Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 21 (22.5.1936)
- Date
- 1936-05-22
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2277379-9449481-9449364--10395-9449039- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Das übrige Südamerika Die Zerstreuung der Juden über die Erde (XXXVIII) Chile, Paraguay und Uruguay Der Staatder im Südwesten Südamerikas 'am Stillen Ozean entlang sich ausdehnt und an den Westen Argentiniens grenzt, ist Chile. Dort hat zuletzt im Jäher 1830 eine Volkszählung stattgefunden, die auch die Konfession berücksichtigte. Auch hier waren es Marannen, die zuerst das Land betreten haben. Sie waren lange Jahrzehnte hindurch schweren Verfolgungen ausgesetzt. Nur kleine jüdische Siedlungen überdauerten das 18. und 19. Jahrhundert. Noch an der Wende tTr,yudäi BOLIVIEN Z 30 OSprno zum 20. Jahrhundert war der jüdische Sektor in Chile sehr schmal. Die Nachkriegszeit brachte eine kleine Einwanderung aus Argentinien, später solgten jüdische Einwanderer aus Europa, hier insbesondere aus Mazedonien. Trotzdem ist die Zahl der Juden in Chile nicht sehr stark angewachsen. Die amtliche Statistik des Jahres 1920 ergab, daß 210 0Juden in Chile lebten, der Zensus von 19 30 wies eine jüdische Volkszahl von 3700 aus. Das ist bei einer Gesamtbevölkerung von 4,3 Millionen Menschen eine Quote von weniger als einen Juden unter 1000 Einwohnern. Seit 1930 ist der Zuwachs der jüdischen Bevölkerung wohl etwas stärker, auch aus Deutschland sind in den vergangenen drei Jahren Einwanderer hinzugekommen. Für die Gegenwart wird" man eine jüdische Bevölkerungsschicht von rund 4500 Köpfen annehmen dürfen. Der Prozentsatz der Juden im Lande liegt unverändert nahe bei 0,1 Prozent. Dieser kleine jüdische Bevölkerungssektor lebt in einer fast völlig katholischen Umwelt. Von der übrigen Bevölkerung unterscheidet er sich grundlegend in seiner Sexualproportion.. Während nämlich die große Mehrheit der chilenischen Bevölkerung einen als normal zu bezeichnenden Frauenüberschuß aufzuweisen hat, überwiegt bei den Juden die Zahl der Männer in erheblichem Maße; hieraus droht eine Gefährdung des jüdischen Volksteiles in seiner quantitativen Größenordnung deswegen zu erwachsen, weil die überzähligen Männer ihre Absicht, eine Familie zu gründen, durch den Mangel an heiratsfähigen jüdischen Mädchen nicht ausführen können und so entiveder zur Unfruchtbarkeit verurteilt sind oder aber eine Mischehe eingehen müssen, wodurch ihre Nachkommen zum Teil dem jüdischen Glauben verlorengehen. Die wenigen tausend Juden in Chile leben nicht an einzelnen Stellen des Landes, sie sind über das ganze, sich Tausende von Kilometern an der Küst e des Großen Ozeans ausdehnende Gebiet ver - st r e u t. Die amtlich-chilenische Statistik stellt fest, daß in 4 8 der 83 Verwaltungsdepartements jüdische Staatsbürger Chiles leben, ein instruktives Beispiel dafür, wohin im Lause der Jahrzehnte die Juden des Landes ziehen mußten, ehe sie zur Ruhe kamen und für sich und ihre Kinder eine bescheidene Existenzbasis fanden. Größere jüdische Gemeinden bestehen in Santiago de Chile, der Hauptstadt des Landes, ferner in Valparaiso, in Concepcion und schließlich in Temuco; hier leben besonders mazedonische Sephardim. Weiter befinden sich nennenswerte jüdische Gemeinschaften in Antof a g a st a , in I q u i q u e im unfruchtbaren Norden des Landes und nicht mehr weit von der bolivianischen Grenze, ferner in La Serena und in Osorno. Bemerkenswert ist, daß selbst das kleine Häuflein jüdischer Menschen in Chile ein so starkes Zusammengehörigkeitsgefühl hat und so fest ihrem Glauben die Treue bewahrt, daß die jüdische Jugend teilweise in (Nachdruck verboten.) jüdischen Schulen unterrichtet wird, daß in diesen Schulen die hebräische Sprache gepflegt wird, und daß auch spezielle jüdische Zeitungen in Chile er-, scheinen, sowohl in der spanischen Landessprache wie auch in jiddischer. Die sephardische Gruppe der chilenischen Juden dürfte zur aschkenasi sch e n etwa in einem Verhältnis von 2 zu 5 stehen.^ Zwischen Argentinien und Brasilien schieben sich die Staaten Uruguay und Paraguay. Für Paraguay besteht keine amtliche Statistik, die Zahl der Juden wird auf etwa 1000 bis 1200 geschützt. Innerhalb der Gesamtbcvölkerung von etwa 850 000 Menschen kommen also . ungefähr 13 Juden auf 10 000 Bewohner, die Quote beträgt also 0,13 Prozent und ist damit ein wenig höher als in Chile. Jüdische Gemeinschaften befinden sich in Asuncion, in Villarica, in Borche, in Caballero, in Jpcarai, in Ccusunto und in Encarnacion. Das Gros der Juden in Paraguay, Zuwanderung aus Deutschland einen kleinen Zuwachs erfahren haben, ist aschkenasi sch e r Abkunst, etwa ein Fünftel sind Sephardim. Erheblich größer ist die jüdische Bevölkerungszahl im Freistaat Uruguay, dessen Einwohner» zahl etwa 1,75 Millionen Menschen beträgt. Hier sind allein in den Jahren 1927 bis 1929 ausweislich der amtlichen Unterlagen rund 4270 Juden eingewandert. Ein Census über die Bestandzahl der einzelnen Konfessionen fehlt, man ist auf eine nördamerikanische Schätzung angewiesen, die die G e gen w ar t s zah l der Juden in Uruguay mit 1 7 6 0 0 angibt. Das bedeutet einen jüdischen Anteil an der Gesamtbevölkerung von etwa 1 Prozent. ' Die größte Gemeinde des Landes hat die Halbmillionenstadt Montevideo, an der Stelle gelegen, an der sich der Rio de la Plata in meeresbreitem Arme in den Atlantischen Ozean ergießt. In Montevideo leben unter rund 450 000 Einwohnern über 15 000 Juden, das sind mehr als 3 Prozent. Jüdischkulturell ist bemerkenswert, daß es in dieser -Stadt einige jüdische S ch u l e n gibt, 'wobei für aschkenasjsche und' für sephardische Kinder besondere Anstalten bestehen. Das jüdische Eigenleben drückt sich weiter in dem Erscheinen mehrerer jüdischer Presse-, organe aus, die sowohl in jiddischer wie in spanischer Sprache geschrieben sind. Für die B e r u f s st r u k t u r bestehen nur Einzelangaben, aus denen hervorgeht, daß sich die Juden in allen Berufskategorien betätigen. Juden sind unter den Schwerarbeitern des Landes wie unter den landwirtschaftlichen Siedlern zu finden, sie sind in Handel und Industrie tätig und arbeiten in den gehobenen akademischen Berufen. Die Armee des Landes ebenso wie der höhere Staatsdienst zählen Juden als Offiziere und Beamte in ihren Reihen. Venezuela und die übrigen südamerikanischen Staaten Der Staat ganz im Norden des südamerikanischen Kontinents, Venezuela, hat im Jahre 1926 einen amtlichen Census durchgeführt, der unter 3 Millionen Einwohnern eine Gesamtzahl von 880 Juden ergab. Das sind 0,03 Prozent oder deutlicher: 3 Juden unter 10 000 Einwohnern. Die amtliche Statistik erlaubt es, die Entwicklung über zwei Generationen zurückzuverfolgen. Im Jahre 1873 wurden im ganzen Lande 30 Juden ermittelt, der Census von 1891 ergab eine Zahl von rund 250. Eine etwas größere Einwanderung hat erst danach und besonders in dem letzten Jahrzehnt stattgesunden bis zu einer Gegenwartszahl (1936) von etwa 1000 jüdischen Menschen. Auch Venezuela ist dafür charakteristisch, wie die wenigen hundert jüdischen Familien sich über die meisten Landschaften der Republik Venezuela verteilt haben. Das Gebiet ist mehr als doppelt so groß als das Deutsche Reich und hat 24 Verwaltungseinheiten. In 18 dieser Departements leben Juden. Und zwar insgesamt nach dem Census 1926 580 jüdische Menschen, die Landeshauptstadt ausgenommen. Auf jeden dieser Verwaltungsbezirke kommen also durchschnitlich. nur 30 bis 32 Juden. Nur in der Hauptstadt Caracas ist ihre Zahl größer. Dort leben 250 jüdische Menschen unter rund 135 000 Einwohnern dieser Großstadt. Die jüdische Quote in Caracas ist also nicht einmal 0,2 Prozent. Es spricht für die traditionelle Treue der etwa tausendköpfigen jüdischen Bevölkerung Venezuelas, daß dort eine jüdische Zeitung in spanischer Sprache erscheinen kann und lebensfähig ist. Bevölkerungspolitisch sei abschließend festgestellt, daß /die Sexualproportion bei den Juden ^6(/AY > if Um r rURUGU die in jüngster Zeit durch eine sehr ungesunde ist: Der Männerüberschuß ist ein sehr großer. Sind doch mehr als 60 Prozent der Juden Venezuelas männlichen Geschlechts, weniger als 40 Prozent weiblichen; bei der Gesamtbevölkerung herrscht im Gegensatz hierzu ein relativer Frauenüberschuß vor. In. Peru waren, wie überall in Südamerika, Marannen die ersten jüdischen Menschen, die ins Land kamen und lange Jahrzehnte unter Verfolgungen zu leiden hatten. Ende des 19. Jahrhunderts kamen größere sephardische Gruppen aus dem Balkan und Asch - k e n a s i m aus Mitteleuropa ins Land, seit 1933 ist eine Einwanderung von Juden aus Deutschland sestzustellen. Da es eine amtliche Konsessionsstatistik in Peru nicht gibt, so ist man auf Schätzungen der Gegenwartszahl angewiesen, die zwischen den Ziffern 500 und 1000 schwanken. Da die Gesamtbevölkerung weniger als 6 Millionen Menschen beträgt, so bedeutet dies eine Quote von etwa 0,01 Prozent, d. h. von etwa 1 Juden unter 10 000 Bewohnern. Jüdische Gemeinschaften gibt es in der Hauptstadt Lima, einem bedeutenden Viertelmillionenhafen am Großen Ozean, in C a l l a o, in In - q u i t o s, ganz im Landesinnern gelegen, unweit der Grenze von Ecuador. Weiter leben Juden in A r e q u i p a und in Cajamarca. In Columbia, einem Staat von etwa 7 Millionen Einwohnern, haben sich vor etwa drei Jahrhunderten sephardische Abkömmlinge niedergelassen, seit einem Jahrhundert etwa aschkenasische aus Mittel- und Nordwesteuropa. Zu keiner Zeit war der jüdische Volksteil sehr zahlreich. Gegenwärtig wird er — mangels vor- LONDON Mrs. L. B- BENDHEIM vornehme deutsch-engl. ramllienpension 11 Adamson Road liegender amtlicher Zahlen — von Sachverstand digen auf etwa 500 jüdische Menschen geschätzt, diS in Bogota, Barranquilla, Carta-» ge na, Cali, Medellin und I b a g u^ so-i wie in einigen anderen kleinen Orten und ^Dön fern leben. Für Bolivien und ebenfalls für E c u a d o ü liegen keine amtlichen Konsessionsstatistiken vor. Für Ecuador wird insgesamt eine Zahl von 100 Juden geschätzt innerhalb einer Gesamtbevölkerung von mehr als 2 Millionen Menschen. Daß das Land für eine Einwanderung von Europäern geeignet ist, wird von sachverständiger Seite bezweifelt. Auch in B o l i v i e n leben Juden nur in sehr geringer Zahl. In der größten Stadt dieses Staates, in La Paz mit etwa 120 000 Einwohnern, am Fuße der Kordilleren, sollen etwa 150, Juden wohnen, für andere bolivianische Orte liegen keine Angaben vor. Statistische Zahlen konfessioneller Art gibt es schließlich noch für den britischen Teil von Guayana. In der Hauptstadt dieses Kolonialgebietes, G eorgestown, leben etwa 1800 Juden unter 312 000 Einwohnern, das sind etwa 0,6 Prozent. Die Gesamtzahl der Juden in Georgestown ist jedoch größer als in mehreren der weitausgedehnten südamerikanischen Staaten spanischer bzw. portugiesischer Zunge. vr. E. R—z. NEZU Medellin WEDEßL Brasilien pcuM>or Auslands - Nachrichten Aegypten Die ägyptische Regierung ernannte den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde von Kairo, Katani Pascha, zum Mitglied des ägyptischen Senats. England König Eduard VIII. hat am 14. Mai den ehemaligen jüdischen Generalgouverneur von Australien, Sir Jsaac Jsaacs, und Lady Jsaacs empfangen. Nach dem Empfang. fand zu Ehren des ehemaligen Generalgouverneurs ein Frühstück statt, an dem auch die Königin-Mutter Mary teilnahm. Sir Jsaac Jsaacs steht im 81. Lebensjahr. Er war früher Präsident des Obersten Gerichtshofes Australiens. Er war der erste geborene Australier (Sir Jsaac stammt aus Melbourne), der als Vertreter der englischen Krone zum Generalgouverneur in Australien eingesetzt wurde. Oesterreich Auf Veranlassung der Israelitischen Kultusgemeinde wurden antisemitische Flugblätter, die von dem Kunschakschen „Freiheitsbund" verteilt wurden,, beschlagnahmt. Es werden aber noch immer Flugblätter ägressiv antisemitischen Charakters in Wien verbreitet. Solche Flugblätter, die die Ileberschrift „Juda verrecke!" tragen, wurden auch einer Reihe von Rabbinern zngesandt. Die neu ausflammende antisemitische Propaganda hat bei der jüdischen Bevölkerung Beunruhigung hervorgerusen. Polen Auf Anordnung des polnischen Feldoberrabbiners Major Stein berg wird eine religiöse Schulung der jüdischen Soldaten des polnischen Heeres durchgeführt werden. Vorläufig wird eine Schulungsstunde wöchentlich eingerichtet, in der Chumisch mit Raschi, Schulchan Aruch usw. gelernt werden. An den Gedenkfeiern, die anläßlich des ersten Todestages Marschall Pilsudskis stattsanden, haben sich die Juden Polens besonders stark beteiligt. In allen Synagogen wurden Gedenkgottesdienste abgehalten. Die jüdische Presse erschien mit Trauerrand und veröffentlichte umfangreiche Artikel über das Leben und Wirken des Marschalls und seine Beziehungen zu den Juden. Es wird darauf hingewiesen, daß Pilsudski in seiner revolutionären Kampfzeit erklärt hatte, das neue Polen werde so gestaltet werden, daß die Juden sich in ihm glücklich fühlen. Tschechoslowakei Anläßlich eines' Besuches des tschechoslowakischen Fürsvrgeministers Necas in Bratislawa sprach eine Abordnung der jüdischen Zmtralfürsorge beim Minister vor. Der Minister sprach sich über die Leistungen der jüdischen Bevölkerung in der Slowakei, insbesondere in der Jugendfürsorge, anerkennend aus und versicherte, daß im Zusammenhänge mit der Ausarbeitung eines neuen Gesetzes über Jugendfürsorge auch die jüdische Jugendfürsorge entsprechend berücksichtigt werde. Ungarn Der Reichstagsabgeordnete Dr. Ernst Brody feierte sein 30jühriges Jubiläum als Abgeordneter. Dr. Brody gehört dem ungarischen Liberalismus an und vertritt in hervorragender Weise die Rechte und Interessen des ungarischen Judentums. In Budapest fand unter dem Vorsitz des Präsidenten der Israelitischen Landeskanzlei, Hofrat Samuel Stern, die erste diesjährige Konferenz der Distrikspräsidenten der Jsrealitischen Kongreßgemeinden statt. Hofrat Samuel Stern wurde einstimmig neuerdings zum Präsidenten, der Vorsteher des VI. Israelitischen Gemeindedistrikts, Eugen Szantv, zum Vizepräsidenten der Israelitischen Landeskanzlei gewühlt. Die Konferenz befaßte sich mit dem Vorschlag des Advokaten Dr. Franz K a u d e r s (Körmend), eine jüdische landwirtschaftliche Fachschule zu errichten. Der Vorschlag wurde grundsätzlich gutgeheißen. USA Im Alter von 62 Jahren ist in New-Pork der Seniorchef des Bankhauses Lehman Brs.,' ein Bruder des New-Porker Staatsgouverneurs, Herbert H. Lehman, gestorben. Arthur Lehman war jahrelang Vorsitzender der von ihm mitbegründeten Federation of Jewish Philanthropie Societies. Auch im Joint Distribution Committee hat er führend mitgearbeitet. Im Wirtschaftsleben spielte er eine bedeutende Rolle. Lange Zeit gehörte er dem Vorstand der Baumwollbörse an. Dr. Rudolf Schindler, früher München, jettzt C a n s a s City (USA) erhielt für seine Arbeiten zur Verbesserung des Gastroskops (zur Untersuchung des Magens) die Goldene Medaille der „Amerikanischen Aerztegesellschast". Hauptschriftleiter lind verantwortlich: Dr. Alfred Hirsch berg; Stellvertreter: Dr. Margarete Edelheim, Verantwortlich für Bilder und Sport: Dr. Ernst G. Löwenthal, sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen Friedrich Nathan, Berlin DA I Vj. 40 ÖOO. Fl. 5. Verlag: Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V, Berlin W 15, Emser Strasse 42. Druck der Buch- und Tiefdruck Gesellschaft mbH, Berlin SW 19. KAUFHAUS AM SAVIGNYPLATZ REINSEIDENE SPORTHEMDEN O QA - /~|VM MAMCTI) 0*7 MIT KLEINEN WEBEFEHIERN.,RM Ö.“U * VlRUUlANjTRi Z7