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Central-Verein-Zeitung · 1936-01-30 · 5 (30.1.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
5 (30.1.1936)
Date
1936-01-30
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Sportblatt der Nr. 5 H. Beiblatt 30Januar 1936 Aufbauende Kritik Wir wiesen schon oft darauf hin, wie arm der jüdische Sport in Deutschland an grösseren Ereignissen ist, trotzdem er sie zum Aufbau seines Betriebes, zur Förderung der Leistungsfähigkeit seiner aktiven Spitzenkönner wie auch, aus leicht erklärlichen Gründen, zur Heranziehung einer möglichst breiten Schicht von Passiven, Zuschauern und Förderern, bitter nötig hat. Natürlich ist uns genau so wie den Verantwortlichen der Sportverbände bekannt, dass viele gute Vorsätze infolge der schwierigen Finanzierung von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Wenn wir dessen ungeachtet die Ansicht zum Ausdruck bringen, dass die Verhandlungen zu derartigen Ereignissen wie beispielsweise Verbandskämpfen nicht mit genügendem Opfersinn und Nachdruck geführt werden, und dass vor allem nicht alle Möglichkeiten, Veranstaltungen aufzuziehen, ausgewertet sind, so tun wir das keineswegs, um nur zu kritisieren. Die jüdische Sportpresse sieht ihre Arbeit nicht allein in der Berichterstattung und in der Unterhaltung ihrer sportlich interessierten Leser. Sie ist vielmehr bereit, mit voller Verantwortung am Aufbauwerk des jüdischen Sports ihr Teil beizutragen. positive, einigermässen fundierte Vorschläge zur Debatte zu stellen und, wenn nötig, in bestimmten Fällen, auch unterstützend, zur praktischen Förderung solcher Vorschläge einzugreifen. Das SportblaU“ der C.-V.-Zeitung beabsichtigt jedenfalls, in diesem Sinne zu arbeiten. Schon heute wie auch in nächster Zeit, werden wir Ai regungen geben. Auch sollen beachtenswerte Vorschläge unserer Sü r iZUm ^kdruck kommen. Dabei bleibt unser Leitsatz: objektiv und ohne jea^ Rücksicht auf Verbandszugehörigkeit dem jüdischen Sport in seiner Gesamtheit verantwortungsbewusst zu dienen. Diesem Weg mögen sich alle, Sportverbande, Aktive und Sportpresse anschliessen, wenn es gilt, Fragen, die dem weiteren Ausbau des jüdischen Sports in Deutschland dienen, zu erörtern. Die Schriftleitung. Erster Vorschlag: Verbands-Dreikampf . . Wintersaison, in der neben den üblichen, ttn jüdischen Sport leider viel zu wenig betriebenen Wintersportarten, vor allem Handball-, Fußball- und Hockeywettkämpfe, vorherrschen, ist bereits in ihr zweites und letztes Stadium getreten, ohne daß Anstrengungen gemacht worden sind, Verbandskämpfe in den drei Sparten, d. h. Begegnungen der Repräsentativmannschaften beider Verbände, aufzuziehen. Wir versprechen uns von diesen Kämpfen neben der allgemeinen Werbung für den Sport überhaupt, hinsichtlich der Hebung der Spielstärke nicht nur unserer Spitzenkönner, sondern unter deren Anleitung auch der Mannschaften, in denen sie spielen, sehr viel. Wir glauben sogar, daß dem Veranstalter derartige, in großem Stil betriebene Ereignisse infolge des Interesses beim jüdischen Publikum noch nicht einmal erhebliche Unkosten verursachen würden. Voraussetzung ist lediglich der Wille zur Zusammenarbeit. Warum ein solcher Plan noch nicht verwirklicht ist, erscheint merkwürdig. Eine Absage seitens eines Verbandes sollte wohl nicht zu erwarten sein, da Gründe, wie sie zur Absage des Schwimmverbandskampfes führten, nicht in Frage stehen. Auswahlspiele, großzügig propagiert, üben immer besondere Anziehungskraft aus, deshalb sollte man das an sich von selbst beschränkte Programm durch die Hinzuziehung der Repräsentativmannschaften des neutralen bayerischen Verbandes erweitern Diese Mannschaften sind u. E. — und das ist in privaten Spielen bayerischer Vereine in allen drei Spielarten oft genug bewiesen — unbedingt als gleichwertige und interessante Gegner für beide Partner anzusprechen. Die Spiele können nach Art bekannter Vorbilder (Mitropa- Am 2. und 3. Februar: Boxmeisterschaften des RjF in Berlin Ein ausgezeichnetes Meldeergebnis weisen die diesjährigen Reichsmeisterschaften des RjF-Sportbundes im Boxen auf. Neben den Vorjahrsmeistern, die zum großen Teil ihre Titel verteidigen, wird vor allem der Nachwuchs versuchen, in die Ereignisse einzugreifen. Der we st deutsche Landesverband, dessen Boxer zielbewußt trainiert worden sind, erscheint mit einer besonders starken Mannschaft und wird sein ganzes Können daransetzen, den im Vorjahr in Köln errungenen Preis für den besten Landesverband erfolgreich verteidigen zu können. Leicht wird es ihnen jedoch diesmal nicht gemacht werden, denn auch die Berliner, die südwe st deutschen und schlesischen Vertreter sollen sich in bester Form befinden. Die Vorkämpfe, die bereits manche interessante Auseinandersetzung um den Eintritt in die Endkämpfe bringen werden, finden am 2. Februar in der Turnhalle, Berlin W15, Joachimsthaler Straße 13, statt, die Hauptkämpfe am 3. Februar, 20 Uhr, im „Spichernring", Berlin W 50, Spichernstraße 3. Cup) in Kämpfen jeder gegen jeden die Besten ermitteln und so dem ganzen eine besonders interessante Note geben. Daß später auch ausländische Mannschaften ohne Befürchtung daran zu großer Ueberlegenheit als Gegner verpflichtet werden können, wie es schon der R. j. F.-Sportbund und der J.B.C. Maccabi (Berlin) für seine Boxstaffeln getan haben, glauben wir annehmen zu sollen. Das ist jedoch eine zweite Frage. Vorerst erscheint es jedenfalls nötig, sich mit den näherliegenden Projekten zu befassen, die selbstverständlich in der Organisation eines gemeinsamen jüdischen Betriebs in Deutschland liegen. Kurze Sportnachrichten Hallensportfest in Frankfurt a. Af. Der TSV Schild (Frankfurt a. M.) veranstaltet aus Anlaß seines zehnjährigen Bestehens eine große Turn- und Sportschau seiner sämtlichen Abteilungen und will damit zeigen, was in seinen eigenen Reihen geleistet wird. Man beschränkt sich deshalb, bis auf wenige Ausnahmen, auf Vorführungen eigener Mitglieder. Große r a d sportliche Vorführungen, ein Sechser-Kunstreigen und ein Massenreigen werden beweisen, was auf diesem Gebiet geleistet wird. In Rundenstaffeln sind Mainz, Darmstadt und Wiesbaden am Start. Ein Handballspiel mit seiner durch die Halle bedingten Schnelligkeit wird die Zuschauer interessieren. Auch Gretel Bergmann hat ihr Erscheinen zum Hochsprung zugesagt. 30-Bestennadel für Gretel Bergmann Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen hat der Hochsprungmeisterin des RjF-Sportbundes, Gretel Bergmann, für ihre Leistungen im Jahre 1935 die 30-Bestennadel verliehen. Die Stuttgarterin vollbrachte bekanntlich bei den Reichsmeisterschaften des RjF-Sportbundes und schon vorher bei Olympiaausscheidungswettkämpfen ausgezeichnete Leistungen, indem sie die Höhe von 1,55 Metern übersprang. Erich Seelig in Europa Der Berliner Mittelgewichtler Erich Seelig sowie Walter Neusel und Bob Olin, der frühere Halbschwergewichtsweltmeister, haben gemeinsam mit ihrem Manager Paul Damski die Uebersahrt nach Europa angetreten. Seelig wird sich nach Paris begeben und dort versuchen, gegen den derzeitigen Weltmeister seiner Gewichtsklasse, Marcel Til, einen Titelkampf zu bekommen. Juden im internationalen Boxsport Kid Berg, der englische Leichtgewichtsmeister, boxte am 11. Januar in Johannisb u r g gegen Laurie Stephens um den Meistertitel des Britischen Weltreiches und mußte dem südafrikanischen Meister nach erbittertem Kamps einen knappen Punktsieg überlassen. Ernst Weiß, der österreichische Fliegengewichts meister, schlug in Paris den ehemaligen französischen Titelhalter Huguenin überlegen nach Punkten. Nach diesem überraschend glatten Erfolg wird des Oesterreichers nächstes Ziel ein Kampf um die Weltmeisterschaft seiner Gewichtsklasse mit dem Franzosen Angelmann sein, der den Titel erst kürzlich durch einen Sieg über den Belgier Kid David errungen hat. Roy L a z e r, der jüdisch-amerikanische Halbschwergewichtler, erfocht am 9. Januar in London seinen dritten überlegenen Sieg in Europa. Sein Gegner, der englische Nachwuchsboxer Pettiver, war vorher dem englischen Meister Petersen nur knapp unterlegen. Jüdischer Sportler beim Schweizer Olympiatraining Unter den vom Schweizer Leichtathletikverband zum Olympiatraining bestimmten acht Leichtathleten befindet sich auch der junge jüdische Sprinter Jud, der neben dem vorjährigen Europabesten Hänni seine Schnelligkeit oft unter Beweis stellen konnte. Ski-Meisterschaften am Keilberg Bei überaus schlechten Schneeverhältnissen kamen am 26. Januar am Keilberg die diesjährigen Skimeisterschaften des deutschen Makkabikreises zum Austrag. Etwa 120 Teilnehmer des deutschen und tschechischen Kreises beteiligten sich an den Wettbewerben, die mit Ausnahme des Sprunglaufs doch noch regulär abgewickelt wurden. Die Ergebnisse der Veranstaltung waren maßgebend für die Beschickung der Makkabi-WintersPiele. Ergebnisse: Langlauf, Klasse I (27 km): 1. Czermanek (Reichenberg), 2. Bloch (Frankfurt a. M.), 3. Schwarzschild (Berlin); Klasse II (18 km): 1. Mahner (Breslau); Jugend (9 km): 1. Max Einhorn (Berlin); Frauen (9 km): 1. Lotte Einhorn (Berlin), 2. Löwy (Prag), 3. Hemp (Frankfurt a. M.); Abfahrtslauf, Klasse If 1. Czermanek (Reichenberg), 2. Schwarzschild (Berlin), 3. Kahn (Bamberg); Klasse II: 1. Viola (Leipzig); Frauen: 1. Abeles (Karlsbad), 2. Löwy (Prag), 3. Einhorn (Berlin). Sport der Woche Berlin Erwartete Hockey-Siege Nach Absetzung des Spiels Bar Kochba I gegen Tennisclub Grunewald I wurden am 26. Januar im Berliner Hockey lediglich weniger interessierende Begegnungen erster mit unteren Mannschaften durchgeführt. BSG 33 I war den Bar-Kochba-Junioren jederzeit klar überlegen und siegte mit 7:1 (3:0). Schwerer hatte es schon Bar Kochba I, dessen Gegner BSG 33 II mit großem Ehrgeiz an seine Aufgabe ging, bis zur Pause nach einer 1 : 0-Führung nur mit 1 :3 zurücklag und dann 1:6 sehr ehrenvoll verlor. Eine Ueberraschung hätte es beinahe im Spiel Tennisclub Bar Kochba I—Bar Kochba II gegeben. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit der Tennisleute, deren Angriff nicht durchschlagskräftig genug war, hieß es zur Pause erst 1 :0 und beim „erlösenden" Abpfiff 2 :1 (für den Tennisclub). Im Frauenspiel Bar Kochba I gegen BSG 33 II leistete die Ansängermannschaft der BSG 33 nur in der ersten Hälfte einigermaßen Widerstand. Die Bar Kochbanerinnen gewannen schließlich mit 9:0 (2:0) Toren. H. F. ISK siegt» Bar Kochba II gegen BSG 33II unentschieden Mit zwei interessanten Begegnungen wurden am 26. Januar die Berliner Handballverband sspiele fortgesetzt. Zunächst gab es ein Wiederholungsspiel zwischen Bar Kochba II und BSG 33 II, das, gleich dem ersten Zusammentreffen der beiden Mannschaften, unentschieden endete. Es war ein durchgängig spannender Kampf, der auf beiden Seiten mit großem Tempo und vollem, wenn auch fairem Einsatz, durchgeführt wurde. Bei gleichwertigen Leistungen gelang es den im Sturm wendigeren Bar Kochbanern in der 1. Halbzeit mit einem Tor in Führung zu gehen. Nach der Pause, als dann der Bar Kochba etwas Oberhand gewann, waren es die BSGer, die durch Bruno Groß zum Ausgleichstreffen kamen. . An diesem Stand änderte sich bis zum Schluß nichts mehr, trotzdem es hüben und drüben noch einige aufregende Torszenen gab. Heftigen Widerstand setzte BNG „Triton" dem Ansturm des ISK im anschließenden Treffen entgegen. Eifrig wurde um jede Position gekämpft und energisch nachgesetzt, so daß es die Blau-Gelben schwer hatten, nicht zuletzt infolge ihres übertriebenen, auf Rudi Siegel nach wie vor zugeschnittenen Jnnenspiels, zu Toren zu kommen. Vor der Pause waren es jedenfalls nur zwei, die dann später, nachdem auch Triton zu einem fälligen Gegentreffer gekommen war, auf sechs erhöht wurden. Endergebnis: 6:2 (2:0) für den besseren ISK. Weitere Ergebnisse: Maccabi I—Bar Kochba III 6 :1 (2:1); Bar Kocha A. H.—JVC Berlin Jugend 9:1 (6:0); Kanuclub I—ISK II 1:7 (0 :4); Hagibor 1. Frauen—Bar Kochba 2. Frauen 0:8 (0:4); Triton II—Helvetia II 2:9 (1:3); Bar Kochba 2. Jugend—BSG 33 V 2:3 (2:2); BSG 33 2. Jugend—Bar Kochba Y 2 :11 (0 : 5); BSG 33 3. Frauen—Damen R. C. I 1:2 (0 :2);' BSG 33 1. Jugend—Bar Kochba IV 2 :4 (0:0); BSG 33 1. Knaben—Bar Kochba 3. Knaben 0:3. M. F. BSG 33 schlägt ISK im Fussball Mit 3:0 gelang es der BSG 33, sich am 26. Januar für die vom ISK im Hinspiel erlittene Niederlage gründlich zu revanchieren. Das Ergebnis ist durchaus gerecht, spricht jedoch weniger für die BSG, in deren Elf lediglich die fichere und überlegt abwehrende Verteidigung gefiel, als vielmehr gegen den ISK. Die Blau- Gelben scheinen den Höhepunkt ihrer Form überschritten zu haben. Die Mannschaft siel, wie schon oft beobachtet, ihrem eigenen Tempo zum Opfer und konnte den frischeren Schwarz-Noten in der zweiten Halbzeit keinen ernsthaften Widerstand entgegensetzen. War vor der Pause das Spiel noch einigermaßen ausgeglichen (0 :0), fo stand es nachher ganz irn Zeichen der BSGer. 20 Minuten vor Schluß gelang es Hilkowitz, das erste Tor zu schießen, denen dann noch' zwei weitere Erfolge von Goldschmidt folgten. Weitere Ergebnisse: Hakoah II—Hagibor II 2:2; Hakoah III Hakoah A. H. 1:7; Hagibor Y—Hakoah V 5 :0; Hagibor IV—BSG 33 IV Vat Stad Mai Stof Sonntag, 2. Februar Berlin Fußball: Verbandsspiele Hakoah 1. Jugend—BSG 33 1. Jugend, 12.50 Uhr; Hakoah 1. Schüler—BLG 33 1. Schüler, 14.50 Uhr; Hakoah I—ISK I, 14.30 Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz am Schäfersee. Handball: Verbandsspiele BSG 33 2. Jugend— Kanuclub I, 13 Uhr; Bar Kochba II—Bar Kochba I, 15.30 Uhr; Gesellschaftsspiel Helvetia I—Triton I, 13.45 Uhr; Blitzturnier der BSG 33 ab 13.15 Uhr. Beteiligt BSG 33 I, II und III. Sämtliche Spiele: Sportplatz am Bahnhof Grunewald. Hockey: Turnier der BSG 33 und des Tennisclubs Grunewald auf den Plätzen in Schmargendorf, Berkaer Straße 18—20: BSG 33—Schild Hamburg, 10 Uhr; BSG 33—JTV 02 Köln, 11.15 Uhr; Tennisclub Grunewald—JTV 02 Köln, 12.30 Uhr; Tennisclub Grunewald—Schild Hamburg, 15.15 Uhr. Tischtennis: Deutsche Tischtennismeisterschaften des Deutschen Makkabikreises, veranstaltet vom JSC Hagibor, im Logenhaus, Kleiststraße 10. Rlieinland-We stfalen Schwimmen: Reichsoffenes Schwimmfest des JTV Köln 02. K ö l n, Hohenstaufenbad. Handball: Meisterschaftsspiele RjF Krefeld—RjF Düsseldorf; RjF Krefeld 1. Frauen—RjF Krefeld 2. Frauen, Krefeld, RjF-Platz; JTV Köln 02— RjF Aachen; JTV Köln 02 Frauen—RjF Aachen Frauen, Köln-Mülheim, Fort 11; RjF M.- Gladbach—RjF Bonn; RjF M.-Gladbach Frauen— RjF Bonn Frauen, M. - G l a d b a ch, RjF-Platz._ Fußball: Meisterschasts- und Diplomspiele RiF Wiedenbrück I—Sportgruppe „100" I (Paderborn), Wiedenbrück, RjF-Platz, Anstoß 14.30 Uhr; RjF Dortmund I—RjF Bochum I; RjF Dortmund II— RjF Bochum II; RjF Dortmund Schüler—RjF Bochum Schüler, Dortmund, Neuer RjF-Platz Fredenbaum; RjF M.-Gladbach I—RjF Bonn I; RjF M.-Gladbach II—RiF Euskirchen I; RjF M.- Gladbach 1. Schüler—RjF Bonn Schüler, M. - Gladbach, RjF-Platz; RjF Düren I—JTV Köln 02 I; RjF Düren II—JTV Köln 02 II; RjF Düren Schüler—JTV Köln 02 1. Schüler, Düren, RiF- Platz; RjF Krefeld I—RjF Düsseldorf I, Krefeld, RjF-Platz; Gesellschaftsspiel RjF Fürstenau I—RiF Münster I, F ü r st e n a u, RjF Platz. Hannover Fußball: Schild Hamburg—VTH 04 Hannover, RjF-Platz Döhren, 14.45 Uhr. Südwestdeutschland Fußball: RjF Mainz I—JJB Hanau I, M a i n z , 15 Uhr, vorher 2. Mannschaften; RjF Gießen I—Jüdischer Turnerbund Frankfurt a. M. I, Gießen, 14.30 Uhr; RjF Darmstadt I—Jüdischer Sportverein Langenselbold 1, Darmstadt, 14.30 Uhr. Handball: Die Bar-Kochba-Spiele fallen voraussichtlich aus. Hakoah Mainz Frauen—JJB Hanau Frauen, Mainz, 14.15 Uhr; Hahoah Mainz I—RjF Wiesbaden I, Mainz 11 Uhr; Bar Kochba Offenbach a. M. I—Schild Frankfurt a. M. III, Offenb a ch, 11 Uhr, vorher Bar Kochba Ofsenbach Frauen— Schild Frankfurt a. M. Frauen B. Schwimmfest in Köln. Der JTV 02 Köln führt am 2. Februar, 15.30 Uhr, im Hohenstaufenbad zu Köln ein reichsofsenes Schwimmen durch, das besten Sport bieten wird. Neben rund 40 Startern des Veranstalters werden die RjF-Vereine Schild Leipzig, BSG 33 Berlin, RjF Wiesbaden und Schild Frankfurt vertreten sein. Die Berliner Sportgemeinschaft 1933 führt am 9. Februar, 17 Uhr, in der Turnhalle Ioachirnsthaler Straße 13, ein Musterriegen-Wetturnen sämtlicher Abteilungen um den Wanderpreis des RjF-Sportbundes durch. Die württembergischen Skimeisterschaften des RjF- Sportbundes, dem RjF Stuttaart übertragen, werden am 2. Februar bei der RjF-Skihütte in Mitteltal (Bahnstation Baiersbronn) ausgetragen. fiimnuiiiiiiiiiiiiiimiiiiiimiiUHiiiiimiiiinmimimiiiiiiHtinmfhUi» 1 : 7; BSG 33 A. H.—BSG 33 V 5:2; BSG 33 1. Jugend—BSG 33 2. Jugend 1 : 0; Hakoah 2. Jugend—BSG 33 3. Jugend 2:2. H. N. Schlesien Hohe Fussball-Siege des RjF Breslau Am 19. Januar hatte der RjF Breslau drei auswärtige Mannschaften zu Gast und konnte in allen diesen Freundschaftstreffen hohe Siege erringen, ohne ein einziges Gegentor zu erhalten. Am Vormittag trat die 1. Jugendmannschaft des RjF gegen die schwache 2. Seniorenmannschaft des Bar Kochba Groß-Strehlitz (O.-S.) an und siegte 8 :0, nachdem bereits sämtliche Erfolge in der 1. Spielhälfte erzielt wurden. Am Nachmittag gewann eine aus der Alten-Herren- und * der 2. Seniorenmannschaft kombinierte Elf des RjF gegen RjF Ne.isse II durch Mittelstürmer (2), Halblinks, Halbrechts, Rechtsaußen (je 1) überlegen 5 :0 (1 :0). Im anschließenden Kampf zwischen RjF I und Bar Kochba Groß-Strehlitz (O.-S.) I führte die RjF-Mannschaft trotz des aufgeweichten Bodens ein schönes Kombinationsspiel vor und fertigte die Gäste sicher mit 6:0 (5:0) ab, wobei Halblinks und Mittelstürmer einige sehr schöne Tore erzielten. vul. Bühnenschauturnen in Breslau Im vollbesetzten Saal des „A l k a z a r" brachte der RJF Breslau am 26. Januar ein vorbildliches Bühnenschauturnen zur Durchführung, dem ein glänzender Erfolg beschieden war. Die Leitung der Veranstaltung, zu der auch der Leiter des Sportbundes des RJF Beck (Berlin) sowie der Vertreter.der Breslauer Synagogengemeinde erschienen waren, lag in den Händen des Reichsobmannes für Turnen im RJF-Sportbund Rothgießer. Von den etwa 300 Teilnehmern wurde in bunter Folge ein dreistündiges Programm abgewickelt, das in 22 verschiedenen Darbietungen M

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