trotz ausgezeichneter Leistungen aller der Welt- und Europameister Kabos, der ohne Niederlage siegte. Wittmann vertrat Polen Im Tennis länderkampf Polen gegen Ungarn, den die Polen mit 3:2 Punkten gewannen, wurde - auf polnischer Seite auch wieder einmal Wittmann, der deutsche M a kk ab i m eist e r 1935, eingesetzt. Er spielte im Doppel mit Hebda als Partner, mußte sich allerdings gegen das gute Ungarnpaar nach fünf Sätzen härtesten Kampfes knapp geschlagen geben. liuiiiHiuiuimiiiimmuiiimMiuiHHiiiiiinmuimuiiiiHiHHiiiiiiiHiui denberger (Dresden) 6,33 m, 2. Sieradzky (Leipzig) 6,12 ui , 3. .Wasserlauf (Leipzig) 5,91 m. — Speer-" wnrs: 1. Nebenzahl (Leipzig) 40,21 m. — Kugelstoßen: 1. Sieradzky (Leipzig) 11,11 m. — 100 m: 1. Sieradzky (Leipzig) 12,2 Sek. — 400 m: 1. Selrgmann (Chemnitz) 56,3. — 1500 in: 1. Baumann (Chemnitz) 5.4,03. — 3000 m: 1. Tittmann (Chemnitz) 10.39,8. — Frauen: 100 m: 1. Sachsenhaus (Leipzig) 15. — Hvchsprung: Weinberg (Dresden) 1,30 in. Gesamtergebnis: 8240,75 Punkte für Leipzig, 7245,70 Punkte für Dresden, 3645,79 Punkte für Chemnitz. __ G. J. Berlin Leichtathletische Mannschaftsmeisterschaft des Makkabi Im Nahmen der in diesem Jahre erstmalig zum Austrag kommenden leichtathetischen Mannschaftsmeisterschaft des Deutschen M a k k a b i - kreises trafen sich am 17. Mai die Berliner Makkabisportler. Die Wettkämpfe, bte bereits gegenüber der ersten Veranstaltung erhebliche Verbesserungen erkennen ließen, ergaben für die erste Vertretung des Bar Kochba 11 649,55 Punkte gegen B HKUSER /d„,«b ender Linkstr. 32 B 1, 1165/66 10 067,40 der zweiten Mannschaft und 2290 Punkte der in der Z-Klasse startenden JSKer. Bei den Frauen erreichte die 1. Mannschaft 440,54 Punkte. Im Verlauf der Wettkämpfe gelang es der jungen Hilde Meyer mit 5,10 Meter einen neuen Makkabirekord im Weitsprung aufzustellen. Die besten E i u z e l l e i st u n g e n: Männer: 100 Meter: Aufrichtig, 11,3, Lesser 11,7, Falkenberg 11,9; 400 Meter: Svrkin 55.1, Falkenberg 55,3, Walter Cohn 56,0; 1500 Meter: Wertsten 4.31,6, Petzall 4.31,9, Walter Cohn 4.36,0; Weitsprung: Grünbaum 5,75 Meter, Kobor 5,75 Meter, Lichtensteiu 5,65 Meter; Hvchsprung: Kikoler 1,60 Meter, Grünbauin 1,55 Meter; Diskuswerfen: Jacob 32,44 Meter, Sonn 30,39 Meter; Speerwerfen: Sachs 39,21 Meter, Aufrichtig 37,65 Meter. — Frauen: 100 Meter: Spiwak 13,7, Meyer 13,8, Baumann 14,1; Hochsprung: Weiß, Reich je 1,20 Meter; Weitsprung: Meyer 5,10 Meter (Makkabirekord), Weiß 4,75 Meter, Cohn 4,70 Bieter; Kugelstoßen: Schulmann 9,75 Meter, Salomon 8,19 Meter, spiwak 8,13 Meter; Speerwerfen: Schulmann 26,74 Meter, Fabian 20,76 Meter. 41. F. ISK gegen Blau-Weiss Hamburg In einem Fußball- Gesellschaftsspiel standen sich am 17. Mai kombinierte Mannschaften von JSK Berlin und Blau-Weiß Hamburg gegenüber. Es gab ein fchönes, faires Spiel, an dessen Halbzeitergebnis von 2 : 2 sich verdientermaßen bis zum Schlußpfiff nichts mehr änderte. Das Jugendspiel gewann Bar Kochba Hakoah gegen die Hamburg mit 4:1. Kundenspiele im Tennis Mit klarer Ueberlegenheit setzten sich am 17. Mai, dem zweiten Spieltag der Berliner Rundenspiele im Tennis, die Favoriten durch. Auf dem 9999

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