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Central-Verein-Zeitung · 1936-03-05 · 10 (5.3.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
10 (5.3.1936)
Date
1936-03-05
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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F» A / Schönheit igurenlegen / a** bund hinüberwechselte, hat sich zu einem ausgezeichneten Boxer entwickelt, der zu den größten Hoffnungen des RjF-Sportbundes gehörte. Von seinen 10 im letzten Jahre gelieferten Kümpfen war sein schönster Sieg der gegen den holländischen Meister seiner Klaffe in Gouda, nach dem die holländischen Zeitungen des Lobes über ihn voll waren. Gedenkmünze für einen jüdischen Boxer In diesen Tagen kam in E n g l a n d eine D an i e l - M e n d o z a - G e d e n k m ü n z e zum Verkauf, die wohl in ihrer Art einzig fein dürste. Dieser jüdische Boxer, der im Jahre 1794 seine ruhmreiche Ninglaufbahn begann, kann mit Recht als der erste Weltmeister aller Gewichtsklassen bezeichnet werden. Er war es, der in seiner eleganten und fast wissenschaftlich zu nennenden Kampfesweife dem modernen Boxstil den Weg bereitete und alles, was sich ihm zu seiner Zeit in den Weg stellte, schlug. Dazu muß man wissen, daß damals noch ohne Handschuhe und Bandagen geboxt wurde, und daß sämtliche Kämpfe über so viele Runden gingen, bis der eine der Gegner kampfunfähig aufgab. Als sein größter Kampf, nach dem im übrigen auch die Münze geprägt wurde, wird der gegen William Warr bezeichnet, in dessen Verlauf er in der 14. Runde zu Boden geschlagen wurde, sich aber bald erholte und seinen Gegner dann in der 23. Runde kampfunfähig machte. Sport der Woche Berlin ISG 33 II nach schärfstem Kampfe erfolgreich Ein interessantes Handball- Verbandsspiel lieferten sich am 1. März ISG 33 II und Bar Kochba Stettin I. Nachdem sich in der ersten Spielhälfte die Mannschaften ziemlich gleichwertig waren — der gefährlichere Sturm brachte den Stettinern einen knappen 1:0-Vorsprung —, gelang es der ISG, nach der Pause die Führung an sich zu reißen und mit drei genauen Schüssen, gegen die auch der gute Stettiner Torwart machtlos war, den 2 :2-Endersolg sicherzustellen. Sonst gäbe es einige kaum erwartete Neberraschungen. Im Spiel der Berlin-Mitteldeutschen- Makkabi-Endrunde hatte sich „Maccabi" gegen den JSK zur Pause bereits eine 4 :0-Führung erkämpft, die der Gegner erst knapp vor dem Schlußpfiff mit viel Glück und größter Anstrengung wettmachen konnte. Außerdem verlor der Tabellenführer der zweiten Spielklasse verdient gegen die Bar-Kochba-Jugend, die nach ausgezeichnetem Spiel mit 6 :2 siegreich blieb. Die erste Frauenmannschaft der ISG brauchte sich dagegen kaum sonderlich anzustrengen, um gegen den JSK mit 10 :0 (4:0) einen ebenso verdienten wie klaren Sieg zu landen. Weitere Ergebnisse: Hagibor I—Bar Kochba Stettin II 8 : 0 (2 : 0); Bar Kochba V—Kanuclub I 7 :1 (1:1); ISG 33 V—Helvetia I 3 : 2 (1:1); Taubstummen Jugend—ISG 33 3. Jugend 3 : 2 (1:1); JBC Berlin Jugend—ISG 33 IX 5:4 (4:0); ISG 33 VII—Triton II (kampflos für ISG, Gesellschaftsspiel 1:1); Bar Kochba IV—Triton I 8 : 2 (1:2) (Gesellschaftsspiels. H. F. Ergebnisse der Fussball-Verbandsspiele: ISG 33 III—Hagibor III 2:0 (1:0); ISG 33 V—Hagibor IV 2 :1 (1:1); Hakoah V—JSK III 4 :1; ISG 33 1. Jugend—Hagibor 1. Jugend 4 : 2 (0 :1); ISG 33 3. Jugend—Hagibor 2. Jugend 5:0 (2:0); ISG 33 2. Jugend—Hakoah 3. Jugend 6:2; ISG 33 1. Schüler—Hagibor 1. Schüler 7:2 (3:0); ISG 33 2. Schüler—Hagibor 2. Schiller 1:0 (0:0); ISG 33 3. Schüler—Hakoah 5. Schüler 1:3. Schild-Hamburgs Hockeyer wieder in Berlin Mit zwei Mannschaften weilte Schild Hamburg am 1. März in Berlin. Infolge des spielunfähigen Bodens konnten die Spiele nicht regulär beendet werden. Während das Spiel der zweiten Herren Mannschaften nach Schluß der ersten Halbzeit beim Stande von 0 :0 abgebrochen wurde, konnten die Damen ihr Spiel auf einem anderen Platz, der allerdings kaum viel spielfähiger war, durchführen. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß auch dieses Spiel torlos endete. In einem Gesellschaftsspiel standen sich ISG 33 I und Tennisklub Grunewald gegenüber. Beide Mannschaften lieferten sich ein flottes, faires Spiel, das bei Halbzeit 1:1 und zum Schluß verdient 3 :1 für die ISG 33 stand. M. F. Tischtennisturnier der ISG 33 Die ISG 33 veranstaltete am 1. März einen Tischtennis-Klubkampf, der Hagibor, Schild Hamburg und die ISG 33 vereinigte. Als weitaus beste Mannschaft gewann Hagibor das Turnier. Gegen Schild Hamburg erreichten sie 8:3 Punkte (28 :13 Sätze) und gegen die J^G 33 8 : 4 Punkte (27 :14 Sätze). Zweiter wurde die ISG, die Schild Hamburg mit 12 :3 Punkten (39 :23 Sätzen) schlagen konnte. Schlesien Schauturnen des RjF Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe wiederholte der RjF Breslau, unter Mitwirkung des Bar Kochba, sein Bühnenschauturnen. Großen Beifall erzielten auch die ausgezeichneten Barrenübungen des Bar Kochba. Aus dem reichlichen Programm, das der RjF sodann darbot, gefielen vor allem das Fahnenschwingen der Frauen, das Tischspringen, die von etwa 60 Männern, Frauen und Jugendlichen gestellten Pyramiden und nicht zuletzt das Reckschwingen der Männerriege. Den Abschluß des Programms bildeten zwei B o x - kämpfe zwischen RjF und Bar Kochba. Im Jugend-Fliegengewicht blieb Frischler (Bar Kochba) gegen den tapfer kämpfenden, aber sehr unerfahrenen Wagner (RjF) hoher Punktsieger. Sehrinteressant und ausgeglichen verlief der Mittelgewichtskampf zwischen dem deutschen Makkabimeister im Weltergewicht, Hochhäuser (Bar Kochba) und Lewkowitz (RjF), der erst kürzlich bei den RjF-Reichs- Meisterschaften trotz seiner Niederlage gegen den RjF- Meister Kahn einen glänzenden Eindruck hinterlassen hatte. Während Lewkowitz zwar recht hart schlug, aber zu defensiv kämpfte, griff der Makkabimeister An dieser Stelle wurde schon vor einigen Wochen der Vorschlag gemacht, sich des Figurenlegens, mit dem bisher ein einziger jüdischer Sportverein in Deutschland so schöne Erfolge gehabt hat, mehr als bisher anzunehmen. Der jüdische Schwimmsport besteht nun über zwei Jahre, und warum können nur die „Schildkröten" Figuren legen? Schildkröten? Ja, richtige Kröten, die Schwimmmädels von TSV „Schild" in Frankfurt a. M! Sie bewegen sich nämlich ebenso gut im Wasser wie auf dem Land. Was Figurenlegen bedeutet? Durch Liegen auf dem Wasser Figuren bilden. Dieses Figurenlegen unterscheidet sich grundlegend vom „Wasserreigen". Ein Wasser- oder. Kunstreigen wird von mehreren Personen ausgeführt, die das Kunstschwimmen beherrschen; das sind Uebungen im Wasser, die vom allgemein-üblichen Stil- Foto Birkenstein, Frankfurt a. jtf. 4fr' WEM *Jü§P ' schwimmen abweichen und besondere Körperbeherrschung und langes Training verlangen. Der Kunstreigen wird wie eine Polonaise geschwommen, und innerhalb der dabei gebildeten Formationen wird das Kunstschwimmen vorgesührt. Im Gegensatz dazu wird beim Figurenlegen oder immer wieder an und konnte so nach zwei unentschiedenen Runden die dritte Runde und damit den Sieg knapp für sich buchen. Dul. In Breslau: RjF schlägt Bar Kochba In einem Freundschaftskampf schlug am 1. März die 1. Hand ball Mannschaft des RjF Breslau auf eigenem Platz die gleiche des Bar Kochba mit 9:2. Die RjF-Leute, die sich viel schneller , fanden, konnten bereits drei Tore erzielen, bevor die Gäste den ersten Treffer errangen. Bis zur Pause konnte RjF auf 5 :1 erhöhen und nach einem zweiten und letzten Tor des Gegners durch vier weitere Erfolge den glatten Sieg sicherstellen. Während im Bar Kochba-Sturm lediglich Mitte und Halbrechts gefielen, war der gesamte RsF-Sturm sehr schußkräftig und konnte daher einen Sieg in dieser Hohe erzielen. Oul. Makkabi-Chemnitz in Dresden Die im Rahmen der Bezirksligaspiele ausgetragenen Kämpfe zwischen Bar Kochba Dresden und Makkabi Chemnitz begannen mit einem Fußballtreffen der Jugend, das nach fesselndem Kamps 0 : 0 unentschieden endete. Das Damen- Handball spiel erwies schnell die Ueberlegeuheit der Dresdner Mannschaft. Trotzdem sie seit Jahresbeginn nicht weniger als vier führende Spielerinnen einbüßte, berechtigen die neuerlichen Leistungen zu der Annahme, daß sie weiterhin die einzige ungeschlagene jüdische Damenhandballmannschaft Sachsens bleibt. Chemnitz fehlte es vor allem an Schnelligkeit und Technik. Ergebnis: 11:0 (5:0) für Bar Kochba Dresden. Das zum Schluß, von kombinierten Fußballmannschasten gebotene Spiel sah Dresden dauernd im Angriff. Chemnitz gelang es nicht, die geschlossene Hintermannschaft des Gegners zu umspielen. Dresdens Torzahl wäre noch großer gewesen, wenn der Gegner in der zweiten Spielhälfte nicht verzweifelte Anstrengungen gemacht hätte, wenigstens zum ehrlich verdienten Ehrentor zu gelangen. Dresden siegte mit 3:0 (1:0). 6. J. Rheinland-W estf alen Erstes Entscheidungsspiel im Fussball Der erste Märzsonntag brachte den Beginn der Endspiele um die westdeutsche Fußballmeisterschaft des RjF mit dem Treffen der Meister von Westfalen, RjF Bochum, und vom Jndustriebezirk, RjF Paderborn, in Duisburg. Die Mannschaften kannten sich von früheren Begegnungen her sehr gut, und niemand zweifelte daran, die Bochumer als ungefährdeten Sieger zu sehen. Das Ergebnis 1:2 (0:2) drückt den Klassenunterschied aus, obwohl die Bochumer es reichlich schwer hatten. Sie begannen mit Ueberheblichkeit und erlebten es, daß die Paderborner, wenn auch unter glücklichen Umständen, kurz hintereinander zwei Treffer machten und danach leicht überlegen spielten. Erst allmählich sammelten sich die Bochumer wieder, doch der Paderbvrner Torwart erwies sich vocerst als unschlagbar. Nach dem Wechsel versäumte Paderborn die richtige taktische Einstellung. Da die Deckungsreihen naturgemäß immer mehr nachließen, weil die technische Ileberlegenheit des Gegners zu groß war, kamen die Bochumer bald zu Treffern. Das Endspiel um die westdeutsche Meisterschaft wurde nach Köln vergeben, wo es am 8. März abgewickelt wird. Bochum stößt auf Bonn, den Meister vom Mittelrhein. J. Q. Bilderlegen, wie es neuerdings heißt, vom Einschwimmen an überhaupt nicht mehr geschwommen. Die verschiedenen Bilder (Kreise, Kreuze, Pyramiden, Sterne) entstehen lediglich dadurch, daß die Stellung der Teilnehmerinnen zueinander in Rückenlage verändert wird. «Jedes „Bild" muß etwa 10 Sekunden lang ruhig, völlig unbewegt auf dem Wasser liegen. Manche Schwimmerin kann kaum einen Bruchteil dieser Zeit durchhalten, manche der Besten „versackt" prustend allein schon beim Versuch. Dafür haben andere, die nicht einer Wettkampfmannschast angehören die Freude, in die Figurenmannschaft eingereiht zu werden und so auch aktiv bei Schwimmfesten Mitwirken zu können. Schon mit vier Schwimmerinnen ist eine Vorführung möglich; die Zahl der Teilnehmer kann sich dann über 6, 8 bis zu 12, ja bis zu 24 steigern, je nach Größe und Disziplin der zur Verfügung stehenden Mannschaft. Eine feste Stammannschaft sollte aber immer vorhanden sein, schon zur Stütze bei den mit wachsender Zahl immer schwieriger werdenden Uebungen. Um eine tadellose Vorführung zu erreichen, muß unendliche Mühe, Geduld und Aufmerksamkeit aller Mitwirkenden, nicht zuletzt der Leiterin aufgewendet werden, restlose Disziplin und Unterordnung unter das Kommando und vor allen Dingen — „Mannschaftsgeist". Es kommt auf jede Schwimmerin an; es ist selbstverstündliche Pflicht, an allen langen, manchmal auch langweiligen Proben regelmäßig teilzunehmen. Che die Wasserproben beginnen, wird eine restlose Beherrschung der Bilder im Trocknen verlangt." Wenn dann im Wasser eine einzige Teilnehmerin ihre Stellung nicht findet, müssen alle anderen so oft das Bild mitwiederholen, bis auch sie es kann. Die Haltung des Körpers, der Arme, der Beine wird wieder und wieder verbessert, bis sie bei allen völlig gleichmäßig ist. Vor Beginn jeglicher Uebung werden die Figuren in mühseligen Zeichnungen zusammengestellt und durchgepaust. So entsteht ein Figurenlegen, das so selbstverständlich anmutig und kunstvoll aussieht und in der Tat ein Werk langen Probierens und Studierens ist. Vor kurzem wurde im Deutschen Schwimmverband (D. S. V.) die „Wettkampfordnung für volkstümliches Schwimmen" geschaffen. In ihr sind die Wettkampsbestimmungen für Figurenlegen und Kunstschwimmen enthalten. Man will dadurch auch den Niclst-Schwimmwettkämpfern einen Anreiz zu Wettkäinpfen, zu Höchstleistungen geben. Ob wir eines Tages auch auf einem unserer Schwimmseste Kunstschwimmen sehen? Die Frankfurter „Schild"- kröten aber sollten jedenfalls Vorbild für neu zu bildende Figurenmannschaften in anderen jüdischen Schwimmvercinen sein. Vielleicht kömmt cs dann auch im jüdischen Schwimsport einmal zu einem Wettkampf im Figurenlegen! Lolo Baer, Frankfurt a. M. Internationale Boxkämpfe in Köln Am 1. Mürz kamen in Köln internationale Boxkämpfe des Maccabi Köln zum Austrag. Hervorragender Bestich stempelte die Veranstaltung zu einem besonderen Ereignis. Eine deutsche Maccabi -A u s'w a h l m.a n n sch a f t von Kämpfern aus Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Berlin trat gegen eine Amsterdamer Viererstaffel an. Die tapfer und fair kämpfenden Holländer konnten keinen Kamps gewinnen. Degen (Amsterdam) gab nach herrlichem Kampf nur ein Unentschieden gegen den Kölner Schindler, der Holländer Brandes gab schon in der ersten Runde gegen den Maccabi-Meister Barterer (Köln) auf, während Querino (Amsterdam) gegen den gut aufgelegten Kölner Reif trotz tapferster Haltung knapp nach Punkten verlor. Der Hauptkampf im Leichtgewicht zwischen Maccabi - Weltmeister Defries (Amsterdam) und Neumann (Berlrn) nahm als schönstes Treffen mit herrlichen Schlagwechseln und technischen Glanzleistungen einen leider irregulären Verlaus. Am Ende der zweiten Runde verbot der Ringarzt Defries wegen einer Augenverletzung das Weiterrämpsen, wodurch Reumann den Revanchekampf durch technischen f. o. gewinnen konnte. M. R. BIumenau-Gedächtnis-Staffei in Köln Bei gutem Besuch und unter großer Beteiligung wurde in Köln die Blumenau-Gedächtnisstasfel ausgetragen. Der Wanderpreisverteidiger, I TV 0 2 K öln , w ar n : ch t am Start. Die Strecken waren gegen das Vorjahr erheblich geändert worden, die Hauptklasse lief diesmal 3 X 1500 Meter. Ueberräfchend siegte die Gaustaffel vom Maccabi-Hazair in der guten Zeit von 14.39 Minuten vor Hakoah Köln und Hakoah Jülich. In der Damen-Klasfe siegte ebenfalls die Gaustaffel des Maccabi-Hazair vor Hakoah Köln; in der Jugendklasse lief Hakoah. Köln I vor der eigenen zweiten Mannschaft ein. Gesamtsieger wurde erwartungsgemäß Hakoah Köln vor Maccabi-Hazair und Hakoah Essen, Ein Fußballspiel der kombinierten Mannschaften Rhein gegen Ruhr endete mit 2 :1 für die rheinischen Spieler, die die bessere Gesamtleistung boten. J. G. Westdeutscher Maccabi-Fussball Durch zwei weitere Meisterschaftsspiele ist man der Entscheidung wesentlich nähergekommen. Hakoah, Köln, augenblicklich für jeden ein gefährlicher Gegner, schlug auch Duisburg nach glänzendem Spiel namentlich vor der Pause zum Schluß knapp, aber sicher mit 4 :3. Duisburgs Mittelläufer Holländer konnte als bester Mann die Niederlage allein nicht abwenden. In Köln verlor Hakoah Wuppertal gegen Düsseldorfs gute Elf mit 4 :2 und ist aussichtslos zurückgefallen, während Düsseldorf vielleicht noch einen gefährlichen Gegner für den Essener Favoriten abgeben kann. M. R. Zugunsten der Winterhilfe Nachdem sich im westdeutschen RjF alle Sportarten zugunsten der Winterhilfe betätigt hatten, traten auch die Handballer an. In München-Gladbach spielte eine Kombination A (Aachen, M?-Gladbach, Krefeld) gegen eine Kombination 6 (Bonn, Köln, Düsseldorf). B fand sich anfangs besser zusammen, scheiterte aber an der aufopfernden Arbeit des M.-Gladbacher Mittelläufers Liffmann und des Aachener Torhüters Boß, während der Gegner durch zwei Strafwürfc und ein weiteres Tor des M.-Gladbacher Mittelstürmer? Bruch zur Panse eine 3 :0-Führung herauswarf. Als cs später durch Hamburger, M.-Gladbach, 4:0 hieß, setzte die B-Mannschaft zu einem Endspurt an und konnte durch den Kölner Lorch den Ehrentreffer erzielen. Der beste Spieler der B-Mannschaft war der Bonner Marx. J. Cr. Südwestdeutschland RjF Heilbronn in Darmstadt Am 1. März besuchte Heilbronn die Darmstädter mit ihrer Frauenhandball- und der 1. Fußballmannschaft. Die Heilbronner Frauen waren während des ganzen Spieles leicht überlegen und gewannen ihr Spiel sicher mit 4 :2 (2 :1). Das anschließende Fußball spiel verloren die Heilbronner 2:4 (1:1). Heilbronn zeigte sich als eifrige, gleichmäßig besetzte Elf, war aber den technisch besseren Darmstädtern, die hauptsächlich im Mittelläufer und Sturm überlegen waren, nicht gewachsen. Das Spiel war sehr schnell, durchweg farr und zeigte spannende und schöne Momente. Verbandsspielergebnisse Fußball: RjF Mainz I—JJB Hanau I 3 :3; RjF Mainz II—JJB Hanau II 5:1; Bar Kochba Friedberg I—JTB Frankfurt a. M. I 2:2; RjF Gießen—JSB Langenselbold I 2:1; Bar Kochba Ossenbach Jugend—JTB Frankfurt a. M. 3 :3. Handball: Bar Kochba Frankfurt a. M. II— Schild Frankfurt a. M. 11.5:1; Schild Frankfurt a. M. Frauen II—Bar Kochba Offenbach Frauen 1:6; Philanthropin Frauen—Bar Kochba Frankfurt a. M. Frauen II 3 : 3; RjF Wiesbaden Jugend— Philanthropin Jugend 6:4. Tischtennis in W i esbaden : Wiesbaden verlor mit 22 :28 Punkten gegen Philanthropin. Schulsportverein boxt Ende Februar fand im Philanthropin Frankfurt a. M. ein Boxabend statt, der einen glänzenden Verlaus nahm. Die meisten Kämpfe blieben den Schülern und Jugendlichen Vorbehalten. Der Veranstalter, der Sportverein Philanthropin, hatte sich dazu den 1. TV 02 Köln eingeladen. Weiter waren die Boxer des Bar Kochba Frankfurt a. M. und des TSV Schild Frankfurt a. M. beteiligt. In einem Kampf, den Langmann (Schild Frankfurt a. M.) gegen Eisenberg (RjF Darmstadt) bestritt, wurde der RjF-Reichsmeister zwar Punktsieger; aber auch Eisenberg konnte seine Fähigkeiten deutlich unter Beweis stellen. L. B. Karlsruher Gastspiel in Stuttgart Der Turnklub Karlsruhe war am 1. März beim RjF Stuttgart zu Gast. Bei schönstem Vorfrühlingswetter eröfsneten die F r a u e n h a n d - ball Mannschaften die Spiele. Die Stuttgarterinnen führten bereits bei Halbzeit 3:0, doch kamen die Karlsruherinuen bis auf 3 :2 heran. Fast wäre ihnen auch noch der verdient gewesene Ausgleich gelungen. Im Spiel der A l t e n Herren gelang Stuttgart ebenfalls ein knapper 2 :1-Crsolg. Im Hauptspiel' der ersten Fußballmannschaften stand das 1:0-Ergebnis für Karlsruhe bereits bei Halbzeit fest. Der Kampf war in der zweiten Hälfte äußerst hart und nicht immer fair, so daß auf beiden Seiten ein Spieler herausgestellt werden mußte. Ockkk. Bayern Itus Würzburg I—Hakoah Stuttgart I 4:3 Ern prachtvolles Fußball Wetter und der gute Ruf der Gäste brachten wieder einmal Hochbetrieb auf den Würzburger Sportplatz. Die Würzburger erschienen in ihrer derzeit stärksten Besetzung mit Heisch I als Sturmsührer. Das Spiel beginnt mit forschen Angriffen der Würzburger; nach 15 Minuten steht es bereits 2 :0 für die stets tonangebenden Würzburger, während die Angriffe der Stuttgarter in der gegnerischen, aufmerksamen Verteidigung hänge'nblieben. Nach der Pause stellen die Gäste um. Grünfeld geht in den Sturm. Dadurch werden die Angriffe bedeutend gefährlicher. Dazu kommt, daß Würzburg bedenklich nachläßt. Trotzdem gelingt es Grünfeld erst kurz vor Schluß, im Anschluß an einen Strafstoß, das verdiente Ehrentor zu erzielen. Fries, von der Sonne geblendet, boxt den Ball ins eigene Tor. H. Sch. Q WWW %/fa kaieK uw oim^eni eJ&ovf Unser Reiseziel wählten wir aus der Rubrik „Hotels und Sanatorien" dervielgelesenen und weitverbreiteten C.-V.-Zeitung

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