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Central-Verein-Zeitung · 1936-04-23 · 17 (23.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
17 (23.4.1936)
Date
1936-04-23
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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wms Jportbhtt der Nr. 17 {{.Beiblatt Rudersport: Kampf Der Rudersport gehört mit Leichtathletik und Tennis zu den typischen Sportdisziplinen des Sommers. Hand aufs Herz! Wer von denen, die den Rudersport ablehnen, hat schon einuml im Boot gesessen und alle die Rechte und Pflichten des Rudersports genossen? Nur wer die Freuden und Leiden eines Ruderers kenncngelernt hat, wer Nennen gefahren ist und Wanderfahrten, wer das Leben und Treiben in den Bootshäusern mitmachen durfte, kann sich ein Urteil erlauben und wird dann in den wenigsten Füllen über die Borzüge dieses gesunden Sports hinwegsehen können. Das besonders Wertvolle, das allein in erzieherischer Hinsicht dem Rudersport innewohnt, ist die ausgesprochene Betonung der Mannschaftsleistung. Sie gilt alles, mehr als in jedem anderen Sport. Als Erziehuugsuwment kommt dazu die Troiningsvorschrift, deren Jnnehaltnng streng gefordert wird, jedenfalls für das Rennr u d e r n. Das W a n d e r r u d e r n ist heute, seinem gemessenen ruhigen Bewegungsablauf gemäß, ein gesunder und passender Sport auch für Frauen und Mädchen. In den letzten Jahren wurden hin und wieder auch Frauen in Ruderwettbewerben gesehen, und es setzte ein lebhafter Meinungsstreit darüber ein, ob eine Frau zum Renurudern geeignet sei oder nicht. Wer einmal beides gesehen hat: ein Boot, in dem Frauen in ausgeglichenem Stil ohne Hast und Krampf zu ihrer Entspannung ruderst, und ein mit verkrampften und erschöpften Frauen besetztes Boot iin scharfen Nennen, der nniß schon aus ästhetischen Gründen Nennen für Frauen als nnfraulich und unsportlich ablehnen. Wauderrudern wird allgemein aber als Leibesübung empfunden, die in besonderem Maße geeignet ist, Menschen zu entspannen. Eine Wanderfahrt auf Flüssen und Seen vermittelt neue Eindrücke und schafft Kraftreservcn seelischer und körperlicher Art, die der Sportler für den Alltag nur allzu notwendig braucht. Derjüdische R u d e r s p o r t h a t seine Tradition. Tie Vereine, die heute den jüdischen Verbänden angehören, bestehen fast ausnahmslos schon seit mehr als 20 Jahren und haben in dieser Zeit — als Mitglieder der allgemeinen Rudersportverbände — viele hervorragende ideelle und sportliche Erfolge zu verzeichnen gehabt. Diese Tradition als Grundlage einer körperlichen Ertüchtigung der heute für den Rudersport begeisterten jüdischen jungen Menschen und damit den Bestand der Vereine unter den schwersten Bedingungen zu wahren, ist Aufgabe und Inhalt der Arbeit der jüdischen Rudcrverautwortlichen. Eine aufopfernde Arbeit für den guten Zweck hat sich stets durch den Erfolg belohnt gemacht, so auch in diesem Fall. Wir denken an den harmonischen Verlauf der alljährlich, mindestens einmal veranstalteten Regatten, wir denken an die Vergrößerung des Mitgliederbestandes vor allem durch Jugendliche, an die Verbesserung und Vermehrung des Bootsparkes, nicht zuletzt an die Erhaltung der Klubhäuser, die in den Sommermonaten für viele Mittelpunkt ihres Lebens sind. ff et Stad Juki Stop Sonntag, 26. April Berlin. Fußball: Verbandsspiele JSG 33 II — Hakoah III, 13.50 Uhr, Sportplatz am Schüfersee. JSG 33 III — Hakoah II, 15% llhr, Latte-Sportplatz Niederschönhausen. Handball: Verbandsspiele Hagibvr I — Var Kochba III, 12% Uhr; Bar Kvchba I. Frauen — JSK I. Frauen, 12% Uhr: Bar Kochba IV — JSG 33 III, 16 Uhr; JSK II - JSG 33 V, 17 K llhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Makkabi-Meisterschaftsspiele: 'Handball: Bar Kochba Hahoah - Berlin — Bar Kochba - Hamburg löy, Uhr. — Fußball: Bar Kochba Hakoah- Berlin — Blau-Weiß-Hamburg 16.40 Uhr. Beide Spiele: Sportplatz am Schäfersee. Kegeln: Erster Grnppenkamps der Sportkeglervereinigung im Sportbund der RjF, Alexandrinenstraße 107. Boxen: Nachwuchs-Wettkämpfe des Jüdischen Box-Clubs Berlin, 17 Uhr, Turnhalle der Joses- Lehmanu-Schulc, Joachimsthaler Straße 13. Südw Ostdeutschland. Handball: Schild Frankfurt a. M. I — Bar Kochba Frankfurt a. M. I, 15 Uhr, vorher 2. Mannschaften, Jugend, Frauen A und B; Bar Kvchba Offenbach a. M.. Frauen — Hakoah Mainz Frauen, Ossenbach a. M.. 15 Uhr; RjF Tarmstadt Jugend — Philanthropin Jugend, Dar m st a d t, 14 X Uhr. Fußball: RjF Tarmstadt I-J.T.B. Frankfurt a. M., D a r m st a d t, 15'i Uhr; RjF Stuttgart — TC 03 Karlsruhe, Stuttgart, 15 K> Uhr, Platz int Feuerbachtal; Bar Kochba Frankfurt a. M. Schüler I —Philanthropin Schüler I, Frankfurt a. M., 14 Uhr, Platz an der Sondershausener Straße: Bar Kochba Ossenbach a. M. Schüler A — Philanthropin,- Schüler Ia> 11 pchUhr, und Entspannung Die O r ganisation des jüdischen Wassersports ist einfach. Es gibt den Wassersportverband des R.j.F.-Sportbnndes und eine nach ihren Statuten auf neutraler Basis, aber unter zionistischer Führung arbeitende Arbeitsgemeinschaft jüdischer Wasscrsportvereine. Beide Verbände arbeiten getrennt, veranstalteten jedoch bisher gemeinsam Regatten, der Wasscrsportverband darüber hinaus Wanderruderwettbewerbc, wie auch für 1936 erst kürzlich ausgeschriebene Wandcrrudcr-, Jügendruder- und Kanuwettbewerbe für eine Belebung des Betriebes der Sportbundvereine sorgen sollen. Ueber eine, gern e i n f n nt e Ruderv e r a nstaltung der Verbände in dieser Saison ist u. W. bisher nichts beschlossen worden. Es ist jedoch zu wünschen, daß, ungeachtet aller Gegensätze, auch in diesem Jahre wieder eine Regatta, an der alle teilnehmcic, zustandekommt. Nicht allein deshalb, um die Besten des jüdischen Rudersports zu ermitteln, sondern in weit höherem Maße, um die Geschlossenheit des jüdischen Sports, seinen Willen zu gemeinsamer, aufbauender Arbeit, auch in dieser Disziplin dokumentiert zu sehen. Sport der Woche Schlesien Städtekampf Berlin-—Breslau im Schwimmen Am 19. April veranstaltete der Jüdische Schwimmverein (JSV) Breslau im B res - lauer Hallenschwimmbad einen Städtekampf im Stasfclschwimmen und Wasserball z w i s ch e n B e r l i n und Breslau, den Berlin klar für sich entscheiden konnte. Nach vielen Bemühungen war es gelungen, zu diesem Wettkamps I. S, G. 33 Berlin, Bar Kochba Berlin und R. I. F. Breslau neben dem Veranstalter an den Start zu bringen, so daß sich hier M a k k a b i - und N. I. F.-Sport gruppen zu diesem Städtekamps etnsanden. Bar Kvchba Berlin war mit einer — auch zahlenmäßig — schwachen Mannschaft am Start und mußte, sich überall klar geschlagen bekennen. I. S. G. hatte fast 30 Teilnehmer gemeldet und konnte in glänzendem Stil sämtliche Her r c n staffeln vor J.S. B. Breslau an sich bringen. Die Breslauer setzten sich dafür in den Da me n Wettbewerben gegen die I. S. G.- Damen bis aus die 4 X 50-Meter-Bruststasfel, in der I. S. G. ausgeglichen gut schwamm, siegreich durch. Im W a s s e r b a l l behielt die I. S. G.- Mann schuft, die ihrem Gegner an Spielerfahrung überlegen war, aber sehr hart spielte, ohne daß der Schiedsrichter scharf genug durchgrisf, gegen I. S. V. Breslau klar mit 4 :0 (2 :0) die Oberhand. N. I. F. Breslau lag gegen Bar Kochba Berlin zwar beim Wechsel noch i : 2 im Nachteil, konnte aber dann, hauptsächlich dank des Schußvermögens ihrer Spieler Preist und Levh, noch einen 5:3- Sieg erzielen. Tie Berliner und Breslauer Teilnehmer zeigten außer Wettbewerb einige schöne Leistungen * im K u n stspringe n. Das Programm wurde durch interne Jngcndkämpfe des JSV Breslau ergänzt, die in einigen Wettbewerben, wie in der 50-Metcr-Bruststaffel für Knaben, bei der sich fünf -Mannschaften des JSV einen erbitterten Kampf lieferten, bewiesen, ein wie hoffnungsvoller Nachwuchs durch intensives Training für den jüdischen Schwimmsport hier herangebildet wird. Ergebnisse des S t ä d t e k a m p f e 8 : .Herren: 4X100-Mctcr-Bruststaffel, 1. Mannschaften: l.JSG 33 6.04,4; 2. JSV 6.13,2; 2. Mannschaften: 1. J--G 33 II. — Lagenstaffel (100 Meter Rücken, 200 Meter Brust, 100 Nieter Kraul): 1. JSG Offen buch a. M.; RjF Mannheim —NjF Worms, Mannheim, 15%, Uhr. Platz an der Friesenheimer Straße. Zw i sch en r un de um die M a k k a b i - R e i ch s m e i st e r s ch a f t: Bar Kochba Frankfurt a. M. I — Hakoah Stuttgart, I, Frankfurt a. M., Platz an der Sondershausener Straße. Breslau. Fußball: Z w i f ch e n r u n d e n f p i e l n m die R j F-R e i ch s m e i st e r s ch a ft: RjF Breslau —Schild Beuthen, 1412 Uhr, RjF-Platz, Trentinstraße. Turnen: Kindcrschauturnen des NjF Breslau, ab vormittags, RJF-Tnrnhalle, Neue Gasse. Leipzig. Fußball: Bar Kochba Leipzig—Jtus Nürnberg. Handball: Bar Kvcha Leipzig — Jtus München; Schild Leipzig—Schild Dresden um die mitteldeutsche Handballmeisterschaft des RjF-Spvrtbundes. Bar Kochba - Platz. Chemnitz. Fußball: Makkabi Chemnitz — Hagibor Berlin (Berlin—Mitteldeutsche Makkabi-Bezrrksliga). Königsberg. Fußball und Handball: Bar Kvchba Königsberg — Bar Kochba Breslau (V v r r u n d e z u r Deutschen M a k k a b i - M e i st e r s ch a f t). Rheinland-Westfalen. Boxen: Werbeveranstaltnng des Landesverbandes West des RjF-Sportbundes in R e ck l i n g - h aus e n, Gemeindehaus, am Polizeipräsidium 3, 16 llhr. Fußball: Vorrunden um den Dr.° Klopf er-Pokal : NjF Neuwied I—RjF Bonn I, Ne u w ie d , RjF-Platz; NjF Euskirchen I — RjF Düren I, Köln-Mülheim, Fort 11; RjF Düsseldorf-JTV 02 Köln I, Düsseldorf. RjF-Platz; RjF M-Gladbach I-RjF Krefeld I, M-Gladbach, RjF-Platz, am alten Wasserturm. - 33 I 6.05,3; 2. JSG 33 II 6.23,1; 3. JSV. — 6X50- Meter-Kraulstaffel: 1. JsG 33 I 3.35: 2. JSV 3:3^,5. — Damen' 3X100-Metcr-Lagenstafsel: l. JTV 5.13,4; 2. JSG 33 5.13,5. — 4 X 50-Mcter-Bruststäffel: 1. JSG 33 3.07,9; 2. JSV 3.13,6. — 3X50-Metcr- Kraulstaffel: 1. JSV 2.05,7; 2. JSG 33 2.21,2. - Wasserball: JSV Breslau—JSG 33 Berlin 0:4 (0:2); RjF Breslau—Bar Kochba Berlin 5:3 (1:3). , Dul. ' Neuer Tennisklub in Breslau In Breslau wurde ein neuer jüdischer Tennisklub „Blau-Weiß-Gold". in der RjF-SpörtgrupPe Breslau gegründet, der allen Anhängern des Tennissports, unbeschadet ihrer jüdisch-politischen Einstellung, offensteht. Der Klub hat seinen Spielbetrieb. auf den Tennisplätzen Jänickestraße ausgenommen und erfreut sich bereits regen Zuspruches. Ncuanmeldnngen sind zu pichten an den Schriftführer: Fclir Jäfse, Breslau 1, Wallstraße 21. I^heinlanä-^Vesttalen RJF-Boxen in Köln Der Landessportverband West Hatte den JTV 02 Köln mit der Durchführung eines Großkampftages am 19. April in der Kölner Rheinlandloge betraut. Das hervorstechende Merkmal der ausgezeichnet organisierten Veranstaltung war, daß neben den 5 Hanptkämpfen, in denen die besten Boxer des. Landesverbandes West den Reichsmeistern entgegentraten, in 10 weiteren Kämpfen die Inge n d zu Wort kam. Das Kernstück dieser Jugendkämpse war der Jugendverbandskamps West—Südwest um den Preis des westdeutschen Landesverbandsboxobmänns. Mit viel Glück bei den Punktrichtern erzielten die sympathischen Frankfurter ein 6 : 6-Unentschieden. Für ihre hervorragende Haltung durften sie dann auch den umkämpften Preis an den Main entführen. Von den Ergebnissen ist besonders bemerkenswert der k. o.-Sieg von Stutinski (Elberfeld) über Harf (Ai.-Gladbach) in der 1. Runde. Bei den Reichsmeistern schlug Langmann (Frankfurt a. M.) Rosengarten-1 (Witten) in der 3. Runde und Grüneberg (Köln) Rosengarten II in der 2. Runde k. o. Unerwartet knapp war der Punktsieg von Wingcns, (Köln) über Bloch (Dortmund), In besonders guter Farm präsentierte sich Cahn (Köln), der den westdeutschen Meister Klinger (Dortmund) in der 1. Runde schon aüsknvckte. Stark verbessert waren die Federgewichtler . Eisenbcrg (Darmstadt) und Waldhorn (Dortmund), die den schönsten Kampf der Veranstaltung zeigten und sich unentschieden trennten. Erschienen waren 600 Zuschauer, darunter aus Einladung die Leitung des Makkabi. K. B. Abgesang der Punktespiele Tie schlechte Witterung am Wochenende vor dem 19. April hatte zur Folge, daß fast alle abgeschlossenen Gesellschaftsspiele abgesagt wurden. Nur die Schüler von Düsseldorf erledigten zu Hause das Rückspiel gegen Wuppertal, das sic 6 :1 gewannen, nachdem sie zuerst in Wuppertal auf dem neuen Platz 3 :0 erfolgreich gewesen waren. Einige der letzten Meisterschaftsspiele wurden in M. - G l a d b a ch ausgetragen, wo sich die Mannschaften ans Krefeld und Düren trafen. Krefelds 2. Mannschaft wurde von Türen mit 2 :1 geschlagen, dafür siegte Krefelds 1. Elf mit dem gleichen Ergebnis. Die Türcner lagen zur Pause 2 :0 zurück, kamen dann aber stark auf und hätten den Ausgleich verdient. J. G. Berlin Die besten Berliner RjF-Tumer ermittelt Am 18. April führte der Landesverband Berlin und Mark sein Au s sche idun g s t urne n für die Re i ch sm ei st er s ch af t des RjF- Sp or tb u ndes im Turnen durch. Als Mindestpnnktzahl mußten in einem Geräte-Zehnkampf 66% Punkte erreicht werden. Das gelang bisher nur dem Besten, Chaim, Per' in gleichmäßig guter Haltung an allen Geräten 76% Punkte, und Arndt, der als Zweiter 68 Punkte erhielt. Kogcn, der noch einige Hebungen nachturnen muß, dürfte nach dem, was man bisher von ihm sah, ebenfalls herauszukommen und mit den beiden Vorgenannten die Vertretung des Berliner RjF übernehmen. Eine glänzende Leistung vollbrachte auch der schon 42jährige Altersturner Neppen, der mit 57 Punkten an 4. Stelle landete. Int allgemeinen waren die Leistungen recht schwach. Es schien, als wenn die vorgeschriebenen gar nicht sehr schweren Pflichtübungen zu unsicher und zu wenig trainiert worden sind. M. F. Ueberraschungsergebnisse im Handball Die Verbandsspiele des 19. April brachten einige kräftige Ueborraschungen. Kurze Sportnotizen Max Baer boxt in Europa? Der frühere Weltmeister im Schwergewicht, Max Baer, der, wie wir kürzlich meldeten, in den Ring zurückkehren will, hat von dem amerikanischen Manager Jeff Dickson ein Angebot erhalten, nach dem er mehrere Kümpfe in E u r o p.a absolvieren soll. ' : Jüdische Basketballspieler vertreten USA Nach langen Ausscheidungskämpsen qualifizierte sich das Universal Piktures Basketball Team,,: die Vereinigten Staaten auf der demnächst beginnenden Enropatournee zu vertreten. In dieser Mannschaft befinden sich auch zwei jüdische Spieler: Lloyd Gold st e i n und Art M v l l n e r. Von amerikanischer Leichtathletik In glänzender Form befindet sich bereits der Diskusw erfer Levy, ein Student aus Kalifornien, der bei einem Sportfest in Seattle den Diskus 47,86 Meter weit schleuderte. In einer kürzlich veröffentlichten vorläufigen amerikanischen. Rangliste nimmt der Hürden - länfer Sam Klop stock über 120 chards (109,7.3 Meter) den 3. Rang ein; eine Zeit, die bei 14,5 Sek. liegt, ist ganz ausgezeichnet. Erfolge jüdischer Tischtennisspieler Die Wiener Mannschaftsmeisterschaft im Tischtennis sicherte sich in diesem Jahr die Vertretung der Hakoah Wien, die in der letzten Begegnung die Mannschaft des „Fair Unitas" nach schwerem Kampf schlagen konnte. In dem gleichen Wettbewerb für Damen siegte der Verein Vindobona, in dessen Mannschaft die jüdische Spielerin Frau Wild am an erster Sxelle spielt. Bei den f r a n z ö s i s ch e n Tischtennismeisterschasten gelang es dem jüdischen Spieler Haguenauer, sowohl im Herreneinzel als auch im Herrendoppel mit Guerin als Partner zu Meisterehren zu kommen. Billardmeister als All-Round-Sportler Im Finale der Junioren-Billardmeisterschaft von Wales gelang es in Cardiff David C o r k -- land, den Titel, den er bereits 1934 innehatte, nach überlegenem Spiel wiederzucrobern. Corkland ist im übrigen ein bekannter All-Round-- Sportler, der im Tischtennis, im Fußball, im Wasserpolo, im Schwimmen und im Kricket seinem Klub, dem Pontypridd Y.M. C. A. bereits zahllose Siege errungen hat. Jüdischer Schüler wird amerikanischer Kunstlaufmeister Sidneh Wein st ein aus St. Paul (Minnesota) gewann kürzlich die amerikanische Jumorenmeisterschaft im Eiskunstläufe n. Hecht siegt in Prag Im Verlauf der internationalen Tennismeisterschaften der Tschechoslowakei gelang es am 21. April dem jüdischen Spitzenspieler Hecht, der sich im Augenblick in Bestform befindet, gegen den guten Engländer Hughes, dem Dvppelpartuer von Perry, einen bemerkenswerten Erfolg zu erzielen. So gelang es Bar Kochba II, die gleiche Mannschaft der JSG 33 knapp, aber nicht unverdient,, mit 3:2 zu schlagen. Das Ergebnis stand bereits zur Pause fest. Die J<-G-Els, die sich mit der laschen Schiedsrichterleistung nicht abzufinden vermochte, war denkbar schlecht in Form und verdarb durch einen zu nnbelveglichen und kopslosen Sturm die schönsten Ausgleichs- und Gewinn- .chancen. Ein wunderschönes Spiel lieferten sich dagegen die 1. Jugendmannschaften des Bar Kochba und der JSG 33. JSG gefiel Weitalls besser als bisher und lieferte den Bar Kochbanern ein völlig ausgeglichenes Treffen, das nach abwechselnd geschossenen Toren knapp vor Schluß dem Bar Kochba eine 5:4- Führung brachte. Und die, reichte bis zum Abpfiff. Beiden Vereinen wird dieser Nachwuchs einmal eine große Verstärkung der 1. Mannschaften bedeuten. Unter schlechter Schiedsrichterleistung (oft zuunglinsten der JSG) litt das Spiel zwischen Ataccabi I und JSG 33 III, in dem es um die Tabellenführung der 2. Spielklasse ging. „Maccabi" gewann zwar mit 6:4 (3:1), hatte jedoch das Glück, daß der Schiedsrichter bald zu-Beginn des Spiels einen JSGer durch eine recht harte Entscheidung, und in der Mitte der zlveiten Spielhälfte einen zweiten JSGer ohne jeden erklärlichen Grund herausstellte. Weitere Ergebnisse: Bar Kochba 1. Frauen—ITG 33 2. Frauen 4:0 (2:0); Bar Kochba 4. Frauen—ITG 33 3. Frauen 1:0 (0:0); Bar Kochba A. H.—JVC Berlin 9 :0; JSG 33 VII— Bar Kochba VI 1:0 (0: 0); Bar Kvchba 2. Jugend— JSK II 2:3 (2:2); Bar Kvchba V—JSG 33 VI 12 : 3 (6 : 3); I303 33 IV—Hagibor I 6:4 (6 : 0); JSG 33 3. Jugend—Bar Kochba 3. Jugend 4 :3 Im Verba ndss pielderBerlin Mittel d eu t scheu Ma k ka b i ru n d e standen sich Bar Kochba I und JSK I gegenüber. Bar Kochba war schwächer als sonst und mußte sich gewaltig strecken, um den 3 :1-Halbzeitvvrsprung der JSKer' aufznholpn und gegen die dann immer mehr nachlassenden und taktisch falsch spielenden Blau-Gelben noch einen 10: 4-Sieg heranszuholen.

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