Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1936-03-05 · 10 (5.3.1936) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
10 (5.3.1936)
Date
1936-03-05
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2277379-9449481-9449278--10124-9448779
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

T^T1 Nr. 10 5. Beiblatt #,-r iDortblait der GL Ausrichtung auf den Kampf Auch ein Zuschauerproblem Die Znschauermenge, die nach Hunderten, Tausenden zählt, umsäumt das weite Rund des Sportplatzes; sie verfolgt aufgeregt die Ereignisse auf dem grünen Rasen, der Aschenbahn, im Ring. Da stehen die Athleten, Sekunden vor Beginn des Laufes, des Sprunges, angespannt, ernst blickend, energisch: sie bereiten sich innerlich auf den Wettkampf vor. Sie wissen, was sie zu leisten vermögen; sie wissen aber auch, daß sie nur dann eine Höchstleistung vollbringen, wenn sie konzentriert, unbeeinflußt vou äußeren Geschehnissen, die seelische Einstellung zum Wettkampf gefunden haben. Das gilt für den besonders regsamen Leichtathleten wie für Vertreter anderer Spcwtkennen, den Kampf, der sich nicht gegen den Gegner richtet, sondern um die zum Wettkampf notwendige Uebereinstimmung zwischen Seele, Geist und Körper geht. Hunderte toben, feuern zur Höchstleistung an, sind über eine Unfairneß, eine vermeintliche falsche Schiedsrichterentscheidung, außer Rand und Band. Zurufe gehen unter . . . Der Sportsmaun darf sich nicht verblüffen lassen. Er muß weiterkümpsen, mit eisernen Nerven jene Energie entfalten, die sich über all das hinwegsetzt. Nur der Sportler, der innerlich völlig gesammelt, allein daraus bedacht ist, seinen Willen zum Sieg durchzusetzen, wird hier bestehen. Zuschauer, die nur zu oft diese Sammlung in völliger Verkennung als „Angabe", als überflüssig bezeichnen, sollten sich darüber klar werden, was dieser innere Kamps bedeutet. Der vor Beginn: zur seelischen Vorbereitung, und oftmals während des sportlichen Kampfes: gegen die Einstellung der Zuschauer. Gewiß, es ist nichts dagegen einzüwenden, die eigene Mannschaft anzufeuern, wenn sich dies im Rahmen des Sportlichen hält. Abzulehnen ist aber jenes fanatische Mitgehen gegen Schiedsrichter und Gegner, das zuweilen sogar die eigene Partei belastet. Aufbauende Kritik Langmann (Schild, Frankfurt a. M.) konzentriert sich auf den Kampf Fot. Herbert Sonnenfeld, Berlin disziplinen. Wir sehen den Tennis spieler bedächtig, fast abwesend,, zum Aufschlagmal gehen, den Fußball spieler kurz vor dem Anpfiff des Schiedsrichters oder noch vorher in der Kabine sich entspannen, oder den Boxer, der sich in seiner Ringecke, umgeben von Sekundanten und Helfern, auf den Kampf vorbereitet. Alle diese Sportler, wenigstens die, die zu überdurchschnittlichen Leistungen fähig sind, erleben diesen seelischen Kampf, den nur wenige Zuschauer Dritter Vorschlag: Schafft leichtathletische V ereinsmeisterschaften! Nach den Vorschlägen, die wir im Rahmen unserer Aufsatzreihe „Aufbauende Kritik"*) für den Rasensport und für den S ch w i m m - s p o r t zur Erörterung stellten, soll der nachfolgende Vorschlag der Förderung der Leichtathletik zugute kommen. Leichtathletik ist seit jeher d i e Leibesübung, die im Mittelpunkt des allgemeinen wie des jüdischen Sportinteresses steht. Gerade deshalb ist es nötig, besonderes Augenmerk auf die Ausgestaltung der Leichtathletiksaison zu richten. Meisterschafteil der Verbände, der sensationelle Verbandskampf des Vorjahres und eine mehr oder minder häufige Wiederholung auf die Dauer recht uninteressanter interner oder reichsoffener Sportfeste bildeten bisher das Programm der jüdischen Leichtathleten. Dazu kam, daß in diesen Wettkämpfen, abgesehen von einigen örtlich begrenzten Anfänger- und Nachwuchsveranstaltungen, vorwiegend Spitzenkönner beschäftigt werden konnten. Die Folge: Förderung der wenigen, die den Klub immer wieder zu vertreten haben, ein erklärliches Abflauen des Ehrgeizes der Aktiven und ein ebenso erklärliches Nachlassen des Interesses der Zuschauer. Hier gilt es, Abhilfe zu schaffen! Eine mit vielen Vorzügen ausgestattete Einrichtung, die im allgemeinen Sportleben Deutschlands besonderes Interesse hervorgerufen hat, ist die V e r e i n s m e i ste r s ch af t. Sie ist ein Mannschaftskampf, bei dem es nicht auf einige hervorragende Leistungen einzelner Sportler ankommt, sondern bei dem das durchschnittliche Können der Vereinsmannschaft bei gleichmäßig guter Besetzung aller Wettbewerbe für ein erfolgreiches Abschneiden entscheidend ist. Es wäre dankenswert und notwendig zugleich, diesen Wettbewerb zusätzlich auch im jüdischen Sport einzuführen. Wie gestaltet sich grundsätzlich die Art der Austragung? Die Vereinsmeisterschaft umfaßt eine Anzahl von Wettbewerben, zum Beispiel eine Sprint-, eine Mittel- und eine Langstrecke, eine Sprung- und zwei Wurfkonkurrenzen svlvie eine oder zwei Staffeln. Zu jedem Wettbewerb hat der sich beteiligende Verein drei Teilnehmer zu stellen, deren Einzelleiftungen genau registriert und nach der 1000-Punkt-Tabelle der Deutschen Sportbehörde in Punkte umgerechuet werden. Die Punkte sämtlicher Teilnehmer eines Vereins aus sämtlichen ausgeschriebenen Wettbewerben ergeben *) Vgl. C.-V.-Zeitung Nr. 5 vom 30. 1936 und Nr. 7 vom 13. Februar 1936. Januar Was bedeutet l Die Spielzeit: Beim Fußbal lspiel dauert die Spielzeit 90 Minuten, die durch eine Pause von höchstens 15 Minuten in zlvei Spielhälften zu je 45 Minuten aufgeteilt ist. Verzögerungen, die durch irgendwelche Zwischenfülle, wie z. B.^Verletzungen, entstehen, müssen auf Geheiß des Schiedsrichters von der Zeit abgerechnet und nachgespielt werden. Handelt es sich um ein Meisterschafts- oder Pokalspiel, bei dem ein Sieger sestgestellt werden muß, wird die Spielzeit bei etwaigem unentschiedenem Ausgang nach einer Pause von zehn aus zweimal 15 Minuten verlängert. Ist auch dann noch kein Sieger sestgestellt, ist das Spiel neu anzusetzen. Ein Handball kampf geht insolge seines schnelleren Spielgeschehens nur über 2 mal 30 Minuten bei M ä n n e r n und Jugendlichen und über 2 mal 20 Minuten bei Frauen, Mädchen und K n a b e n. Wie beim Fußball können auch im Handball Verzögerungen nachgespielt werden; anders ist dagegen die Handhabung von Verlängerungen. Sie dauern — selbstverständlich ebenfalls nur in Spielen, die unbedingt einen Sieger erfordern — bei Männern nach einer Pause von 10 Minuten 2 mal 10 Minuten voll (nicht lvie beim Fußball nur bis zum nächsten Tor), bei Frauen 2 mal 5 Minuten und, ist auch hierbei kein Ergebnis festgestellt, bis zum nächsten Tor, jedoch nicht länger als weitere 10 Minuten. Die normale Spielzeit beim Hock eh beträgt 70 Minuten, bei einer Pause nach 35 Minuten und beim R u g b y 2 mal 40 Minuten. Das E i s - ch o ck e y spiel zerfällt dagegen in drei Spielabschnitte von je 15 Minuten, zwischen denen je 10 Minuten Pause liegen. Ein W a s s e r b a l l - spiel setzt sich aus zwei Halbzeiten von je sieben Minuten Dauer — unter Abrechnung sämtlicher Unterbrechungen — zusammen, und im Fan st - ball stehen sich die Parteien 2 mal 15 Minuten gegenüber. Haben die genannten Mannschastsspiele eine in der Regel genau sestgelegte Spielzeit, so gibt cs daneben auch sportliche Wettbewerbe, die nicht nach einer bestimmten Zeitdauer, sondern nach Absolvierung einer bestimmten Anzahl von Erfolgen beendet sind: so z. B. beim Tennis oder Tischtennis. Bei diesen Sportarten kommt es vor, daß ein Spiel schon nach etwa 30 Minuten oder auch erst nach zwei- bis dreistündiger Spieldauer entschieden ist; entscheidend ist nämlich die Anzahl der gewonnenen Sätze, je nach Verabredung zwei (best ok tllree) oder drei (best ok kive). zusammengerechnet die Punktzahl, nach der sich die Reihenfolge der Vereine bestimmt. Alle Wettbewerbe müssen allerdings au einem Tage im Rahmen einer Veranstaltung absolviert werden. Dem freien Ermessen bleibt es dagegen überlassen, ob die Vereine die Prüfung in ihrer Gesamtheit beliebig o'ft wiederholen, ob sie sie gemeinsam mit anderen am gleichen Wettbewerb beteiligten Vereinen oder allein (unter genügender Aussicht des Verbandes) durchführen. Die Vorteile einer solchen Vereinsmeisterschaft liegen auf der Hand. Abgesehen davon, daß die ehrgeizigen Vereine zur Verbesserung ihrer Punktzahlen monatlich eine erneute Prüfung ansetzen können, die, wenn es die finanziellen Mittel erlauben, auch ohne fremde Gegnerschaft, allein im Kampf gegen die Punkte, interessant genug erscheint, wird es Aufgabe der Klubleitungen sein, die bisher geübte falsche Einstellung in der sportlichen Erziehung ihrer Mitglieder fallen zu lassen und durch eine bessere zu ersetzen. Es gilt daher, in verstärktem Maße Nachwuchs und Anfänger zum Ausfüllen von Lücken und Schwächen in der Kampfmannschaft, heranzuziehen zur weiteren Förderung und Ausgestaltung des jüdischen Sports. Die Lcichtathlctiksaisvn beginnt! Kurze Sportnotizen Berliner Fechterinnen siegen Am 29. Februar kämpfte in Prag eine Fechtmannschaft des Tennisclubs Bar Kochba Berlin mit den Damen Falk, Pächter und Lew in gegen den „Semirski Club Riegel", dessen Vertreterinnen als offizielle tschechische Nationalmannschaft gelten. Die Begegnung endete mit einem großen Siege der Berlinerinnen, die erst mit dein letzten Gefecht durch Fräulein Pächter einen überaus ehrenvollen 5:4-Sieg erobern konnten. Für den Tennisclub erfocht Fräulein Falk zwei «siege bei sechs erhaltenen Treffern, Fräulein Pächter ebenfalls zwei Siege bei neun erhaltenen Treffern und die Nachwuchsfechterin Fräulein Lewin einen Sieg bei 13 erhaltenen Treffern. Europa-Meisterschaften im Florettfechten für Damen Die Europameisterschaften im Mannschafts- und Florettfechten für Damen, die in San Remo zur Durchführung gelangten und von der deutschen Mannschaft gegen die ungarische Vertretung bei gleicher Siegzahl infolge des besseren Tresferverhültnisses gewonnen nurrden, sahen aus österreichischer und ungarischer Seite mehrere jüdische Fechterinnen im Wettbewerb. Ellen P r e i ß, die österreichische Olhmpiasiegerin 1932, verlor im Kampf gegen Deutschland allein gegen Hedwig Haß, konnte dagegen gegen Ungarn ihre sämtlichen Gefechte zu Siegen gestalten. Ilona und Margit Elek, die beiden besten Ungarinnen, waren ebenfalls in schöner Form' und kamen in der Begegnung mit Deutschland zu je drei von vier erreichbaren Siegen. Vorbereitungen zur 3. Makkabiah Die Oberste Technische Sportbehörde des Makkäbi-Weltvcrbandes (Hato), die in Bauska Bystrica während der Winterspiele ihre erste Tagung abhielt, beschäftigte sich vornehmlich mit der Organisation und den Vorbereitungen zur III. Makkabiah 1938 in Tel-Aviv. Es wurde lt. a. beschlossen, grundsätzlich nur Teilnehmer zuzulasscn, die sich zur Idee des Makkabi bekennen und bewußt jüdischen Sport treiben wollen. Die Makkabiah soll also nicht eine Veranstaltung für Sportler jüdischer Abstammung, sondern eine Veranstaltung des Makkabi im Zeichen seiner Erziehung sein. Seelig vor entscheidenden Kämpfen Erich Seelig befindet sich zurzeit in Paris. Sein Manager Paul Damski, der versucht, für seinen Schützling einen Kampf um den Weltmeistertitcl im Mittelgewicht gegen Marcel Thil zu erhalten — auch der deutsche Europameister im Weltergewicht, Gustav Eder, bewirbt sich um diese Begegnung —, äußerte sich über den ehemaligen deutschen Mittelgewichtsmeister zu einem Pariser Bvxexpcrten und erklärte, daß Seelig in der Form seines Lebens sei. Er habe sich während seines Aufenthaltes, in Amerika durch zahlreiche Kämpfe gegen dortige beste Klasse zu dem Typ eines großen Fighters entwickelt, der heute tnt Ring gegen jeden seiner Gewichtsklasse eine Chance haben müßte. Jackie Brown und Kid Berg, die beiden bekannten jüdisch-englischen Bormeister, haben sich Ilse Stad mhA Sie$ Sonntag, 8. März Berliu Handball: Verbandsspiele JSK 1. Frauen—Hagibvr 1. Frauen, 11.30 Uhr; Helvetia I—JSK II, 12.30 Uhr; JSG 33 1. Frauen —Bar Kochba 3. Frauen, 11.30 Uhr; JSG 33 I—BarKochba II, 13.45 Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Hockeh: Verbandsspiele Bar Kochba I—Tennisclub Bar Kochba I. 10.40 Uhr; JSG 33 I—Bar Kochba II, 12.20 Uhr; Tennisclub Grunewald I—JSG 33 II, 13.40 Uhr; JSG 33 1. Damen—Bar Kochba 2. Damen, 15 Uhr; JSG 33 2. Damen—Tenmsclub Bar Kochba 1. Damen, 16.15 Uhr. Sämtliche Spiele: Hefter- Sportplatz Mariendorf, Kaiierstcaße. Leipzig Fußball: Schild Leipzig—Jtus Würzburg, Sportplatz Thekla, 16 Uhr, zugunsten der jüdischen Winterhilfe: Bar Kochba Leipzig I—Hagibor Berlin I (Berlin-Mitteldeutsche Blaccabi-Bezirksrunde). Bar-Kochba- Platz. Handball: Schild Leipzig—JSG 33, Berlin, Sportplatz Thekla, 15 Uhr. Zugunsten der jüdischen Winterhilfe. Chemnitz Fußball: Bar Kochba Chemnitz I —JSK Berlin I (Berlin-Mitteldeutsche Blaccabi-Bezirksrunde). Südwestdeutschland Fußball: Tuncrbund Karlsruhe 03 I—RjF Worms 1, Karlsruhe, Hardstraße 127, 10.30 Uhr; Bar Kochba Friedberg I — JSV Langenselbold I, Friedberg, 15 Uhr; JTB Frankfurt a. M. I— JSV Schild Frankfurt a. M. Ia, Frankfurt, 15 Uhr; Philanthropin Schüler ö. — Philanthropin Schüler Ia, 15 Uhr; Philanthropin Schüler B— Philanthropin Schüler Ba, Frankfurt a. M., Bertramswiese, 13.45 Uhr; JJB Hanau Jugend—JTB Frankfurt a. M. Jugend, ßanau, 14.30 Uhr; Ausscheidungsspiel um die RjF - Meisterschaft, Hessen- Meister—Main-Meister, RjF Gießen I—Schild Frankfurt a. M. I, Gießen, 15 Uhr. Handball: RjF Göppingen I—RjF Ulm I, Göppingen, 15 Uhr; .Hakoah Mainz I—RjF Wiesbaden I, M a i n z, 11 Uhr; RjF Tarmstadt I—JSV Schild Frankfurt a. M. I, Darmstadt, 15)r Uhr; RjF Darmstadt Frauen—JSV Frankfurt a. M. Frauen A, Darmstadt, 141- Uhr; RjF Darmstadt II—JSV Schild Frankfurt a. M. II, Darmstadt, 13)4 Uhr; RjF Tarmstadt Jugend—JSV Schild Frankfurt a. M. Jugend, D a r m st a d t, 12 Uhr; Bar Kochba Ossenbach I—Bar Kochba Frankfurt a. M. II, Offenbach, 15 Uhr; Bar Kochba Offenbach. Frauen—Bar Kochba Frankfurt a. Al. Frauen B, Offenbach, 14 Uhr; RjF Mainz Frauen—RjF Wiesbaden Frauen, M a i n z, 10 Uhr; Philanthropin Frauen—JSV Schild Frankfurt a. M. Frauen, Frankfurt a. M., Bertramswiese, WA Uhr. Stuttgart Fußball: RjF Stuttgart—JTSV Pirmasens, RjF-Platz, Feuerbacherthal, Stuttgart, HA. Uhr. Rheinland-Westfalen Fußball: Endspiel um die Westdeutsche RjF- Meisterschaft, RjF Bonn I—RjF Bochum I, K ö l n - Mülheim, Fort II, 15 Uhr; Meisterschaftsspiel RjF Soest I—Sportgruppe „100" (Paderborn), Wiedenb r ü ck, RjF-Platz, 14)6 Uhr. Werbeschauturnen der RjF-Sportgruppe Dortmund, Dortmund, Gemeindehaus, Saarbrücker Straße 3. Für Jugendliche: 15 Uhr. Für Erwachsene: 20K- Uhr. Sonnabend, 7. März, 20ll- Uhr. entschlossen, für längere Zeit nach Amerika zu gehen, wo sie bereits Kontrakte für mehrere Großkämpfe haben. RjF-Reichsmeisterschaf ten 1936 Der Sportbund des R. j. F. hat die Termine für feine diesjährigen R e i ch s Meisterschaften veröffentlicht. Neichsmeisterschaften im S ch w iminen: Sie sind der JsG 33-Berlin übertragen und finden am 29. März in einer städtischen Halle in Berlin statt. Reichsmeisterschasten im Handball (Titelverteidiger: Schild, Frankfurt am Main): Die Vorrunden führen am 22. März die Landesverbandsmeister von Lberschlesien (R. j. F. Beuthen) gegen Sachsen (Schild, Leipzig), Niederschlesien (RjF Breslau) gegen Berlin (JSG 33), Württembergs (R. j. F. Stuttgart) gegen Südwestdeutfchland (Schild, Frankfurt a. Nt.) und Nvrdwestdeutschland (Schild, Hamburg) gegen Westdeutschland (Bonn oder Bochum?) zusammen. Tie Zwischenrunden sollen zu Ostern vonstatten gehen, die Endrunde bis spätestens 10. Mai ausgetragen sein. Reichsmeisterschaften im Handball (Titelverteidiger: J^G 33, Berlin): Die Termine sind die gleichen wie im Fußball. In den Vorrunden treffen sich Württemberg (01 j. F. Stuttgart) und Südwestdeutschland (R. j. F. Darmstadt), Niedcrschlesien (RjF Breslau) und Berlin (JSG 33) sowie Sachsen (Schild Leipzig?) und Nordwestdeutschland (Schild Hamburg). Der westdeutsche Vertreter (M.-Gladbach oder Bochum?) ist spielfrei. Leichtathletische Neichsmeisterschaften: sie sind schon frühzeitig, am 5. Juli, wie auch im Vorjahre, nach Berlin angesetzt. Die Meisterschaften der einzelnen Landesverbände, nach deren Ergebnissen sich die Beschickung der Reichsmeisterschäften regelt, müssen bis spätestens 7. Juli durchgeführt fein. RjF-Meister Zell verlässt Deutschland Der Reichsm nster des RjF-Sportbundes im Boren, Heinz Zell, verabschiedete sich am 23. Februar bei einer Dortmunder Boxveranstaltung offiziell von seinen Kameraden. Zell, der vor einem Jahr vom Makkabi zum RjF-Sport- V 545739999999993

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.