Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 15 (9.4.1936)
- Date
- 1936-04-09
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2277379-9449481-9449343--10250-9448900- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Vorträge im Berliner Kulturbund Dr. Martin Gumpert, Arzt, Dichter, wissenschastlicher Schriftsteller, verabschiedete sicki vom indischen Publikum Berlins — 'er siedelt nach New-?)vrk über — mit einem Bortrag im K u l t u r - b u n d, in dem er zwei Stücke aus seinem letzten Buch „Das Leben für die Idee" vorlas. Dies Buch enthält Schicksale von Forschern, Entdeckern, Gelehrten, die ihr Leben der von ihnen verfochtenen wissenschaftlichen Idee opferten. Gumpert las zuerst das Kapitel von der Entdeckung der Aethernarkose durch den amerikanischen Zahnarzt Morton; so abenteuerlich die Erfindung des Triumphs über den Schmerz vor sich ging, so abeuteuerlich verlies der zermürbende Kleinkampf der drei Männer, die um die Priorität der Entdeckung stritten und alle im Elend starben. Dann folgte der HM mm Martin Gumpert Zeichnung von Han» Michaelson Essay über den Schöpfer der modernen Anatomie, Vesalius, der mit künstlerischer Leidenschaft als Erster anatomische Studien am menschlichen Körper selbst anstellte und bereits mit 28 Jahren, 1542, seine Methode und seine Ergebnisse zum Sieg geführt hat, um sodann, auf alle weitere Wissenschaftliche Tätigkeit verzichtend, als Leibarzt Kaiser Karls V. seili Dasein in resignierter Abgeschiedenheit zu Ende zu bringen und aus einer Reise nach Jerusalem im Dunkel zu sterben. Gumpert ist nicht nur Arzt und Gelehrter, sondern auch Künstler; und so werden seine wissenschaftlichen Essays zu Kunstwerken hohen Ranges. Dieste knappe, straffe Prosa wirkt ebenso spannend wie dichterisch; sie ist von ungewöhnlicher Transparenz, und man sicht durch sie hindurch in tiefe Zusammenhänge und in die Abgründe des Wunders Mensch. —us. Fritz Misten, der ausgezeichnete Darsteller der Kulturbundbühne, hatte für einen Abend die Welt der Bretter mit dem Vortragspodium vertauscht und rezitierte Ernstes aus der Bibel, Heiteres aus west- und ostjüdischer Literatur. Der Schauspieler pflegt sich mit dem Rezitator nicht immer zuvertragen — was offenbar daher kommt, daß er sich unvermutet in eine räumliche und künstlerische Isolierung hineingestellt sieht und die Resonanz aus der nächsten Umgebung ausbleibt, die ihm sonst das Stichwort gibt und an der sich sein Spieltrieb _ unmittelbar entzündet. Fritz Misten, der Schauspieler, hatte indes für den Vortragskünstler von vornherein etwas Wesentliches einzusetzen: sein eminentes sprachliches Können, das diesem weitaus besten Sprecher der Kulturbundbühne im ersten Teil des Programms, den Bibelrezitationen, besonders zustatten kam. So konnte der eherne Klang der Simson-Erzählung aus dem „Buch der Richter" ebenso voll und rein ausschwingen wie die religiöse Inbrunst der Psalmen, deren mächtiger Gefühlsstrom zum Ruf oder zur Klage einer ganz in Gott ergebenen Menschenseele anschwoll. Der zweite Teil des Abends brachte dann, in stärkster Kontrastierung, ausschließlich Weltliches, Humor in den mannigfachsten Tonarten, wobei es freilich nicht ganz ohne possenhafte Dissonanzen abging. Misten, der Vielseitige, den wir nicht nur als Jeremias, sondern auch als Narren bei Shakespeare und im Molnarschen Lustspiel sahen, ließ auch hier den Szenenkünstler ahnen, wenn er eine Gestalt wie Nestroys Holofernes (aus der witzigsten aller Literatursatiren) in ihrem grotesk-aufgeblähten Uebermcnschentum transparent macht; wenn er ferner der amüsanten Schilderung einer deutschen Namensgebung bayrischer Juden (in Rudolf Franks unbeschwertem Reiseroman „Ahnen und Enkel") funkelnde Dialoglichter aufsetzte oder ostjüdischen Schwankerzühlungen ihre epigrammatisch zugespitzten, sicher treffenden Pointen gab. Am Schluß stürmischer Beifall, der noch Zugaben erzwang. Im Jüdischen Kulturbund Berlin sprach Bertha Badt-Strauß über das entwjcklungsgeschrchtlich kaum je behandelte Thema „Die jüdische Frau". Sie sprach sehr lehrreich, sehr fesselnd, das wesentliche unter jüdischem Aspekt klug zusammensassend, indem sie einen weiten Bogen spannte von der Frau der Bibel über die Frauen der rabbinisch-talmudischen Zeit und des Mittelalters bis zur unmittelbaren Gegenwart. Die biblische Frau war ganz Bild der Liebe, Sinnbild der Liebe Gottes. Als erste Frau mit selbständigem Handeln und eigenem Gesicht, als die einzige fast, die ihre Züge in die jüdische Geschichte eingegraben hat, erscheint Salome Alexandra, die ebenso gescheite wie angesehene Königin von Judäa (eine Frau von sanfter Gemütsart und aufrichtiger Frömmigkeit, wie Heinrich Graetz sie nennt). Als die Zeit der politischen Kämpfe borNer fiwrt. Begegne? man zum ersten Male dem Typus der gelehrten jüdischen Frau, repräsentiert durch die Gattin des Rabbi Mel'r, die geistes- und seelenstarke Beruria. Von ihr setzt sich bei den talmudischen Frauen die Wertschätzung des Wissens fort, die selbstlose Bereitschaft zu den täglichen Diensten des Hauses, aus der dem Gatten die Muße zu eigenem Studium zufließen sollte. Aber bereits bei den Frauen des mittelalterlichen Ghetto machten sich auch die höchst diesseitigen Rechte des Lebens geltend; viel ausgeprägter tritt uns dann zu Beginn des 17. Jahrhunderts in den Prager Jüdinnen ein Frauentypus entgegen, der den Lustbarkeiten dieser Welt sehr geneigt ist. Die Neuzeit findet in der energischen, ungemein tatkräftigen Glücke! von Hameln die erste jüdische Frau, die bewußt ein Bild ihres eigenen Lebens aufzeichnet. Wiederum ein anderer Frauentypus erscheint im Zeitalter der Aufklärung, von der die Rednerin meinte, daß ihr Glanz und ihre Schwäche sich uns Heutigen viel klarer darstellt als einer früheren Betrachtung: dieser Typus steht nicht mehr fest auf dem Boden der Bergan« genheit und versucht, sich der jüdischen Lehre durch Anpassung an die Bildung der neuen Zeit mehr und mehr zu entziehen. "Noch weiter gehen die Frauen der Romantik, denen das Gut der jüdischen Tradition völlig entgleitet und die ohne irgendwelchen inneren Kamps dem angestammten Glauben untreu werden. Die Jüdinnen des fortschreitenden 19. Jahrhunderts, eine Henriette Go ld sch midt, eine Lina Morgen stern, haben sich zwar um die soziale Förderung der Frauen außerordentlich verdient gemacht, jedoch zu dem Heil ihrer eigenen Gemeinschaft kaum etwas beigetragen. Erst unserer Zeit blieb es Vorbehalten, einen ganz neuen Frauentypus zu gestalten, die Erscheinung der arbeitenden Frau in der Frauenbewegung Palästinas. Auf der Brücke zwischen der sozialtätigen Jüdin des 19. und der neuen arbeitenden Jüdin des 20. Jahrhunderts, also zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, grüßte die 'Rednerin am Schluffe ihrer Ausführungen die unermüdliche Henrietta Szold, die Mutter der Jugend Älija. H. L. Im Bach-Saal sprach Dr. Max O s b o r n über Raffael, den Künstler und Menschen der Renaissance, der mit Bramante und Perugino, dessen Schüler er im stilleren Perugia gewesen, in gewisser Weise eine zeitbedingte Einheit bildet. Wenn auch Lionardo vielleicht interessanter, Michelangelo gewaltiger nach Ausdruck rang, so bleibt doch trotz aller Verkennung Rasfaelscher Malwerte in der Zeit des Impressionismus oder Realismus all das im Wandel der Zeiten, was Menschen immer an dem Maler der Frauen lieben werden: die Harmonie und Lieblichkeit, der milde Wohlklang, den Raffaels Palette auslöst, und die gesamte Haltung in seiner Kunst. Tr. Osborn brachte in schönen, zum Teil farbigen Lichtbildern die Hauptwerke des Meisters, die man alle zur Genüge kennt, aber immer wieder sehen kann: die Madonnenbilder des Kaiser-Friedrich- Museums, des Louvre und der Wiener Galerien. Schließlich kamen die Stanzen und Loggien in die Erinnerung, Raffaels biblische Bilder, die im Lichtbild genauer erkennbar sind als an ihrem eigentlichen Standort. Und gerade sie brachte der Vortragende mit besonderem künstlerischem Verstäub« nis dem zahlreich erschienenen Publikum nahe, die Szene der Schöpfungsgeschichte, Noah, der eine Arche baut, Abraham und den Engel, Jsaac und Rebekka, Jakob, wie er um Rahel wirbt, schließlich die Szene der Auffindung Mose, die Dr. Osborn mit Recht auch als eines der schönsten Landschastsbilder Raffaels erklärte. O.B. Kulturarbeit in Stuttgart Die Hauptträger der jüdischen Kulturarbeit in Stuttgart sind das Jüdische Lehrhaus - und die Jüdische Kunstgemeinschaft. Das Lehrhaus, dem sich im Laufe des Jahres 1935 sämtliche Organisationen als Mitveranstalter anschlossen, um eine' Zersplitterung zu vermeiden, hatte. neben einigen Dutzend Kursen und Arbeitsgemeinschaften eine Reihe richtunggebender Vorträge aus jüdischen Geistesgebieten. Es sprachen Eduard Strauß, Rabbiner Dr. Heinrich L e m l e und Professor Dr. Martin B u b e r. Die Kunstgemeinschast, die weitaus größte Stuttgarter jüdische Organisation, bot Veranstaltungen von hohem künstlerischen Niveau. Man hörte den Meistergeiger Stefan Frenkel, das Streichquartett des Kulturbundes Rhein- M a i n, eine Spielvereinigung von edelster kammermusikalischer Haltung, die versonnene Berliner Pianistin Grete Sultan, die kultivierte Kölner Altistin Ruth Kisch-Arndt und Lotte Leonard, deren strahlender Sopran sich in einem Lieder- und Duettenabend ausgezeichnet mit dem dramatischen Bariton Wilhelm Güttin a n n s vereinte. Otto Bern st ein (Dresden) war ein Rezitator, dessen Gestaltung und Gedächtnis gleichermaßen erstaunlich sind. Von einheimischen Künstlern seien die ausgezeichneten Pianistinnen Alice S ch m u ck l e r - H e ß und Poldy Sperling-Donath, die einen Abend selten dargebotener Werke für zwei Klaviere künstlerisch eindrucksvoll gestalteten, genannt. Neben beiden haben sich Hilde Schlessinger, Susi Strauß und Fritz Rothschild in der Ausführung der Begleitung bewährt. Besonders hervorgehoben sei das Wirken des Sing- und Jnstrumentalkreises der Kunstgemeinschaft der durch a-capella - Chöre, Kantaten und Orchesterwerke die Programme abwechslungsreich gestaltete. Die Arbeit dieser fast ausnahmslos aus Laien bestehenden Gruppen ist, abgesehen von der künstlerisch beachtlichen Leistung, Ausdruck des Gemeinschastsgedankens, der in ihnen lebt. In den wöchentlichen Chor- und Orchesterabenden dieses Sing- und Jnstrumentalkreises finden sich regelmäßig 150 bis 200 Menschen zu künstlerischer Arbeit zusammen, die von Intensität und Verantwortung, zugleich, aber von Heiterkeit, von freudigem Gemeinschaftsbewußtsein getragen wird. In den Konzerten erfahren selbstverständlich Werke jüdischer Komponisten besondere Pflege. Davon zeugen Namen wie Ernest Bloch, Gustav Mahler, I. Aisberg, I. Brandmann, Richard Fuchs. Karl Adler, dem künstlerischen und organisatorischen Leiter der Kunstgemeinschast und ihres Sing- und Jnstrumentcalkreises, ist die sorgfältige und glückliche Wahl der Mitwirkenden, daS gute Gelingen der Veranstaltungen zu danken. HOTELS und SANATORIEN fSIHllllll Sanatorium Grunewald Vorm. Frau Helehe Meyer Hagenstrasse 39-47 I Tel.: H 9 Schmargendorf 7751 Streng klinisch ärztliche Versorgung der Kranken. Modernisierung der Elektro-Hydrotherapie. — Röntgen- Untersuchungen mit modernster Apparatur durch anerkannte Fachärzte. Grundumsatzbestimniungen. Elektrocardlogranun, Kurzwellen usw. - Errichtung eines Fenslonshauses für besonders Erholungsbedürftige zu vereinbarten billigten Sätzen — Möglichste Reduzierung der Preise. Unverändert bleibt der (Grundsatz, dass jeder Kranke sich v. d. Arzt seiner Wahl behandeln lassen kann.ferner die als vorzügl. anerkannte Verpflegung Sanatorium Lichterfelde Frau Julie Goldstein für innere u. nervöse Kranke. Erholungsbedürftige. Psychou. Elektrotherapie. Diät. Liege-, Mast-, Entziehungskuren. Gr. Park. Mäßige Preise. Dr. Kurt Mendel Or. Martin Kuttner, Jungfernstieg 14, Lichterfelde G 3 2020. Heo eröffnet! FültliliCühCilll „Am Hociimeisferplatz“ Wirkl. Ersatz f. Privatheim. 4-5 Gäste. Schöne gr. Koinfortzimmer, leer, evtl, möbliert, beste Verpflegung, auch Diät. Berlin, Ncstorstrasse 14 (1 Minute vom Kurfilrstendamm) i 6 Bleibtreu 2018 POrta-WßStfalikaBieteErholungssuch bei best. Verpfl. u. maß. Preis, angenehm., ruhig. Auf enthalt. Siegfr. Honi, Metzgerei. I- BAD POLZ1N (Moor) ' Kurhaus Ceeiiienhac I Bäder, fließ. Wasser, Heizung Zugelassen für Mitglieder der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte Prospekt durch Kurhaus Cecilienbad Inhaber: Hugo Moses Maevl Sanatorium DnErnsf Rosenberg Bad Neuenahr [Zucker Magen Galle Darm] | unter persönlicherLeitungj Hotel „KSnig von Portugal“ Inh. W. Richter (CrV.-MItgl.), Berlin C 2, Tel. £2; Kupfergraben J525, Bürger. 16. Jed: Komf,: Zimm. rmfl.'Wäss.w.u.kiab 3,% Doppelz.i'ab 5. M.‘ Festsaal, Verein sz. Pension JEse Kurfürstendamm 70, I. u. II. Zum 1. IV. noch ein Ehepaar?:., u. ein Eintoettse., möbliert oder leer, z.günstig. Bedingungen z. vermieten, Telet. J. 6 Bleibtreu 0992. Oberschrefiberhau/Rsgb. Pension Schindler Inh. Geschw, Schindler Haus ersten Ranges mit allem Komfort. Messendes Wasser usv., jede Diät. Nicht ritueil. Pension von Alk. 6.— an. i Für anspruchs- | j volle Dauer-und i ] Wochenendgäste j I Ruhe u. Erholung im j! U«..Ä 0k! t t i Haus m märkischen Meer 1 Bad Saarow Tel. 407 Bad Reichenhall Schöne, sonnige Zimmer in bester Lage, eventl. mit voller Verpflegung (nicht rituell) Frau Johanna Fried, Franz von Epp-Strasse 3 BAD KISSING EN WESTENDHAUS Bismarckstrasse 15. / Tel. 2373. Zimmer mit und ohne Pension. Fliessendes Wasser, Heizung. Beste diätet. Verpflegung (nicht rit.). Allerb erste Lage. Bes. Frau San.-Rat Rosenau Wwe. Sanatorium Dr. Scltoenewald Bad Nauheim Herz-,Nerven-Kranklieiten, Diabetes,Entfettungs-, Mastu. alle sonstigen Diätkuren. Erholungskuren Sprechstunden-Praxis Dr. 8. Schoenewald Dr. G. Schoenewald Reiherz »oiww.iin|mlto Arzti.H. Tel. 272 Herbertstrasse nahe Bismarckplatz J 7, 2651 bietet ln eleg. Grune- ■waldvilla m. gross. kherrl. Garten, Terrassen u. Dachgarten Zimmer mit allem Komfort u. bester V erpflegung, auf Wunsch > jede Diät. Bad Harzburg Villa Froh sinn (Frau S. R. Cohn) Buhe,Erholung.best.V erpflegung, j ede Diät. Modernster Komf. Zentr.-Heiz., Fl.Wasser. Tel.:913. Rudolf-Huch-Str. KOBLENZ u . , RHEIN-MOSEL tlOtei Continental Am Hauptbahnhof Ernst J. Meyer Zeitgemässe Preise Moderne Behaglichkeit G Interlaken (Schweiz) HOTEL DE LA PAIX Angenehmer Frühjahrs-Aufenthalt. Gebirge - See- Wald. Alle Zimmer mit fliess. Wasser. CH. SCHLEICHKORN, Propr. Arzthauslinlt ln Franzensbad nimmt 1—2 junge Mädchen zur Erholung üb. d. ganzen Sommer od. auch dauernd auf. Modern eingericht. Villa m. Garten, sonnige Zimmer, ausgezeichn. Verpfleg., mäß. Preis. Devisengenehm, lt. Bäderabkomm. Dr.med. Ashkenasy, Franzensbad. Privatklinik u. Sanatorium Lewaidsche Kuranstalt Bad Obernigk bei Breslau Sanatorium für Nerven- und Innerlich Kranke sowie Rekonvaleszenten Leitender Arzt: Prof. Dr. Berliner Facharzt für Psychiatrie und Nervenkrankheit — Ein Facharzt für innere Medizin — Mässige Pauschalsätze ERZIEHUNG UND UNTERRICHT PRiV. WALDSCHULE KALISKI Knaben und Mädchen. I. Sexta —O II. II. Grundu. Volksschule. Tnnacinfprnnf mit fremdsprachlicher Konversation, lagesiniernai Werkarbeit.K_ Gartenarbeit. - Sport. Dahlem, Im Dol 6 am U-Bhf. Podbielski-Allee u. M. Omnibus. H 9, 0967 Dr. Heinr.Selver, Lotte Kaliski Privatschule Pelteson Berlin V/15, Pariser Strasse 4. J 2, 6770 Grundschule für Knaben und Mädchen VI.—U. II. lyceal für Mädchen Sprechzeit täglich 10 bis 11 Uhr I Dr. Adler’sehe Privatschule Berlin-Schöneberg. Martin-Luther-Str. 58. (Stadtpark) 61, 4977 Grundschule. Höhere Privatschule real u. gymnasial VI-OI i Knah. u. Mädch., verbunden m. Schullandheim Michendorf. Werkunterricht. Gartenbau. Sport. Waldschule. Kleinklassen. Unbeschränkte Aufnahme jederzeit. gnetendorf _ IRsgb, HF 15 CP Landeserziehungs- LII5C Erholungs- und oenioer Tel.: Hermsdorf (Kynast) 303 Wissenschaftliche und praktische Ausbildg. Winter-u.Sommersport. Eintritt jederz. Prospekte durch die Vorsteherin Sara Hoeniger. Scha uf ensf erde k or af ion in 15 Schaufenstern u. Kästen Film und Kino - Reklame Mode-, Reklamezeiciinen Plakat-Schrift Tagesu. Abendkurse Privatschule HAUSDORF Chariottenburg 2, Bleibtreustr. 7 Fernsprecher: C1 Steinplatz 9712 Italien Erfahrener Schulmann, der nach Italien übersiedelt, nimmt in sein Haus einige Schüler zur individuellen Erziehung auf. Angebote unter M. 3095 durch die C.-V.-Zeitung, Berlin W. 15. Englisch, Französisch Schnellkurse Dr. Adler, Scliöneberg, Martin Lutherstrasse 58. Gl 4977 ELSA OESTREICHER Meinekestr. 23 Berlin W15Vor- J 1 2667 und Nachmittags- Unterricht B a ck e n Prof. Benjamin’s Kindersanatorium und Erziehungsheim 700 m hoch. Ebenhausen (Isartal). Erholung Im Gebirge, Erziehung, Unterricht für das nicht-arische Kind. Autofahrschule „GUntzel-Eck" Inh.: Fritz Siegert Bin.-Wilmersd.,Kaiseralleeßl. Tel.H7,2575 Individuelle Ausbildung. Lehrwagen 1936er Modell. Unterrichts- Anzeigen gehören in die C.-Y.-Zeitung Dr. M. Heim Charlottenburg 9. J 3 5339. Rezepte, Analysen, Verfahren f. leichte Fabrikationen. PysMdm. LaMotiiim Kulm Matte Str.1 nahe U-Bahn Wittenbergplatz und S-Baha Zoo. Sprechstunden: 10-12 n. 16-18. L Zickel’s. Privatschule für Knaben und Mädchen (ln getrennten Klassen) Berlin-Schöneberg, Kufsteinerslr. 16. G14213 Grundschule (Knaben und Mädchen) — VI — U. II Nachmittags-A.rbeitszirkel im Freien. Fremdspr. Konversation JÜDISCHE PRIVATE MUSIKSCHULE HOLLAENDER Leiterin: Susanne Landsberg geb.Hollaender Beginn des Unterrichts: M^grü Ausbildung ln allen Musibfächern Clilbg., Sybelstr. 9 CI, Stpl. 3418 985442^351 29